Alter: [unklar]; Soldat des Infanterie-Regimentes erschoss sich in der Klosterkaserne.
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Alter: [unklar]; Soldat des Infanterie-Regimentes erschoss sich in der Klosterkaserne.
Alter: 32; Bahnarbeiter aus Pradl, schlief an den Geleisen bei den Viaduktbögen ein und wurde von einem Zug überfahren.
Alter: [unklar]; Vorerst unbekannter Mann erschoss sich am Bergisel beim Kaiserjägerdenkmal. Später identifiziert als Soldat bei den Kaiserjägern aus Axams.
Alter: 57; Wurde erfroren in ihrer Behelfsunterkunft bei Büchsenhausen aufgefunden. Dürfte alkoholisiert eingeschlafen sein.
Alter: [unklar]; In der Kantine der Klosterkaserne kam es zu einer Rauferei. Ein Mann starb an den Verletzungen.
Alter: [unklar]; Bettler lebte von milden Gaben. Seine Leiche wurde in Wilten in einem Stadel aufgefunden.
Alter: 3; Ertrank im Dorfbach.
Alter: 4; Sohn eines Tischlermeisters, fiel in Wilten in den Ritschenkanal (Sill) und ertrank.
Alter: [unklar]; Mann aus Sachsen sollte inhaftiert werden. Beim Überqueren der Brücke bei Mariahilf stürzte er sich in den Inn und wurde fortgetrieben.
Alter: [unklar]; Schuhputzer, bekanntes Original in Innsbruck („Hennenbratzl“). Nach dem Verkauf seines Werkzeuges an einen Kollegen wanderten beide, stark alkoholisiert, Richtung Wilten. Gerieten in den Sillkanal, wo das Opfer ertrank.
Alter: 2; Tochter eines Bauern, spielte unbeaufsichtigt vor dem Haus und stürzte dabei in einen Brunnen. Rettung kam zu spät.
Alter: 43; Vorerst unbekannter Mann wurde tot bei der Kettenbrücke gefunden. Wies schwere Kopfverletzungen auf, was auf Mord hinwies. Später identifiziert als Leutnant der Kaiserjäger aus Girlan. Dürfte in einem Gasthaus beobachtet worden sein, wie er einen größeren Geldschein wechselte. Geld und Uhr fehlten.
Alter: 6; Fuhrmann wollte beim Prügelbau eine Holzfuhre aus dem Oberland entladen. Benutzte dabei ein Floß, auf dem auch seine beiden Kinder saßen. Dieses wurde aber von der Strömung erfasst und fortgetrieben. Die Burschen wurden ins Wasser geschleudert und ertranken. Leiche des Anton Thaler wurde am 8.9. in Schwaz angeschwemmt und dort begraben.
Alter: [unklar]; Feldwebel im Infanterie-Regiment. Erschoss sich in seiner Kaserne aus Schwermut.
Alter: 10; Fuhrmann wollte beim Prügelbau eine Holzfuhre aus dem Oberland entladen. Benutzte dabei ein Floß, auf dem auch seine beiden Kinder saßen. Dieses wurde aber von der Strömung erfasst und fortgetrieben. Die Burschen wurden ins Wasser geschleudert und ertranken. Leiche des Anton Thaler wurde am 8.9. in Schwaz angeschwemmt und dort begraben.
Alter: 32; Fabriksarbeiterin wurde geknebelt und erstochen am 12.3. aufgefunden. Wurde seit 7 Tagen vermisst. Als Ursache wird eine Eifersuchtstat vermutet.
Alter: 31; Italienischer Arbeiter stürzte bei Arbeiten am Brückenbau vom Gerüst in den Inn. Rettungsversuche waren nicht erfolgreich. Seine Leiche wurde in der Nähe der Kettenbrücke geborgen.
Alter: 36; Arbeiter in einem Steinbruch in Amras, wurde bei einer Sprengung von einem Stein am Kopf getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 17; Arbeiter beim Brückenbau. Raufte aus Spaß mit einem Kollegen am Gerüst, wobei beide in den Inn stürzten. Leiche des Opfers am nächsten Tag geborgen.
Alter: 46; Tagelöhner aus Thaur. Verunglückte tödlich im Steinbruch.
Alter: 58; Überschwemmungsopfer auch in Innsbruck. So wurde ein Mann am Prügelbau vom Inn erfasst, einer in Mühlau, einer fiel in die Sill. Waren zumeist damit beschäftigt, Holz aus den Flüssen zu bergen.
Alter: 0; Arzt wurde zu einer Frau gerufen. Gab zuletzt zu, eine Geburt hinter sich zu haben. Hatte ihr Kind getötet und versucht, es zu verbrennen.
Alter: 42; Arbeiter aus Strigno in Welschtirol. Verunglückte tödlich im Bahnhof.
Alter: 41; Metzgermeister wurde seit mehreren Wochen vermisst. Seine Leiche am 7.2. bei Hall aus dem Inn geborgen.
Alter: 11 Monate; Kind eines Eisenbahnbediensteten. Fiel in ein Schaff mit Wasser. Trotz geringen Wasserstandes ertrank es ohne dass dies bemerkt wurde.
Alter: [unklar]; Kind fiel in der Höttingerau in ein Schaff voll heißer Lauge und erlitt tödliche Verbrühungen.
Alter: [unklar]; Psychisch Kranker wurde von den Angehörigen aus dem Spital abgeholt. Konnte entkommen und stürzte in den Inn. Seine Leiche beim Pulverturm aus dem Wasser geborgen.
Alter: 11; Tochter eines Eisenbahnbediensteten. Fiel in Wilten in den Sillkanal und wurde fortgetrieben. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 50; Stürzte in der Nacht in einem Steinbruch in den Tod.
Alter: 53; Wurde im alkoholisierten Zustand zur Ausnüchterung in einen Schweinestall gelegt. Beim Nachschauen fand man ihn erstickt auf.
Alter: [unklar]; Amtsdiener, familiäre Probleme. Dürfte sich aus Verzweiflung in den Inn gestürzt haben. Seine Leiche in Terfens geborgen. Interessant ist eine Vermisstenanzeige in Innsbrucker Nachrichten (29.8.72, 4), die auf ihn zutreffen könnte.
Alter: 18; 2 Kinder wollten in einer Grube Sand holen. Dabei stürzte eine Wand ein und verschüttete die beiden. Konnten nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 7; 2 Kinder wollten in einer Grube Sand holen. Dabei stürzte eine Wand ein und verschüttete die beiden. Konnten nur mehr tot geborgen werden.
Alter: [unklar]; Wegen einer Wette leerte der Mann auf einen Zug ½ Liter Branntwein. Starb am Folgetag an Alkoholvergiftung.
Alter: 46; Mann wurde beim Holzfischen im Inn bei Mühlau von der Strömung erfasst und fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 10.10.1872 in Brixlegg geborgen.
Alter: 70; Vorerst unbekannte Leiche wurde bei Hall am 2.9. angeschwemmt. Später identifiziert als Blumenbinder aus Innsbruck.
Alter: 1.5; Sohn eines Bauern. Ertrank in einem Wassergraben.
Alter: [unklar]; Gendarm konnte einen Betrüger ausfindig machen. Wollte ihn über die Innbrücke geleiten, als der Arretant sich über die Brückenbrüstung schwang und sich in den Inn stürzte. Seine Leiche wurde mit viel Mühe geborgen. Stammte aus Kramsach.
Alter: 40; Amtsdiener beim Gericht, finanzielle Probleme. Stürzte sich in den Inn. Seine Leiche wurde bei Hall angeschwemmt.
Alter: 23; 4 Arbeiter reparierten auf einem Floß einen Rechen im Inn. Dieses geriet außer Kontrolle und die Arbeiter wurden ins Wasser geschleudert. Einer aus Hötting ertrank.
Alter: 54; Witwe eines hohen Beamten. Geistig verwirrt, stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche wurde bei Hall aus dem Fluss geborgen.
Alter: 45; Leiche wurde aus dem Sillkanal geborgen. Gattin eines Bindermeisters. War möglicherweise alkoholisiert.
Alter: 58; Kanzleibeamter, finanzielle Probleme, erhängte sich in der Nähe des städtischen Friedhofes.
Alter: 47; Handelsmann, finanzielle Probleme. Erschoss sich in den Nähe des Schießstandes.
Alter: 32; Brauknecht, stürzte an seinem Arbeitsplatz über eine Stiege und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 46; Wurde bei einer Feuerwehrübung am 3.6. von einer fallenden Leiter getroffen, wobei ihm Arm und Finger gequetscht wurden. Starb im Spital an Blutvergiftung. War Kommandant der Feuerwehr und k.k. Ingenieur. Aus dem Anzeigenteil.
Alter: [unklar]; Leiche eines Unbekannten, vermutlich eines italienischen Bahnarbeiters, wurde am 28.6. aus der Sill geborgen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 33; Bauernsohn wollte Kühe aus dem Stall in Amras treiben. Eine attackierte den Burschen und nahm ihn auf die Hörner. Starb an schweren inneren Verletzungen.
Alter: 23; Tochter eines Müllers. Fiel bei Wilten in die hochgehende Sill und wurde fortgetrieben.
Alter: 24; Stürzte bei einer Jagd in die Tiefe und erlitt tödliche Verletzungen.