Alter: 36; Bediente einen Materiallift bei einem Neubau in Mühlau. Beim Aufzug riss ein Seil, ein Behälter stürzte herab und traf das Opfer am Kopf. Starb im Spital.
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Alter: 36; Bediente einen Materiallift bei einem Neubau in Mühlau. Beim Aufzug riss ein Seil, ein Behälter stürzte herab und traf das Opfer am Kopf. Starb im Spital.
Alter: 19; Waren Monteure im Bürgerlichen Brauhaus. Kellerräume sollten ausgetrocknet werden. Zu diesem Zweck wurde ein Koksofen in Betrieb genommen. Ausströmendes Gas betäubten die beiden Arbeiter, die sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Starben im Spital. Stammten aus der Steiermark bzw. aus NÖ.
Alter: 4; Sohn eines Bahnschaffners. Ging an einer Baustelle bei der Höhenstraße vorbei, als eine Mauer einstürzte. Wurde von den Steinen erschlagen.
Alter: 58; Bäckergehilfe, wurde in seiner Wohnung in Arzl erschossen aufgefunden. Hatte zwar eine Pistole in der Hand, die aber nicht abgeschossen war. Verdacht fiel auf seine Frau Josefine (48 Jahre), die allerdings blind war! Opfer hatte schwere Alkoholprobleme. Seine Frau wurde allerdings nach 2 Tagen enthaftet. Dennoch immer noch Zweifel. Im
Alter: 46; Hafnergehilfe. Seine Leiche wurde bei Fritzens aus dem Inn gezogen und identifiziert. Wurde schon längere Zeit vermisst.
Alter: 41; Angestellter im Krankenhaus. Beim Reinigen eines Dampfkessels kam er in den Stromkreis. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.
Alter: 22; Vorerst unbekannte Frau sprang von der Innbrücke in den Fluss und verschwand in den Fluten. War Verkäuferin, in Hall wohnhaft. Ihre Leiche wurde am 21.6. bei Rosenheim aus dem Inn gezogen.
Alter: 31; Vorerst unbekannter Mann sprang von der Karwendelbrücke in den Inn und wurde fortgetrieben. War Wärter der chirurgischen Klinik. Unglück könnte auch vorliegen. Seine Leiche wurde am 18.5. bei Münster angeschwemmt.
Alter: 24; Hilfsarbeiter, aus Innsbruck abgängig, schwermütig wegen Arbeitslosigkeit. Seine Leiche wurde am 23.5. bei Loretto (Hall) angeschwemmt.
Alter: 57; Stürzte sich von der Karwendelbrücke in den Inn und verschwand in den Fluten. War ein ehemaliger Wirt der „Ottoburg“ und hatte finanzielle Probleme.
Alter: 19; Student aus Breslau, in Innsbruck inskribiert. Unternahm mit 4 weiteren Kollegen eine Tour auf die Nordkette. Wollte vom Hafelekar zur Frau Hitt wandern. Kehrten auf Rat eines Einheimischen auf halben Weg um. Nebel fiel ein, Pätzold, der als letzter der Gruppe ging, verlor den Anschluss und wurde später vermisst. Seine Leiche wurde am 19.6. im Steinkar gefunden und nach Breslau überführt.
Alter: 54; Gattin eines Lokomotivführers. Nervenleidend. Tod durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 47; Gattin eines Postangestellten, wurde seit mehreren Tagen verletzt. Ihre Leiche konnte am 15.7. in Schwaz aus dem Inn geborgen werden. Selbstmord auch möglich.
Alter: 42; Eifersuchtsdrama in der Altstadt. Der ehemalige Gastwirt Johann Neumayr (48 Jahre) erstach seinen Nebenbuhler (Hilfsarbeiter). Täter holte Wäsche im Geschäft seiner Frau ab, von der er allerdings 1927 geschieden wurde. Dort befand sich auch das Opfer, das ihn anscheinend provozierte. Wollte sich anschließend erschießen wurde aber zuvor verhaftet. ( Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 20.9.27, 11: Täter war schon früh alkoholabhängig. Ehe und Arbeit immer mehr dadurch gefährdet. Eheleute übernahmen zuletzt eine Ausspeiserei in der Riesengasse. Frau reichte nach großen Differenzen die Scheidung ein. Urteil: 4,5 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 5; Kind eines Bahnangestellten wurde von einem Mietauto überfahren. Lief direkt ins Fahrzeug hinein. Starb in der Klinik.
Alter: 21; Ziegeleiarbeiter aus Mühlau. Wollte in der Nähe der Norerschen Ziegelei im Inn baden. Unterschätzte das Hochwasser und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 28.6. in Tötting (Bayern) angeschwemmt und dort beerdigt.
Alter: 22; Gattin eines Maurers. Sprang vom Innsteg in die Fluten. 2 Tage später wurde ihre Leiche beim Ampass angeschwemmt.
Alter: 6; Stürzte beim Spielen in den Inn und wurde fortgetrieben.
Alter: 3; Pferde scheuten beim Anspannen eines Wagens. Galoppierten gegen die Straße. Eine Frau mit 3 Kindern konnte nicht mehr ausweichen. Ein Pferd traf das Opfer mit dem Huf am Hinterkopf. Starb in der Klinik.
Alter: 20; Fuhr mit einem Begleiter durch Mariahilf. Dort waren auf der Straße Truhen abgestellt. Da es schon dunkel war waren diese vom Fahrer nicht sichtbar. Es folgte ein schwerer Sturz. Starb an den Verletzungen im Innsbrucker Spital.
Alter: 66; Ihre Leiche wurde in Kolsass aus dem Inn gezogen. Stammte aus Hötting.
Alter: 47; Sprang vom Innsteg in den Fluss und wurde fortgetrieben. Ihre Leiche wurde am 16.8. bei Kufstein aus dem Fluss geborgen.
Alter: 51; Weibliche Leiche wurde am 2.9. bei der Sillbrücke geborgen. Identifiziert als Haushälterin, geboren in Kauns. Wurde am gleichen Tag aus der Psychiatrie entlassen. Sprang in der Sillschlucht in den Fluss.
Alter: 26; Schankbursche aus Hötting, sprang von der Innbrücke in den Fluss und ertrank. Wurde am 28.9. bei Mühldorf (Bayern) aus dem Inn gezogen.
Alter: 47; Pensionist er Bundesbahn. Tod durch Erschießen.
Alter: 29; Große Hochwasserkatastrophen in Tirol. V.a. die Sill war sehr hochgehend. Bei der Bergiselbrücke versuchten Männer, Hölzer aus dem Fluss zu fischen. 2 gerieten dabei in die Strömung und wurden fortgetrieben. Ein weiterer Mann fiel in den Fluss, konnte aber nicht identifiziert werden.
Alter: [unklar]; Große Hochwasserkatastrophen in Tirol. V.a. die Sill war sehr hochgehend. Bei der Bergiselbrücke versuchten Männer, Hölzer aus dem Fluss zu fischen. 2 gerieten dabei in die Strömung und wurden fortgetrieben. Ein weiterer Mann fiel in den Fluss, konnte aber nicht identifiziert werden.
Alter: 3; Kind eines Handelsangestellten. Erlitt Verbrühungen bis zum 3. Grad. Starb daran in der Klinik.
Alter: 44; Große Hochwasserkatastrophen in Tirol. V.a. die Sill war sehr hochgehend. Bei der Bergiselbrücke versuchten Männer, Hölzer aus dem Fluss zu fischen. 2 gerieten dabei in die Strömung und wurden fortgetrieben. Ein weiterer Mann fiel in den Fluss, konnte aber nicht identifiziert werden.
Alter: 32; Elektriker, erschoss sich im Krankenhaus.
Alter: 73; Ehemaliger Postbeamter, nun finanzielle Probleme. Erschoss sich am Hauptfriedhof in der Nähe der Franziskanergruft.
Alter: 53; Grasl ging am Bergisel beim Kaiserjäger-Museum vorbei, als Gammer, der dort als Wachtposten eingeteilt war, ihn von hinten erschoss. Gleich anschließend jagte sich Gammer selber eine Kugel durch den Kopf. Gammer hatte am Vortag Besuch einer Frau in seinem Wachzimmer. Grasl teilte dies dem Kommandanten mit und Gammer fürchtete eine Bestrafung. Großer Konflikt mit der Volkszeitung, da Gammer Sozialdemokrat war.
Alter: 48; Köchin und Kellnerin, wurde als Leiche bei der Kettenbrücke aus dem Inn gezogen. Nicht als Selbstmord erkannt.
Alter: 24; Hilfsarbeiter aus Absam, Besuchte auf der Innsbrucker Herbstmesse den Vergnügungspark. Fuhr mit der „Teufelsmühle“. Stand dabei vermutlich auf und verlor dadurch den Halt. Wurde in die Tiefe geschleudert und starb auf der Fahrt ins Krankenhaus.
Alter: 47; Bäckermeister in Saggen. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 42; Gattin eines Hotelportiers. Tod durch Ertrinken. In der Todesanzeige: gesundheitliche Probleme!
Alter: 14; Hauptschüler, erlitt tödliche Verbrennungen durch Starkstrom. Starb in der Klinik.
Alter: 24; Grasl ging am Bergisel beim Kaiserjäger-Museum vorbei, als Gammer, der dort als Wachtposten eingeteilt war, ihn von hinten erschoss. Gleich anschließend jagte sich Gammer selber eine Kugel durch den Kopf. Gammer hatte am Vortag Besuch einer Frau in seinem Wachzimmer. Grasl teilte dies dem Kommandanten mit und Gammer fürchtete eine Bestrafung. Großer Konflikt mit der Volkszeitung, da Gammer Sozialdemokrat war.
Alter: 29; Kontoristin, stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche wurde am 5.2.1928 bei Terfens aus dem Wasser gezogen und identifiziert.
Alter: 56; In Innsbruck wurde eine Leiche angeschwemmt und identifiziert. War schwermütig, stürzte sich in den Inn. Familienangehörige wollten festgestellt haben, dass das Opfer nicht aus dem Inn gezogen wurde. Wäre erfroren und litt nicht an Schwermut.
Alter: 66; Uhrmacher, erhängte sich am Türstock und schoss sich gleichzeitig eine Kugel in den Kopf. Gesundheitliche Probleme.
Alter: 28; Direktor des Innsbrucker Stadttheaters. Setzte sich in seinem Badezimmer in einen Sessel und drehte die Gasleitung auf. Gründe seiner Tat unbekannt. Stammte aus Leipzig. Kam erst im Sommer nach Innsbruck.
Alter: 25; Alpenjäger aus Axams, schwermütig, erschoss sich im Mannschaftszimmer der Klosterkaserne.
Alter: 50; Hutfabrikant, nervenleidend, stieß sich ein Messer in die Brust.
Alter: 29; Bahnbeamter, erschoss sich in seiner Wohnung.
Alter: 54; Landesamtsrat. Schwermütig. Entfernte sich am Abend von Familie und Wohnung und stürzte sich in den Inn. Seine Leiche wurde am 27.11. in Hall angeschwemmt. Stammte aus Kirchbichl. Wurde ins Landesabgabenamt berufen. Politiker der Tiroler Volkspartei. Familienangehörige wollen Selbstmord als Unglücksfall dargestellt haben.
Alter: 72; Meßner der Pfarrkirche in Pradl, verletzte sich durch einen Sturz schwer in der Kirche und starb nun im Krankenhaus.
Alter: 26; Versicherungsbeamter, tötete sich durch Einatmen von Leuchtgas. Auch hier war man bemüht, den Selbstmord als Unfall darzustellen.
Alter: 25; Bahnarbeiter, geriet beim Verschubdienst am Westbahnhof zwischen eine Mauer und einem Waggon und wurde erdrückt.
Alter: 28; Hilfsarbeiter aus Telfs, schwermütig, Schoss sich eine Kugel ins Herz.