Alter: 41; Zimmermann, seit einigen Tagen abgängig. Wurde am 11.6. erhängt in der Nähe des Ferrari-Steinbruches gefunden.
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Alter: 41; Zimmermann, seit einigen Tagen abgängig. Wurde am 11.6. erhängt in der Nähe des Ferrari-Steinbruches gefunden.
Alter: 21; Kaiserjäger im 1. Regiment. Erschoss sich mit seinem Dienstgewehr.
Alter: 21; Absturz von ca. 200m beim Plateniglsuchen in der Kranebitter Klamm. Schlossergehilfe rutschte auf nassem Untergrund aus, fast genau bei der gleichen Stelle, wie ein anderer Fall eine Woche zuvor.
Alter: 23; Student der Medizin, tötete sich durch Morphium.
Alter: 21; Gärtner im Hofgarten. Machte einen Ausflug in die Kranebitter Klamm. Stürzte beim Plateniglsuchen über eine Felswand ab.
Alter: 33; Schuhmacher, stürzte sich vom Innsteg in den Fluss und tauchte nicht mehr auf. Familiäre Probleme. Wurde am 12.6. in Brixlegg angeschwemmt und dort begraben.
Alter: 73; Ehemaliger Bahnbeamter, nervenleidend, stürzte sich in den Inn. Konnte zwar recht schnell geborgen werden, war aber bereits ertrunken. Interessante Falschmeldung: Zuerst sollte es Wilhelm Beck gewesen sein, ein ehemaliger Restaurantbesitzer, sogar in der offiziellen Todesmitteilung von Innsbruck!
Alter: 72; Ehemaliger Schneidergehilfe, wurde am 3.3. von einem Lastenfuhrwerk überfahren. Starb später an den Verletzungen im Spital.
Alter: 57; Tagelöhner, erhängte sich in seiner Wohnung am Geländer des Herdes.
Alter: 39; Briefträger. Starb an schweren Kopf- und Rückenverletzungen im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 3; Sohn eines Schlossers, fiel am 15.2. in ein Schaff mit heißem Wasser. Schwere Verbrühungen, an denen er im Spital verstarb.
Alter: 72
Alter: 4; Kind kam im Zimmer dem Ofenfeuer zu nahe. Kleider gerieten in Brand. Nachbar wollte helfen, musste aber erst mit einer Hacke die Tür aufbrechen. Erlag den Verletzungen im Spital.
Alter: 28; Buchhalter, gesundheitliche Probleme, Tod durch Erschießen.
Alter: 1.5; Kind eines Restaurateurs.
Alter: 21; Monteur, aus Regensburg stammend. War beim Neubau des theologischen Instituts mit Schweißarbeiten bei der Zentralheizung beschäftigt. Erstmals eine neuwertige Methode. Bei der Zufuhr von Sauerstoff kam es zu einer Explosion, die das Opfer tötete. Ein Tag später starb auch der 2. Mann an den gleichen Verletzungen. Stammte aus Mezzolombardo. Anscheinend erster Unfall beim Autogenen Schweißen (mit Acetylengas). Versuch einer Erklärung in Innsbrucker Nachrichten (23.1., 6.)
Alter: 16; Mädchen, arbeitslos, schwermütig, Schoss sich eine Kugel in die Brust.
Alter: 30; In eine Kantine nahm ein Gast ein geladenes Gewehr mit, mit dem ein Kollege herumhantierte. Unvermutet löste sich ein Schuss und traf einen Dritten in die Brust. War sofort tot. Gerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 31.1.11, 9: Täter war der Schlosser Fritz Sturm (19 Jahre). Vielfache Milderungsgründe, daher nur 1 Woche einfacher Arrest.
Alter: [unklar]; Oberkondukteur der Staatsbahn aus Salzburg. Wurde in der Nähe des Gasthauses Peterbründl von einem Zug überfahren. Wollte Gleisanlage benutzen, um schneller zum Bahnhof zu gelangen.
Alter: 19; Fuhr mit einer Kollegin auf einer Rodel auf der Viller Straße. Rammten einen Pfahl, Opfer wurde schwer verletzt. Starb im Innsbrucker Spital.
Alter: 29; Monteur, aus Regensburg stammend. War beim Neubau des theologischen Instituts mit Schweißarbeiten bei der Zentralheizung beschäftigt. Erstmals eine neuwertige Methode. Bei der Zufuhr von Sauerstoff kam es zu einer Explosion, die das Opfer tötete. Ein Tag später starb auch der 2. Mann an den gleichen Verletzungen. Stammte aus Mezzolombardo. Anscheinend erster Unfall beim Autogenen Schweißen (mit Acetylengas). Versuch einer Erklärung in Innsbrucker Nachrichten (23.1., 6.)
Alter: 30; Opfer starb im Spital von Innsbruck. Hatte sich im Haus am Herd schwere Brandverletzungen zugezogen.
Alter: [unklar]; Vorerst unbekannter Mann wurde beim Elektrizitätswerk im Mühlauerbach gefunden. Dürfte in der Klamm abgestürzt sein.
Alter: 80; Schoss sich im evangelischen Friedhof eine Kugel in den Kopf. Konnte anscheinend Tod seiner Frau nicht verkraften. Stammte aus Schlesien.
Alter: 52; Professor im Staatsgymnasium. Stürzte sich vom 3. Stockwerk aus dem Fenster seiner Wohnung auf die Straße. Gründe: Gesundheitliche Probleme.
Alter: 19; Handlungsgehilfe aus Chemnitz. Wurde in seiner Heimat wegen Veruntreuung von Geldern gesucht. Gendarm erkannte ihn in einem Gasthaus in der Altstadt. Nach Arretierung erschoss er sich im Wachzimmer.
Alter: 57; Am Heimweg vom Oktoberfest auf der Hungerburg wurde das Opfer von einem rollenden Bierfass getroffen und erlitt schwerste Verletzungen am ganzen Körper. Dies wurde von vorläufig unbekannten Teilnehmern am Fest in Bewegung gesetzt und den Abhang hinuntergerollt. Später im Spital gestorben.
Alter: 25; Leutnant des 1. Tiroler Kaiserjäger-Regiments. Tod durch Erschießen. Ursache möglicherweise unglückliche Liebe.
Alter: 34; Tischler aus Ebbs. Erlitt bei einem Sturz vom Gerüst schwere Kopfverletzungen, an denen er im Spital starb.
Alter: 56; Pflegling des Malfattiheimes, schwermütig, stürzte sich in den Inn. Stammte aus Montan.
Alter: 50; In der Nähe des Schießstandes am Bergisel wurde am 12.8. eine Leiche gefunden. Schon stark verwest, aber ohne erkennbare Selbstmordspuren. Konnte identifiziert werden. War Reisender aus Odessa. Verdacht auf Mord. Kaiserjäger Johann Lanthaler (Zgfr) wurde verhaftet. Fiel durch plötzliche finanzielle Freigiebigkeit auf. Täter tw. geständig. Opfer wurde von hinten mit einem Revolver erschossen. Schwurgerichtsurteil in Innsbrucker Nachrichten 13.12.10, 23 ff: Lanthaler gestand die Tat. Bauernsohn aus St. Leonhard/Passeier. Wurde am Garnisonsgericht in Innsbruck zuerst degradiert und zum Tode durch den Strang verurteilt. Keine Möglichkeit der Begnadigung durch den Kaiser. Dennoch sprach dieser einen Tag vor der Exekution die Begnadigung aus, die befolgt wurde. Begründung: Lanthaler wurde zuvor aus dem Heer ausgestoßen, war also Zivilist. Seine Mutter (Witwe) ist Besitzerin des Sandwirtshauses! Innsbrucker Nachrichten mit Extraausgaben! Im Kasernenhof sollte Galgen bereits aufgebaut werden, Scharfrichter Lang und sein Gehilfe aus Wien weilten bereits in Innsbruck! Neues Urteil: 15 Jahre schwerer Kerker.
Alter: [unklar]; Postbeamter, trübsinnig, längere Zeit vermisst. Am 6.9. in Wörgl durch den Inn angeschwemmt und im Gemeindefriedhof begraben.
Alter: crika 30; Vorerst unbekannte Leiche wurde vom Inn angeschwemmt. Wurde im Friedhof Voldöpp begraben. Später identifiziert (Innsbrucker Nachrichten 7.12., 5). Stammte aus Oberlienz. Stürzte sich vor einiger Zeit in den Sillkanal.
Alter: 0; Dienstmagd Therese Trutschl (22 Jahre) aus Kärnten gebar ein Mädchen, das sie sofort erstickte. Dienstgeberin schöpfte Verdacht, Kommission fand Kindesleiche im Zimmer. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten (17.9.10, 33): Diesmal wieder öffentlich. Verteidigung berief auf Sinnesverwirrung, was allerdings nicht anerkannt wurde. Dennoch Freispruch.
Alter: [unklar]; Dienstmädchen sprang in Pradl in die Sill. Mehrere Passanten versuchten sie zu retten, was nicht gelang. Wurde in den Inn getragen und verschwand.
Alter: 65; War auf Besuch bei ihrer Tochter in der Museumsstraße. Stürzte vom Balkon im 3. Stock in die Tiefe. Starb im Spital. Stadtbekannte Persönlichkeit.
Alter: 27; Tagelöhner aus Häselgehr. Starb in der Innsbrucker Nervenklinik.
Alter: 20; Maurergehilfe aus Götzens. Stürzte von der Wiltener Stiftskirche vom Dach, wo er Platten austauschen sollte.
Alter: 54; Schlossergeselle aus Böhmen. Wurde in der Sillschlucht erhängt aufgefunden.
Alter: 51; Schlossergehilfe aus Böhmen. Seine Leiche wurde in der Sillschlucht im Wasser gefunden. Allerdings Tod durch Erhängen.
Alter: 42; Hatte nach einem familiären Zwist Essigessenz getrunken. Starb im Innsbrucker Spital.
Alter: [unklar]; Einige Jäger des 13. Feldjägerbataillons wollten in der Nähe der Mariahilferkaserne Geschirr im Inn waschen. Dabei glitt Opfer aus und wurde fortgeschwemmt. Rückte im Herbst 1909 ein, stammte aus Galizien.
Alter: 40; Bauarbeiter, stürzte bei der Arbeit von einem Gerüst ab.
Alter: 21; Hilfsmonteur, wollte mit Kollegen am Hechenberg Primeln suchen. Verstieg sich und stürzte ab. Schwere Verletzungen, konnte nicht mehr rechtzeitig ins Spital gebracht werden.
Alter: 51; Frau eines Binders wurde tot im Zimmer aufgefunden. Wies schwere Unterleibsverletzung auf. Verdacht auf ein Verbrechen durch ihren Mann. Wurde polizeilich einvernommen.
Alter: 25; Kutscher aus Tschagguns. War im Innsbrucker Spital zur Pflege, hatte aber anscheinend ein unheilbares Leiden. Vergiftete sich mit Lysol im Innsbrucker Bahnhof.
Alter: 25; Fuhrknecht, begleitete einen beladenen Wagen in Pradl. Glitt aus und wurde von den Rädern am Brustkorb überrollt. Stammte aus Rattenberg.
Alter: 19; Magazinarbeiter bei der Bahn. Erschoss sich in seiner Wohnung. Daten aus der Todesanzeige.
Alter: 20; Schneider aus Kärnten. Seit dieser Zeit vermisst. Erst am 22.4.1910 bei Fritzens aus dem Inn geborgen (Tiroler Volksbote 8.5.10, 7).
Alter: 62; Frauenleiche wurde am 2.2. in der Nähe des Schießstandes aus dem Inn gezogen. Erst später identifiziert als Frau eines Postbeamten. Ihre Leiche wurde in die Gerichtsmedizin zur Obduktion gebracht.