Alter: 20; Maschinenschlosser aus Bayern. Wollte mit einem Kollegen bei der neuen Universität den hochwasserführenden Inn überschwimmen. Auf halbem Wege verließen ihn die Kräfte und er verschwand in den Fluten.
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Alter: 20; Maschinenschlosser aus Bayern. Wollte mit einem Kollegen bei der neuen Universität den hochwasserführenden Inn überschwimmen. Auf halbem Wege verließen ihn die Kräfte und er verschwand in den Fluten.
Alter: 9; Rutschte in der Reichenau in der Nähe des Inns aus und stürzte in einen Weiher und ertrank.
Alter: 38; Sprang in Mühlau in den Inn, konnte längere Zeit nicht identifiziert werden. War Fabrikarbeiterin aus Gnadenwald.
Alter: 21; Elektroschlosser, wollte entlang der Bahngeleise zu seinem Arbeitsplatz am Westbahnhof gelangen. Bemerkte einen Schnellzug zu spät und wurde überfahren.
Alter: 50; Seine Leiche wurde in der Mühlauer Klamm gefunden. Stammte aus Arzl. Glitt auf einem beschädigten Weg aus und stürzte über einen Abhang in den Bach.
Alter: 48; Kutscher, war seit längerer Zeit abgängig. Seine Leiche wurde am 1.8. in Rosenheim aus dem Inn gezogen.
Alter: 20; Hilfsarbeiter. War beim Silobau in der Rauchmühle in Mühlau beschäftigt. Sollte mit einem Ziegelkarren einen Transportlift hochfahren. Durch einen unvermuteten Ruck stürzte er mit den Wagen in die Tiefe und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Gerichtsverhandlung gegen Georg Flöß, der unbefugt den Fahrstuhl in Betrieb genommen hatte (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 20.9.26, 8). Urteil: 14 Tage schwerer Arrest.
Alter: 23; Eine Leiche wurde im Kar der Hohen Warte (Solsteingebiet) gefunden. Konnte erst Tage danach identifiziert werden. War ein Malergeselle.
Alter: 74; Sprang vor knapp einem Monat in den Inn. Am 28.6. wurde ihre Leiche bei Wasserburg (Bayern) aus dem Wasser gezogen.
Alter: 62; Entfernte sich von der Nervenheilanstalt in Innsbruck, um Verwandte zu besuchen. Stürzte sich aber in den Inn. Ihre Leiche wurde am 9.7. in Schwaz aus dem Inn gezogen. War in Mayrhofen wohnhaft, wo sie auch begraben wurde.
Alter: 49; Bäckergehilfe, geriet beim Wegmacherhaus (Höttingerau) in den Inn und ertrank. Stammte aus Mähren. Erst später als Selbstmord erkannt.
Alter: 38; Haushälterin. Gesundheitliche Probleme, vergiftete sich mit Lysol. Starb im Spital, stammte aus Brixen.
Alter: 24; Vorerst unbekannter Mann erschoss sich in einem Gasthausgarten in Wilten. Später identifiziert. War ein entlassener Häftling. Erhielt 1913 eine Gefängnisstrafe von 20 Jahren, die er in Graz verbüßte. Am 23.3.1926 wurde er dort bedingt entlassen. War ein Fabrikarbeiter aus Seefeld in Tirol.
Alter: 76; Stadtarbeiter. Stürzte sich in der Nähe der Karwendelbrücke in den Inn. Leiche wurde in Mühlau von Faltbootfahrern geborgen. Stammte aus Hötting.
Alter: 23; Knecht in Innerberg. Wurde von einem kollernden Stein erschlagen.
Alter: 5.5; Kind eines Hilfsarbeiters. Spielte in der Höttingerau in der Nähe des Inns. Wurde von der Strömung erfasst und fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 14.11. bei Angath aus dem Inn geborgen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 48; Wäscherin, schwermütig, gebürtig aus Cavalese. Ihre Leiche wurde in Mühlau aus dem Inn gezogen.
Alter: 24; Sohn eines Gastwirtes. Tod durch Erschießen.
Alter: 78; Goss Brennspiritus über Holzscheite, um schneller zu Feuer zu kommen. Restglut dürfte aber noch vorhanden gewesen sein, sodass eine Stichflamme die Kleider des Opfers erfasste. Trotz schneller Hilfe starb die Frau einige Stunden später im Spital.
Alter: 52; Zimmermann, gesundheitliche Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 6; War seit über einer Woche abgängig. Zahlreiche Personen beteiligten sich an der letzten Suche. Hatte sich von einer Kindergruppe abgesetzt. Wurde oberhalb der Umbrüggler Alm tot aufgefunden. Wies keine Verletzungen auf. Obduktion ergab Ersticken als Todesursache.
Alter: 14; Hilfsarbeiter in der Spinnfabrik (Museumsstraße). Wollte sich spielerisch einer Eisenwelle nähern, wurde aber von einem Förderband an der Schürze erfasst und erdrückt.
Alter: 26; Kaufmann aus Innsbruck. Er ertrank beim Baden in der Nähe des Pulverturmes. Seine Leiche wurde am 10.9. bei Rattenberg aus dem Inn geborgen.
Alter: [unklar]; Wehrmann der Telegraphen-Kompanie ertrank beim Baden im Inn bei Mühlau. Leichte konnte nicht gefunden werden.
Alter: 24; Junger Mann schoss sich in Mariahilf eine Kugel in den Kopf. Schwerverletzt wurde er ins Spital gebracht, wo er bald darauf starb. Hatte Beziehungsprobleme. War Chauffeur.
Alter: [unklar]; Hilfsarbeiter bei der Bundesbahn. Gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 51; wurde von einem Stier attackiert und starb an den schweren Halswirbelverletzungen. Stammte aus Sölden.
Alter: 63; Pensionierter Leutnant, Tod durch Erschießen, wurde im Militärfriedhof begraben.
Alter: 40; Frau aus Pergine. Stürzte sich in der Reichenau in die Sill. Leiche konnte nicht gefunden werden, aber ihre abgelegten Kleidungsstücke. Ihre Leiche wurde am 8.1.27 bei Erl angeschwemmt.
Alter: 22; Kanonier in der Klosterkaserne. Erschoss sich mit seinem Dienstgewehr. Stammte aus Villach.
Alter: 23; Bundesbahnangestellter. Erschoss sich in seiner Wohnung. Seine Haushälterin (33 Jahre) wollte sich daraufhin ebenfalls erschießen. Wurde schwer verletzt ins Spital gebracht.
Alter: 24; Hausgehilfin aus der Steiermark. Vergiftete sich in einem Zimmer eines Gasthofes mit Lysol.
Alter: 22; Kaufmann, schwermütig. Erschoss sich am Grab seines Vaters im städtischen Westfriedhof.
Alter: 26; Arbeitsloser Hilfsarbeiter, nervenleidend, kündigte seinen Selbstmord bei einem Gasthausbesuch an. Sprang von der Innbrücke in den Fluss und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 7.12. in Stans angeschwemmt.
Alter: 18; Maschinenstricker und Handelsangestellter. Wurden schon längere Zeit vermisst. Suchtrupps fanden vorerst nur die Rucksäcke in der Nähe des Brandjoches. Erst am 4.9.1927 im Gebiet des Brandjochs gefunden.
Alter: 19; Sohn eines Metzgers. Stürzte an der Sattelspitze tödlich ab.
Alter: 19; Maschinenstricker und Handelsangestellter. Wurden schon längere Zeit vermisst. Suchtrupps fanden vorerst nur die Rucksäcke in der Nähe des Brandjoches. Erst am 4.9.1927 im Gebiet des Brandjochs gefunden.
Alter: 48; Hilfsarbeiter aus Mühlau. Gesundheitliche Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 23; Kellnerin. Wurde in Amras vom Eisenbahnbediensteten Franz Miksch (28 Jahre) mit einem Dolch ermordet. Hatten Beziehungsprobleme. Mann war eifersüchtig, Frau wollte aber mit ihm nichts zu tun haben. Stellte sich sofort der Polizei. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 1.4.27, 11: Urteil 12 Jahre schwerer Kerker für Miksch.
Alter: 56; Schneidermeister, erschoss sich in seiner Wohnung.
Alter: 66; Kaufmann aus Graz. Erschoss sich in einem Gasthof.
Alter: 51; Pensionierter Kanzleibediensteter. Stürzte sich von der Innbrücke in die Fluten. Seine Leiche wurde am nächsten Tag gefunden.
Alter: 54; In der Wohnung der Eheleute Waibl in Pradl brach ein Brand aus. Frau wurde nur mehr tot geborgen. Alkohol dürfte im Spiel gewesen sein. Mann gestand, seiner Frau brennende Petroleumlampe nachgeworfen zu haben, wobei ihre Kleider zu brennen begannen. Versuchte zuerst Feuer zu ersticken, ging dann aber schlafen! Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 2.4.27, 13: Angeklagt war Simon Waibl, Stadtarbeiter (63 Jahre). Schleuderte die Petroleumlampe gegen seine Frau, die stark betrunken war. Täter wurde wegen fahrlässiger Tötung zu 4 Monaten schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 50; Hilfsarbeiter, stürzte sich von der Kettenbrücke in den Inn und wurde fortgetrieben. Unbekannte Gründe. Stammte aus Thaur. Seine Leiche wurde Anfang 1.5. bei Weer angeschwemmt und dort beerdigt.
Alter: 21; Zwei Burschen gerieten am 20.3. in einem Gasthaus in Streit. Penz aus Mayrhofen bekam dabei von Johann Steiner (18 Jahre) aus Aschau einen Messerstich in den Kopf. Starb einen Tag später an den Verletzungen. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 22.6.27, 10: Täter war stark alkoholisiert. Wegen zahlreicher mildernder Gründe zu 7 Monaten einfachen Kerkers verurteilt.
Alter: 60; Rechtsanwalt, wurde auf der Hungerburg erschossen aufgefunden. Stammte aus dem Rheinland. Abschiedsbrief lag daneben.
Alter: 38; Waren Monteure im Bürgerlichen Brauhaus. Kellerräume sollten ausgetrocknet werden. Zu diesem Zweck wurde ein Koksofen in Betrieb genommen. Ausströmendes Gas betäubten die beiden Arbeiter, die sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Starben im Spital. Stammten aus der Steiermark bzw. aus NÖ.
Alter: 22; Fuhr mit einem Fahrrad den Weg vom Hußlhof hinab. Hatte dabei eine zu hohe Geschwindigkeit, die sie nicht mehr kontrollieren konnte. Stieß mit dem Kopf auf eine Betonmauer beim Bahnviadukt und verletzte sich schwer. Starb ein paar Stunden später im Spital.
Alter: 54; Haustischler im Innsbrucker Spital. Stieg durch einen Kohlenschacht in den Keller, rutschte aus und fiel auf eine Schaufel, die senkrecht in den Kohlen steckte. Erlitt schwere innere Verletzungen, an denen er nach kurzer Zeit starb.
Alter: 77; Wurde in ihrer Wohnung in Pradl durch Leuchtgas vergiftet.