Alter: 11; Sohn des Gastwirtes zum „Goldenen Schiff“. Ging barfuß auf einem Blechdach und geriet in die elektrische Leitung für die Beleuchtung. Wurde schnell getötet.
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Alter: 11; Sohn des Gastwirtes zum „Goldenen Schiff“. Ging barfuß auf einem Blechdach und geriet in die elektrische Leitung für die Beleuchtung. Wurde schnell getötet.
Alter: [unklar]; Infanterist, erschoss sich in der Klosterkaserne mit seinem Dienstgewehr.
Alter: 36; Tagelöhner, versuchte sich 2x in den Inn zu stürzen. Beim 2. Mal erfolgreich.
Alter: 52; Hausmeister. War mit Reparaturarbeiten am Vordach beschäftigt. Glitt aus und stürzte ca. 2,5m tief auf die Straße. Erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er bald starb.
Alter: 43; Buchhalter aus Marburg. Tod durch Erschießen.
Alter: 55; Durch einen Irrtum trank das Opfer Salzsäure aus einer Flasche, worin er Branntwein vermutete. Wurde ins Spital gebracht, wo er aber bald verstarb.
Alter: 18; Gruppe von 7 heimischen Wintersportlern wollte übers Hafelekar zur Mandlspitze wandern. Kurz vor dem Ziel brach eine Schneewächte ab und riss die Gruppe Richtung Arzler Scharte in die Tiefe. Das Opfer, ein Schlossergehilfe aus Hötting, erlitt schwere Verletzungen, woran er noch am gleichen Tag starb.
Alter: 26; Ertrank im Inn. Seine Leiche wurde bei Ampass geborgen.
Alter: 16; Schriftsetzerlehrling. Stürzte in der Mühlauerklamm beim Plateniglsuchen ab. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 35; Verwalter der Schwazer Sparkasse. Erschoss sich in einer Kabine der Innsbrucker Bade- und Waschanstalt. Anscheinend keine Verfehlungen am Arbeitsplatz.
Alter: 19; Häftling des Gefangenenhauses hatte sich erhängt. Stammte aus Völs.
Alter: 53; Pensionierter Lokomotivführer. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 17; Hilfsarbeiterin, vergiftete sich mit Blausäure. Grund: Liebeskummer.
Alter: 60; Vorerst unbekannter Mann sprang vor eine Tram, die nicht mehr rechtzeitig angehalten werden konnte. Starb wenig später an inneren Verletzungen. Später identifiziert. War Besitzer des Hochgeneinerhofes in St. Jodok. Studierte kurzfristig Theologie und Jus. Langer Prozess mit der Gemeinde Steinach wegen eines Waldes (30J!).
Alter: 66; Pensionierter Bahnarbeiter, Pfründner, wurde wegen Trunkenheit auf der Straße in die Ausnüchterungszelle gebracht, wo er sich erhängte.
Alter: 46; Pensionierter Postbediensteter. Litt an Verfolgungswahn. Erschoss sich in der Nähe des Hauptschießstandes. Todesanzeige: Langes, schweres Leiden.
Alter: [unklar]; Fabriksarbeiter aus Mühlau, lange vermisst, später bei Rosenheim aus dem Inn gezogen.
Alter: 23; Kaiserjäger im 3. Regiment. War bei einer Übung in der Nähe des Sonnenburgerhofs bei einer Telefonabteilung dabei. Legte einen Kupferdraht über die Oberleitung der Stubaitalerbahn und erlitt einen tödlichen Stromschlag. Schwere Unterschätzung der Lage. Weitere Soldaten leichter verletzt.
Alter: 52; ehemaliger k.k. Bezirkshauptmann. Psychische Probleme nach schwerer Krankheit. Keine Erwähnung in der Zeitung, nur allgemein gehaltene Todesanzeige.
Alter: 68; Ehemaliger Metzgergehilfe aus Hötting. Geriet aus ungeklärten Umständen in den Inn. Litt an Epilepsie.
Alter: 26; Schuhmachergehilfe aus OÖ. Stürzte sich in den Inn. Konnte erst am 8.3.1912 bei Volders aus dem Inn geborgen werden.
Alter: 51; Wurde tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden. Hat sich am Tag zuvor dort einfinden müssen. Obduktion ergab mehrere Rippenbrüche an denen er starb. Dürften vom Vortage stammen, als er bei einer Schlägerei auf die Straße stürzte. Stammte aus Absam.
Alter: 31; Bahnarbeiter beim Verschub. Geriet bei der Arbeit mit dem Kopf zwischen die Puffer zweier Waggons und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 60; Knecht bei einem Wirt. Wurde von einem Pferd in den Unterleib getreten, starb an inneren Verletzungen.
Alter: 26; Bahnarbeiter beim Verschub. Wurde beim Überqueren der Geleise von einem Personenzug überfahren.
Alter: 30; Opfer, Tagelöhner aus dem Bezirk Trient, wurde erschlagen in seinem Bett in Saggen aufgefunden. Schien sich um einen gut vorbereiteten Raubmord gehandelt zu haben. War bei einem Neubau als Wächter beschäftigt. Geld und Uhr fehlten. Als Verdächtigter wurde der Maurer Fortunat Chiogna (25J Prov. Trient) verhaftet. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 19.12.1911, 5: Großer Prozess mit 27 Zeugen und Dolmetscher in italienischer Sprache. Indizienprozess, da Täter nicht geständig war. Dennoch Urteil einstimmig: Tod durch den Strang. Im April vom Kaiser zu lebenslangen Kerker begnadigt.
Alter: 6; Tochter eines Monteurs. Wurde in der Schneeburggasse von einem leeren Schotterwagen überfahren. Schneller Tod durch innere Verletzungen.
Alter: 26; Hilfsarbeiter bei der Bahn. Trübsinnig. Erschoss sich mit einem Revolver in seiner Wohnung in Mühlau.
Alter: 66; Tapezierermeister, wollte in Mühlau ein Kind vor einem Auto in Sicherheit bringen. Dabei geriet er selber unter den Wagen und wurde überfahren. Vorerst als gering erachtete Verletzungen erwiesen sich aber letztlich tödlich. Starb an inneren Verletzungen. Chauffeur mit einem Mühlauer Fabrikanten traf anscheinend keine Schuld.
Alter: 67; Leiche mit schweren Brandwunden wurde in einem Steinbruch beim Hußlhof gefunden. Später identifiziert als unterstandslose Frau aus Vorarlberg.
Alter: [unklar]; Schuster, vagabundierend, stürzte in der Nähe des Prügelbaues über die Ufermauer und kollerte in den Inn. Wurde fortgetragen.
Alter: crika 30; Vorerst unbekannter Mann erschoss sich in der Sillschlucht.
Alter: 20; Wollte die Bahngeleise überschreiten und übersah einen einfahrenden Personenzug. Wurde überfahren und schwer verletzt. Starb kurze Zeit später. Stammte aus OÖ.
Alter: 22; Student aus München. Erschoss sich ein einem Hotelzimmer. Verfasste einen Abschiedsbrief, aber Gründe der Tat unbekannt.
Alter: 62; Arbeiter aus Böhmen, erhängte sich am Dachboden.
Alter: 33; Stark verweste Leiche wurde am 18.8.1912 am Nordabhang des Hafelekars gefunden. Identifizierung nach den Visitenkarten. Wurde nach Mühlau in die Totenkapelle gebracht. Stammte aus Schaffhausen.
Alter: 27; Beamter aus Budapest. Schoss sich in einem Hotel eine Kugel in den Kopf.
Alter: 16; Bautechniker aus Innsbruck. Bei einer Tour auf die Nordkette trennte er sich von seinen Kollegen und wanderte Richtung Solstein und kam in ein schweres Gewitter. Wurde seitdem vermisst. Seine Leiche wurde am 30.8.1914 oberhalb der Solsteinhütte in einer Felsenschlucht gefunden (Innsbrucker Nachrichten 1.9.14, 16). Schon 1912 brachte man eine Gedenktafel an ihn in der Kranebitterklamm an.
Alter: 26; Kutscher in Mariahilf. Wurde von einem Pony durch einen Hufschlag in den Unterleib schwer verletzt. Trotz schneller Operation verstorben.
Alter: 21; Schankbursche in einem Hotel. Erschoss sich mit einem Revolver. Grund dafür dürfte die Furcht vor dem Militärdienst gewesen sein.
Alter: [unklar]; Metzgergehilfe aus Kufstein. Mitglied der Reitenden Tiroler Landesschützen. Truppe war im Reichenauerhof einquartiert. Ein Kollege von ihm hantierte im Zimmer mit einem Gewehr. Nahm an, dass es nicht geladen war und zielte auf das Opfer. Schuss ging los und tötete es auf der Stelle.
Alter: 12; Sohn eines Tischlermeisters. Erstickte an einem Wurststück, das ihm in die Luftröhre gelangte.
Alter: [unklar]; Kaiserjäger, erschoss sich in der Klosterkaserne mit seinem Dienstgewehr.
Alter: 49; Minenarbeiter aus Zell/See. Stürzte sich in den Inn. Hatte seine Papiere am Ufer abgelegt. Wurde am 6.8. in Kufstein aus dem Inn gezogen.
Alter: 24; Bahnarbeiter, geriet beim Verschubdienst zwischen die Puffer zweier Waggons. Tödliche Brustverletzungen.
Alter: 8; Spielte mit anderen Kindern in der Nähe der neuen Brücke der Mittenwaldbahn. Geriet in den Inn und konnte sich nicht mehr retten.
Alter: 65; Prokurist der Fa. Rauch. Tod durch Erschießen.
Alter: 11; Sohn eines Schneidermeisters. Stürzte in den vor seinem Haus führenden Sillkanal und konnte nicht rechtzeitig gerettet werden.
Alter: 37; Schlossergehilfe, stürzte am Abend 2 Stockwerke tief in den Hof ab. Hatte die Angewohnheit, sich auf die Fensterbank zu setzen und muss dabei ausgeglitten sein.
Alter: 30; Schlosser aus NÖ stammend. Wurde lange vermisst, erst am 27.5.1912 bei St. Margarethen aus dem Inn gezogen und im Ortsfriedhof begraben.