Alter: 48; k.k. Finanzwach-Oberrespizient im Zollamt Innsbruck. Wollte im Hauptbahnhof zwischen Güterwaggons die Geleise überqueren. Bemerkte nicht Verschub und geriet zwischen die Puffer zweier Waggons.
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Alter: 48; k.k. Finanzwach-Oberrespizient im Zollamt Innsbruck. Wollte im Hauptbahnhof zwischen Güterwaggons die Geleise überqueren. Bemerkte nicht Verschub und geriet zwischen die Puffer zweier Waggons.
Alter: 61; War stadtbekannte Persönlichkeit, trug Lumpen, war geizig, aber sehr reich. Wohnte in Amras Nr. 20 (Zwanzgerghäusl). Wohnung vermüllt und voll Ungeziefer. Wurde geknebelt und erstickte daran. Besaß 2 Häuser und ca. 80.000K Vermögen. Bettelte ihren Unterhalt allerdings zusammen. Diagnostizierter Raubmord. Zur Klärung der Tat wurde auch ein Polizeihund eingesetzt. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 8.3.1915 ff: Angeklagte sind Peter Paul Gebhart (30 Jahre), Heinrich Rofner (20 Jahre) und Johann Höpperger (40 Jahre). Hatten zusätzlich noch zahlreiche Straftaten. Todesstrafen für Rofner und Gebhard durch Erhängen, Höpperger bekam 12 Jahre verschärften Kerkers.
Alter: 3; Wurde von einem Militärfuhrwerk gestreift und fiel vor die Räder des Wagens. Hinweis, dass bei dem derzeitigen Verkehrsaufkommen mehr Aufsicht auf die Kleinen gehalten werden sollte.
Alter: 23; Junge Buchhalterin. Liebeskummer. Schoss sich mit einem Flobertgewehr eine Kugel in die Brust.
Alter: 38; Hadernsammler, unterstandslos, erhängte sich im Arrest. Wurde kurz vorher dort eingeliefert.
Alter: 52; Gasgeruch drang aus ihrer Wohnung. Muss vergessen haben, den Hahn zu schließen.
Alter: 72; Tagelöhner. Tod durch Erhängen.
Alter: 20; Speditionsbeamter aus Hall, Tod durch Erschießen.
Alter: 24; Monteur aus der Steiermark. Sprang über die Ufermauer in den Inn. Leichke konnte vorerst nicht gefunden werden, hatte Tätowierungen an den Armen. Grund: Liebeskummer. Seine Leiche wurde nach 3 Wochen bei Kirchbichl aus dem Inn gezogen und am 28.6. im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 60; Pensionierter Finanzwache-Oberkommissär. Wurde in der Nähe des Mentlbergerbrünnl erschossen. War auf üblichen Spazierweg. Gendarmen fanden keinerlei Wertgegenstände bei ihm, daher Verdacht auf Raubmord. Am Abend machte sich Mann in Innsbruck verdächtig. Behauptete, dass er ihn aus Versehen erschossen hätte (nahm aber Wertsachen an sich). Sein Name: Leonhard Grumser (19 Jahre) aus Weilach (Bayern), Hausierer, Zirkusakteur (Kunstschütze!), vorbestraft. Mordwaffe stammt von einem Diebstahl aus dem Bergisel-Museum. Mehrere Diebstähle, beim Trödler Dellemann verkauft. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 6.10.1914, 8. Urteil: 18 Jahre schwerer Kerker, Entschädigung der Diebstahlsopfer. Verurteilter nahm Strafe ohne Einspruch an.
Alter: 45; Hauptmann-Auditor, schwermütig. Tod durch Erschießen. Schon der 15. Fall seit Neujahr!
Alter: [unklar]; Ältere Frau stieg auf die Ufermauer und sprang in den Inn. Wurde sofort fortgeschwemmt.
Alter: 7; Sohn eines Gefangenenaufsehers. Spielte mit einem Freund am Prügelbau und stürzte in den Inn. Wurde sofort fortgetrieben.
Alter: 24; Ein vermeintliches junges Ehepaar unter dem Namen Artur Weiß und Frau aus Hamburg mietete sich in ein Hotel ein. Dann fielen aber Schüsse. Mann war tot, Frau schwer verletzt. War aber Liebesdrama, sie wollten in Innsbruck gemeinsam aus dem Leben scheiden. Mann war Feinmechaniker aus München, stammte aus Mecklenburg, in Bayern wegen Diebstahls gesucht. Partnerin: Betty Küster, Frau eines Kollegen im selben Betrieb. Schrieb einen Tag vorher einen Brief an eine Bekannte, dass sie nach Italien weiterreisen werden, um sich dort umzubringen. Geld dürfte aber zu Ende gewesen sein.
Alter: 58; Fuhrknecht, stürzte im alkoholisierten Zustand in den Sillkanal. Leiche konnte schnell geborgen werden.
Alter: 43; Wollte Fensterstöcke im 2. Stock anstreichen. Fiel dabei in den Hof. Glaubte zuerst an eine leichtere Verletzung, in der Klinik aber an inneren Verletzungen gestorben.
Alter: 36; Monteur, mysteriöser Todesfall. Hatte im Wirtshaus Streit und wurde darauf vor die Türe gesetzt. Eventuell zu hart zugepackt? Es gab Verhaftungen.
Alter: 11; Kinder waren beim Holzsammeln in der Nähe der Buzzihütte. Einer hatte eine Flobertpistole bei sich, die er vorzeigte. Schuss löste sich und traf das Opfer tödlich
Alter: 31; Vorerst unbekannter Mann erschoss sich in einem Hotel. Alle Unterlagen vernichtet. Möglicherweise Eheprobleme, Reichsdeutscher. Trug sich als Emil Gabritz (Magdeburg) ins Gästebuch ein. Nach anderen Unterlagen Max Bösneck. Glaubwürdiger Name ev. im Matrikenbuch.
Alter: 25
Alter: 58; Obermonteur, stammte aus Eisenberg/Sachsen. Tod durch Erhängen.
Alter: 44; Pfründnerin. Hatte sich am Gasherd verbrannt. War im Greisenasyl untergebracht!!
Alter: 25; Juwelierssohn aus Düsseldorf. Wurde auf der Nordkette in der Gegend der Frau Hitt vermisst. Erst am 21.5. gefunden. Es stellte sich heraus, dass es kein Alpinunfall, sondern Selbstmord durch Erschießen war.
Alter: 43; Bäckergehilfe, stammte aus Preußen. Tod durch Erhängen.
Alter: [unklar]; War Infanterist vom 2. Bat/59. Inf.Reg. Innsbruck. Tod durch Erschießen. Wurde noch am gleichen Tag beerdigt.
Alter: 67; Wurde bei der Holzarbeit von einem Baum erschlagen.
Alter: 21; War Angestellter der Wach- und Schließgesellschaft. Wollte Geleise überschreiten und wurde von einem Schnellzug erfasst. Sofort tot. Stammte aus OÖ.
Alter: 75; Tischlermeister, wurde am 3.4. von einem Fiaker niedergestoßen und mitgeschleift. Ermittlungen gegen den Fiaker wurden eingeleitet, um Schuld zu klären.
Alter: 32; Stammte aus Zürich, Lithograf in der Druckerei Lampe. Trank Sublimatlösung.
Alter: 2.5; Kind starb völlig überraschend. Verdacht, dass der Vater es zu Tode geprügelt hatte. Übler Leumund, Schlosser, auch seine Frau sagt gegen ihn aus. Ermittlungen eingeleitet. Obduktion bestätigt diesen Verdacht (Innsbrucker Nachrichten 13.2., 3). Ev.
Alter: 42; Professor, versuchte sich schon am 28.2. zu erschießen. Jetzt gestorben. Todesanzeigen vom AkAKI und vom städt. Mädchenrealgymnasium Innsbruck. Wird in Traiskirchen beerdigt.
Alter: 34; Man fand zuerst Handtasche und Schirm am Sillkanal. Nach Suche fand man die Frau tot auf. Stammte aus Schwaz.
Alter: 35; Arbeitete als Empfangsdame. Tod durch Erschießen, Gründe unbekannt.
Alter: crika 25; Vorerst unbekannter Mann erschoss sich in einem Hotel. Später identifiziert als Sohn eines Kuranstalts- und Hotelbesitzers in Bad Kissingen. War schon begraben, wurde exhumiert und überstellt.
Alter: 22; Friseurgehilfin. War in Begleitung ihrer Freundin, sprang unvermutet in den Sillkanal. Liebeskummer.
Alter: 42; Anscheinend bekannter Agent aus Innsbruck. Verhielt sich auffällig im Wirtshaus Gramartboden. Wirt verständigte Gendarmen. Als er diese sah flüchtete er in den Wald und erhängte sich. Angehörige wollten Leiche im Friedhof Höttig beerdingen lassen, aber Pfarrer weigerte sich. Wurde wieder ins pathologische Institut überführt und im städtischen Friedhof beerdigt. Name tauchte in der Zeitung nie auf, erst in der Todesanzeige am 6.4., 14.
Alter: 21; Damenschneiderin, schon lange Zeit abgängig, am 7.3. am Ufer des Sillflusses gefunden. Liebeskummer?
Alter: 43; War schwermütig durch Krankheit, stürzte sich in den Inn.
Alter: 26; Praktikant beim Finanzamt aus OÖ.
Alter: [unklar]; Stammte aus Deggendorf/Bayern. Wurde erschossen aufgefunden.
Alter: [unklar]; Soldat des 59. Infanterieregiments in der Innkaserne. Stammt aus Ischl. Tod durch Erschießen.
Alter: 54; Stadtarbeiter, nervenkrank. Dürfte ohnmächtig geworden sein und erreichte nicht mehr seine Wohnung. Wurde in einem Hof erfroren aufgefunden.
Alter: 31; Bahnarbeiter. Beim Verschieben am Hauptbahnhof geriet er zwischen die Puffer zweier Waggons und wurde erdrückt.
Alter: 55; Zimmermann in der Fritz’schen Sägerei. Lange abgängig, erst am 15.3.1914 im Werk gefunden. Tod durch Erhängen.
Alter: 30; Leutnant des 1. Tir. Landesschützenregiments. Tod durch Erschießen in seiner Wohnung.
Alter: 23; Arbeiter waren mit Beseitigen von Schneemassen an der Karwendelbahn beschäftigt. Eine weitere Staublawine ging ab. Ein Arbeiter unverletzt geborgen, ein anderer aus Belluno wurde erst später vermisst. Wurde später tot geborgen.
Alter: 19; Tod durch Vergiften mit Zyankali.
Alter: 39; Gattin eines Maurers. Wollte in der Kranebitterklamm Reisig für Allerheiligenkränze abschneiden. Musste dabei abgestürzt sein.
Alter: 19; Maurer. Trübsinnig, arbeitslos. Tod durch Erschießen.
Alter: 32; Stürzte vom Gasthaus „Adambräu“ vom 2. Stock durch eine Glasveranda auf den Boden. Erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus. War Handlungsreisender aus Nürnberg. Zuerst in Innsbruck begraben, dann exhumiert und nach Deutschland überstellt. Interessante Ergänzung in Innsbrucker Nachrichten (4.9., 3): Soll Liebesabenteuer gewesen sein, da keine Zimmer vermietet wurden. Auch Verbrechen nicht ganz ausgeschlossen.