Alter: 18; Sohn eines Gutsbesitzers in Mieders. Versuchte in der Nähe des Achselkopfes Platenigl zu suchen. Erlitt durch Absturz tödliche Kopfverletzungen.
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Alter: 18; Sohn eines Gutsbesitzers in Mieders. Versuchte in der Nähe des Achselkopfes Platenigl zu suchen. Erlitt durch Absturz tödliche Kopfverletzungen.
Alter: [unklar]; Schwere Verletzung eines Radfahrers, an denen er im Spital starb.
Alter: 26; Hausgehilfin. Liebeskummer, vergiftete sich mit Kokain.
Alter: 52; Wurde bei einem Bahnübergang bei Peterbrünnl von einem Schnellzug überfahren und sofort getötet. Grund der Tat zuerst unklar, später fand man Abschiedsbrief in seiner Wohnung. Schneidermeister, aus Ungarn stammend.
Alter: 37; Büchsenmacher. Hatte seine Werkstätte durch eine Selbstschussanlage gesichert. Gegenstand geriet auf eine Spannschnur und der ausgelöste Schuss traf das Opfer tödlich. Bekannter Schütze.
Alter: 51; Kleinhäusler, Tod durch Erhängen.
Alter: 18; War mit Kollegen am Hechenberg mit Holzarbeiten beschäftigt. Wollte einen fallenden Baum ausweichen und stürzte in die Kranebitter Klamm.
Alter: 22; Schriftstellergattin aus Wien, Eheprobleme, stürzte sich vom Innsteg in die Fluten. Leiche konnte vorerst nicht gefunden werden. Erst am 9.8. bei Wörgl aus dem Inn geborgen.
Alter: 65; Pensionierter Lehrer. Tod durch Erschießen.
Alter: 48; Starb an Alkoholvergiftung trotz Einlieferung in die Klinik.
Alter: [unklar]; In der Schwimmschule Höttingerau weilten Soldaten der Artillerieabteilung zum Lernen. Opfer wagte sich zu weit ins tiefe Wasser und konnte sich nicht mehr an der Schwimmhilfe halten. Schwimmlehrer konnte ihn wegen des schmutzigen Wassers lange nicht orten, sodass er ertrank.
Alter: 16; Dienstmädchen, stürzte sich aus unbekannten Gründen von der Kettenbrücke in den Inn. Leiche wurde am 10.8. bei Obernberg (OÖ) aus dem Inn gezogen.
Alter: 52; Vorstand der Frauenklinik. Erschoss sich in seiner Wohnung mit einem Revolver. Wurde kurz vorher aus einer Nervenheilanstalt in Wien entlassen. War seit 22.1.1915 ordentlicher Professor in Innsbruck.
Alter: 23; Hilfsarbeiterin. Tod durch Erschießen (Gift?).
Alter: 25; Kaufmann, Tod durch Erschießen. Im Anzeigenteil: Selig im Herrn entschlafen!
Alter: 35; Handelsreisender, war in Innsbruck wegen mehrerer Betrügereien inhaftiert. Vor der Gerichtsverhandlung erhängte er sich selber in der Zelle.
Alter: 23; Friseurgehilfin, aus Schwaz stammend, stürzte sich bei Tivoli in die Sill. Konnte anhand einer Photographie identifiziert werden. Leiche wurde Anfang August bei Wasserburg/Bayern aus dem Inn gezogen.
Alter: 16; Kontoristin, sprang am Innsteg in den Fluss. Leiche lange nicht gefunden, erst am 27.9. in Rosenheim angeschwemmt. Stammte aus Algund.
Alter: 3; Kinder spielten am Innufer. Ein Kind geriet in die Fluten (Hochwasser!) und wurde sofort fortgetrieben. Seine Leiche konnte am folgenden Tag geborgen werden.
Alter: 48; Leiche wurde in der Nähe des Sonnenburgerhofes aufgefunden. Mann hatte sich selber erschossen. Schriftstücke wiesen auf einen Italiener hin. Eine Spalte weiter in der Zeitung wurde auf einen abgängigen Franz Ettore (Handelsangestellter, 27 Jahre) aus Italien hingewiesen! Der war es aber doch nicht (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 23.7., 4).
Alter: 24; Hilfsarbeiter. In der Mühlauer Klamm musste die Einlaufrinne des Elektrizitätswerks freigeschaufelt werden. Dabei löste sich eine Lawine von Eisbrocken, die auf das Opfer fiel. Konnte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden.
Alter: 29; Stark verweste Leiche wurde im Juni 1924 bei Kiefersfelden aus dem Inn gezogen. Verwirrung, da der Mann Frauenkleider angezogen hatte. Viele Spekulationen (Fasching, Verbrechen,…), schließlich identifiziert. Geistig verwirrt, lebte im Wahn, eine Frau zu sein.
Alter: 27; Frau eines Eisenbahners, Beziehungsprobleme. Stürzte sich in die Sill und wurde fortgeschwemmt. Wurde am 1.8. bei Angath aus dem Inn gezogen.
Alter: 13; Sohn des Kommerzialrates Anton Köllensperger. Fuhr mit seinem Fahrrad von Aldrans herab. Stürzte unterhalb des Schlosses Ambras. Konnte sich noch nach Hause bewegen. Starb über Nacht an einer nicht erkannten Gehirnblutung.
Alter: 20; Magazinarbeiter aus Hötting. Wurde beobachtet, wie er bei Peterbrünnl im Inn baden wollte, aber fortgetrieben wurde. Am 21.7. in Gars/Bayern angeschwemmt und dort begraben.
Alter: 29; Vorerst unbekannter junger Mann stieg auf das Geländer des Innsteges und sprang ins Wasser. Verschwand sofort in den Wellen. Erst am nächsten Tag identifiziert. Schlosser, aus Hall stammend. Leiche am 1.8. in Oberaudorf/Bayern angeschwemmt.
Alter: 46; Buchdrucker, Eheprobleme. Vergiftete sich mit Zyankali.
Alter: 58; Frau aus dem Stubaital, geriet unter die Straßenbahn (Traumway!) und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 71; Bahnbediensteter, gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 49; Briefträger, ertrank beim Baden im Inn beim Peterbründl, nachdem er seiner Tochter aus einer gefährlichen Situation gerettet hatte.
Alter: 23; Bankbeamter in Innsbruck. Wurde tot in der Seegrube gefunden. War alpingerecht ausgerüstet.
Alter: 25; Kellermeister, aus Dornbirn stammend. Wurde stark alkoholisiert von seinen Kollegen nach Hause gebracht. Stand in der Nacht auf und stürzte aus dem offenen Fenster auf die Straße.
Alter: 50; Bankbeamter. Ging mit seiner Tochter am Gehsteig am Burggraben. Dort stand ein Handwagen, den die Trambahn rammte. Dieser Wagen wurde mit dem Opfer gegen ein Schaufenster gedrückt, das zerbarst. Schwere Wirbelsäulenverletzungen, an denen er starb. Große Kritik an den üblichen vielen Gaffern.
Alter: 54; Frau eines Oberrevidenten. Stürzte sich aus dem Fenster. Große Todesanzeige in den Innsbrucker Nachrichten. Dort "friedlich entschlafen"!
Alter: 20; Telegrafenbeamter aus Donawitz. Seine Leiche wurde zufällig bei der Rettung einer anderen Person am 21.10.23 gefunden. Wies kaum Verletzungen auf, war also eher erfroren.
Alter: 19; Bankbeamter aus Wien. Erschoss sich aus unbekannten Gründen in einem Hotelzimmer.
Alter: 44; Gattin eines Bahnschlossers, gesundheitliche Probleme. Stürzte sich in die Sill. Ihre Leiche wurde in der Reichenau geborgen.
Alter: 23; Wurde tot unterhalb des Brandjochs aufgefunden. Stammte aus der Steiermark. Dürfte nach einem Absturz erfroren sein.
Alter: 46; Werkstättenleiter bei der Stubaitalbahn. Ein Teil der Schutzvorrichtung einer Kreissäge geriet in die rotierende Scheibe. Wurde abgerissen und schlug mit voller Wucht auf die Stirn des Opfers. Erlag bald den Verletzungen.
Alter: 13; Wurde in der Nähe der Johanneskirche von einem LKW überfahren. Starb noch am gleichen Tag im Spital.
Alter: 32; Arbeiter aus Ancona im Frachtenbahnhof. Geriet zwischen die Puffer von 2 Waggons und wurde erdrückt.
Alter: 19; Handelsangestellter, stammte aus der Steiermark. Schoss sich in seinem Zimmer mit einer Pistole eine Kugel ins Herz.
Alter: 19; Speditionsbeamter aus Villach, Tod durch Erhängen. Am 18.12. in den Todesfällen und gleichzeitig als abgängig bezeichnet!
Alter: 22; Sohn eines Kaufmannes, Dipl.Ing. Anscheinend Liebeskummer. Tod durch Vergiften. Erst ein Jahr später wurde sein Selbstmord erwähnt, als sich sein Bruder erschoss. In der Todesanzeige: Tod nach kurzer Krankheit.
Alter: 52; Hafnermeister, schwermütig. Tod durch Erhängen.
Alter: 55; Maurer, schwermütig, erhängte sich in seinem Haus in Gärberbach unter schwerem Alkoholeinfluss.
Alter: 23; Insasse im Gefangenenhaus. Tod durch Erhängen.
Alter: 86; Tod durch Erschießen. Große Todesanzeige, aber keinen Hinweis auf die Todesart.
Alter: 23; In der Saggenkaserne erschoss sich ein Kanonier wegen gesundheitlicher Probleme. Stammte aus OÖ.
Alter: 47; Steuerdirektor, erschoss sich in seiner Kanzlei. Schwermütig.