Alter: 44; Kriegerswitwe, nervenleidend. Warf sich bei Arzl unter einen Güterzug und wurde auf der Stelle getötet (aus den Totenlisten der Tiroler Tageszeitung).
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Alter: 44; Kriegerswitwe, nervenleidend. Warf sich bei Arzl unter einen Güterzug und wurde auf der Stelle getötet (aus den Totenlisten der Tiroler Tageszeitung).
Alter: 41; Frau eines Bahnbeamten in Hötting, gesundheitliche Probleme. Tod durch Einatmen von Leuchtgas. Name aus den Todesanzeigen.
Alter: 60; Elektroingenieur, wollte am Franziskanerbogen einen LKW in die Altstadt überholen. Durch die Enge wurde er vom Anhänger erfasst und mitgeschleift. Trotz schneller Überführung ins Krankenhaus erlag er den schweren Verletzungen.
Alter: 62; Hausgehilfin. Stürzte sich in der Müllerstraße aus einem Fenster im 2. Stockwerk in die Tiefe. Starb am Weg ins Krankenhaus.
Alter: 18; Lehrling, erschoss sich mit seinem Revolver. Sein Vater hatte sich an der gleichen Stelle und auf die gleiche Weise getötet (8.6.1937 – Albert Kneringer, 30 Jahre).
Alter: [unklar]; Vorerst unbekannter Mann sprang vom Innpark aus in den Fluss und wurde fortgetrieben.
Alter: 51; Kuhhirte aus Arzl. Nutzte einen Schrägaufzug, um nach seinen Tieren zu sehen. Dabei fiel er aus einem Wagen und wurde anschließend überrollt. Starb bald nach der Einlieferung ins Krankenhaus.
Alter: 50; Hilfskraft in einem Gasthaus in Wilten. Gesundheitliche Probleme. Tod durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 43; Wäschereibesitzer. Tötete sich selber vermutlich wegen drohender Delogierung.
Alter: 75; Pensionist, gesundheitliche Probleme, wurde in Mühlau in einem Park tot aufgefunden.
Alter: 48; Städtischer Arbeiter, wurde bei Holzarbeiten am Paschberg von einem fallenden Baum getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 7; Sohn eines Feinmechanikers, fiel beim Spiel beim Gaswerk über eine steile Böschung in den Sillkanal, wo er ertrank.
Alter: 37; Dolmetscherin aus der Sowjetunion. Nach einem Streit mit einer anderen Frau stürzte sie sich von der Innbrücke in St. Nikolaus in den Fluss. Ihre Leiche konnte erst am 10.8.1949 in Kirchbichl gefunden werden. Möglicher Grund der Tat: Eifersucht
Alter: 51; Beamter aus Mühlau, schwermütig. Tod durch Erhängen.
Alter: 10; Tochter eines Musikers wurde bei den Viaduktbögen von einem ausländischen Auto überfahren und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Dar Fahrer wurde von der französischen Militärpolizei verhaftet.
Alter: 44; Ehemaliger Beamter des deutschen Außenamtes. Erschoss sich im Wald bei den Allerheiligenhöfe.
Alter: 34; Gattin eines Sekretärs. Wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Vermutete Todesursache: Selbstmord durch Leuchtgas.
Alter: 38; Zimmermann aus Schwaz. Benutzte auf der Arbeitsstelle in der Maria-Theresien-Straße einen Aufzug, der defekt war. Die Bremsen versagten und er stürzte mit dem Förderkorb 3 Stockwerke in die Tiefe. Starb im Krankenhaus an den Verletzungen.
Alter: 63; Stadtarbeiter, wurde bei der Heimfahrt mit seinem Rad von einem LKW angefahren. Starb kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus.
Alter: 58; Witwe eines Majors, gesundheitliche Probleme. Tod durch Vergiften in ihrer Wohnung auf der Hungerburg.
Alter: 25; Arzt aus NÖ. Erschoss sich in einem Hotelzimmer.
Alter: 30; Bautechniker, Stürzte in der Museumsstraße von einem Gerüst vom 5. Stockwerk in die Tiefe und erlitt tödliche Rückenverletzungen.
Alter: 40; Spengler, wurde beim Löten eines leeren Benzinfasses im Städtischen Bauhof von einer Explosion überrascht. Starb an den schweren Verletzungen kurz nach der Überführung ins Spital.
Alter: 75; Hatte gesundheitliche Probleme. Wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Hatte sich mit Leuchtgas vergiftet.
Alter: [unklar]; Eine Französin wurde mit einer schweren Schussverletzung ins Innsbrucker Spital eingeliefert. Am Tatort in Hötting fand man die Leiche des Mannes. Es dürfte sich um eine Liebestragödie handeln, bei der beide Beteiligte aus dem Leben scheiden wollten. Der Mann hatte anscheinend zuerst auf die Frau geschossen, dann sich selber getötet
Alter: 21; Kellnerin aus Südtirol. War am Abend mit Kollegen in einem Auto auf der Hallerstraße am Weg. Der Fahrer, der das Auto unbefugt lenkte, geriet über die Fahrbahn hinaus und stürzte damit in den Straßengraben. Die Mitfahrerin wurde tödlich verletzt.
Alter: 44; Bergführer und Hüttenwirt, nervenleidend. Tod durch Erschießen.
Alter: 75; Rentner, schwermütig, erhängte sich im Keller eines Wohnhauses.
Alter: 60; Wurde in Arzl erhängt in seiner Wohnhütte aufgefunden.
Alter: 55; Bundesbahnpensionist, gesundheitliche Probleme.
Alter: 37; Kellner, hatte sich mit Leuchtgas ums Leben gebracht.
Alter: 56; Wirt im Gh „Burgriesen“ in der Hofgasse. Hatte familiäre Probleme. Stürzte sich mit seiner Frau von der Mühlauer Brücke in den. Seine Frau konnte gerettet werden.
Alter: 37; Die Frau wurde im bewusstlosem Zustand in die Klinik eingeliefert, wo sie bald darauf starb. Hatte sich mit Leuchtgas in ihrer Wohnung getötet.
Alter: 46; Verkäufer. Schnitt sich die Pulsadern auf.
Alter: 40; Schwermütig, warf sich in Mühlau vor einen Zug.
Alter: 48; Eine Gruppe von Arbeitern waren mit Ausbesserungsarbeiten der Bombenschäden im Landhaus beschäftigt. Dabei geriet der Hilfsarbeiter mit dem Maurer Rudolf Reischer (38 Jahre) in Streit. Wurde vom Täter mit einer Latte erschlagen. Hatte sich zuvor mehrfach wegen der harten Arbeitsbedingungen beim Täter beschwert. Todesanzeige durch die Baufirma! Gerichtsverhandlung gegen Rudolf Rauscher am 15.9.1949. Nach vielen Zeugenaussagen erkannte das Gericht auf berechtigte Notwehr und verkündigte einen Freispruch.
Alter: 52; Bankbeamter, wurde in der Höttingerau von einem Auto niedergestoßen. Starb am Weg ins Krankenhaus.
Alter: 83; Rentner, wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Starb an einer Erstickung an Leuchtgas.
Alter: 12; Beim Rutschen über ein Stiegengeländer stürzte der Bursche 3 Stockwerke in die Tiefe und starb an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: 24; Nach einer Gallenoperation öffnete der Radiotechniker das Fenster des Krankensaales und sprang in die Tiefe. Konnte nicht mehr gerettet werden. Später stellte sich heraus, dass er ein Mitglied einer Schmuggelbande war. Wurde von denen wegen eines fehlerhaften Transportes mehrfach unter Druck gesetzt (Tiroler Tageszeitung 10.11.48, 3)
Alter: 32; Landarbeiter aus Igls. Wurde von einem LKW erfasst und an eine Mauer gedrückt. Starb einen Tag später an den Verletzungen.
Alter: [unklar]; Staatsanwalt, wurde in der Früh tot in seiner Wohnung aufgefunden. Hatte nicht bemerkt, dass aus dem Backrohr Leuchtgas ausströmte.
Alter: 59; Pensionierter Lehrer. Wurde in seiner Wohnung erstickt aufgefunden. Starb an Leuchtgasvergiftung.
Alter: 47; Buchhalter riss unbemerkt den Leitungsschlauch vom Gasherd und starb an einer Leuchtgasvergiftung.
Alter: 59; Durch einen Bedienungsfehler strömte Leuchtgas in ihrer Wohnung aus, was das Opfer nicht bemerkte. Wurde noch lebend entdeckt, starb aber kurze Zeit später im Krankenhaus.
Alter: 15; Hilfsarbeiterin unterhielt sich mit 2 Wachsoldaten vor einem Lebensmittelmagazin. Einer der Wachposten, ein Jugoslawe, hantierte mit seinem Maschinengewehr so unvorsichtig, dass sich ein Schuss löste. Der traf das Opfer in den Kopf. Wurde von der französischen Gendarmerie verhaftet.
Alter: 59; Wachbeamter im Gefangenenhaus. Tod durch Erschießen. In einem Abschiedsbrief gab er den Grund einer Nichterlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft an.
Alter: 21; Vollstreckung des Gerichtsurteiles an Rudolf Sax, Maurerlehrling aus Braunau (OÖ), der am 21.9.1947 bei einem Ausbruch den Justizbeamten Josef Tusch ermordet hatte. Gnadengesuch wurde abgelehnt. Tod durch Erhängen im Hof der Innsbrucker Gefangenenhaus.
Alter: 16; Kochlehrling aus Graz, Nichtschwimmer, wurde im Hallenbad bewusstlos aus dem Wasser gezogen. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Arzt glaubt an einen Herzschlag nach Überanstrengung. Anscheinend erster tödlicher Unfall seit 14 Jahren.
Alter: 45; Postangestellter. Seine Leiche wurde am 29.9. bei Volders aus dem Inn gezogen. Selbstmord nicht ausgeschlossen.