Alter: 22; Leiche einer jungen Frau wurde in Hall angeschwemmt. Dienstmädchen bei einem Innsbrucker Arzt, hatte sich in den Inn gestürzt. War kurz vor einer Geburt. Stammte aus der Steiermark.
This website uses cookies to enhance your ability to browse and load content. More Info.
Alter: 22; Leiche einer jungen Frau wurde in Hall angeschwemmt. Dienstmädchen bei einem Innsbrucker Arzt, hatte sich in den Inn gestürzt. War kurz vor einer Geburt. Stammte aus der Steiermark.
Alter: 26; Arbeiter aus Krain, war beim Straßenbau in Finkenberg beschäftigt. Lange vermisst, erst am 19.12. im Zemmbach bei Dornauberg gefunden. Muss am Heimweg vom Weg abgekommen sein und stürzte in den Bach.
Alter: 52; Zuerst unbekannter Mann wurde am Gehweg an der Innufermauer schwer verletzt aufgefunden. Wurde ins Spital gebracht, wo er verstarb. Ursache der Verletzungen vorerst unbekannt. Verbrechen nicht ausgeschlossen. Stammte aus Kärnten.
Alter: 29; War Postbedienstete im Postamt Pradl. Wurde eines Diebstahls mitverdächtigt (Affäre Volderauer). Rehabilitiert, aber später wieder Unregelmäßigkeiten. War im Gefängnis, wo sie sich mit Leuchtgas umbrachte.
Alter: 41; Handelsagent. Tod durch Erschießen.
Alter: 36; Dachdecker beim Bau der Universitätsbibliothek, arbeitete ungesichert. Dabei stürzte er von einem Gerüst an die 18m in die Tiefe. Wurde bewusstlos ins Krankenhaus gebracht, wo er aber bald verstarb.
Alter: 38; Monteur im Mühlauer Werk. Dieses sollte wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet werden, was aber anscheinend nicht komplett erfolgte. Kam mit einer Hochspannungsleitung in Kontakt und starb trotz schneller, fachgerechter Hilfeleistungen.
Alter: 43; Seit fast einem Monat vermisst. Leiche einer Frau in Wattens im Inn gefunden. Gattin des Prokuristen der Flirscher Lodenniederlage in Innsbruck. Später aber Identität nicht verifiziert (Innsbrucker Nachrichten 10.2., 3). Dennoch war die Tote anscheinend eine Selbstmörderin aber aus Wien. Endgültiger Fund der Frau am 25.3. im Inn bei Hall (Innsbrucker Nachrichten 26.3., 4).
Alter: 34; Hufschmied aus OÖ. Wurde erhängt am Bergisel aufgefunden.
Alter: 36; Arztwitwe (Teschen) durch Erschießen. Hintergründe unbekannt.
Alter: 22; Feldjäger aus Galizien, erhängte sich in der Kaserne.
Alter: 22; Tagelöhnerin, wurde seit langer Zeit vermisst. Wurde nun in einer Abortgrube tot aufgefunden. Äußerte sich immer wieder wegen Selbstmordabsichten.
Alter: 65; Tagelöhner aus Mühlbachl. Gründe unbekannt, Tod durch Erhängen.
Alter: 47; Stürzte sich vom 3. Stockwerkes ihrer Wohnung in die Tiefe.
Alter: [unklar]; Soldat machte Dienst beim 12. Feldjäger Bataillon als Offiziersdiener. Sollte versetzt werden. Tod durch Erschießen.
Alter: 27; Lithograf aus Böhmen. Schnitt sich die Kehle durch.
Alter: 20; War in Untersuchungshaft, stürzte sich vom 2. Stock des Gefangenenhauses in den Lichthof. Starb einen Tag später an den Verletzungen. Interessante Todesanzeige: Tod nach 2-monatiger Krankheit!
Alter: 43; Schuhmachergehilfe. Längere Zeit schon vermisst. Absturz in der Umgebung des Achselkopfes. Wollte Platenigl (Primeln) pflücken (Innsbrucker Nachrichten 8.3., 6).
Alter: [unklar]; Angehöriger der Kaiserjäger. War zu einem Rapport befohlen. Tod durch Erschießen.
Alter: 39; Im Wald oberhalb des Norer’schen Ziegelstadel erhängt aufgefunden. Unbekannter Toter, später identifiziert als Tischler aus Bosnien.
Alter: 24; Kaufmann aus Wunsiedel. Hatte sich in der Nähe des Gasthauses "Peterbrünnl" erschossen. Zuerst falsch identifiziert.
Alter: 15; Ertrank in der Badeanstalt Büchsenhausen. Konnte nicht Schwimmen, hielt sich aber immer wieder im tiefen Wasser auf.
Alter: 2.5; Kind stürzte in den Gießbach und wurde in den Inn weiter getrieben. In Au (Bayern) geborgen (Innsbrucker Nachrichten 10.7., 3)
Alter: 20; Hotelierssohn, Student der Chemie, machte mit Bruder Herbert eine Tour oberhalb der Höttinger Alm bei der Sattelspitze. Traten eine Lawine los, die sie verschüttete. Über Felsen geschleudert. Umfangreiche Suche. Vater Jean ist Besitzer des Hotels „Viktoria“ am Bahnhofsplatz. Schwere Verletzungen des Bruders. Gefunden am 15.7.
Alter: 28; Vorerst unbekannter Toter mit schwerer Kopfwunde. Scheint in betrunkenem Zustand über eine Mauer gestürzt sein.
Alter: 25; Bahn-Hilfsarbeiter aus Heiligenblut. Unbekannte Ursache. Versuchte sich zuerst zu Erschießen – ohne Erfolg, dann Schnitt in den Hals.
Alter: 31; Staatsbahnkondukteur. Gründe unbekannt.
Alter: 28; Friseurgehilfe aus Böhmen stammend. Tod durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 25; Vorerst unbekanntes Mädchen stürzte sich in der Sillschlucht hinterm Bergisel ins Wasser. Erst durch Abgängigkeitsmeldung des Vaters identifiziert. Ihre Leiche wurde am 11.2.1914 bei Breitenbach gefunden und dort begraben (TGB 18.2., 3).
Alter: 24; Alpingruppe wurde am Brandjoch von einem Gewitter überrascht. Zu später Abstieg. Opfer war Lithograf in Innsbruck, stammte aus Dresden. Übrige 6 Personen zuerst bewusstlos, aber nur leicht verletzt.
Alter: 2
Alter: 32; Stürzte vom Gasthaus „Adambräu“ vom 2. Stock durch eine Glasveranda auf den Boden. Erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus. War Handlungsreisender aus Nürnberg. Zuerst in Innsbruck begraben, dann exhumiert und nach Deutschland überstellt. Interessante Ergänzung in Innsbrucker Nachrichten (4.9., 3): Soll Liebesabenteuer gewesen sein, da keine Zimmer vermietet wurden. Auch Verbrechen nicht ganz ausgeschlossen.
Alter: 21; Stürzte sich in den Inn, ohne von Passanten daran gehindert zu werden. War Witwe (siehe ihr Alter!), ihr Mann hatte vor einigen Jahren ebenfalls Selbstmord begangen. Stammte aus Fieberbrunn. Familiäre Probleme. Ihre Leiche wurde am 12.7.1914 bei Kramsach aus dem Fluss geborgen.
Alter: 43; War Verschieber bei der Bahn. Hatte einen Waggon abgekuppelt, stürzte dabei und wurde vom Wagen überrollt. Zeitung schreibt vom „Unglücksbahnhof“.
Alter: 19; Maurer. Trübsinnig, arbeitslos. Tod durch Erschießen.
Alter: 19; Tod durch Vergiften mit Zyankali.
Alter: 39; Gattin eines Maurers. Wollte in der Kranebitterklamm Reisig für Allerheiligenkränze abschneiden. Musste dabei abgestürzt sein.
Alter: 31; Bahnarbeiter. Beim Verschieben am Hauptbahnhof geriet er zwischen die Puffer zweier Waggons und wurde erdrückt.
Alter: 55; Zimmermann in der Fritz’schen Sägerei. Lange abgängig, erst am 15.3.1914 im Werk gefunden. Tod durch Erhängen.
Alter: 30; Leutnant des 1. Tir. Landesschützenregiments. Tod durch Erschießen in seiner Wohnung.
Alter: 23; Arbeiter waren mit Beseitigen von Schneemassen an der Karwendelbahn beschäftigt. Eine weitere Staublawine ging ab. Ein Arbeiter unverletzt geborgen, ein anderer aus Belluno wurde erst später vermisst. Wurde später tot geborgen.
Alter: [unklar]; Stammte aus Deggendorf/Bayern. Wurde erschossen aufgefunden.
Alter: 43; War schwermütig durch Krankheit, stürzte sich in den Inn.
Alter: 26; Praktikant beim Finanzamt aus OÖ.
Alter: [unklar]; Soldat des 59. Infanterieregiments in der Innkaserne. Stammt aus Ischl. Tod durch Erschießen.
Alter: 54; Stadtarbeiter, nervenkrank. Dürfte ohnmächtig geworden sein und erreichte nicht mehr seine Wohnung. Wurde in einem Hof erfroren aufgefunden.
Alter: 42; Anscheinend bekannter Agent aus Innsbruck. Verhielt sich auffällig im Wirtshaus Gramartboden. Wirt verständigte Gendarmen. Als er diese sah flüchtete er in den Wald und erhängte sich. Angehörige wollten Leiche im Friedhof Höttig beerdingen lassen, aber Pfarrer weigerte sich. Wurde wieder ins pathologische Institut überführt und im städtischen Friedhof beerdigt. Name tauchte in der Zeitung nie auf, erst in der Todesanzeige am 6.4., 14.
Alter: 21; Damenschneiderin, schon lange Zeit abgängig, am 7.3. am Ufer des Sillflusses gefunden. Liebeskummer?
Alter: 32; Stammte aus Zürich, Lithograf in der Druckerei Lampe. Trank Sublimatlösung.
Alter: 2.5; Kind starb völlig überraschend. Verdacht, dass der Vater es zu Tode geprügelt hatte. Übler Leumund, Schlosser, auch seine Frau sagt gegen ihn aus. Ermittlungen eingeleitet. Obduktion bestätigt diesen Verdacht (Innsbrucker Nachrichten 13.2., 3). Ev.