Alter: 27; Beamter aus Budapest. Schoss sich in einem Hotel eine Kugel in den Kopf.
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Alter: 27; Beamter aus Budapest. Schoss sich in einem Hotel eine Kugel in den Kopf.
Alter: 67; Leiche mit schweren Brandwunden wurde in einem Steinbruch beim Hußlhof gefunden. Später identifiziert als unterstandslose Frau aus Vorarlberg.
Alter: [unklar]; Schuster, vagabundierend, stürzte in der Nähe des Prügelbaues über die Ufermauer und kollerte in den Inn. Wurde fortgetragen.
Alter: crika 30; Vorerst unbekannter Mann erschoss sich in der Sillschlucht.
Alter: 66; Tapezierermeister, wollte in Mühlau ein Kind vor einem Auto in Sicherheit bringen. Dabei geriet er selber unter den Wagen und wurde überfahren. Vorerst als gering erachtete Verletzungen erwiesen sich aber letztlich tödlich. Starb an inneren Verletzungen. Chauffeur mit einem Mühlauer Fabrikanten traf anscheinend keine Schuld.
Alter: 6; Tochter eines Monteurs. Wurde in der Schneeburggasse von einem leeren Schotterwagen überfahren. Schneller Tod durch innere Verletzungen.
Alter: 26; Hilfsarbeiter bei der Bahn. Trübsinnig. Erschoss sich mit einem Revolver in seiner Wohnung in Mühlau.
Alter: 30; Opfer, Tagelöhner aus dem Bezirk Trient, wurde erschlagen in seinem Bett in Saggen aufgefunden. Schien sich um einen gut vorbereiteten Raubmord gehandelt zu haben. War bei einem Neubau als Wächter beschäftigt. Geld und Uhr fehlten. Als Verdächtigter wurde der Maurer Fortunat Chiogna (25J Prov. Trient) verhaftet. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 19.12.1911, 5: Großer Prozess mit 27 Zeugen und Dolmetscher in italienischer Sprache. Indizienprozess, da Täter nicht geständig war. Dennoch Urteil einstimmig: Tod durch den Strang. Im April vom Kaiser zu lebenslangen Kerker begnadigt.
Alter: 26; Bahnarbeiter beim Verschub. Wurde beim Überqueren der Geleise von einem Personenzug überfahren.
Alter: 68; Ehemaliger Metzgergehilfe aus Hötting. Geriet aus ungeklärten Umständen in den Inn. Litt an Epilepsie.
Alter: 26; Schuhmachergehilfe aus OÖ. Stürzte sich in den Inn. Konnte erst am 8.3.1912 bei Volders aus dem Inn geborgen werden.
Alter: 51; Wurde tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden. Hat sich am Tag zuvor dort einfinden müssen. Obduktion ergab mehrere Rippenbrüche an denen er starb. Dürften vom Vortage stammen, als er bei einer Schlägerei auf die Straße stürzte. Stammte aus Absam.
Alter: 52; ehemaliger k.k. Bezirkshauptmann. Psychische Probleme nach schwerer Krankheit. Keine Erwähnung in der Zeitung, nur allgemein gehaltene Todesanzeige.
Alter: 31; Bahnarbeiter beim Verschub. Geriet bei der Arbeit mit dem Kopf zwischen die Puffer zweier Waggons und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 60; Knecht bei einem Wirt. Wurde von einem Pferd in den Unterleib getreten, starb an inneren Verletzungen.
Alter: 23; Kaiserjäger im 3. Regiment. War bei einer Übung in der Nähe des Sonnenburgerhofs bei einer Telefonabteilung dabei. Legte einen Kupferdraht über die Oberleitung der Stubaitalerbahn und erlitt einen tödlichen Stromschlag. Schwere Unterschätzung der Lage. Weitere Soldaten leichter verletzt.
Alter: 53; Pensionierter Lokomotivführer. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 17; Hilfsarbeiterin, vergiftete sich mit Blausäure. Grund: Liebeskummer.
Alter: 35; Verwalter der Schwazer Sparkasse. Erschoss sich in einer Kabine der Innsbrucker Bade- und Waschanstalt. Anscheinend keine Verfehlungen am Arbeitsplatz.
Alter: 19; Häftling des Gefangenenhauses hatte sich erhängt. Stammte aus Völs.
Alter: 60; Vorerst unbekannter Mann sprang vor eine Tram, die nicht mehr rechtzeitig angehalten werden konnte. Starb wenig später an inneren Verletzungen. Später identifiziert. War Besitzer des Hochgeneinerhofes in St. Jodok. Studierte kurzfristig Theologie und Jus. Langer Prozess mit der Gemeinde Steinach wegen eines Waldes (30J!).
Alter: 66; Pensionierter Bahnarbeiter, Pfründner, wurde wegen Trunkenheit auf der Straße in die Ausnüchterungszelle gebracht, wo er sich erhängte.
Alter: 46; Pensionierter Postbediensteter. Litt an Verfolgungswahn. Erschoss sich in der Nähe des Hauptschießstandes. Todesanzeige: Langes, schweres Leiden.
Alter: [unklar]; Fabriksarbeiter aus Mühlau, lange vermisst, später bei Rosenheim aus dem Inn gezogen.
Alter: 26; Ertrank im Inn. Seine Leiche wurde bei Ampass geborgen.
Alter: 16; Schriftsetzerlehrling. Stürzte in der Mühlauerklamm beim Plateniglsuchen ab. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 18; Gruppe von 7 heimischen Wintersportlern wollte übers Hafelekar zur Mandlspitze wandern. Kurz vor dem Ziel brach eine Schneewächte ab und riss die Gruppe Richtung Arzler Scharte in die Tiefe. Das Opfer, ein Schlossergehilfe aus Hötting, erlitt schwere Verletzungen, woran er noch am gleichen Tag starb.
Alter: 55; Durch einen Irrtum trank das Opfer Salzsäure aus einer Flasche, worin er Branntwein vermutete. Wurde ins Spital gebracht, wo er aber bald verstarb.
Alter: 52; Hausmeister. War mit Reparaturarbeiten am Vordach beschäftigt. Glitt aus und stürzte ca. 2,5m tief auf die Straße. Erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er bald starb.
Alter: 43; Buchhalter aus Marburg. Tod durch Erschießen.
Alter: 11; Sohn des Gastwirtes zum „Goldenen Schiff“. Ging barfuß auf einem Blechdach und geriet in die elektrische Leitung für die Beleuchtung. Wurde schnell getötet.
Alter: [unklar]; Infanterist, erschoss sich in der Klosterkaserne mit seinem Dienstgewehr.
Alter: 36; Tagelöhner, versuchte sich 2x in den Inn zu stürzen. Beim 2. Mal erfolgreich.
Alter: 26; Beim Verschub bedienstete Eisenbahner wurden von einer Lok überfahren und auf der Stelle getötet. Gingen Hand in Hand über die Geleise und bemerkten die Lok nicht. Stammten aus Kärnten. Wurden im Wiltener Friedhof begraben.
Alter: 63; Beim Bau der Karwendelbahn fuhren 3 italienische Arbeiter mit einem Rollwagen bergab. Da Bremsen versagten mussten sie abspringen. Einer erlitt dabei allerdings schwere Kopfverletzungen, an denen er im Spital erlag. Stammte aus Belluno.
Alter: 79; K.u.k. Hauptmann in Ruhe. Erschoss sich in seiner Wohnung mit einem Revolver.
Alter: 26; Lokführer, parkte seine Maschine vor dem Kohlebunker. Wollte sie reinigen und ölen. Übersah eine andere Maschine, die zu dicht auffuhr und das Opfer zwischen den Puffern erdrückte.
Alter: 55; Bauer in Arzl. Wollte zur Möslalm aufsteigen, um Medizin für sein Vieh zu bringen. Betrank sich aber schon beim Aufstieg und stürzte über eine steile Schutthalde ab.
Alter: 26; Beim Verschub bedienstete Eisenbahner wurden von einer Lok überfahren und auf der Stelle getötet. Gingen Hand in Hand über die Geleise und bemerkten die Lok nicht. Stammten aus Kärnten. Wurden im Wiltener Friedhof begraben.
Alter: 23; Erschoss sich oberhalb des Gasthofes „Schützenwirt“ mitten auf dem Weg. War Maurer und stammte aus Böhmen.
Alter: 65; Arbeiter in einer Schottergrube. Wurde unter einer herabstürzenden Schottermasse 1,5m tief verschüttet. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 5; Tochter eines Buchbindermeisters lief in der Mariahilferstraße in das Auto des Schriftstellers Dr. Karl Vollmöller aus Stuttgart. Steuerte das Auto selber. Räder gingen über den Körper des Mädchens, war sofort tot.
Alter: 19; Erschoss sich in einer Wiese in der Defreggerstraße. Bäckergehilfe, stammte aus Schlesien. Sollte sich vor einem Gericht wegen Ehrenbeleidigung verantworten.
Alter: 25; Wurde beim „Waldhüttl“ erschossen aufgefunden. Gründe unbekannt.
Alter: 65; Sollte einen 2500kg schweren Schleifstein einsetzen. Dieser wurde instabil und drückte das Opfer gegen die Mauer.
Alter: 19; Arbeiter in der Ziegelei Norer (Am Weg nach Völs). Wollte Dynamitpatronen aufwärmen, die allerdings explodierten. Große Schäden am Gebäude und in der Umgebung. Opfer wurde sofort getötet, stammte aus Udine.
Alter: 68; Ertrank in der Sill.
Alter: 69; Stürzte beim Waschen in den Sillkanal und konnte nicht mehr gefunden werden. Ihre Leiche wurde am 26.3.1913 bei Ampass aus dem Inn geborgen.
Alter: 24; Student der Medizin, wurde bei einer Schlägerei unter Studenten in der Maria-Theresia-Straße durch Schläge auf den Kopf schwer verletzt. Wachmann glaubte an einen Betrunkenen und brachte ihn in eine Arrestzelle. Über Nacht allerdings an den Verletzungen gestorben. Stammte aus Cortina, inskribierte sich aber als Italiener. Gegner waren Klerikale (Rhäto-Bavaria) und Gothen. Todesanzeige nur in den Allgemeiner Tiroler Anzeiger (7.11., 13)
Alter: 35; Bahnschlosser, wollte einen Tender reparieren und nahm dazu eine elektrische Lampe mit. Draht muss schadhaft gewesen sein und er bekam über die Eisenteile einen Stromschlag, der ihn tötete.