Alter: [unklar]; Postbeamter, trübsinnig, längere Zeit vermisst. Am 6.9. in Wörgl durch den Inn angeschwemmt und im Gemeindefriedhof begraben.
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Alter: [unklar]; Postbeamter, trübsinnig, längere Zeit vermisst. Am 6.9. in Wörgl durch den Inn angeschwemmt und im Gemeindefriedhof begraben.
Alter: crika 30; Vorerst unbekannte Leiche wurde vom Inn angeschwemmt. Wurde im Friedhof Voldöpp begraben. Später identifiziert (Innsbrucker Nachrichten 7.12., 5). Stammte aus Oberlienz. Stürzte sich vor einiger Zeit in den Sillkanal.
Alter: [unklar]; Dienstmädchen sprang in Pradl in die Sill. Mehrere Passanten versuchten sie zu retten, was nicht gelang. Wurde in den Inn getragen und verschwand.
Alter: 56; Pflegling des Malfattiheimes, schwermütig, stürzte sich in den Inn. Stammte aus Montan.
Alter: 19; Handlungsgehilfe aus Chemnitz. Wurde in seiner Heimat wegen Veruntreuung von Geldern gesucht. Gendarm erkannte ihn in einem Gasthaus in der Altstadt. Nach Arretierung erschoss er sich im Wachzimmer.
Alter: 57; Am Heimweg vom Oktoberfest auf der Hungerburg wurde das Opfer von einem rollenden Bierfass getroffen und erlitt schwerste Verletzungen am ganzen Körper. Dies wurde von vorläufig unbekannten Teilnehmern am Fest in Bewegung gesetzt und den Abhang hinuntergerollt. Später im Spital gestorben.
Alter: 30; Opfer starb im Spital von Innsbruck. Hatte sich im Haus am Herd schwere Brandverletzungen zugezogen.
Alter: [unklar]; Vorerst unbekannter Mann wurde beim Elektrizitätswerk im Mühlauerbach gefunden. Dürfte in der Klamm abgestürzt sein.
Alter: 80; Schoss sich im evangelischen Friedhof eine Kugel in den Kopf. Konnte anscheinend Tod seiner Frau nicht verkraften. Stammte aus Schlesien.
Alter: 52; Professor im Staatsgymnasium. Stürzte sich vom 3. Stockwerk aus dem Fenster seiner Wohnung auf die Straße. Gründe: Gesundheitliche Probleme.
Alter: 25; Leutnant des 1. Tiroler Kaiserjäger-Regiments. Tod durch Erschießen. Ursache möglicherweise unglückliche Liebe.
Alter: 34; Tischler aus Ebbs. Erlitt bei einem Sturz vom Gerüst schwere Kopfverletzungen, an denen er im Spital starb.
Alter: [unklar]; Oberkondukteur der Staatsbahn aus Salzburg. Wurde in der Nähe des Gasthauses Peterbründl von einem Zug überfahren. Wollte Gleisanlage benutzen, um schneller zum Bahnhof zu gelangen.
Alter: 19; Fuhr mit einer Kollegin auf einer Rodel auf der Viller Straße. Rammten einen Pfahl, Opfer wurde schwer verletzt. Starb im Innsbrucker Spital.
Alter: 29; Monteur, aus Regensburg stammend. War beim Neubau des theologischen Instituts mit Schweißarbeiten bei der Zentralheizung beschäftigt. Erstmals eine neuwertige Methode. Bei der Zufuhr von Sauerstoff kam es zu einer Explosion, die das Opfer tötete. Ein Tag später starb auch der 2. Mann an den gleichen Verletzungen. Stammte aus Mezzolombardo. Anscheinend erster Unfall beim Autogenen Schweißen (mit Acetylengas). Versuch einer Erklärung in Innsbrucker Nachrichten (23.1., 6.)
Alter: 21; Monteur, aus Regensburg stammend. War beim Neubau des theologischen Instituts mit Schweißarbeiten bei der Zentralheizung beschäftigt. Erstmals eine neuwertige Methode. Bei der Zufuhr von Sauerstoff kam es zu einer Explosion, die das Opfer tötete. Ein Tag später starb auch der 2. Mann an den gleichen Verletzungen. Stammte aus Mezzolombardo. Anscheinend erster Unfall beim Autogenen Schweißen (mit Acetylengas). Versuch einer Erklärung in Innsbrucker Nachrichten (23.1., 6.)
Alter: 16; Mädchen, arbeitslos, schwermütig, Schoss sich eine Kugel in die Brust.
Alter: 30; In eine Kantine nahm ein Gast ein geladenes Gewehr mit, mit dem ein Kollege herumhantierte. Unvermutet löste sich ein Schuss und traf einen Dritten in die Brust. War sofort tot. Gerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 31.1.11, 9: Täter war der Schlosser Fritz Sturm (19 Jahre). Vielfache Milderungsgründe, daher nur 1 Woche einfacher Arrest.
Alter: 1.5; Kind eines Restaurateurs.
Alter: 57; Tagelöhner, erhängte sich in seiner Wohnung am Geländer des Herdes.
Alter: 39; Briefträger. Starb an schweren Kopf- und Rückenverletzungen im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 3; Sohn eines Schlossers, fiel am 15.2. in ein Schaff mit heißem Wasser. Schwere Verbrühungen, an denen er im Spital verstarb.
Alter: 72
Alter: 72; Ehemaliger Schneidergehilfe, wurde am 3.3. von einem Lastenfuhrwerk überfahren. Starb später an den Verletzungen im Spital.
Alter: 4; Kind kam im Zimmer dem Ofenfeuer zu nahe. Kleider gerieten in Brand. Nachbar wollte helfen, musste aber erst mit einer Hacke die Tür aufbrechen. Erlag den Verletzungen im Spital.
Alter: 28; Buchhalter, gesundheitliche Probleme, Tod durch Erschießen.
Alter: 21; Gärtner im Hofgarten. Machte einen Ausflug in die Kranebitter Klamm. Stürzte beim Plateniglsuchen über eine Felswand ab.
Alter: 21; Absturz von ca. 200m beim Plateniglsuchen in der Kranebitter Klamm. Schlossergehilfe rutschte auf nassem Untergrund aus, fast genau bei der gleichen Stelle, wie ein anderer Fall eine Woche zuvor.
Alter: 23; Student der Medizin, tötete sich durch Morphium.
Alter: 33; Schuhmacher, stürzte sich vom Innsteg in den Fluss und tauchte nicht mehr auf. Familiäre Probleme. Wurde am 12.6. in Brixlegg angeschwemmt und dort begraben.
Alter: 73; Ehemaliger Bahnbeamter, nervenleidend, stürzte sich in den Inn. Konnte zwar recht schnell geborgen werden, war aber bereits ertrunken. Interessante Falschmeldung: Zuerst sollte es Wilhelm Beck gewesen sein, ein ehemaliger Restaurantbesitzer, sogar in der offiziellen Todesmitteilung von Innsbruck!
Alter: 21; Kaiserjäger im 1. Regiment. Erschoss sich mit seinem Dienstgewehr.
Alter: 37; Schlossergehilfe, stürzte am Abend 2 Stockwerke tief in den Hof ab. Hatte die Angewohnheit, sich auf die Fensterbank zu setzen und muss dabei ausgeglitten sein.
Alter: 30; Schlosser aus NÖ stammend. Wurde lange vermisst, erst am 27.5.1912 bei St. Margarethen aus dem Inn gezogen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 8; Spielte mit anderen Kindern in der Nähe der neuen Brücke der Mittenwaldbahn. Geriet in den Inn und konnte sich nicht mehr retten.
Alter: 65; Prokurist der Fa. Rauch. Tod durch Erschießen.
Alter: 11; Sohn eines Schneidermeisters. Stürzte in den vor seinem Haus führenden Sillkanal und konnte nicht rechtzeitig gerettet werden.
Alter: 41; Zimmermann, seit einigen Tagen abgängig. Wurde am 11.6. erhängt in der Nähe des Ferrari-Steinbruches gefunden.
Alter: [unklar]; Metzgergehilfe aus Kufstein. Mitglied der Reitenden Tiroler Landesschützen. Truppe war im Reichenauerhof einquartiert. Ein Kollege von ihm hantierte im Zimmer mit einem Gewehr. Nahm an, dass es nicht geladen war und zielte auf das Opfer. Schuss ging los und tötete es auf der Stelle.
Alter: 12; Sohn eines Tischlermeisters. Erstickte an einem Wurststück, das ihm in die Luftröhre gelangte.
Alter: [unklar]; Kaiserjäger, erschoss sich in der Klosterkaserne mit seinem Dienstgewehr.
Alter: 49; Minenarbeiter aus Zell/See. Stürzte sich in den Inn. Hatte seine Papiere am Ufer abgelegt. Wurde am 6.8. in Kufstein aus dem Inn gezogen.
Alter: 24; Bahnarbeiter, geriet beim Verschubdienst zwischen die Puffer zweier Waggons. Tödliche Brustverletzungen.
Alter: 26; Kutscher in Mariahilf. Wurde von einem Pony durch einen Hufschlag in den Unterleib schwer verletzt. Trotz schneller Operation verstorben.
Alter: 16; Bautechniker aus Innsbruck. Bei einer Tour auf die Nordkette trennte er sich von seinen Kollegen und wanderte Richtung Solstein und kam in ein schweres Gewitter. Wurde seitdem vermisst. Seine Leiche wurde am 30.8.1914 oberhalb der Solsteinhütte in einer Felsenschlucht gefunden (Innsbrucker Nachrichten 1.9.14, 16). Schon 1912 brachte man eine Gedenktafel an ihn in der Kranebitterklamm an.
Alter: 21; Schankbursche in einem Hotel. Erschoss sich mit einem Revolver. Grund dafür dürfte die Furcht vor dem Militärdienst gewesen sein.
Alter: 20; Wollte die Bahngeleise überschreiten und übersah einen einfahrenden Personenzug. Wurde überfahren und schwer verletzt. Starb kurze Zeit später. Stammte aus OÖ.
Alter: 22; Student aus München. Erschoss sich ein einem Hotelzimmer. Verfasste einen Abschiedsbrief, aber Gründe der Tat unbekannt.
Alter: 62; Arbeiter aus Böhmen, erhängte sich am Dachboden.
Alter: 33; Stark verweste Leiche wurde am 18.8.1912 am Nordabhang des Hafelekars gefunden. Identifizierung nach den Visitenkarten. Wurde nach Mühlau in die Totenkapelle gebracht. Stammte aus Schaffhausen.