Alter: 32; Elektriker, erschoss sich im Krankenhaus.
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Alter: 32; Elektriker, erschoss sich im Krankenhaus.
Alter: 73; Ehemaliger Postbeamter, nun finanzielle Probleme. Erschoss sich am Hauptfriedhof in der Nähe der Franziskanergruft.
Alter: 53; Grasl ging am Bergisel beim Kaiserjäger-Museum vorbei, als Gammer, der dort als Wachtposten eingeteilt war, ihn von hinten erschoss. Gleich anschließend jagte sich Gammer selber eine Kugel durch den Kopf. Gammer hatte am Vortag Besuch einer Frau in seinem Wachzimmer. Grasl teilte dies dem Kommandanten mit und Gammer fürchtete eine Bestrafung. Großer Konflikt mit der Volkszeitung, da Gammer Sozialdemokrat war.
Alter: 48; Köchin und Kellnerin, wurde als Leiche bei der Kettenbrücke aus dem Inn gezogen. Nicht als Selbstmord erkannt.
Alter: 29; Große Hochwasserkatastrophen in Tirol. V.a. die Sill war sehr hochgehend. Bei der Bergiselbrücke versuchten Männer, Hölzer aus dem Fluss zu fischen. 2 gerieten dabei in die Strömung und wurden fortgetrieben. Ein weiterer Mann fiel in den Fluss, konnte aber nicht identifiziert werden.
Alter: [unklar]; Große Hochwasserkatastrophen in Tirol. V.a. die Sill war sehr hochgehend. Bei der Bergiselbrücke versuchten Männer, Hölzer aus dem Fluss zu fischen. 2 gerieten dabei in die Strömung und wurden fortgetrieben. Ein weiterer Mann fiel in den Fluss, konnte aber nicht identifiziert werden.
Alter: 3; Kind eines Handelsangestellten. Erlitt Verbrühungen bis zum 3. Grad. Starb daran in der Klinik.
Alter: 44; Große Hochwasserkatastrophen in Tirol. V.a. die Sill war sehr hochgehend. Bei der Bergiselbrücke versuchten Männer, Hölzer aus dem Fluss zu fischen. 2 gerieten dabei in die Strömung und wurden fortgetrieben. Ein weiterer Mann fiel in den Fluss, konnte aber nicht identifiziert werden.
Alter: 51; Weibliche Leiche wurde am 2.9. bei der Sillbrücke geborgen. Identifiziert als Haushälterin, geboren in Kauns. Wurde am gleichen Tag aus der Psychiatrie entlassen. Sprang in der Sillschlucht in den Fluss.
Alter: 26; Schankbursche aus Hötting, sprang von der Innbrücke in den Fluss und ertrank. Wurde am 28.9. bei Mühldorf (Bayern) aus dem Inn gezogen.
Alter: 47; Pensionist er Bundesbahn. Tod durch Erschießen.
Alter: 3; Pferde scheuten beim Anspannen eines Wagens. Galoppierten gegen die Straße. Eine Frau mit 3 Kindern konnte nicht mehr ausweichen. Ein Pferd traf das Opfer mit dem Huf am Hinterkopf. Starb in der Klinik.
Alter: 20; Fuhr mit einem Begleiter durch Mariahilf. Dort waren auf der Straße Truhen abgestellt. Da es schon dunkel war waren diese vom Fahrer nicht sichtbar. Es folgte ein schwerer Sturz. Starb an den Verletzungen im Innsbrucker Spital.
Alter: 66; Ihre Leiche wurde in Kolsass aus dem Inn gezogen. Stammte aus Hötting.
Alter: 47; Sprang vom Innsteg in den Fluss und wurde fortgetrieben. Ihre Leiche wurde am 16.8. bei Kufstein aus dem Fluss geborgen.
Alter: 21; Ziegeleiarbeiter aus Mühlau. Wollte in der Nähe der Norerschen Ziegelei im Inn baden. Unterschätzte das Hochwasser und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 28.6. in Tötting (Bayern) angeschwemmt und dort beerdigt.
Alter: 5; Kind eines Bahnangestellten wurde von einem Mietauto überfahren. Lief direkt ins Fahrzeug hinein. Starb in der Klinik.
Alter: 22; Gattin eines Maurers. Sprang vom Innsteg in die Fluten. 2 Tage später wurde ihre Leiche beim Ampass angeschwemmt.
Alter: 6; Stürzte beim Spielen in den Inn und wurde fortgetrieben.
Alter: 54; Gattin eines Lokomotivführers. Nervenleidend. Tod durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 47; Gattin eines Postangestellten, wurde seit mehreren Tagen verletzt. Ihre Leiche konnte am 15.7. in Schwaz aus dem Inn geborgen werden. Selbstmord auch möglich.
Alter: 42; Eifersuchtsdrama in der Altstadt. Der ehemalige Gastwirt Johann Neumayr (48 Jahre) erstach seinen Nebenbuhler (Hilfsarbeiter). Täter holte Wäsche im Geschäft seiner Frau ab, von der er allerdings 1927 geschieden wurde. Dort befand sich auch das Opfer, das ihn anscheinend provozierte. Wollte sich anschließend erschießen wurde aber zuvor verhaftet. ( Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 20.9.27, 11: Täter war schon früh alkoholabhängig. Ehe und Arbeit immer mehr dadurch gefährdet. Eheleute übernahmen zuletzt eine Ausspeiserei in der Riesengasse. Frau reichte nach großen Differenzen die Scheidung ein. Urteil: 4,5 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 31; Vorerst unbekannter Mann sprang von der Karwendelbrücke in den Inn und wurde fortgetrieben. War Wärter der chirurgischen Klinik. Unglück könnte auch vorliegen. Seine Leiche wurde am 18.5. bei Münster angeschwemmt.
Alter: 24; Hilfsarbeiter, aus Innsbruck abgängig, schwermütig wegen Arbeitslosigkeit. Seine Leiche wurde am 23.5. bei Loretto (Hall) angeschwemmt.
Alter: 57; Stürzte sich von der Karwendelbrücke in den Inn und verschwand in den Fluten. War ein ehemaliger Wirt der „Ottoburg“ und hatte finanzielle Probleme.
Alter: 22; Vorerst unbekannte Frau sprang von der Innbrücke in den Fluss und verschwand in den Fluten. War Verkäuferin, in Hall wohnhaft. Ihre Leiche wurde am 21.6. bei Rosenheim aus dem Inn gezogen.
Alter: 19; Student aus Breslau, in Innsbruck inskribiert. Unternahm mit 4 weiteren Kollegen eine Tour auf die Nordkette. Wollte vom Hafelekar zur Frau Hitt wandern. Kehrten auf Rat eines Einheimischen auf halben Weg um. Nebel fiel ein, Pätzold, der als letzter der Gruppe ging, verlor den Anschluss und wurde später vermisst. Seine Leiche wurde am 19.6. im Steinkar gefunden und nach Breslau überführt.
Alter: 36; Bediente einen Materiallift bei einem Neubau in Mühlau. Beim Aufzug riss ein Seil, ein Behälter stürzte herab und traf das Opfer am Kopf. Starb im Spital.
Alter: 19; Waren Monteure im Bürgerlichen Brauhaus. Kellerräume sollten ausgetrocknet werden. Zu diesem Zweck wurde ein Koksofen in Betrieb genommen. Ausströmendes Gas betäubten die beiden Arbeiter, die sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Starben im Spital. Stammten aus der Steiermark bzw. aus NÖ.
Alter: 4; Sohn eines Bahnschaffners. Ging an einer Baustelle bei der Höhenstraße vorbei, als eine Mauer einstürzte. Wurde von den Steinen erschlagen.
Alter: 54; Haustischler im Innsbrucker Spital. Stieg durch einen Kohlenschacht in den Keller, rutschte aus und fiel auf eine Schaufel, die senkrecht in den Kohlen steckte. Erlitt schwere innere Verletzungen, an denen er nach kurzer Zeit starb.
Alter: 77; Wurde in ihrer Wohnung in Pradl durch Leuchtgas vergiftet.
Alter: 58; Bäckergehilfe, wurde in seiner Wohnung in Arzl erschossen aufgefunden. Hatte zwar eine Pistole in der Hand, die aber nicht abgeschossen war. Verdacht fiel auf seine Frau Josefine (48 Jahre), die allerdings blind war! Opfer hatte schwere Alkoholprobleme. Seine Frau wurde allerdings nach 2 Tagen enthaftet. Dennoch immer noch Zweifel. Im
Alter: 46; Hafnergehilfe. Seine Leiche wurde bei Fritzens aus dem Inn gezogen und identifiziert. Wurde schon längere Zeit vermisst.
Alter: 41; Angestellter im Krankenhaus. Beim Reinigen eines Dampfkessels kam er in den Stromkreis. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.
Alter: 21; Zwei Burschen gerieten am 20.3. in einem Gasthaus in Streit. Penz aus Mayrhofen bekam dabei von Johann Steiner (18 Jahre) aus Aschau einen Messerstich in den Kopf. Starb einen Tag später an den Verletzungen. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 22.6.27, 10: Täter war stark alkoholisiert. Wegen zahlreicher mildernder Gründe zu 7 Monaten einfachen Kerkers verurteilt.
Alter: 60; Rechtsanwalt, wurde auf der Hungerburg erschossen aufgefunden. Stammte aus dem Rheinland. Abschiedsbrief lag daneben.
Alter: 38; Waren Monteure im Bürgerlichen Brauhaus. Kellerräume sollten ausgetrocknet werden. Zu diesem Zweck wurde ein Koksofen in Betrieb genommen. Ausströmendes Gas betäubten die beiden Arbeiter, die sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Starben im Spital. Stammten aus der Steiermark bzw. aus NÖ.
Alter: 22; Fuhr mit einem Fahrrad den Weg vom Hußlhof hinab. Hatte dabei eine zu hohe Geschwindigkeit, die sie nicht mehr kontrollieren konnte. Stieß mit dem Kopf auf eine Betonmauer beim Bahnviadukt und verletzte sich schwer. Starb ein paar Stunden später im Spital.
Alter: 56; Schneidermeister, erschoss sich in seiner Wohnung.
Alter: 66; Kaufmann aus Graz. Erschoss sich in einem Gasthof.
Alter: 51; Pensionierter Kanzleibediensteter. Stürzte sich von der Innbrücke in die Fluten. Seine Leiche wurde am nächsten Tag gefunden.
Alter: 48; Hilfsarbeiter aus Mühlau. Gesundheitliche Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 23; Kellnerin. Wurde in Amras vom Eisenbahnbediensteten Franz Miksch (28 Jahre) mit einem Dolch ermordet. Hatten Beziehungsprobleme. Mann war eifersüchtig, Frau wollte aber mit ihm nichts zu tun haben. Stellte sich sofort der Polizei. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 1.4.27, 11: Urteil 12 Jahre schwerer Kerker für Miksch.
Alter: 54; In der Wohnung der Eheleute Waibl in Pradl brach ein Brand aus. Frau wurde nur mehr tot geborgen. Alkohol dürfte im Spiel gewesen sein. Mann gestand, seiner Frau brennende Petroleumlampe nachgeworfen zu haben, wobei ihre Kleider zu brennen begannen. Versuchte zuerst Feuer zu ersticken, ging dann aber schlafen! Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 2.4.27, 13: Angeklagt war Simon Waibl, Stadtarbeiter (63 Jahre). Schleuderte die Petroleumlampe gegen seine Frau, die stark betrunken war. Täter wurde wegen fahrlässiger Tötung zu 4 Monaten schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 50; Hilfsarbeiter, stürzte sich von der Kettenbrücke in den Inn und wurde fortgetrieben. Unbekannte Gründe. Stammte aus Thaur. Seine Leiche wurde Anfang 1.5. bei Weer angeschwemmt und dort beerdigt.
Alter: 18; Maschinenstricker und Handelsangestellter. Wurden schon längere Zeit vermisst. Suchtrupps fanden vorerst nur die Rucksäcke in der Nähe des Brandjoches. Erst am 4.9.1927 im Gebiet des Brandjochs gefunden.
Alter: 26; Arbeitsloser Hilfsarbeiter, nervenleidend, kündigte seinen Selbstmord bei einem Gasthausbesuch an. Sprang von der Innbrücke in den Fluss und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 7.12. in Stans angeschwemmt.
Alter: 19; Sohn eines Metzgers. Stürzte an der Sattelspitze tödlich ab.
Alter: 19; Maschinenstricker und Handelsangestellter. Wurden schon längere Zeit vermisst. Suchtrupps fanden vorerst nur die Rucksäcke in der Nähe des Brandjoches. Erst am 4.9.1927 im Gebiet des Brandjochs gefunden.