Alter: 48; Hilfsarbeiter, Tod durch Erschießen.
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Alter: 48; Hilfsarbeiter, Tod durch Erschießen.
Alter: 16; Kaminfegerlehrling, wurde beim Baden in der Sill von der Strömung erfasst und fortgeschwemmt. Leiche konnte am folgenden Tag geborgen werden.
Alter: 22; Bediensteter der Stubaitalbahn. Sollte beim Tunnel nach einer Reparatur ober Innsbruck den Strom einschalten und muss dabei in die Hochspannung geraten sein. Leiche wurde von einem Fahrgast am Südportal entdeckt. War in Mutters wohnhaft. Erst viel später (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 7.9.28, 4) hatte eine Obduktion erkannt, dass anscheinend „Herzlähmung“, also natürlicher Tod eingetreten sei!? Zweifel auch in der Zeitung.
Alter: 39; Wirtschafterin aus Kirchbichl. Brachte sich zuerst Stichwunden in der Herzgegend bei und erhängte sich anschließend im Keller.
Alter: 26; Vorerst unbekannte männliche Leiche wurde in der Nähe des Pulverturmes gefunden. Wies Strangulationsspuren auf. Später identifiziert als Schriftsetzer.
Alter: [unklar]; Vorläufig unbekannte Frau sprang in der Nähe des Innsteges in den Fluss und wurde fortgetrieben.
Alter: 35; Städtischer Straßenkehrer. Stürzte beim Ausladen seines Handwagens in den Inn und wurde sofort weggeschwemmt.
Alter: 20; Kunstmaler, wollte Begleiter beeindrucken, indem er einen Handstand auf einem Brückengeländer versuchte. Verlor das Gleichgewicht und stürzte in die Sill. Wurde sofort fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 26.7. in Langkampfen aus dem Inn gezogen und Nach Innsbruck überführt.
Alter: 49; Bäcker, stammte aus Schlesien. Finanzielle Probleme. Öffnete sich die Pulsadern.
Alter: 51; Obdachloser aus der Schweiz. Im alkoholisierten Zustand warf er sich gegen das Geländer des Sillkanals. Dieses brach und er stürzte in den Fluss. Wurde zwar bald danach geborgen, es war aber schon zu spät.
Alter: 24; Hilfsarbeiter, kam einen Tag vor der Eröffnung der Nordkettenbahn auf der Seegrube in den elektrischen Stromkreis. Konnte nicht mehr wiederbelebt werden.
Alter: 32; Briefträger aus Aldrans. Gesundheitliche Probleme. Erschoss sich am Ende seines Dienstganges.
Alter: 7; Knabe versuchte kochende Milch vom Gasherd zu holen. Stieß an den Topf und Milch ergoss sich über ihn. Starb an den Verbrühungen.
Alter: 24; Wehrmann aus Igls. Erschoss sich aus Furcht vor einer Strafe.
Alter: 37; Hilfsarbeiter, schwermütig. Schnitt sich mit einem Messer die Kehle durch.
Alter: 4
Alter: 24; Soldat. Erschoss sich mit seinem Dienstgewehr in der Saggenkaserne. Stammte aus Wien und hatte finanzielle Probleme.
Alter: 29; Hilfsarbeiter, aus Kärnten stammend, schwermütig. Legte sich in eine Baugrube und leitete Leuchtgas durch eine Leitung hinein.
Alter: 35; Leiche wurde erhängt am Paschberg gefunden und später identifiziert anhand seiner Papiere. Stammte aus Bozen.
Alter: 39; Bahnarbeiter, stammte aus Böhmen. Hatte familiäre Probleme und schoss sich eine Schrotladung in den Bauch. Starb bald danach im Krankenhaus Innsbruck.
Alter: 52; Kaufmann in der Bruneckerstraße. Erschoss sich in seiner Kanzlei mit einem Revolver.
Alter: 20; Soldat bei der Kraftwagenabteilung. Erschoss sich mit seinem Dienstgewehr. Stammte aus Reutte.
Alter: 39; Rechtsanwaltsanwärter. Tod durch Erhängen.
Alter: 30; Eifersuchtsdrama in Pradl. Stellenloser Bauführer erschoss zuerst seine Frau, dann sich selber. Frau konnte noch zu ihrer Nachbarin flüchten, Verletzungen waren aber zu schwer. Starben beide im Krankenhaus. Viele Streitereien waren vorausgegangen. Frau hatte kurz vorher die Scheidung eingereicht.
Alter: 30; Eifersuchtsdrama in Pradl. Stellenloser Bauführer erschoss zuerst seine Frau, dann sich selber. Frau konnte noch zu ihrer Nachbarin flüchten, Verletzungen waren aber zu schwer. Starben beide im Krankenhaus. Viele Streitereien waren vorausgegangen. Frau hatte kurz vorher die Scheidung eingereicht.
Alter: 31; Bahnbediensteter aus Völs. Schoss sich an seinem Arbeitsplatz im Westbahnhof eine Kugel in die Brust. Starb an den Verletzungen im Krankenhaus.
Alter: 22; Vorerst unbekannte Frau stürzte sich von der Innbrücke in den Fluss und wurde fortgetrieben. Am Folgetag identifiziert. War Hausgehilfin in Hötting aus NÖ. Ihre Leiche wurde am 20.3. in Hall angeschwemmt.
Alter: 48; Weinhändler, finanzielle Probleme, Tod durch Erhängen.
Alter: 26; Monteur, kam im Westbahnhof einer Starkstromleitung zu nahe. Erlitt schwere Brandwunden an denen er im Spital starb.
Alter: 50; Näherin in Hötting, gebürtig in Paris. Wurde tot aufgefunden. Erlitt nach einem Sturz eine Schädelbasisfraktur.
Alter: 29; Schmiedegehilfe aus Bad Aussee. Leitete mit einem Schlauch Gas in sein Schlafzimmer. Gründe: Schwermut und Arbeitslosigkeit.
Alter: 58; Maurer, familiäre Probleme, erhängte sich am Dachboden seiner Wohnung.
Alter: 25; Bahnarbeiter, geriet beim Verschubdienst am Westbahnhof zwischen eine Mauer und einem Waggon und wurde erdrückt.
Alter: 28; Hilfsarbeiter aus Telfs, schwermütig, Schoss sich eine Kugel ins Herz.
Alter: 78; Seine Leiche wurde am Inn gefunden. Dürfte in der Nacht über eine Böschung gekollert sein und landete mit dem Gesicht am Ufer des Flusses. War wohnhaft in Götzens.
Alter: 54; Landesamtsrat. Schwermütig. Entfernte sich am Abend von Familie und Wohnung und stürzte sich in den Inn. Seine Leiche wurde am 27.11. in Hall angeschwemmt. Stammte aus Kirchbichl. Wurde ins Landesabgabenamt berufen. Politiker der Tiroler Volkspartei. Familienangehörige wollen Selbstmord als Unglücksfall dargestellt haben.
Alter: 72; Meßner der Pfarrkirche in Pradl, verletzte sich durch einen Sturz schwer in der Kirche und starb nun im Krankenhaus.
Alter: 28; Direktor des Innsbrucker Stadttheaters. Setzte sich in seinem Badezimmer in einen Sessel und drehte die Gasleitung auf. Gründe seiner Tat unbekannt. Stammte aus Leipzig. Kam erst im Sommer nach Innsbruck.
Alter: 25; Alpenjäger aus Axams, schwermütig, erschoss sich im Mannschaftszimmer der Klosterkaserne.
Alter: 50; Hutfabrikant, nervenleidend, stieß sich ein Messer in die Brust.
Alter: 29; Bahnbeamter, erschoss sich in seiner Wohnung.
Alter: 26; Versicherungsbeamter, tötete sich durch Einatmen von Leuchtgas. Auch hier war man bemüht, den Selbstmord als Unfall darzustellen.
Alter: 29; Kontoristin, stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche wurde am 5.2.1928 bei Terfens aus dem Wasser gezogen und identifiziert.
Alter: 56; In Innsbruck wurde eine Leiche angeschwemmt und identifiziert. War schwermütig, stürzte sich in den Inn. Familienangehörige wollten festgestellt haben, dass das Opfer nicht aus dem Inn gezogen wurde. Wäre erfroren und litt nicht an Schwermut.
Alter: 66; Uhrmacher, erhängte sich am Türstock und schoss sich gleichzeitig eine Kugel in den Kopf. Gesundheitliche Probleme.
Alter: 24; Hilfsarbeiter aus Absam, Besuchte auf der Innsbrucker Herbstmesse den Vergnügungspark. Fuhr mit der „Teufelsmühle“. Stand dabei vermutlich auf und verlor dadurch den Halt. Wurde in die Tiefe geschleudert und starb auf der Fahrt ins Krankenhaus.
Alter: 47; Bäckermeister in Saggen. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 42; Gattin eines Hotelportiers. Tod durch Ertrinken. In der Todesanzeige: gesundheitliche Probleme!
Alter: 14; Hauptschüler, erlitt tödliche Verbrennungen durch Starkstrom. Starb in der Klinik.
Alter: 24; Grasl ging am Bergisel beim Kaiserjäger-Museum vorbei, als Gammer, der dort als Wachtposten eingeteilt war, ihn von hinten erschoss. Gleich anschließend jagte sich Gammer selber eine Kugel durch den Kopf. Gammer hatte am Vortag Besuch einer Frau in seinem Wachzimmer. Grasl teilte dies dem Kommandanten mit und Gammer fürchtete eine Bestrafung. Großer Konflikt mit der Volkszeitung, da Gammer Sozialdemokrat war.