Alter: 30; Oberleutnant vom 1. Tiroler Kaiserjägerregiment. Erschoss sich in seiner Privatwohnung. Krankheitsgründe.
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Alter: 30; Oberleutnant vom 1. Tiroler Kaiserjägerregiment. Erschoss sich in seiner Privatwohnung. Krankheitsgründe.
Alter: 34; Bahnarbeiter. Nach einem Gasthausbesuch versuchte er den Sillkanal zu überqueren. Durch Schwindelgefühl stürzte er über Brücke in den Fluss. Man fand seine Leiche am 23.6. in Rosenheim, sie wurde in seinen Hematort Haiming überführt und dort begraben.
Alter: 58; Rossknecht. Rutschte unter einen schwerbeladenen Wagen und wurde von dem überrollt.
Alter: 23; Monteur. Nach seiner Rückkehr von Imst, litt er unter starken Zahnschmerzen. Ursache wollte man durch Einfluss von Strom erkannt haben! Glaubte an innere Verletzungen, an denen er starb.
Alter: 54; Monteur, spielte mit seinem Hund auf einen Rasenplatz. Durch Unachtsamkeit stürzte er in den Fallbachkanal. Bewusstlos und dadurch Ertrinken.
Alter: 2; Stürzte von einem Fenster im 3. Stock auf die Straße. Hatte es selbstständig geöffnet.
Alter: 35; Bahnarbeiter, wurde von einem Wagen am 14.7. an der Hüfte verletzt. Starb nun daran im städtischen Spital.
Alter: crika 20; Frau stürzte sich von der Innstraße in den Inn. Soldat wollte sie retten, kam aber zu spät.
Alter: 35; Schriftsetzer. Lehnte sich in der Bahnhofsallee an einen Baum und erschoss sich.
Alter: [unklar]; Junger, unbekannter Mann sprang von den Stufen der Innverbauung in den Fluss. Schrie danach um Hilfe, konnte aber nicht mehr gerettet werden.
Alter: 4; Sohn eines Steinmetzes in Mariahilf. Spielte am Inn und geriet dabei in den Fluss. Seine Leiche wurde Oberlangkampfen aus dem Fluss gezogen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 42; Sternbach’scher Schlosskaplan in Mühlau. Verstarb nach dem Genuss von giftigen Pilzen. Wirtschafterin konnte gerettet werden. Bekamen die Pilze geschenkt.
Alter: 27; Tagelöhner, erschoss sich mit einer Pistole.
Alter: 49; Wurde unterhalb von Mühlau von der Haller Lokalbahn überfahren. In der Dunkelheit wurde Opfer zu spät gesehen.
Alter: 49; Arbeiter auf dem Bahnviadukt. Übersah einen ankommenden Zug und wurde von der Lok erfasst und sofort getötet.
Alter: 27; Nach einer Tanzunterhaltung im Badswirtshaus (Kirschental = „internationale Kolonie“) begann eine Rauferei. Streit um Mädchen. Keilerei wurde vor dem Wirtshaus fortgesetzt. Die Brüder Aufderklamm bekamen schwere Stichwunden ab, einer starb im Spital, der andere, Rudolf, wurde operiert. Als Täter wurde „wiedereinmal“ ein Italiener ermittelt. Vermutlicher Täter Verzotti wurde auf der Flucht in die Schweiz in Landeck verhaftet.
Alter: 43; Obsthändler, erschoss sich im Wald oberhalb des GH Peterbrünnl.
Alter: 28; Arbeiter in einem Sägewerk in Wilten. Kreissäge erfasste Brett und dieses wurde dem Opfer auf den Hinterkopf geschlagen.
Alter: 30; Magd beim Zivilingenieur Ritter vonMeinong, wurde in der Früh tot in ihrer Kammer tot aufgefunden. Gashahn war aufgedreht. Dürfte ihn vergessen haben zu schließen.
Alter: 35; Schneidermeister, wollte bei einem Kollegen übernachten. In der Früh wurde Gasgeruch festgestellt, kurz darauf fand man das Opfer (Selbstmord?).
Alter: 41; Frau des Bezirkssekretärs. Am Abend nach der Hausarbeit ging sie in die Küche und drehte den Gashahn auf. Anzeichen von Schwermut in letzter Zeit.
Alter: 56; Bahnkondukteur. Glitt vom Trittbrett vom Gepäckswagen aus und stürzte auf den Boden. Unterschätzte die Verletzungen und stieg wieder in den Waggon. Wurde tot vor Hopfgarten aufgefunden.
Alter: 50; Witwe, Tod durch Erhängen.
Alter: 44; Spenglergehilfe. Nach dem Verlassen des GH Sandwirt (Innstraße) stürzte er über die Stiege. Man trug ihn mittels eines Stuhles nach Hause, verstarb aber auf dem Weg dorthin.
Alter: 19; Aus Scheibbs/NÖ stammend, Fotograf (Retucheur). Erschoss sich auf einer Bank am Innrain. Grund anscheinend Liebeskummer.
Alter: 42; War ohne Beschäftigung, wohnhaft in Amras. Tod durch Erhängen.
Alter: 52; Frau stürzte sich in der Nähe des Prügelbaues in den Inn und wurde schnell fortgetrieben. Identität erst spät geklärt. Man fand ihre Leiche am 8.2.06 in der Nähe von Rum. War schwermütig, stammte aus Wilten.
Alter: 42; Bautischlergehilfe, geriet in der Nacht in die Nähe des Sillkanales und fiel ins Wasser.
Alter: 23; Leiche eines Ko0rbflechters wurde in Mühlau angeschwemmt.
Alter: 27; Städtischer Sicherheitswachmann wurde am Aufgang zum Bergisel vom Bäckergehilfen Rudolf Dablander (20 Jahre) durch einen Messerstich in den Hals getötet. Opfer hatte ihn zuvor zu Ruhe gemahnt. Lief nach Hause und holte ein Messer. Kam ins GH Bierstindl und äußerte, dass er noch was vorhatte. Wachmann folgte ihn, der nun begann, Fensterscheiben einzuschlagen. Stellte ihn, der nun sofort zustach. Opfer wurde ins Spital überführt, wo es bald darauf verstarb. Stammte aus OÖ. War seit einem Jahr im Polizeidienst. Täter schon mehrfach vorbestraft. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 28.3., 7: Urteil: Tod durch den Strang! Später begnadigt zu lebenslangem Kerker (Innsbrucker Nachrichten 30.5., 7)
Alter: 55; Witwe, schwermütig, stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche wurde am 31.3. bei Rum aus dem Fluss gezogen. War in St. Nikolaus/Innsbruck wohnhaft und stammte aus Prags/Südtirol.
Alter: 40; Tod durch Vergiften.
Alter: 27; Vorerst unbekannter Mann stürzte sich von der Innbrücke ins Wasser. Passanten wollten ihn retten, was aber misslang. Seine Leiche wurde nach einigen Tagen geborgen und identifiziert. Tagelöhner aus Laibach.
Alter: 45; Angesehener Landesrat, wurde von seiner Frau Luise (39 Jahre) bei einer Auseinandersetzung mit mehreren Messerstichen getötet. Scheint aber aus Notwehr gehandelt zu haben, da man beim Opfer eine Pistole gefunden hatte. Frau irrte danach ziellos in der Stadt umher und stellte sich der Gendarmerie. Große Familienzwiste in der Vergangenheit. Widersprüchliche Kommentare von Bekannten. Große Schwurgerichtsverhandlung über 7 Tage (ab Innsbrucker Nachrichten 24.9., 7): 17 Messerstiche nachgewiesen. Wurde allerdings zuvor mit ihrem Liebhaber vom Gatten entdeckt. Wurde laut von ihm zurechtgewiesen und mit einem Revolver bedroht. Verstrickte sich aber immer wieder in Widersprüche. Frage nach Notwehr. Urteil abgedruckt sogar in einem Extrablatt der Innsbrucker Nachrichten (1.10., 19): 7 Jahre schwerer Kerker. Später sogar auf 10 Jahre erhöht! Büßte ihre Strafe im Gefangenenhaus Schwaz ab.
Alter: 78; Inhaber einer bekannten Maskenleihanstalt. Starb nach einem Sturz bei einem Ausflug am Rechenhof.
Alter: 48; 2 Brüder lebten in Streit, weil Andrä dem Anton (Bauunternehmer) Geld geliehen hatte und der dies nicht zurückgeben konnte. Trafen sich in Mühlau in einer Schottergrube. Andrä schlug dem Opfer einen Holzstiel auf den Kopf. Dieser stürzte zu Boden und schlug mit dem Hinterkopf gegen den Steinboden. Verschied zu Hause trotz ärztlicher Hilfe. Täter stellte sich der Gendarmerie. Weiterer Bruder, Alban in Bozen, erlitt tödlichen Herzschlag nach der Todesnachricht.
Alter: 6; Mädchen spielte mit anderen Kindern in der Nähe der Ambraser Straße. Stürzte dort über eine 2m hohe Mauer auf die Straße. Tödliche Kopfwunden.
Alter: 5; Kind eines Wasenmeisters. Starb an einer Wurstvergiftung.
Alter: 32; Postassistent. Tod durch Erschießen. Bekam kein kirchliches Begräbnis.
Alter: 42; Tagelöhner. Lange Zeit vermisst, gichtleidend. Wurde erst am 26.11.06 am Hechenberger abgestürzt aufgefunden.
Alter: 1.5; Kind eines Bauern.
Alter: 4; Mutter ging mit Sohn spazieren. In einem unbeaufsichtigten Augenblick entfernt er sich und stürzte in den Gießenbach in der Höttingerau.
Alter: 50; Gutsbesitzerin aus Kössen. Tod durch Vergiften.
Alter: 26; Prostituierte aus Berlin. War in einem Zimmer des GH Wilder Mann untergebracht. Elegante Erscheinung, wohlhabend. Wurde in ihrem Zimmer mit Stichwunden im Hals tot aufgefunden. Dazu alle Laden durchwühlt, Schmuck geraubt. Täter versperrte nach dem Raubmord das Zimmer. Wert des geraubten Gutes: ca. 6000K. Als Täter könnte auch ein fremder Zuhälter in Frage kommen. Erster Verdächtiger in Linz verhaftet: Johann Edmund Appel, Zuhälter einer Konkurrentin. Mittlerweile 1000K für die Ergreifung des Täters von der Behörde ausgesetzt (Innsbrucker Nachrichten 6.6., 4). Am 6.7. weitere 500K vom Bräutigam ausgestellt (Innsbrucker Nachrichten 7.7., 5)!
Alter: [unklar]; Unbekannte Frau stürzte sich bei Egerdach in den Inn und wurde schnell fortgetrieben.
Alter: 37; Bei Abbruchsarbeiten in der Universitätsstraße fiel dem Opfer ein Stein auf den Kopf. Wurde im Spital verarztet, schien unbedenklich, starb aber kurz darauf.
Alter: [unklar]; Waffenmeisteraspirant. Erschoss sich in der Innkaserne aus Furcht vor einer Strafe.
Alter: 28; Maurer, kündigte Selbstmord an und stürzte sich in den Inn. Seine Leiche wurde am 27.7. in Hall angeschwemmt.
Alter: 30; Bäckergehilfe aus Prag, seit mehreren Tagen vermisst, am 9.7. gefunden. Kündigte seinen Selbstmord an. Tod durch Erschießen in der Nähe des Rechenhofes.
Alter: 19; Leiche der Bauerntochter aus Matreiwald wurde am 7.7. in Breitenbach aus dem Inn gezogen und im Ortsfriedhof begraben. War kurz zuvor aus der Nervenklinik in Hall entlassen worden.