Alter: 23; Magazineur aus Wilten, war seit ein paar Tagen abgängig. Wurde am 3.1. erschossen aufgefunden.
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Alter: 23; Magazineur aus Wilten, war seit ein paar Tagen abgängig. Wurde am 3.1. erschossen aufgefunden.
Alter: 48; Ehepaar wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Hatten sich mit Leuchtgas vergiftet. Er war bekannter Facharzt für Hautkrankheiten, hatte allerdings große gesundheitliche Probleme.
Alter: 28; Hausgehilfin aus Schwaz. Tod durch Erhängen.
Alter: 39; Handelsangestellter, nervenleidend. Tod durch Erschießen.
Alter: 27; Hausmädchen aus Franzensfeste. Starb in der Innsbrucker Hautklinik an schweren Verbrennungen.
Alter: 40; Ehepaar wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Hatten sich mit Leuchtgas vergiftet. Er war bekannter Facharzt für Hautkrankheiten, hatte allerdings große gesundheitliche Probleme.
Alter: 24; Bäckergehilfe, war Bremser im Bob Rettenberg III des Amateursportvereines Innsbruck. Viele schwere Unfälle bei der Österreichischen Bobsportwoche in Igls. Bei der Tiroler Meisterschaft für 4er Bobs am 25.1. geriet das Gefährt über die Bahn, wobei Hatzl gegen eine Fahnenstange geschleudert wurde. Erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er 2 Tage später in der Innsbrucker Klinik starb. Foto in IZ 31.1.35, 6.
Alter: 20; Schlosser, trübsinnig, erschoss sich in der Nähe des Sandwirthauses in der Reichenau.
Alter: 39; Maurer mit finanziellen Problemen, erhängte sich in seiner Wohnung in Wilten.
Alter: 59; Besitzer des Gasthofes „Zur Gemse“ auf der Hungerburg. Schwermütig, Tod durch Öffnen der Pulsadern. Konnte im Krankenhaus Innsbruck nicht mehr gerettet werden. Hinweis auf Selbstmord nur im Tiroler Grenzboten!
Alter: 41; Wurde in einem Gasthaus, tief bewusstlos, aufgefunden und ins Krankenhaus überführt, wo sie kurz darauf starb. Hatte eine hohe Dosis Veronal eingenommen. Vermutete Gründe: Beziehungsprobleme.
Alter: 27; Starb an schweren Kopfverletzungen in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 52; Angestellter in der Krankenkasse, nervenleidend. Tod durch Erhängen.
Alter: 23; Knecht aus Kärnten mit Beziehungsproblemen. Erhängte sich bei den Allerheiligenhöfen.
Alter: 73; Gutsbesitzer, erschoss sich im Westfriedhof am Grabe seiner Frau.
Alter: 20; Bauernknecht in Amras. Sprang vom Heustock auf den Tennenboden, der dabei durchbrach. Stürzte 3m tief auf einen Steinboden ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Starb kurz nach der Einlieferung ins Spital.
Alter: 24; Elektriker bei der Bundesbahn. Geriet am 12.10. im Westbahnhof bei einer Inspektion einer Lok in den Starkstrom und wurde zu Boden geschleudert. Erlitt Verbrennungen und einen Schädelbruch. Starb 4 Tage später im Krankenhaus.
Alter: 48; Musiker, Tod durch Erhängen.
Alter: 57; Witwe, schwermütig, erhängte sich in ihrer Wohnung.
Alter: 21; Hilfsarbeiter aus Innsbruck, warf sich in Mühlau vor einem fahrenden Zug.
Alter: 31; Hilfsarbeiter aus Salzburg bzw. Hausgehilfin aus OÖ. Mieteten sich in einem Zimmer eines Gasthofes ein. Entzündeten im Ofen ein Kohlefeuer, dessen Gase sie einatmeten. Wurden am nächsten Morgen tot aufgefunden. Grund dürfte die Unmöglichkeit einer Heirat gewesen sein.
Alter: 20; Schlossergehilfe, erhängte sich im Abort des Polizeiarrestes. War beschuldigt der nationalsozialistischen Bewegung anzugehören.
Alter: 10; Kind eines Hilfsarbeiters aus Arzl/Innsbruck. Starb an einer Pilzvergiftung im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 51; Bundesbahnpensionist, schwermütig. Schnitt sich die Kehle durch.
Alter: 49; Bauernknecht, wurde auf der Sillbrücke von der Igler-Bahn erfasst und getötet. Hatte anscheinend den Zug nicht gehört.
Alter: 2; Im Sillkanal wurde die Leiche eines Kindes gefunden und identifiziert. War dieTochter einer Hilfsarbeiterin und fiel beim Spielen in den Fluss.
Alter: 26; Hilfsarbeiter aus Salzburg bzw. Hausgehilfin aus OÖ. Mieteten sich in einem Zimmer eines Gasthofes ein. Entzündeten im Ofen ein Kohlefeuer, dessen Gase sie einatmeten. Wurden am nächsten Morgen tot aufgefunden. Grund dürfte die Unmöglichkeit einer Heirat gewesen sein.
Alter: 26; Wurde nach dem Attentat auf Franz Hickl am 25.7.34 zum Tode verurteilt und noch am gleichen Tag im Hof des Landesgerichtes gehängt. Letzte Hinrichtung davor in Innsbruck am 19.4.1879.
Alter: 30; Bauernknecht aus Amras. Wurde schwer betrunken in einem Acker in Pradl gefunden und ins Krankenhaus eingeliefert. Starb dort nach kurzer Zeit. Diagnose: Alkoholvergiftung. Spätere Erhebungen ergaben, dass er auch einen Bruch des Schädels hatte, der von einer vorhergegangenen Rauferei im Gasthaus stammte.
Alter: 33; Mechaniker. Hatte glühende Kohlen in eine Waschschüssel gepackt und seine Wohnung abgedichtet. Starb an einer CO-Vergiftung.
Alter: 41; Polizei-Stabshauptmann. Wurde am Eingang ins Polizeikommissariat am Rennweg/Herrengasse mit 4 Schüssen aus einem Revolver getötet. Täter wollte flüchten, wurde aber gefasst. Als Täter wurde Friedrich Wurnig (26 Jahre), Handelsangestellter aus Linz, erkannt. 2 weitere Männer wurden verhaftet, sie dienten als Aufpasser. Waren Nationalsozialisten. Mord erfolgte am gleichen Tag, wie das Attentat auf Dollfuß. Zuvor Hetze gegen Hickl in der NS Zeitung „Roten Adler“ (2.7. und 23.7.). Wurnig wurde am 1.8.34 hingerichtet, sein Komplize Christian Neyer zu 20 Jahren schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 73; Knecht, fiel in der Burgenlandstraße von einem Heuwagen und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb daran einen Tag später.
Alter: 57; Gastwirt aus Igls. Wurde von einem Motorradfahrer auf der Viller Straße niedergestoßen. Starb in der Innsbrucker Klinik an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 34; Vorerst unbekannter Mann warf sich beim Bergisel-Tunnel vor einem Personenzug und wurde auf der Stelle getötet. Später identifiziert als Pächter des Gasthofes „Venusbad“ in Hötting.
Alter: 48; Kaufmann aus Innsbruck, schoss sich im Park des Schlosses Ambras eine Kugel in den Kopf. Starb kurz danach im Krankenhaus Innsbruck.
Alter: 40; Wurde beim Putsch der Nationalisten gefasst und in die Kaserne der Heimatwehr gebracht. Wurde nach einem Verhör von Johann Tomaschek mit einer Pistole erschossen. Eine Überführung der Leiche nach München wurde nicht gestattet. Sie wurde schließlich in Salzburg eingeäschert und in Innsbruck begraben. Im Tiroler Anzeiger nicht erwähnt! In den Innsbrucker Nachrichten auch keine Erwähnung, nur Todesanzeige: "Tragisches Schicksal". Prozessbeginn am 21.11.1938 gegen die vermeintlichen Mörder von Josef Honomichl: Rudolf Penz, Ernst Martin und Johann Tomaschek. Nach 5 Verhandlungstagen vertagt. Neuaufnahme des Prozesses gegen die Mörder von Honomichl am 26.6.1939 mit vielen Zeugen. Innsbrucker Nachrichten 1.7.39, 1: Rudolf Penz und Johann Tomaschek wurden zum Tode verurteilt, Ernst Martin zu 10 Jahren schweren Kerkers.
Alter: 41; Vertreter, Tod durch Erschießen.
Alter: 24; Maschinensetzer aus Innsbruck wurde seit 3 Monaten vermisst. Seine Leiche wurde am 28.8. am Südostabfall der Hohen Warte gefunden. Wollte auf das Brandjoch gehen und musste den Weg verfehlt haben. Stürzte über 200m tief ab.
Alter: 64; Pensionierter Stadtarbeiter. Tod durch Erhängen.
Alter: 3; Stieß in der Küche mit ihrer Mutter zusammen, die einen Topf mit heißer Milch trug. Diese ergoss sich über das Mädchen, das 2 Tage später in der Klinik in Innsbruck starb.
Alter: 55; Ehemals bekannter Nachtportier des Hotels „Maria Theresia“, schwermütig. Tod durch Erschießen. Nachruf in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 9.6.34, 12. War Kriegsfotograf, später bekannte für seine Luftbilder aus Flugzeugen.
Alter: 52; Bahnschaffner mit gesundheitlichen Problemen, erhängte sich in einer Schrebergartenhütte in der Reichenau.
Alter: 52; Fabriksarbeiterin. Größere Gesellschaft wanderte von der Arzler Alm zur Mühlauer Klamm. Auf einem schmalen Weg kam sie zu Sturz und fiel in ein Bachbett. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 8; Spielte am Innufer. Wollte anscheinend eine schwimmende Orangenschale aus dem Wasser holen, wurde aber von der Strömung erfasst. Seine Leiche konnte vorerst nicht gefunden werden, erst am 27.4. bei Angath geborgen und in St. Nikolaus beerdigt.
Alter: 66; Arzt aus Forbach/Lothringen. Vergiftete sich aus unbekannten Gründen mit Zyankali in seiner Wohnung in Wilten.
Alter: 53; Inhaber eines Modegeschäftes mit finanziellen Problemen. Tod durch Erschießen.
Alter: 14; Tochter des vor einem Jahr verstorbenen Majors Johann Schullerbauer. Fand anscheinend eine Pistole und manipulierte daran herum. Dabei löste sich ein Schuss und traf sie ins Herz. War sofort tot. Vermuteter Selbstmord eher unwahrscheinlich.
Alter: 15; Nach Abschiedsbriefen wurde der Handelsschüler vermisst. Seine Leiche wurde am 11.5. bei Jenbach aus dem Inn geborgen.
Alter: 34; Hilfsarbeiter aus Kärnten, nervenleidend. Tod durch Erhängen.
Alter: 67; Rechtsanwalt, psychische Probleme. Tod durch Erschießen.