Alter: 37; Gattin eines Malermeisters. Vergiftete sich mit Leuchtgas.
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Alter: 37; Gattin eines Malermeisters. Vergiftete sich mit Leuchtgas.
Alter: 25; Bauernknecht, wurde tot in den Amraser Feldern aufgefunden. Hatte sich eine Kugel in den Kopf geschossen. Litt an gesundheitlichen Problemen.
Alter: 49; Hilfsarbeiter, nervenleidend. Tötete sich in Pradl durch Aufschneiden der Halsschlagader.
Alter: 22; Philosophiestudentin, verließ die elterliche Wohnung am Bergisel, um einen Spaziergang zu machen. Wurde seitdem vermisst. Ihre Leiche wurde 10 Tage später in der Sill gefunden. Dürfte vom Weg abgekommen sein.
Alter: 67; Pensionierter Werkmeister. Starb kurz nach der Einlieferung ins Innsbrucker Krankenhaus an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 67; Buchhalter aus Mariahilf. Wurde von einem unbekannten Radfahrer niedergestoßen und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb 3 Tage später im Krankenhaus.
Alter: 19; Hausmädchen aus Klagenfurt. Wurde mit einer CO-Vergiftung ins Krankenhaus eingeliefert, wo es bald darauf verstarb.
Alter: 8; Tochter eines Telegrafenbeamten. Wurde mit Vergiftungserscheinungen in die Kinderklinik eingewiesen, wo sie kurz darauf verstarb. Die Ursache dürfte eine Fleischvergiftung gewesen sein.
Alter: 42; Gattin eines Friseurs. Kleidungsstücke wurde am Innufer gefunden, die ihr gehörten. Wurde schon längere Zeit vermisst, kündigte einen Selbstmord an.
Alter: 25; Kontoristin, tötete sich durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 36; Erschoss sich aus unbekannten Gründen in Mühlau. War wohnhaft in Rum.
Alter: 55; Arbeitsloser ohne festen Wohnsitz aus Biberwier. Lief stark alkoholisiert in Mühlau gegen das Auto eines deutschen Grenzkommissärs. Wurde gegen die Windschutzscheibe geschleudert und erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Alter: 60; Besitzer des Gasthofes "Westbahnhof". War gebürtiger Wiener. Großer Nachruf in den Innsbrucker Nachrichten, allerdings ohne Erwähnung des Selbstmordes. Erwähnt in der Neuen Freien Presse Wien (22.10., 26) und im Salzburger Volksblatt (22.10., 7). Tod durch Erschießen.
Alter: 36; Hilfsarbeiter, stürzte sich in den Inn. Seine Leiche konnte geborgen werden.
Alter: 15; Bei einer Fahrt durch die Innstraße löste sich der Gepäcksträger, der über dem Vorderrad angebracht war. Dadurch wurde das Rad blockiert und der Kaufmannslehrling stürzte auf die Straße. Wollte sich nicht ins Krankenhaus bringen lassen und verstarb am Abend an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: 25; Malergehilfe, stürzte am 8.10. von einem Gerüst und verletzte sich schwer. Starb 5 Tage später in der Klinik.
Alter: 33; Stadtbediensteter erschoss sich in der Nähe der Andres-Hofer-Straße auf einer Bank. Auf einem Zettel wünschte er, dass sein Name nicht in der Zeitung veröffentlicht werde.
Alter: 63; Mysteriöser Todesfall in der Kranebitter Allee. Mann wurde tot im Straßengraben gefunden und identifiziert. Dürfte von einem Auto niedergefahren worden sein.
Alter: 51; Wollte in Wilten die Straße überqueren, um die Straßenbahn zu erreichen. Durch ein Auto wurde sie irritiert und reagierte unvorhersehbar. Wurde vom Auto an eine Hausmauer gedrückt und erlitt dabei tödliche Verletzungen Stammte aus Hall.
Alter: 27; Sohn des ehemaligen Aufsehers im Schloss Ambras. Ertrank im Schlossteich.
Alter: 30; Frau wurde seit Tagen vermisst. Suchtrupp fand ihre Leiche am 8.9. zwischen Frau Hitt und Brandjoch. War nur mit einem Badeanzug bekleidet. Es wurde vermutet, dass sie beim Sonnenbaden eingeschlafen und abgestürzt war.
Alter: 45; Dienstmann, seit Wochen schon vermisst. Seine Leiche wurde am 20.10. in der Nähe der Buzzihütte gefunden. Hatte finanzielle Probleme und hatte sich erhängt. Wurde nach Mariahilf überführt.
Alter: 47; Schneiderin in Wilten, hatte familiäre Probleme. Tod durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 25; Fabrikarbeiterin, schwermütig. Ihr Mann fand sie in der Wohnung tot auf. Hatte sich mit Leuchtgas vergiftet.
Alter: 41; Witwe, wurde in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Schien sich mit Leuchtgas vergiftet zu haben. Tatsächlich gab es Zweifel, da sie sich nie schwermütig gab. Verdächtigt wurde ihr Bräutigam, der Versicherungsbeamte Heinrich Marik aus Hötting (37 Jahre). Dieser gestand schließlich die Tat, weil er als Universalerbe eingesetzt wurde. Zusätzlich gab er zu, 1931 in Graz seine damalige Braut Marie Seidl (25 Jahre) ermordet zu haben. Verantwortlich war er auch am Selbstmord eines Mädchens, der er die Ehe versprochen hatte, obwohl er verheiratet war. (Bucher 1920, sprang in den Inn – nicht in den Aufzeichnungen?). Gerichtsverhandlung ab 5.10.36: Marik plädierte auf gemeinsamen Selbstmord. Urteil am 12.10.36 gefällt: Tod durch den Strang wegen 2-fachen Mordes und Morddrohung gegen seine Frau in Graz 1929! Tatsächlich vollstreckt?
Alter: 44; Hotelier aus Meran, geistig verwirrt. Stürzte sich vom 3. Stockwerk eines Hotels auf die Straße und verletzte sich tödlich. Hatte sich zuvor längere Zeit an der Fensteröffnung des Zimmers bemerkbar gemacht. Sprang in die Tiefe, als die Feuerwehr anrückte.
Alter: 35; Elektromonteur. Geriet bei Reparaturarbeiten im Mühlauer Elektrizitätswerk in den Starkstrom. Mehreren Ärzten gelang es nicht, das Opfer wiederzubeleben.
Alter: 42; Vorerst unbekannter Mann wurde beobachtet, wie er von der Innbrück in den Fluss gesprungen war. Seine Leiche konnte am 17.7. in Kirchbichl geborgen und identifiziert werden. Wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 57; Maurer, versuchte nach einem ausgiebigen Gasthausbesuch mit dem Rad nach Hause in Mühlau zu fahren. Stürzte bei einer Hausmauer und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Könnte anscheinend auch ein Gehirnschlag gewesen sein.
Alter: 64; Vorerst unbekannte Frau stürzte sich in der Nähe der Karwendelbrücke in den Inn und wurde fortgetrieben. Später erkannt als Witwe aus dem Kirschental.
Alter: 50; Maurer, arbeitslos. Wurde bei den Prügelbaubaracken bewusstlos aufgefunden. Starb im Krankenhaus. Diagnose: Alkoholvergiftung.
Alter: 65; Hotelbedienstete. Tod durch Erschießen. Ihre Leiche wurde nach München zur Einäscherung überführt.
Alter: 12; Ertranken beim Baden im Inn an der Gemeindegrenze von Amras und Ampass. Ihre Leichen konnten nicht gleich geborgen werden.
Alter: 18; Gymnasiast, ertrank beim Baden in den Amraser Auen. Seine Leiche konnte nicht geborgen werden. Erst am 4.7. bei Schwaz aus dem Inn geborgen und nach Innsbruck überführt.
Alter: 67; Wurde von 2 Radfahrern, die viel zu schnell am Weg waren niedergestoßen. Verstarb einen Tag später im Krankenhaus Innsbruck. Einer der Radfahrer wurde ebenfalls schwer verletzt, der 2. versuchte zu flüchten, wurde aber ausgeforscht.
Alter: 14; Ertranken beim Baden im Inn an der Gemeindegrenze von Amras und Ampass. Ihre Leichen konnten nicht gleich geborgen werden.
Alter: 75; Ihre Leiche wurde aus dem Inn gezogen. Selbstmord nicht ausgeschlossen.
Alter: 12; Im Hallenbad sprang ein Bursche vom 1m Sprungbrett ins Wasser und traf das Opfer. Dieses schlug mit dem Kopf auf eine Stiege und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb daran in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 60; Pensionierter städtischer Gasarbeiter. Wollte in der Sillschlucht nach Holz fischen wurde aber seither vermisst. Seine Leiche wurde nun in Mühldorf (Bayern) aus dem Inn geborgen.
Alter: 23; Magd aus Telfes/Stubai mit Beziehungsproblemen, kündigte ihren Selbstmord an. Sprang von der Karwendelbrücke in den Inn. Ihre Leiche wurde Ende Juni in Obernberg/Bayern aus dem Inn gezogen.
Alter: 45; Seine Leiche wurde im Wald oberhalb von Kranebitten gefunden. Hatte sich erschossen. Hatte sich finanzielle Unregelmäßigkeiten zuschulden kommen lassen und kündigte den Selbstmord an. War ehemals Vorstand des FC Veldidena und Funktionär im TFV.
Alter: 43; Angestellter, nervenleidend, erhängte sich in der Garderobe seines Geschäftes.
Alter: 3.5; Tochter eines Postbeamten. Wollte vor einem Bus die Fahrbahn in der Schneeburggasse überqueren. Wurde aber vom Bus niedergestoßen und überfahren. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 55; Bundesbahnangestellter, erhängte sich im Keller seiner Wohnung.
Alter: 37; Schlosser bei der Stubaitalbahn. Geriet beim Auswechseln eines Bügels mit der Hochspannung in Kontakt. Vergaß den Strom abzuschalten. Erlitt tödliche Verbrennungen.
Alter: 37; Bahnangestellter aus Kundl, schnitt sich in Mentlberg mit einer Rasierklinge die Halsschlagader auf.
Alter: 32; Radiomechaniker, wurde seit einigen Tagen vermisst. Bei einer Suche nach einem anderen Vermissten wurde seine Leiche in der Kranewitter Klamm gefunden. Dürfte beim Blumenpflücken abgestürzt sein.
Alter: 45; Schmied, arbeitslos. Erhängte sich in einer Baracke am Prügelbau.
Alter: 8; Versuchte mit Schlittschuhen einen Hang bei der Sennstraße herabzufahren. Stürzte und wurde von einem LKW überfahren. Verstarb in der Klinik an der Kettenbrücke.
Alter: 35; Händler aus Dornbirn. Erhängte sich in einer Zelle aus Angst vor einer Bestrafung.