Alter: 46; Maurer aus Hötting. Stürzte von einem Gerüst beim Bau des Pathologischen Institutes in Innsbruck und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
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Alter: 46; Maurer aus Hötting. Stürzte von einem Gerüst beim Bau des Pathologischen Institutes in Innsbruck und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: [unklar]; Infanterist der 5. Kompanie. Erschoss sich beim Wachtdienst mit seinem Gewehr.
Alter: 35; Maurer, war anscheinend Schlafwandler. Stürzte bei einer Aktion in der Nacht vom 2. Stock ab und starb 2 Wochen später im Innsbrucker Spital an den Verletzungen.
Alter: [unklar]; Kaiserjäger, aus Vorarlberg stammend. Erschoss sich in der Klosterkaserne mit seinem Dienstgewehr.
Alter: 34; Eheleute wurden seit 2 Tagen vermisst. Bei einer Nachschau in ihrer Wohnung in Dreiheiligen fand man beide mit Erstickungserscheinungen. Mann war bereits tot, Frau starb 7 Tage später. Schuld war eine geschlossene Ofenklappe, wobei CO-Gase austraten. Tod der Frau schon am 28.1. bekannt gegeben, am 30.1. allerdings wieder revidiert.
Alter: 65; Bauer, wurde von einem kollernden Stein getroffen und getötet.
Alter: [unklar]; Einjährig-Freiwilliger bei den Kaiserjägern aus Ungarn. Schoss sich in seiner Privatwohnung eine Kugel in den Kopf.
Alter: 34; Eheleute wurden seit 2 Tagen vermisst. Bei einer Nachschau in ihrer Wohnung in Dreiheiligen fand man beide mit Erstickungserscheinungen. Mann war bereits tot, Frau starb 7 Tage später. Schuld war eine geschlossene Ofenklappe, wobei CO-Gase austraten. Tod der Frau schon am 28.1. bekannt gegeben, am 30.1. allerdings wieder revidiert.
Alter: 45; Brauereiarbeiter. Wollte mit Kollegen in Büchsenhauen ein großes Fass von einem Stapel heben. Durch die Feuchtigkeit entglitt es ihnen, wobei das Opfer darunter zum Liegen kam. Wurde ins Spital gebracht, wo er allerdings kurz darauf starb.
Alter: 45; Zimmermannsgehilfe, in Hötting wohnhaft. Wurde an seinem Arbeitsplatz in Wilten erhängt aufgefunden. Zuständig anscheinend die Bezirkshauptmannschaft in Reutte.
Alter: 54; Mörder seiner Frau am 19.2. Wurde vom Schwurgericht zu 8 Jahren schweren Kerkers verurteilt. Im Gefängnis stürzte er sich vom 2. Stockwerk in die Tiefe und war sofort tot.
Alter: 36; Frau des Holzhändlers Alois Bader. Hatte ihren Mann wiederholt verlassen. Beim letzten Mal holte er sie wieder zurück, begann aber bald wieder mit ihr zu streiten. Im Affekt stach er ihr ein Messer in die Brust, wobei die Verletzung tödlich war. Wollte sich anschließend auf ähnliche Weise selber töten. Schwurgerichtsverhandlung gegen Alois Bader (54 Jahre) am 8.6.1893. War schon 18x vorbestraft! Hatte schon mehrfach seine Frau misshandelt. Diese wollte ihn nun verlassen und suchte nach Arbeit. Wurde vom Täter in Hall abgeholt, wobei sie bis Innsbruck in mehreren Gasthäusern einkehrten und viel Alkohol tranken. Zu Hause eskalierte der Streit von neuem, wobei es zum Mord kam. Täter machte danach halbherzige Selbstmordversuche. Urteil: 8 Jahre schwerer Kerker. Nach dem Urteil sprang Bader im Gefängnis vom 2. Stockwerk in die Tiefe und erlitt tödliche Verletzungen (9.6.)!
Alter: 26; Bürstenmachergehilfe aus Troppau. Erschoss sich am Villerweg.
Alter: 27; Hilfsarbeiter aus Zirl, fiel bei einem Neubau 3 Stockwerke in die Tiefe und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 35; Wurde im Wald in der Nähe des Bretterkellers erhängt aufgefunden. Erst später identifiziert als Pflegling der Psychiatrie in Hall.
Alter: 37; Finanzwachbeamter. Vergiftete sich mit Blausäure.
Alter: 33
Alter: 6; Stürzte beim Prügelbau von einem Floß in den Inn und konnte erst beim Löwenhaus geborgen werden. War bereits ertrunken.
Alter: 14; Malergehilfe, War mit Abschlussarbeiten für die Landesausstellung beschäftigt. Sollte unterm Dach Dichtungen anbringen. Dabei rutschte er von einem Gerüst und stürzte ca. 17m in die Tiefe. Erlitt tödliche Kopfverletzungen. Stammte aus OÖ.
Alter: 22; Medizinstudent aus Wien, gesundheitliche Probleme. Erschoss sich unterhalb des Viller Weges.
Alter: 56; Näherin.
Alter: 26; Bürstenmacher. Tod durch Erschießen.
Alter: 24; Pharmaziestudent aus Salzburg, erschoss sich in seiner Wohnung aus unbekannten Gründen.
Alter: 46; Arbeiter im Ferrari-Steinbruch. Wurde von einem rutschenden Steinblock erdrückt.
Alter: 68; Wurden tot im Bett in Kohlstatt (Dreiheiligen) aufgefunden. Schuld war eine geschlossene Ofenklappe, wodurch CO Gas ausströmte.
Alter: [unklar]; Infanterist, erschoss sich in einem Abort der Klosterkaserne.
Alter: 38; Vorerst unbekannte Frau wurde am 27.3. in Hall aus dem Inn gezogen. Später identifiziert als Stubenmädchen in Innsbruck. Stammte aus Kärnten.
Alter: 36; Regimentsarzt des Garnisonsspitals aus OÖ. Trug wegen einer Ehrenbeleidigung in der Militär-Reitschule ein Pistolenduell mit dem Oberleutnant Franz Teucher der Sanitätstruppe aus. Standen sich 20 Schritte entfernt gegenüber. Wurde vom Schuss des Gegners in den Kopf getroffen und war sofort tot. Langer Artikel auch in der BC 29.12.1893, 6.
Alter: 67; Wurden tot im Bett in Kohlstatt (Dreiheiligen) aufgefunden. Schuld war eine geschlossene Ofenklappe, wodurch CO Gas ausströmte.
Alter: 18; Bursche fuhr mit 2 Mädchen auf einer Rodel in Arzl. Durch ein Hindernis wurden beide Mädchen von der Rodel geschleudert, eines erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Alter: 21; Spazierte mit einem Kollegen Richtung Weiherburg. Bei Mühlau lag eine durch den Neuschnee gerissene Stromleitung über dem Weg. Opfer wollte den Draht von der Straße bringen. Geriet in die elektrische Spannung und konnte sich nicht mehr befreien. Sein Kollege konnte ihm nicht helfen, da er selber elektrisiert wurde. Erst sehr spät konnte der Strom abgeschaltet werden – zu spät für das Opfer. Redakteur glaubt, dass dies der erste Unfall mit Elektrizität war. Gerichtsverhandlung gegen Karl Heinrich (stellvertretender Direktor des Elektrizitätswerkes), Michael Rosenberg (Chefmonteur) und Wenzel Werner (Betriebsleiter) am 7.6.1894. Es wurde ihnen stark fahrlässige Aktionen vorgeworfen. Aufwand fast wie bei einem Schwurgerichtsfall mit 23 Zeugen und Verhandlungen über 5 Tage. Urteile: 1 Monat Arrest – 4 Monate Arrest – Freispruch.
Alter: 17; Vorerst unbekannter Mann stürzte sich beim Bergisel in die Sill und wurde fortgeschwemmt. Später identifiziert als Gewerbeschüler aus Innsbruck.
Alter: 40; Zimmerpolier aus Kärnten, in Hötting wohnhaft. Bei einem Spaziergang mit seiner Frau sprang er unvermutet von der Brücke in den Inn und wurde fortgetrieben. Leiche wurde am 2.6. bei Weer aus dem Wasser geborgen und in Schwaz begraben.
Alter: 56; Großes Freischießen in Innsbruck am Landeshauptschießstand. In der Nähe arbeitete ein Bauer aus Rum auf seinem Feld. Beschwerte sich bei der Leitung, da anscheinend Kugeln knapp bei ihm vorbei fliegen würden. Man glaubte aber genügend Schutz aufgebaut zu haben. Bauer wurde dennoch getroffen und tödlich verletzt. Schießen wurde daraufhin abgebrochen. Gerichtsverhandlung am 21.2.1895 gegen Franz Lutz (38 Jahre), Unterschützenmeister in Innsbruck. Soll das Schießen trotz der Arbeit des Opfers nicht eingestellt haben. Zahlreiche Zeugen waren vorgeladen. Urteil: Freispruch, da er den Bauern auf die Gefahr hingewiesen hatte. Schuldig aber wegen Übertretung der körperlichen Sicherheit. 150fl Strafe zugunsten des Armenhauses in Rum. Finanzielle Forderungen der Familie des Opfers muss am zivilen Wege geklärt werden.
Alter: 24; Maurer aus Hötting. War beim Bau der Kettenbrücke beschäftigt. In seiner Freizeit versuchte er ein paar Turnübungen am Geländer. Dabei verlor er das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe. Schlug zuerst mit dem Kopf auf einen Stein auf und wurde anschließend fortgeschwemmt.
Alter: 38; Gerichtsverhandlung gegen Max Brix (36 Jahre), Baupolier, am 31.5.1894. Wurde beschuldigt, bei einem Bau in Wilten fahrlässig ein Gerüst versetzt zu haben, das dann umstürzte. Pfosten traf das Opfer, das 3 Tage später im Spital starb. Urteil: 1 Monat schwerer Arrest.
Alter: 70; Stürzte am 10.4. von einer Brücke aufs Innufer. Verletzte sich schwer und starb daran 10 Tage später. War Pflegling im Malfattiheim. Gerichtsverhandlung am 22.6.1894 gegen 2 Arbeiter wegen fahrlässiger Tötung. Entfernten bei Reparaturarbeiten eine Bodenplatte auf der Brücke, ohne den Weg dorthin abzusperren. Jakob Mlaker zu 10 Tagen und Albin Albrecht zu 6 Wochen strengen Arrestes verurteilt.
Alter: 51; Wohlhabender Bürger, litt in letzter Zeit unter Verfolgungswahn. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: [unklar]; Mann sprang von der Innbrücke ins Wasser und wurde fortgetrieben. Kam aus Italien und wollte weiter nach Deutschland. Versuchte bei den Behörden Geld für die Weiterfahrt zu bekommen. Da dies nicht klappte stürzte er sich in den Fluss.
Alter: 26; Leiche wurde bei Strass aus dem Inn gezogen. Identität vermutet, im Ortsfriedhof begraben. Zimmermann aus Hötting.
Alter: 18; Arbeiter in der Mosaikwerkstätte in Wilten. Stürzte am Rückweg von der Frau Hitt ab und verletzte sich tödlich.
Alter: 56; Ehemaliger städtischer Beamter. Wurde aus dem Dienst entlassen. Stürzte sich in den Inn.
Alter: 17; Schlosserlehrling. Geriet mit Burschen ähnlichen Alters in Streit. Einer von ihnen, Richard Agostini aus Trient (19 Jahre) folgte dem Opfer am Abend und stach ihm ein Messer in die Brust. Starb nach wenigen Minuten an den Verletzungen. Täter wurde verhaftet. Schwurgerichtsverhandlung am 10.9.1894. Notwehrbehauptung wurde verworfen. Urteil: 7 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 49; Kutscher einer Innsbrucker Lodenfirma. Wurde im Bahnhof am 6.7. von stürzenden Wollballen getroffen und schwer verletzt. Starb 4 Tage später im Spital.
Alter: 3.5; Tochter eines Bahnschaffners. Stürzte von einer Mauer in den Sillkanal und konnte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden.
Alter: 28; In der Nähe des Schloss Ambras wurde die Leiche der Ziehtochter des Schmuckbauern gefunden. War Kellnerin beim Isserwirt in Lans. Wurde am Heimweg mit Messerstichen in den Hals ermordet. Sparkassenbuch fehlte, wurde auch missbraucht. Da andere Frauenkleider aufgefunden wurden, sucht man nach einer weiteren Leiche. Diese wurde in einem Graben beim Schloss gefunden mit denselben Merkmalen. Würtenberger wurde in Amras begraben. Am 10.10. wurde bekannt, dass die Schwester der Pellegrini eine Falschaussage gemacht hatte. Die wurde daraufhin arretiert. Erhielt bei der Gerichtsverhandlung am 15.11.1894 2 Monate Haft. Am 16.11.1894 gestand Josef Mair (44 Jahre), Tagelöhner im Schloss Ambras, die Morde (Innsbrucker Nachrichten 17.11., 7). Das 2. Opfer schien nach 5 Tagen von ihrer Schwester identifiziert: Pellegrini Philomena, Dienstmagd aus Tramin.
Alter: 24; In der Nähe des Schloss Ambras wurde die Leiche der Ziehtochter des Schmuckbauern gefunden. War Kellnerin beim Isserwirt in Lans. Wurde am Heimweg mit Messerstichen in den Hals ermordet. Sparkassenbuch fehlte, wurde auch missbraucht. Da andere Frauenkleider aufgefunden wurden, sucht man nach einer weiteren Leiche. Diese wurde in einem Graben beim Schloss gefunden mit denselben Merkmalen. Würtenberger wurde in Amras begraben. Am 10.10. wurde bekannt, dass die Schwester der Pellegrini eine Falschaussage gemacht hatte. Die wurde daraufhin arretiert. Erhielt bei der Gerichtsverhandlung am 15.11.1894 2 Monate Haft. Am 16.11.1894 gestand Josef Mair (44 Jahre), Tagelöhner im Schloss Ambras, die Morde (Innsbrucker Nachrichten 17.11., 7). Das 2. Opfer schien nach 5 Tagen von ihrer Schwester identifiziert: Pellegrini Philomena, Dienstmagd aus Tramin.
Alter: 53; Gutsbesitzer in Arzl. Erhängte sich im Stall seines Hofes.
Alter: 21; Polizisten gerieten mit St. Nikolauser Burschen in Streit. Wollten einen von ihnen arretieren, wobei die übrigen auf die Polizisten losgingen. Diese verteidigten sich mit ihren Säbeln. Opfer wurde in der Bauchregion schwer verletzt, starb daran nach 2 Tagen.
Alter: 45; Beim Verlegen eines Telegraphenkabels beim Bergisel-Tunnel wurden 2 Arbeiter von einer Lok erfasst und getötet. Beim Passieren eines Lastzuges wurde durch den Rauch die Sicht getrübt, sodass der Gegenzug übersehen wurde.