Alter: 11; Sohn eines Tagelöhners. Wollte aus dem Stillupbach Holz ziehen. Geriet dabei in die Fluten und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 15.7. in Freiburg/Bayern angeschwemmt und dort begraben. Später allerdings widerlegt (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 30.7., 5)
Alter: 27; Wirtschafterin auf der Edelhütte. Stürzte bei einem Spaziergang in der Nähe der Hütte ab. Stammte aus der Steiermark. Wurde in Fügen bestattet.
Alter: 29; Lehrer aus Halle/Saale. Wanderten über das Schlegeistal Richtung Berliner Hütte und wurden dabei vermisst. Mehrere Suchtrupps waren nicht erfolgreich. Erst am 25.8. wurde die Leiche von Bichtenmann unter einer Lawine am Großen Möseler gefunden und in Ginzling begraben. Loretz wurde weiter vermisst.
Alter: [unklar]; Lehrer aus Halle/Saale. Wanderten über das Schlegeistal Richtung Berliner Hütte und wurden dabei vermisst. Mehrere Suchtrupps waren nicht erfolgreich. Erst am 25.8. wurde die Leiche von Bichtenmann unter einer Lawine am Großen Möseler gefunden und in Ginzling begraben. Loretz wurde weiter vermisst.
Alter: 19; Arbeiter beim Straßenbau in Dornauberg. Stieg mit Kollegen auf die Tristener Spitze um Edelweiß zu suchen. Stürzte dort über 100m tief ab. Starb am Transport nach Mayrhofen. Beerdigt in Ried.
Alter: 24
Alter: 24; 2 Leichen wurden in einer Gletscherspalte am Floitenkees gefunden. Wurden identifiziert als 2 Studenten aus Wien. Verständigung nach Mayrhofer erfolgte durch Brieftauben! Söhne eines Bahnbeamten bzw. Rechtsanwaltes.
Alter: 23; 2 Leichen wurden in einer Gletscherspalte am Floitenkees gefunden. Wurden identifiziert als 2 Studenten aus Wien. Verständigung nach Mayrhofer erfolgte durch Brieftauben! Söhne eines Bahnbeamten bzw. Rechtsanwaltes.
Alter: 51; Knecht, stürzte bei der Heuarbeit am Fuße des Floitenschlaghanges über 50m tödlich ab. Wurde längere Zeit vermisst, erst am 13.8. gefunden. Dürfte möglicherweise alkoholisiert gewesen sein. Stammte aus Ginzling.
Alter: 58; Chemiker aus Leipzig. Versuchte von Gerlos aus den Zillergrund zu erreichen. Dürfte sich verirrt haben und verletzte ich bei einem Sturz. Erfror in der Nacht. Seine Leiche wurde erst am 21.6.1931 entdeckt und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: [unklar]; Tourist aus Leipzig. Kehrte von einer Tour in den Zillergrund nicht mehr zurück. Wurde lange vermisst, seine Leiche erst am 3.6.1931 gefunden.
Alter: 43; Wurde bei der Holzarbeit im Zillergrund von einem rollenden Baumstamm erdrückt.
Alter: 22; Techniker aus Wien. Wurde in der Lingedelscharte am Tristener tot aufgefunden. War alleine auf einer Gebirgstour, um Edelweiß zu suchen.
Alter: 48; Zahnarzt aus Riga. Stürzte in der Nähe der Dominikushütte tödlich ab. Sein Sohn Philippe Halsman (22 Jahre) holte Hilfe. Rettungsexpedition fand den Toten allerdings in mysteriösen Umständen. Hatte eingeschlagenen Schädel, ein blutverschmierter Stein lag in der Nähe. Der Sohn wurde in Haft genommen. Schon im 1. Bericht gab es einen Verdacht auf Vatermord. Dieser hatte die Tour ausdrücklich ohne Führer machen wollen. Anscheinend hatte der Vater zuvor bei mehreren Gesprächen Bedenken wegen des Verhaltens seines Sohnes gemacht. Mehrere Zeugen bemerkten einen Streit zwischen beiden. Eine Obduktion ergab, dass der Absturz nicht tödlich gewesen sein konnte. Durch einen Schlag auf den Kopf schien das Opfer ohnmächtig geworden sein. Lag mit Gesicht am Boden. Tod eher durch Ersticken! Sein Sohn wurde später berühmter Fotograf in Paris. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 13.12.28, 9 ff. Nach 5 Tagen Verhandlung, Tumulte im Zuschauerraum. Räumung des Saales. Urteil: 10 Jahre schwerer Kerker, allerdings Berufungsankündigung durch den Verteidiger. Angeklagter versuchte sich danach die Pulsadern zu öffnen. Ein Berufungsverfahren in Wien (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 14.3.29, 7) wurde wieder nach Innsbruck verwiesen. Neue Verhandlung ab 9.9.29. Es wurde sogar eine Ortsbeschau durch die Geschworenen vorgenommen. Neues medizinisches Gutachten spricht von Mord. Sogar der präparierte Kopf des Opfers wurde den Geschworenen gezeigt. Nach 14 Tagen neuerliche Vertagung. Neubeginn der Verhandlungen am 17.10.1929: Neues Urteil: 4 Jahre schwerer Kerker. Neuerliche Revisionsverhandlung in Wien ab 20.1.1930. Oberster Gerichtshof bestätigte allerdings das Urteil. Wiederaufnahme könnte allerdings nochmals erfolgen. Endgültige Begnadigung durch Präsident Miklas am 30.9.1930.
Alter: 73; Magd in Oberkröbas, wurde beim Kirchgang von einer Lawine verschüttet. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 34; Wollte am 18.3. mit einem Kollegen im Zillergrund wildern. Wurden von Jägern gestellt und es begann ein Schusswechsel. Opfer bekam einen gefährlichen Steckschuss in den Rücken ab. War anscheinend ein berüchtigter Wilderer aus St. Jakob/Ahrntal. Wurde ins Innsbrucker Krankenhaus gebracht, wo er nach 2 Tagen starb.
Alter: 24; 3 Touristen aus Leipzig machten eine Tour auf den Maxegg-Gletscher bei der Berliner-Hütte. Opfer stürzte dabei in eine Gletscherspalte. Hilfstrupp konnte ihn bergen, war aber bereits erfroren.
Alter: 5; Spielte mit einem anderen Kind beim Gasthaus Kröbas. Dabei stürzte ein Bretterstapel um und erdrückte das Opfer.
Alter: 61; Knecht, wurde am Feld von einem Wagen überrollt, wobei ein Pferd scheute. Wurde in Hippach begraben.
Alter: 27; Sägereiarbeiter. War alkoholisiert mit dem Rad unterwegs. Stürzte bei der Stockachbrücke in die hochgehende Ziller und wurde fortgetrieben.
Alter: 26
Alter: 20; Bäckergehilfe, ertrank im Schwimmbad. Herzinfarkt nicht ausgeschlossen. Wurde in seiner Heimatgemeinde Häring begraben.
Alter: 14; verunglückte tödlich beim Holztriften.
Alter: 19; Student der Technischen Hochschule in Stuttgart aus Innsbruck. Machte Praktikum bei den Zillertaler Kraftwerken. Wollte den Großen Löffler besteigen, wurde aber vermisst. Suchexpedition fand seine Leiche am 1.10. am Floitenkees.
Alter: 33; Mineur im Zemmstollen des Zillertaler Kraftwerkes. Ein Sprengschuss ging zu früh los und tötete das Opfer auf der Stelle. Stammte aus dem Burgenland.
Alter: 36; Arbeiter im Zemmbachstollen der Zillertaler Kraftwerke. Nach einer Sprengung wurden weitere Bohrlöcher gebohrt. Dabei wurde eine nicht abgegangene Dynamitpatrone übersehen, die explodierte. 2 Arbeiter wurden sofort getötet, Staber starb einen Tag später im Krankenhaus Schwaz. Gruber stammte aus OÖ, Rella aus Folgaria und war italienischer Staatsbürger, Staber kam aus Kärnten.
Alter: 29; Arbeiter im Zemmbachstollen der Zillertaler Kraftwerke. Nach einer Sprengung wurden weitere Bohrlöcher gebohrt. Dabei wurde eine nicht abgegangene Dynamitpatrone übersehen, die explodierte. 2 Arbeiter wurden sofort getötet, Staber starb einen Tag später im Krankenhaus Schwaz. Gruber stammte aus OÖ, Rella aus Folgaria und war italienischer Staatsbürger, Staber kam aus Kärnten.
Alter: [unklar]; Arbeiter im Zemmbachstollen der Zillertaler Kraftwerke. Nach einer Sprengung wurden weitere Bohrlöcher gebohrt. Dabei wurde eine nicht abgegangene Dynamitpatrone übersehen, die explodierte. 2 Arbeiter wurden sofort getötet, Staber starb einen Tag später im Krankenhaus Schwaz. Gruber stammte aus OÖ, Rella aus Folgaria und war italienischer Staatsbürger, Staber kam aus Kärnten.
Alter: 50; Veitlbauer, stürzte beim Suchen nach Schafen am Steinerberg tödlich ab. Grund dürfte ein Fehltritt am Weg in der Dunkelheit gewesen sein.
Alter: 22; Jus-Studentin aus Preußen. Versuchte mit einem Studienkollegen vom Furtschaglhaus den Großen Möseler zu ersteigen. Beim Überqueren einer Schneebrücke brach diese ein und sie stürzte in eine Gletscherspalte. Der Begleiter konnte sie zwar absichern, dennoch starb sie aber an den Verletzungen.
Alter: 21; Chemiker und Medizinstudent aus Wien. Stürzten am Weg zur Berliner Hütte ab. Ihre Leichen wurde erst am 14.8.1931 gefunden und in ihre Heimatstadt Kassel überführt.
Alter: 19; Chemiker und Medizinstudent aus Wien. Stürzten am Weg zur Berliner Hütte ab. Ihre Leichen wurde erst am 14.8.1931 gefunden und in ihre Heimatstadt Kassel überführt.
Alter: 64; Bauer und Bergführer aus Zell/Ziller. Dürfte im Gebirge einen Kreislaufkollaps erlitten haben und anschließend erfroren sein. Seine Leiche wurde erst am 20.9.1932 entdeckt und in seine Heimatgemeinde Zell/Ziller überführt.
Alter: 39; Prokurist aus Judenburg, bzw. Touristen aus Kassel. Wollten von der Spannagelhütte und Berliner Hütte nach Mayrhofen absteigen. Kurz danach wurden sie vermisst. Am 29.8. wurde die Leiche von Holzbauer gefunden, die beiden anderen Brüder dürften vermutlich in eine Gletscherspalte gestürzt sein. Pendl war Bergführer aus Zell/Ziller, der sie leitete. Die Leichen der Hoffmanns wurden am 14.8.31 am Ochsnerkees gefunden.
Alter: 19; Prokurist aus Judenburg, bzw. Touristen aus Kassel. Wollten von der Spannagelhütte und Berliner Hütte nach Mayrhofen absteigen. Kurz danach wurden sie vermisst. Am 29.8. wurde die Leiche von Holzbauer gefunden, die beiden anderen Brüder dürften vermutlich in eine Gletscherspalte gestürzt sein. Pendl war Bergführer aus Zell/Ziller, der sie leitete. Die Leichen der Hoffmanns wurden am 14.8.31 am Ochsnerkees gefunden.
Alter: 23; Prokurist aus Judenburg, bzw. Touristen aus Kassel. Wollten von der Spannagelhütte und Berliner Hütte nach Mayrhofen absteigen. Kurz danach wurden sie vermisst. Am 29.8. wurde die Leiche von Holzbauer gefunden, die beiden anderen Brüder dürften vermutlich in eine Gletscherspalte gestürzt sein. Pendl war Bergführer aus Zell/Ziller, der sie leitete. Die Leichen der Hoffmanns wurden am 14.8.31 am Ochsnerkees gefunden.
Alter: 63; Prokurist aus Judenburg, bzw. Touristen aus Kassel. Wollten von der Spannagelhütte und Berliner Hütte nach Mayrhofen absteigen. Kurz danach wurden sie vermisst. Am 29.8. wurde die Leiche von Holzbauer gefunden, die beiden anderen Brüder dürften vermutlich in eine Gletscherspalte gestürzt sein. Pendl war Bergführer aus Zell/Ziller, der sie leitete. Die Leichen der Hoffmanns wurden am 14.8.31 am Ochsnerkees gefunden.
Alter: 34; Abteilungsleiterin in einer Chemiefabrik in Chemnitz. Wollte alleine eine Skitour auf die Graue Spitze unternehmen, kehrte aber am Abend nicht zurück. Suchexpedition fand sie, abgestürzt aber ohne größere Verletzungen. Muss also erfroren sein. Ihre Leiche wurde zur Einäscherung nach München überführt.
Alter: 7; Sohn eines Gastwirtes, stürzte bei Schwendau in den Ziller und ertrank. Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 5; Mehrere Kinder spielten bei der Schmiedwiese am Mühlbach. Das Opfer fiel hinein und konnte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden.
Alter: 34; Hausdiener, hatte schon mehrere Selbstmordversuche schon hinter sich. Erschoss sich während eines Abschiedsliedes in einem Café.
Alter: 37; Tourist aus Nürnberg, wurde seit einigen Tagen vermisst. Wurde am 19.8. im Floitental bei der Greizer Hütte tot aufgefunden. Dürfte von einem Steinschlag getroffen worden sein.
Alter: 8; War mit seiner Mutter auf der Stadelbachalm beim Preiselbeersuchen im Zillergrund. Entfernte sich und wurde danach vermisst. Erst 2 Tage später wurde seine Leiche gefunden. War an die 100m abgestürzt. Wurde in Hippach bergraben.
Alter: 83; Plattnerbauer aus Hollenzen. Stürzte am 17.10. aus dem Fenster seines Schlafzimmers ein Stockwerk tief ab. Starb 10 Tage später an seinen Verletzungen.
Alter: 35; Bei der Revision eines Druckrohres der Zillertaler Kraftwerke in Bösdornau erlitt der kriegsinvalide Wärter durch eine Explosion tödliche Verletzungen. Seine Leiche wurde nach Innsbruck überführt.
Alter: 21; Student aus Dresden. Unternahm mit 3 Kollegen eine Skitour von der Berliner Hütte auf den Großen Möseler. Glitt bei einer eisigen Abfahrt aus und verletzte sich tödlich.
Alter: 24; Technischer Beamter, Mitglied eines Wiener Arbeitervereins bei einem Lehrwartekurs. Stürzte in der Nähe der Berliner Hütte als Führer einer Gruppe mit seinen Skiern ab. Starb am Transport nach Ginzling. War staatlich geprüfter Skilehrer.
Alter: 25; Photographengehilfe. War bei der Feier einer Gasthauseröffnung am Steinerkogel dabei. Wurde dabei von Kollegen mit Alkohol abgefüllt. Wollte danach nach Mayrhofen absteigen, dürfte dabei aber den Weg verfehlt haben. Stürzte über 200m über einen Felsen ab. Kritik an den dummen Brauch des Antrinkens von Auswärtigen.
Alter: 51; Touristin aus Hamburg. Ging mit ihrer Nichte ins Floitental, wo sie sich trennten. Opfer wurde danach vermisst. Eine Suchexpedition aus Mayrhofen fand sie tot auf. War vom Weg abgekommen und stürzte über eine 70m hohe Felswand ab.
Alter: 68; Kaufmann aus Würzburg. Stürzte in den Zillertaler Alpen ab und blieb lange verschollen. Ihre Leiche wurde erst am 19.6.1933 gefunden.