Alter: 64; Gemeindearmer aus Berwang, wurde tot aufgefunden. Nach ärztlichem Attest war er erfroren.
Alter: 41; Fabriksbeamter, trübsinnig. Seine Leiche wurde mit durchschossener Schläfe am Ufer des Lechs aufgefunden.
Alter: 44; Verunglückte beim Holzfällen und erlitt eine schwere Gehirnerschütterung. Starb im Krankenhaus von Garmisch. Erschütternde Unglückschronik der Familie: Schoss sich vor Jahren ein Auge aus, Bruder wurde vor einem Jahr von einem Karrner erstochen (Wilhelm, 12.2.1925), Selbstmord einer Schwester, Bruder fiel im Krieg (Alois, 6.5.1917), anderer Bruder ertrank als Jugendlicher.
Alter: 71; Holzschnitzer, wurde ertrunken im Lech gefunden. Selbstmord möglich.
Alter: 23; Technikstudent aus Augsburg. Versuchte mit einem Kollegen die Südwand der Köllenspitze zu erklettern. Er stürzte dabei auf ein Schneefeld ab und rutschte auf ein Geröllfeld, wo er tödliche Verletzungen erlitt. Rettungstrupp brachte die Leiche zur Tannheimer Hütte und weiter nach Nesselwängle.
Alter: 30; Seine Leiche wurde am 17.6. aus dem Urisee gezogen. War seit längerer Zeit abgängig. Hatte keinen festen Wohnsitz und war Alkoholiker.
Alter: [unklar]; Durch sehr schlechtes Frühjahrswetter in diesem Jahr kaum tödliche Bergunfälle. 2 Touristen aus München bzw. Hamburg stiegen von der Zugspitze ab. Rutschten über ein Schneefeld, konnten die Geschwindigkeit aber nicht mehr kontrollieren. Stürzten anschließend über 400m über felsiges Gelände ab. Mann war sofort tot, Frau starb noch in Ehrwald. Große Aufregung in der deutschen Presse, da der Ortspfarrer nicht beim Begräbnis von Johnsen dabei war. Tote war Protestantin, eine Einladung an den evangelischen Pfarrer in Garmisch wurde vergessen.
Alter: 49; Wurde beim Mistführen vom Schlitten erdrückt.
Alter: 25; Durch sehr schlechtes Frühjahrswetter in diesem Jahr kaum tödliche Bergunfälle. 2 Touristen aus München bzw. Hamburg stiegen von der Zugspitze ab. Rutschten über ein Schneefeld, konnten die Geschwindigkeit aber nicht mehr kontrollieren. Stürzten anschließend über 400m über felsiges Gelände ab. Mann war sofort tot, Frau starb noch in Ehrwald. Große Aufregung in der deutschen Presse, da der Ortspfarrer nicht beim Begräbnis von Johnsen dabei war. Tote war Protestantin, eine Einladung an den evangelischen Pfarrer in Garmisch wurde vergessen.
Alter: 36; Touristin aus Amberg (Bayern). Stürzte beim Abstieg von der Zugspitze zur Wiener Neustädter Hütte ab. War mit einem Bergführer aus Garmisch am Weg, aber Seil riss. Leiche wurde mit der neueröffneten Seilbahn (offiziell am 4.7. eingeweiht) ins Tal transportiert. Gerichtsverhandlung gegen den Bergführer Anton Rieger aus Partenkirchen in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 10.9.26, 9: Zuständig Innsbruck, da das Unglück auf Tiroler Seite passiert war. Seil war durch eine scharfe Kante gerissen. Urteil: Freispruch.
Alter: 59; Geistig verwirrt, stürzte sich in den Lech. Ihre Leiche wurde in Unterletzen geborgen.
Alter: 16; Vermisster Zeichnerlehrling aus München. Wurde am 21.8. am Osthang der Kellenspitze (Außerfern) als Leiche aufgefunden und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 24; Studienreferendar aus Worms. Wollte geologische Studien im Tal machen. Bei einer Tour in das Vilsalptal wurde er vermisst. Stürzte im Bereich der Bercht ab. Benutzte teilweise unzureichende Ausrüstung.
Alter: 22; Tourist aus Württemberg wurde schwerverletzt an der Schlicke gefunden. Starb im Spital von Füssen.
Alter: 21; Hirte, familiäre Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 21; Private Tanzunterhaltung in einem Haus, nahe am Lech. Der Korbflechter Rudolf Grießer fühlte sich gestört. Tauchte mit einer Pistole bei der Gesellschaft auf und geriet bald mit dem Opfer in Streit. Wurde von ihm mit Bierflaschen beworfen. Schoss ihn darauf in den Bauch, worauf ein schneller Tod eintrat. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 30.3.27, 7: Täter wurde vom Totschlag freigesprochen, daher Freispruch!!! Anscheinend großes Fehlurteil.
Alter: 9 Monate; Kind wurde tot im Bett aufgefunden. Gerichtskommission erkannte auf Ersticken. Lag mit dem Gesicht im Polster.
Alter: 64; Wurde beim Kirchgang von einem Schlitten überfahren. War blind. Starb an den schweren Brustverletzungen.
Alter: 26; Arbeitete seit kurzer Zeit im Planseewerk. Geriet in einen Behälter, der mit Gas gefüllt war. Erstickte daran. Selbstmord anscheinend nicht ausgeschlossen.
Alter: 19; Student aus Dresden. Stürzte auf der Nordflanke des Grünstein (Mieminger Kette) tödlich ab. Leiche wurde erst am 22.6. entdeckt und nach Ehrwald gebracht und dort begraben.
Alter: 28; Bauer, sollte am Fronleichnamstag Pöller bedienen. Einer ging nicht los. Beim Nachschauen explodierte dieser aber unvermutet und verletzte das Opfer am Kopf tödlich.
Alter: 63; Am Rückweg aus Wängle fiel das Opfer von einem schmalen Steg bei der Obermühle in den Bach und ertrank.
Alter: 67; Pensionierter Studienrat aus Preußen. Wollte zum Traualpsee wandern, kehrte am Abend aber nicht mehr zurück. Suchtrupp fand ihn am Fuße des Schochen (Allgäuer Alpen).
Alter: 45; Vorerst unbekannter Mann kam bei einem Brand der Tauracher Hütte auf der Vilser Alpe ums Leben. Hatte keine Papiere bei sich und konnte daher nur sehr spät identifiziert werden (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 17.8.). War Lehrer und stammte aus Sindelfingen.
Alter: 1.5; Kind eines Fabrikarbeiters ertrank im Dorfbrunnen von Niederwängle.
Alter: 19; Bauernsohn. Stürzte bei der Heuarbeit am Häselgehrer Berg über 100m ab und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 35; Rechnungsrat aus Stuttgart. Versuchte eine Tour auf den Hochvogel durchs Vilsalptal. Verstieg sich beim Talgang und stürzte ab. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 27; Große Brandkatastrophe im Lechtal. Betroffen war das Gasthaus „Zum Goldenen Hirschen“ in Holzgau. War vollständig aus Holz gebaut, wobei 40 Gäste im Haus waren. Kellnerin und Dienstmagd konnten sich nicht mehr retten. Der 3. Tote war ein Kaufmann aus Thüringen. Einige Bewohner konnten sich nur durch Sprünge vom Balkon in die Tiefe retten. Zogen sich dabei allerdings schwere Verletzungen zu. Die Dienstmagd Wasle starb 8 Tage später im Krankenhaus Krekelmoos. Stammte aus Häselgehr. Viele Feuerwehrmänner waren auf den Hochweiden bei der Mahd. Der Verdacht auf Brandlegung verstärkte sich bei den Untersuchungen. Täter schien der Besitzer Leo Hammerle (49 Jahre) zu sein. Hatte große Alkoholprobleme. Nach mehrwöchiger Untersuchungshaft stellte sich allerdings seine absolute Schuldlosigkeit heraus.
Alter: 23; Große Brandkatastrophe im Lechtal. Betroffen war das Gasthaus „Zum Goldenen Hirschen“ in Holzgau. War vollständig aus Holz gebaut, wobei 40 Gäste im Haus waren. Kellnerin und Dienstmagd konnten sich nicht mehr retten. Der 3. Tote war ein Kaufmann aus Thüringen. Einige Bewohner konnten sich nur durch Sprünge vom Balkon in die Tiefe retten. Zogen sich dabei allerdings schwere Verletzungen zu. Die Dienstmagd Wasle starb 8 Tage später im Krankenhaus Krekelmoos. Stammte aus Häselgehr. Viele Feuerwehrmänner waren auf den Hochweiden bei der Mahd. Der Verdacht auf Brandlegung verstärkte sich bei den Untersuchungen. Täter schien der Besitzer Leo Hammerle (49 Jahre) zu sein. Hatte große Alkoholprobleme. Nach mehrwöchiger Untersuchungshaft stellte sich allerdings seine absolute Schuldlosigkeit heraus.
Alter: 38; Große Brandkatastrophe im Lechtal. Betroffen war das Gasthaus „Zum Goldenen Hirschen“ in Holzgau. War vollständig aus Holz gebaut, wobei 40 Gäste im Haus waren. Kellnerin und Dienstmagd konnten sich nicht mehr retten. Der 3. Tote war ein Kaufmann aus Thüringen. Einige Bewohner konnten sich nur durch Sprünge vom Balkon in die Tiefe retten. Zogen sich dabei allerdings schwere Verletzungen zu. Die Dienstmagd Wasle starb 8 Tage später im Krankenhaus Krekelmoos. Stammte aus Häselgehr. Viele Feuerwehrmänner waren auf den Hochweiden bei der Mahd. Der Verdacht auf Brandlegung verstärkte sich bei den Untersuchungen. Täter schien der Besitzer Leo Hammerle (49 Jahre) zu sein. Hatte große Alkoholprobleme. Nach mehrwöchiger Untersuchungshaft stellte sich allerdings seine absolute Schuldlosigkeit heraus.
Alter: 25; Große Brandkatastrophe im Lechtal. Betroffen war das Gasthaus „Zum Goldenen Hirschen“ in Holzgau. War vollständig aus Holz gebaut, wobei 40 Gäste im Haus waren. Kellnerin und Dienstmagd konnten sich nicht mehr retten. Der 3. Tote war ein Kaufmann aus Thüringen. Einige Bewohner konnten sich nur durch Sprünge vom Balkon in die Tiefe retten. Zogen sich dabei allerdings schwere Verletzungen zu. Die Dienstmagd Wasle starb 8 Tage später im Krankenhaus Krekelmoos. Stammte aus Häselgehr. Viele Feuerwehrmänner waren auf den Hochweiden bei der Mahd. Der Verdacht auf Brandlegung verstärkte sich bei den Untersuchungen. Täter schien der Besitzer Leo Hammerle (49 Jahre) zu sein. Hatte große Alkoholprobleme. Nach mehrwöchiger Untersuchungshaft stellte sich allerdings seine absolute Schuldlosigkeit heraus.
Alter: 31; Mechaniker aus Imst. War im Sommer im Lechtal bei einer Latschenölbrennerei beschäftigt. Wollte ein Drahtseil verlängern, das für den Transport vorgesehen war. Bei der Spannung schnellte Seil empor und traf das Opfer. War sofort tot.
Alter: 51; Geschäftsführer aus Stuttgart. Stürzte bei der Jagd im Plötzigtal ab und starb an den schweren Kopfverletzungen. Seine Leiche wurde nach Ulm überführt.
Alter: 45; Tagelöhner, wurde lange vermisst. Seine Leiche wurde am 18.5.1928 gefunden.
Alter: 22; Arbeiter beim Stollenbau auf der Zugspitze. Wurde bei der Explosion einer Dynamitpatrone tödlich verletzt. Stammte aus Belluno.
Alter: 24; Hilfsarbeiter, Beziehungsprobleme. Schoss sich eine Kugel ins Herz. Stammte aus dem Burgenland. Bestattet in Elbingenalp.
Alter: 28; Chemiestudent aus Kaufbeuren. Stürzte an der Nordwand der „Roten Flüh“ ab. Wollte mit Skiern aufsteigen, für die das Gelände aber ungeeignet war. Stürzte über 200m tief ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 2.5
Alter: 40; Arbeiter im Vilser Schretterwerk aus Pinswang, fuhr mit seiner Frau per Rad Richtung Lechaschau. Dort kam ihnen das Auto vom Arzt Dr. Sonnweber entgegen. Konnten einander nicht ausweichen und die Radfahrer wurden überfahren. Opfer starb an den schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus Kreckelmoos. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 25.7.28, 10: Dr. Sonnweber hatte noch keinen Führerschein. Zahlte bereits außergerichtlich 12.000S an die Witwe. Geriet zu weit in die Straßenmitte, allerdings auch der Radfahrer. Dr. musste noch 50S Geldstrafe zahlen!
Alter: 19; Bauernsohn aus Lechaschau. Hütete Schafe, als ein Lamm in den Lech geriet. Wollte es retten, wurde aber von der Strömung erfasst und fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 10. Juni in Schongau (Bayern) angeschwemmt und in seiner Heimatgemeinde beerdigt.
Alter: 81; Wurde von einem Innsbrucker Auto überfahren. Ihr Hund lief auf die Straße und sie wollte ihn einfangen. Übersah das Auto.
Alter: 31; Arbeiter aus Bayern in den Schretter-Werken. Wurde von den Transportschnecken erfasst. Erlitt schwere Verletzungen an den Füßen, an denen er bald starb.
Alter: 19; Schlosser aus München. Stürzte von der Gehrenspitze ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 32; War am Soziussitz eines Motorrades von Reutte aus am Weg. Beide Fahrer kamen zu Sturz, wobei für das Opfer im Krankenhaus Krekelmoos jede Hilfe zu spät kam. War Buchhalter aus Hindelang (Bayern).
Alter: 74; War längere Zeit vermisst, wurde im Ehrwalder-Moos Weiherbach gefunden. Dürfte gestürzt sein und geriet mit dem Kopf unters Wasser. Galt als Sonderling. Selbstmord nicht ausgeschlossen.
Alter: 53; Gerichtssekretär aus München. Mehrere Tage vermisst, am 13.7. in der Nähe des Vilsalpsees tödlich verletzt aufgefunden. Geriet in ein schweres Gewitter.
Alter: 66; Frau eines Kleinbauern. Fiel bei der Heimfahrt von einem Heuwagen. Starb 3 Tage später im Krankenhaus Krekelmoos.
Alter: 67; Medizinalrat aus Düsseldorf. Stürzte beim Aufstieg zur Hermann-Barth-Hütte tödlich ab. War ohne Führer unterwegs.
Alter: 36; Gastwirt aus Augsburg. Sein Wagen kam zwischen Reutte und Pflach von der Straße ab und stürzte über die Böschung. Erlitt tödliche Brustverletzungen.
Alter: 49; Ihre Leiche wurde am Ufer des Lechs bei Musau gefunden. Todesursache war vorerst ungewiss, später ergab Untersuchung: Tod durch Ertrinken.