Alter: 43; Schwurgerichtsverhandlung gegen Reimund Merz (20 Jahre) am 12.3.1885. Täter aus Baden geriet am 3.1. in einem Gasthaus in Strassen mit dem Opfer in Streit. Bei der Weiterwanderung Richtung Sillian schleuderte der Täter dem Opfer einen Stein auf den Kopf, der tödliche Verletzungen bewirkte. Starb 3 Tage später. Urteil: 3 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 43; Bahnarbeiter aus Lienz, wurde von einem Waggon mitgeschleift und starb an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: 25; Starb nach einem Sturz über eine Stiege an einem Halswirbelbruch.
Alter: 8; Bei Umbauarbeiten am Dach eines Hauses kam ein Balken ins Rollen und stürzte in die Tiefe. Dabei wurde die Tochter des Hausbesitzers tödlich am Kopf getroffen.
Alter: 22; Stürzte beim Edelweißsuchen am Rappler tödlich ab.
Alter: 89; Stürzte über eine Stiege und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 61; Bei Holzarbeiten geriet ein Baumstamm ins Rollen und traf das Opfer. Starb noch an der Unfallstelle.
Alter: 59; Bauer in Arnbach. Wurde ertrunken in der Drau aufgefunden. Dürfte nach einem epileptischen Anfall in einen Kanal gestürzt sein.
Alter: 49; Bauer wollte Holzblöcke liefern. Bei der Bergabfahrt riss die Bremse und er konnte nicht mehr rechtzeitig abspringen. Wurde erdrückt.
Alter: 42; Fuhr mit seinem Fahrrad Richtung Panzendorf. Verfehlte dabei die Brücke über die Drau und stürzte in den Fluss. Seine Leiche wurde am Folgetag gefunden.
Alter: 53; Bauer in Panzendorf. Starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 28; Gattin eines Bankdirektors. Löste bei einer Skitour in den Thurntaler Bergen eine Lawine aus, die sie verschüttete. Trotz rascher Bergung konnte sie nur mehr tot aufgefunden werden.
Alter: 2; Kind eines Bauern. Stürzte in eine Pfanne mit heißem Kaffee. Erlag schnell den schweren Verbrühungen.
Alter: 5.5; Sohn des Riedlerbauern in Arnbach. Ging mit seinem Vater durch den Tötergraben zu seiner Mühle. Vater schickte den Sohn voraus zu einem Verwandten. Der wurde dabei von einer Lawine verschüttet, was zu spät entdeckt wurde.
Alter: 23; Tochter eines Wirtes. Fuhr mit ihrem Fahrrad von Weitlahnbrunn nach Hause. Kam bei einem Wehrstein zu Sturz und geriet in die Drau, wo sie ertrank. Ihre Leiche wurde bei Sillian aus dem Fluss geborgen.
Alter: 45; Bauernknecht. Schwerer Alkoholiker, gab mehrere Schüsse gegen seinen Bauern und Nachbarn ab, bevor er sich selber erschoss.
Alter: 49; Schmiedemeister. War Kommandant bei der Feuerwehr bei einer Übung. Wollte eine Motorspritze aus der Garage ziehen. Deichsel schnellte empor und verletzte das Opfer am Bauch. Starb kurze Zeit danach.
Alter: 42; Schaffner aus Lienz. Beim Überqueren der Geleise im Bahnhof geriet er zwischen die Puffer zweier Waggons und wurde erdrückt. Starb im Lienzer Spital.
Alter: 61; Knecht in Arnbach. Erlitt bei der Holzarbeit schwere Brustverletzungen. Starb an inneren Blutungen.
Alter: 16; Fleischhauerlehrling aus Arnbach. Erhängte sich in einer Arrestzelle. Wurde wegen Einbruchdiebstahls dort eingeliefert. Tatsächlicher Name war Ludwig Kozelsky aus Wien (Hinweis im Matrikenbuch).
Alter: 11
Alter: 3.5; Kinder eines Bahnwächters mussten zum Kirchgang über einen Steg über die Drau gehen. Rosa rutschte dabei aus und stürzte in den Fluss. Ihre Leiche wurde nach 4 Tagen bei Sillian gefunden.
Alter: 9; Geriet in der Mühle seines Vaters ins Eisengetriebe und wurde erdrückt. Starb an inneren Verletzungen.
Alter: 30; Pfeiferbauer, wurde von einem italienischen Finanzer auf österreichischem Boden am 7.6. angeschossen und schwer verletzt. Starb 5 Tage später an den Verletzungen. Vorausgegangen war ein Raufhandel, wobei die Kontrahenten aber noch friedlich auseinandergingen. Am Heimweg zu seinem Hof wurde der Bauer mehrfach von hinten angeschossen. Gerichtsbericht in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.12.23, 1: Finanzsoldat Giuseppe Verengia wurde vom Militärgericht Venedig freigesprochen! Keine Absicht des Täters nachweisbar.
Alter: 23; Sohn des Bürgermeisters. Hütete an der Grenze Vieh. Scheint von einem italienischen Grenztrupp erschossen worden sein.
Alter: 35; Vorerst widersprüchliche Meldungen. 2 Gendarmen ertappten einen Einbrecher im Gasthaus „Riesen“. Dieser schoss das Opfer nieder und verwundete einen anderen schwer. In Dölsach versuchten Gendarmen ihn wieder anzuhalten und er schoss wieder 2 Gendarmen nieder. Anschließend scheint er nach Kärnten geflüchtet zu sein. Gratzer wurde in seine Heimatgemeinde Weißenbach (Hermagor) überführt, Rabl wurde in Dölsach begraben.
Alter: 41; Vorerst widersprüchliche Meldungen. 2 Gendarmen ertappten einen Einbrecher im Gasthaus „Riesen“. Dieser schoss das Opfer nieder und verwundete einen anderen schwer. In Dölsach versuchten Gendarmen ihn wieder anzuhalten und er schoss wieder 2 Gendarmen nieder. Anschließend scheint er nach Kärnten geflüchtet zu sein. Gratzer wurde in seine Heimatgemeinde Weißenbach (Hermagor) überführt, Rabl wurde in Dölsach begraben.
Alter: 52; Schädelbasisbruch infolge eines Sturzes.
Alter: 54; Erlitt in einer Mühle in Panzendorf tödliche Verletzungen.
Alter: 26; Italienischer Offizier erschoss sich, anscheinend wegen Liebeskummer.
Alter: 10; Schulknabe, fand in einer leeren Kaserne eine Handgranate. Diese brachte er zur Explosion und wurde dabei getötet.
Alter: 5; Kinder des Rasterbauern in Sillianberg gelangten an ein Gewehr. Schuss löste sich, Sohn (10 Jahre) schoss der Schwester in den Bauch. Diese starb bald danach.
Alter: 26; Heeresangehöriger aus Kärnten. Stürzte bei der Fahrt von Abfaltersbach von einem Waggon und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Wurde im Soldatenfriedhof in Arnbach begraben.
Alter: [unklar]; Pferd tritt dem Opfer in den Bauch. War Standschütze, Koflersohn aus St. Sigmund/Sellain.
Alter: 22; Heeresangehöriger, Kanonier, aus Böhmen. Wurde vom Zug überfahren.
Alter: 21; War dem Feldjäger-Bataillon zugeteilt. Stammt aus Böhmen. Tod durch Erschießen.
Alter: [unklar]; Im Sillianer Wald wurde am 19.7.1911 das Skelett eines Erhängten gefunden. War seit einem Jahr abgängig. War im Panzendorfer Bergwerk angestellt. Hatte seinen Selbstmord damals angekündigt. Wurde ohne geistlichen Beistand begraben (Innsbrucker Nachrichten 29.7., 5).
Alter: 28; Vorerst unbekannte Leiche wurde bei Arnbach angeschwemmt. Später identifiziert, stammte aus Wien.
Alter: 2; Sohn des Vizebürgermeisters geriet in den Garberbach und ertrank.
Alter: [unklar]; Nach einem Marsch der Obertilliacher Kaiserschützen bekam Soldat schwere Magenkrämpfe. Anscheinend durch Wurstvergiftung. Der Tiroler Volksbote 8.7., 8 bestreitet dies aber.
Alter: 39; War am 23.6. beim Abladen von Rindern beschäftigt. Ein Stier geriet außer Kontrolle und trampelte das Opfer tot. Stammte aus Außervillgraten.
Alter: 70; Stürzte in seinem Wohnhaus über die Stiege, tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 66; Starb an schweren Kopfverletzungen nach einem Sturz.
Alter: 1.5; Kind des Ederbauern vom Sillianberg fiel am 15.4. von einer Bank auf den Boden und starb daran einen Tag später.
Alter: 77; Bekannter Holzhändler. Geriet am Heimweg in einen Kanal (Herzinfarkt zuvor?).
Alter: 3; Sohn eines Sodawasser-Fabrikanten. Fiel in einen nahegelegen Teich und ertrank.
Alter: 59; Wollte mit seinem beladenen Wagen am 10.12. nach Hause fahren. Pferde scheuten, er wurde vom Wagen geworfen und geriet unter die Räder. Starb nach 7 Tagen.
Alter: 24; Streit im Gasthof zwischen 2 Bahnbediensteten beim Kegeln. Opfer wurde von Franz Eichner (31J aus Voitsberg) niedergestochen. Verstarb bald darauf. Schwurgerichtsverhandlung in BN 12.9.00, 2: Täter reuig, mildes Urteil: 3 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 76; Bauer aus Tessenberg. Dürfte am Heimweg in der Nacht in den Mühlkanal geraten und ertrunken sein. Seine Leiche wurde bei Panzendorf geborgen.
Alter: 65; Verletzte sich tödlich nach einem Sturz über eine Stiege.