Alter: 47; Touristin aus Berlin, stieg mit 2 Begleiter auf den Schmalzkopf. Beim Abstieg überkam der Frau ein Schwindel und sie stürzte über eine 200m tiefe Rinne ab. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 28; Bei Finstermünz wurden Telegrafenstangen ausgewechselt. Arbeiter wich einem fallenden Stamm aus und geriet über die Straßenböschung. Stürze über 100m über einen Felsen ab. Stammte aus Hall.
Alter: 28; Korporal des Festungsregimentes. Tod durch Erhängen.
Alter: 43; Fuhmann, verunglückte tödlich beim Straßenbau in Finstermünz.
Alter: 52; Bauer und Schuster. Tod durch Erhängen.
Alter: [unklar]; Italienischer Soldat. Stürzte in der Festung Finstermünz in eine Zisterne und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 48; Arbeiter aus Göflan. Verunglückte beim Straßenbau in Finstermünz.
Alter: 70; Zimmermann, finanzielle Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 28; Bei Sprengarbeiten beim Stillebach löste sich ein Stein und traf den Ersatzreservejäger tödlich am Kopf. Stammte aus Kappl/Paznaun.
Alter: 17; War beim Wegbau am Seleskopf eingesetzt. Stein traf am 8.4. das Opfer am Hinterkopf. Wurde in den Inn geschleudert. Nach 3 Tagen gestorben.
Alter: 45; Knecht, wollte mit einem Ochsenfuhrwerk aufs Feld fahren. Dabei begegnete ihm ein Knecht mit 2 Kitzen. Diese gaben sich unruhig, sodass die Ochsen scheuten. Fuhrknecht wurde dabei vom Wagen überrollt.
Alter: 25; Schlossergeselle, erhängte sich in einer Zelle im k.k. Bezirksgericht. Wurde wegen Betrugsverdacht verhaftet. Stammte aus der Steiermark.
Alter: 28; Finanzbeamter, schoss sich eine Kugel durch den Kopf.
Alter: 63; In einem Zimmer brach ein Brand aus, wobei das Opfer schwere Rauchgasvergiftungen erlitt. War ein weithin bekanntes Original.
Alter: 52; Bäckergehilfe, wurde von einem zerspringenden Mühlstein tödlich getroffen.
Alter: 75; Bauer in Spiß, starb nach einem Absturz an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 73; 2 Gemeindearme gerieten im Spital aneinander, prügelten sich. Wurden getrennt. Engelbert Blaas holte aus seiner Wohnung einen Knüppel, brach die Türe zu seinem Gegner auf und versetzte dem Opfer mehrere Schläge auf den Kopf.
Alter: 17; Knecht des Hotels „Post“ stürzte beim Strohabladen von der Tenne.
Alter: 46
Alter: 66; Bauer, stürzte beim Schafesuchen bei Lafairs ab.
Alter: 23; An der Straßensperre Fort (Festung) Nauders fand Explosion eines Fasses mit Pulver statt. Mehrere Schwerverletzte, ein Artillerist starb. Wurde am 25.9. bei großer Beteiligung in Nauders beerdigt. War k.u.k. Oberkanonier. Kein Name in den Innsbrucker Nachrichten bekannt gegeben! Stammte aus Salzburg.
Alter: 16; 3 Burschen benutzen zum Heimgehen einen steilen Felsenweg oberhalb von Martinsbruck. Einer glitt aus und stürzte in die Tiefe. Schon der 3. Todesfall an dieser Stelle.
Alter: 75; Sägereiarbeiter, stürzte tödlich bei Heuarbeiten ab.
Alter: 40; k.k. Bezirksrichter. Schnitt sich selber die Kehle durch. Wird aber wegen seiner Gleichgültigkeit gegenüber der Religion kritisiert! In den Innsbrucker Nachrichten nur Todesanzeige (11.4.00, 6) und kleiner Hinweis am 10.4., 3 als vollkommen unerwarteter Todesfall.
Alter: 25; Soldat aus Tione im Fort Nauders. Stürzte von einer Mauer auf die Straße und erlitt eine schwere Gehirnerschütterung. Starb daran einen Tag später.
Alter: 42; k.k. Finanzwachbeamter. Wurde zwischen Nauders und Martinsbruck von hinten erschossen. Täter war vermutlich ein Schmuggler. Schwurgerichtsverhandlung gegen Karl Fink (32 Jahre) am 22.6.1898: Ehemaliger Finanzoberaufseher. War in Martinsbruck an der Grenze zur Schweiz mit dem Opfer stationiert. Von einem Patrouillegang kehrte Platzer nicht zurück. Ein Suchtrupp fand schließlich seine Leiche. Nach deren Lage musste geschlossen werden, dass er von hinten erschossen wurde. Fußspuren im Schnee deuteten darauf hin, dass er in Begleitung sein musste. Kugel im Kopf wies auf ein Finanzergewehr hin, somit kam nur Fink in Frage. Schien Beziehungstat gewesen zu sein. Tätet leugnete vorerst aber alles. Vertagung des Prozesses. Bei einer Wiederholung des Prozesses konnten dem Täter keine Indizien für die Tat vorgehalten werden. Wurde am 7.10.1898 rehabilitiert und wieder in den Dienst gestellt (Innsbrucker Nachrichten 8.10.98, 5)
Alter: 26; Arbeiter aus dem Nonsberg. Verletzte sich tödlich beim Straßenbau in Finstermünz.
Schreiben des Bezirkshauptmannes zur Militärstellung des Gerichtsbezirks Landeck (4. Mai 1908 im Gasthaus zum schwarzen Adler), des Gerichtsbezirks Ried (am 2. Mai 1908 im Hotel Post) und des Gerichtsbezirks Nauders (am 1. Mai 1908 im unteren Schulhaus).
Alter: 32; Finanzbeamter, wurde am Heimweg von einheimischen Burschen überfallen und mit Stöcken geschlagen. Erlag den Verletzungen knapp einen Tag später. Schwurgerichtsverhandlung am 8.6.1896 gegen Ferdinand Lutz (20 Jahre), Zimmermannsgehilfe aus Nauders. Tat erfolgte nach einer Gasthausstreiterei. Schlug dem Opfer einen Zaunpfahl auf den Kopf, dessen Wirkung tödlich war. Durch Milderungsgründe 2,5 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 30; Wurde beim Holzfällen tödlich verletzt. Stammte aus dem Passeiertal.
Alter: 66
Alter: 23; Wurde auf der Jagd von einer Lawine verschüttet und getötet.
Alter: 36; Opfer des Straßenbaus in Finstermünz.
Alter: 22; Arbeiter aus Tobadill beim Straßenbau von Finstermünz wurde von einer Steinlawine verschüttet und getötet. Straße nach 4 Jahren nun bald fertiggestellt (Einweihung am 30.10.54). Hat 14 Todesopfer gefordert.
Alter: 33; Sohn eines Kaufmanns. Starb durch einen Sturz vom Rad.
Alter: 50; Starb nach einem Unfall beim Straßenbau im Spital.
Alter: [unklar]; Mann erhängte sich in seiner Gefängniszelle mit seinen Hosenträgern. Seine Identität konnte nicht geklärt werden.
Alter: 42; Wanderte mit einem Deutschen in Richtung seiner Heimat in Stilfs (Suldental). Knapp vor Reschen wurde er von seinem Begleiter getötet und ausgeraubt. Der Täter versuchte über die Schweizer Grenze zu flüchten, was aber nicht gelang. Große Suchaktion nach dem Täter.
Alter: [unklar]; Zimmermann aus Taufers beim Bau der Brücke in Martinsbruck. Stürzte bei der Arbeit in den Inn und wurde fortgetrieben.
Alter: 9; Ertrank im Stillebach.
Alter: 24; Arbeiter aus Grins. Verunglückte tödlich beim Straßenbau in Nauders.
Alter: 15; Knabe brach im Eis ein, als er den Inn überqueren wollte. Leiche konnte erst am 9.4.1886 gefunden werden.
Alter: 23; Soldat aus Böhmen auf einem Wachtposten auf der Feste Finstermünz. Glitt auf eisigem Untergrund aus und löste beim Sturz einen Schuss aus. Kugel traf ihn in den Kopf.
Alter: 42
Alter: 53; Arbeiter aus Kauns. Verunglückte tödlich beim Straßenbau in Nauders, als er von einem kollernden Stein getroffen wurde.
Alter: 57
Alter: 27; Finanzwachebeamter, glitt beim Gang zu seiner Dienststelle bei Martinsbruck an einer eisigen Stelle aus und stürzte in eine Schlucht ab. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 24; Verunglückte tödlich beim Straßenbau als herabrollende Steine sie in den Abgrund schleuderten. Starb kurz nach der Bergung.
Alter: [unklar]; Ingenieur wurde in einer Sandgrube von einer einstürzenden Sandwand verschüttet. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 64; Großbrand in Nauders, Brandlegung vermutet. An die 83 Häuser betroffen mit einem Todesopfer. Spende von 1500fl vom Kaiser.