Alter: 30; Fiel im Arlbergtunnel aus einem fahrenden Zug und wurde überrollt. Scheint zuvor gesundheitliche Probleme gehabt zu haben. Man entdeckte seine Leiche, nachdem eine Fußprothese vor dem Tunnel gefunden wurde.
Alter: 83; Bauer in Unterholdernach. Starb nach einem Sturz über die Stiege.
Alter: 23; Schmiedegehilfe aus Kärnten. Seit kürzerer Zeit arbeitslos, schoss sich eine Kugel ins Herz.
Alter: 20; Wurde bei der Auffahrt in die Vermundalm vom Vieh in den Bach gestoßen und ertrank. Verlor ein paar Jahre zuvor 5 Geschwister durch eine Lawine (24.12.1919).
Alter: 13; Hüteten Vieh am Abhang des Selesberges. Anton brachte das Mittagessen und sie wollten einen Steg über den Stillebach legen. Brett wurde vom hochwasserführenden Bach weggerissen worauf Anton stand. Sein Bruder wollte ihn retten, geriet aber selber in die Strömung. Alois konnte aus dem Wasser befreit werden, Wiederbelebungsversuche blieben aber erfolglos. Anton wurde über die Felsen nach Finstermünz geschwemmt.
Alter: 9; Hüteten Vieh am Abhang des Selesberges. Anton brachte das Mittagessen und sie wollten einen Steg über den Stillebach legen. Brett wurde vom hochwasserführenden Bach weggerissen worauf Anton stand. Sein Bruder wollte ihn retten, geriet aber selber in die Strömung. Alois konnte aus dem Wasser befreit werden, Wiederbelebungsversuche blieben aber erfolglos. Anton wurde über die Felsen nach Finstermünz geschwemmt.
Alter: [unklar]; Passagier lehnte sich im Arlbergtunnel auf der Fahrt nach Langen zu weit aus dem Fenster und schlug mit dem Kopf gegen einen entgegenkommenden Zug. Starb noch im Tunnel. War Weber und stammte aus Hohenems.
Alter: 53; Wirt in Tschupbach. Wurde in seinem Zimmer bewusstlos aufgefunden. Arzt konstatierte keine natürliche Todesursache. So wurde der Sohn Ernst (20 Jahre) verhaftet. Hatten immer wieder Streit in der Vergangenheit.
Alter: 44; Maurer aus Kappl. Tod durch Erhängen.
Alter: 16; Student Richard Krabb kam von der Jagd nach Hause und begegnete in Graf bei Grins dem Wirtssohn Lenz. Aus unbekannter Ursache löste sich ein Schuss und eine Schrotladung traf das Opfer in die Brust.
Alter: 23; Hilfsarbeiter aus Imst. Sollte Leitungsmasten auswechseln. Stieg dazu auf die Masten hinauf und entfernte die Haken. Beim Abstieg brach ein Mast und das Opfer stürzte 4m auf den Boden. Mastenteil fiel nach und verletzte ihn zusätzlich. Starb noch am gleichen Tag. Stammte aus Jerzens.
Alter: 38; In der Nacht geriet eine Gruppe von Männern in Streit. Bei einer Rauferei wurde der Kaminkehrergehilfe von dem Knecht Josef Mark (45 Jahre) aus Fließ durch einen Messerstich tödlich verletzt. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 20.9.26, 8: Kindl galt ebenfalls als gewalttätig, daher mildes Urteil: 5 Monate strenger Arrest.
Alter: 42; Bundesbahnbeamter aus Hallein. Stieg mit einem Kollegen auf den Hohen Riffler. Beim Abstieg rutschte er auf einem Schneefeld aus und stürzte über 200m tief ab.
Alter: 26; Verunglückte bei der Heuarbeit auf einer Bergmahd. Stürzte über einen steilen Abhang ab.
Alter: 59; Pensionierter Eisenbahnbeamter aus Wien. Seine Leiche wurde im Moltertobeltunnel gefunden. Dürfte aus einem fahrenden Schnellzug gefallen sein.
Alter: 17; Sprang in Zams in den Inn. Vorausgegangen war eine ähnliche Aktion in Landeck, wobei sie aber gerettet wurde. Hatte familiäre Probleme.
Alter: 22; Knecht fiel beim Abbau eines provisorischen Steges in den Inn und wurde fortgetrieben.
Alter: 36; Bundesbahnbeamter, gesundheitliche Probleme, erschoss sich mit einer Pistole.
Alter: 44; Leiche der Frau wurde aus der Rosanna gezogen.
Alter: 18; Bauernbursche aus Egg (Vbg) fuhr mit hohem Tempo mit seinem Rad auf der Arlbergstraße Richtung Landeck, noch dazu auf der falschen Straßenseite. Fuhr in einer Kurve in ein Motorrad hinein. Erlitt schwere innere Verletzungen starb daran im Spital von Zams.
Alter: 24; Stürzte am Patteriol im Verwalltal ab und wurde lange vermisst. Leiche erst am 20.8.1928 von St. Antoner Bergführern entdeckt und geborgen. In St. Anton begraben. Stammte aus Nürnberg.
Alter: 40; Tod durch Erschießen.
Alter: 74; Vater und Sohn lebten in einem gemeinsamen Haushalt in Lafairsch/Pfunds. Heinrich Neururer (26 Jahre) schleuderte seinen Vater bei einem Streit an die Kante einer Holzbank in der Stube. Dieser erlitt schwere Verletzungen am Kopf. Wurde ins Spital nach Zams gebracht, wo er allerdings bald verschied. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.4.27, 11: Dem Altbauern wurde eine gewisse Mitschuld angelastet, da er sehr misstrauisch, mürrisch und geizig war. Dazu Alkoholprobleme. Urteil: Täter wurde zu 3 Jahren schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 51; Bauer in Wegscheid, stürzte beim Heuziehen über einen Abhang und starb an schweren inneren Verletzungen.
Alter: 73; Am 21.6. wurde unterhalb der Hochgallmiger Taja eine schon stark verweste Leiche gefunden. Nach den Papieren war er ein Landecker Rückwanderer aus den USA. Wurde in Landeck begraben.
Alter: 57; Pensionist, schwermütig, Tod durch Erschießen.
Alter: 50; Bäckergehilfe. Seine Leiche wurde am Ufer der Sanna gefunden. Arzt konstatierte Selbstmord. Stammte aus Graz. Wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 55; Sattler, starb nach einem Sturz von einem Wagen an schweren Rückenverletzungen.
Alter: 28; Bahnarbeiter, geistig verwirrt. Erhängte sich im Bruckwalde.
Alter: 71; Bauer in Greit, wurde in einer Grube verschüttet.
Alter: 30; Großbrand im Weiler Urgen bei Fließ. Wurde erst spät bemerkt, da Bewohner am Feld bei der Arbeit waren. 4 Bauernhäuser wurden vernichtet. Brandlegung vermutet. Das Opfer war taubstumm und bettlägrig.
Alter: 65; Bauer. Tod durch Erhängen.
Alter: 41; Erhängte sich im Stadtgefängnis. Wurde wegen Bettelei und Landstreicherei interniert. Stammte aus Böhmen.
Alter: [unklar]; Stürzte bei Hochfinstermünz in die Innschlucht ab und verletzte sich tödlich. Benutzte einen falschen Wag zum Aufstieg. Er war bekannter Professor der Dermatologie aus Wien.
Alter: 63; Pfarrer aus Schuls (Schweiz). Seine Leiche wurde in seine Heimat überführt.
Alter: 22; Bankbeamter aus Stuttgart. Stürzte beim Aufstieg auf die Kuchenspitze über 200m tief tödlich ab. Sein Partner konnte seinen Absturz gerade noch abbremsen.
Alter: 64; Gendarmeriebeamter aus Vorarlberg. Tod durch Erschießen.
Alter: 13; Hüteknabe aus Fendels. Stürzte bei der Beaufsichtigung von Ziegen tödlich ab.
Alter: 58; Bauer, gebürtig in Fendels. Wurde ertrunken aus dem Inn geborgen.
Alter: 56; Fuhr auf der Bundesstraße mit einem Rinderfuhrwerk von Fließ nach Landeck. Wollte einem LKW ausweichen, der überholte. Durch die Enge der Straße geriet dieser auf die Böschung und kippte um. Frau kam darunter zu liegen und wurde auf der Stelle tödlich verletzt. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 8.2.28, 13: Angeklagt war Vinzenz Weidacher, der Chauffeur des LKWs. Verhandlung wurde vertagt.
Alter: [unklar]; 2 Skifahrer aus Leipzig versuchten eine Tour von der Heidelbergerhütte auf die Osennenköpfe. Beim Durchqueren eines Steilhanges löste sich eine Lawine und verschüttete das Opfer. Rettungstrupp fand es nur mehr tot auf.
Alter: 59; Eisenbahnbediensteter, wollte an seinem Hause Ziegel am Kamin austauschen. Glitt dabei aus und stürzte in die Tiefe. Starb am nächsten Tag in der Zamser Klinik.
Alter: 18; Wurde von ihrem Stiefbruder Philipp Praxmarer (27 Jahre) erschossen. Dieser war ein berüchtigter Brandleger und auch für den Brand am 15.7.1925 in Kauns verantwortlich. 13 Häuser fielen dabei zum Opfer. Wurde immer wieder gestellt, konnte aber entkommen. Konnte danach über die italienische Grenze flüchten. Tauchte nun wieder auf und forderte von der Stiefschwester Geld. Als sie ihm das verweigerte, schoss er sie nieder. Täter flüchtete, wurde aber von Gendarmen verfolgt. Wurde in der Nähe des Schlosses Biedenegg bei Fließ in einem Heustadel von einem Hund aufgespürt. Dort schoss Praxmarer auf die Patrouille, wurde aber selber von einem Gegenschuss in die Schläfe tödlich verletzt. (Fließ)
Alter: 27; Wurde von ihrem Stiefbruder Philipp Praxmarer (27 Jahre) erschossen. Dieser war ein berüchtigter Brandleger und auch für den Brand am 15.7.1925 in Kauns verantwortlich. 13 Häuser fielen dabei zum Opfer. Wurde immer wieder gestellt, konnte aber entkommen. Konnte danach über die italienische Grenze flüchten. Tauchte nun wieder auf und forderte von der Stiefschwester Geld. Als sie ihm das verweigerte, schoss er sie nieder. Täter flüchtete, wurde aber von Gendarmen verfolgt. Wurde in der Nähe des Schlosses Biedenegg bei Fließ in einem Heustadel von einem Hund aufgespürt. Dort schoss Praxmarer auf die Patrouille, wurde aber selber von einem Gegenschuss in die Schläfe tödlich verletzt. (Fließ)
Alter: 25; Versuchte mit einem Kollegen von der Heilbronner Hütte aus den Patteriol zu ersteigen. Die letzte Etappe bewältigte er alleine. Kehrte nicht mehr zurück. Rettungsexpedition aus St. Anton fand seine Leiche am 3.3. am Nordabhang des Berges.