Der Bestand erhält Schriftgut der Verwaltung, das in den 1940 eingeführten Ordnungs- resp. Ablagesystem ("Boorberg") nach Haupt- und Untergruppen abgelegt wurde. Wie auch in anderen Gemeinden sind hier Akten und Schriftstücke aus den Jahren vor der Einführung des Einheitsaktenplanes herausgezogen und übertragen worden, sodass sich dort auch Schriftgut befindet, das in die frühen 1930er Jahre zurückreicht. Erst mit der Einführung des revidierten Einheitsaktenplanes in der Verwaltung der Gemeinde Waidring (zwischen 1953 und 1954) wurde eine neue Ablage begonnen. Das bedeutet, dass Schriftgut ist bis etwa zu diesem Zeitraum mit lokalen Anpassungen nach dem EAP 1940 abgelegt. Die Ablagen weisen zeitlich tiefgehende Überlappungen auf! Die Einsichtnahme in andere Bestände und Teilbestände ist daher ratsam.
UntitledAlter: 17; Verunglückte bei der Holztrift.
Alter: 71; Spitalspfründner, schwermütig, Tod durch Erhängen in seiner Wohnung.
Alter: 79; Hofer-Bauer. Stürzte vom Heuboden, wo er Futter fürs Vieh vorbereiten wollte.
Alter: 60; Eine vorerst unbekannte Leiche eines Mannes wurde entdeckt. Erhängte sich in einem Heustadel. Besonderheit: er war einarmig. Schon nach einem Tag identifiziert. Schwermütig, stammte aus Kärnten.
Alter: 11; Stieg mit Skiern auf die Kelchalpe, um seinem Vater das Essen zu bringen. Bei der Abfahrt stürzte er und geriet mit dem Kopf unter den Schnee und erstickte dadurch.
Alter: 72; Pflegling im Spital von St. Johann. Seine Leiche wurde aus der Ache gezogen. Dürfte im alkoholisierten Zustand ins Wasser geraten sein.
Alter: 22; Bauernbursche, wollte mit seinem Bruder einen Windwurf im Wald aufarbeiten. Abfallender Ast erdrückte das Opfer.
Alter: 23; Hilfsarbeiter, hat sich am 2.10. in einem Gasthaus einen Schuss in den Bauch beigefügt. Starb 12 Tage später im Krankenhaus in Innsbruck.
Alter: 18; Gymnasiast aus Wien. Stieg auf den Spielberg um Edelweiß zu suchen. Wurde seitdem vermisst. Seine Leiche wurde erst am 24.8.1926 am Spielberg aufgefunden und nach Wien überführt.
Alter: 77
Alter: 24; Knecht aus Reith/Kitzbühel. Starb an den schweren Verbrennungen im Wörgler Spital.
Alter: 1; Kind eines Holzarbeiters. Starb nach einem Sturz in ein Wasserfass. Wurde in Mayrhofen begraben.
Alter: 1.5; Sohn eines Müllers, fiel in den Mühlbach und ertrank.
Alter: 32; War mit seinen 2 Brüdern im Pletzergraben mit Holzarbeiten beschäftigt. Baumstamm geriet in Bewegung und traf das Opfer am Hinterkopf. Starb an Genickbruch.
Alter: 3; Kind eines Bauern.
Alter: 65; Opfer forderte Balthasar Pichler, einen bekannten Ranggler aus Kitzbühel, zu einem Kampf in einem Gasthaus auf. Dabei wurde er gegen eine Tischkante geschleudert und verstarb 3 Tage später an einer schweren Wirbelsäulenverletzung. Gerichtsverhandlung gegen Balthasar Pichler am 2.9.1925: Wurde freigesprochen.
Alter: 1; Kind eines Bauern.
Alter: 68; Älterer Mann wurde zwischen Ellmau und Scheffau im Schnee gefunden. Stark unterkühlt, starb einige Tage später.
Alter: 40; Verunglückte mit einer Holzladung. Wurde vom Schlitten überfahren.
Alter: 33; Ehepaar aus München machten eine Skitour nach Inneralpbach. Wurden von einer Lawine verschüttet, nur die Frau konnte sich retten. Nach der Bergung der Leiche wurde sie nach München überführt.
Alter: 58; Gemeindediener, erhängte sich aus unbekannten Gründen.
Alter: 47; Ein mit Holz beladener Schlitten geriet außer Kontrolle und begrub das Opfer unter sich. Kommentar in der Zeitung: „Sonntagsarbeit bringt keinen Segen“.
Alter: 15; Am Bahnwächterhaus wurde Opfer von einem Personenzug überfahren. War als Kindermädchen beschäftigt. Stammte aus OÖ. Vermuteter Selbstmord eher unwahrscheinlich.
Alter: 28; Ging alkoholisiert am Bahndamm entlang von Windau Richtung Westendorf. In der Dunkelheit erfasste ihn ein Personenzug und verletzte ihn tödlich. War am Rückweg vom Krankenhaus in Wörgl. Stammte aus OÖ.
Alter: 62; Frau eines Tagelöhners. Brachte ihren Mann das Mittagessen in den Wald und half Hölzer abschneiden. Abbrechender Ast traf die Frau und verletzte sie tödlich.
Alter: 60; Dienstmann, ertrank im Mühlkanal.