Alter: 46; 2 Arbeiter waren bei der Innregulierung in Hall beschäftigt. Wollten am Abend mit einer Zille den Inn überqueren, wurden aber durch einen Strudel vom Boot geschleudert. Opfer wurde durch den Strudel unter Wasser gedrückt und ertrank.
Alter: 27; Wurde in einem Stollen des Salzbergwerkes verschüttet. Konnte zwar sofort befreit werden, starb aber einen Tag später an den Verletzungen. Stammte aus Gnadenwald.
Alter: 24; Opfer, Kontoristin, war mit einem Begleiter (Dr. Josef Hirn) mit einem Faltboot von Innsbruck innabwärts am Weg. Bei Hall stießen sie an schwimmende Hölzer und das Boot kenterte. Begleiter konnte sich mit viel Mühe ans Ufer retten, Frau ertrank und ihre Leiche wurde erst Ende Juli in Bayern aus dem Inn gezogen.
Alter: 59; Holzhändler aus Finkenberg. Wollte aus dem Schnellzug springen, da er in dieser Station nicht anhielt. Verletzte sich schwer und starb am Weg ins Krankenhaus. Hatte anscheinend nur eine Fahrkarte für einen Personenzug und Schaffner wollte von ihm noch vor Jenbach eine Nachzahlung einfordern.
Alter: 27; Bahnbediensteter, wurde beim Verschub von einem Waggon überrollt und auf der Stelle getötet.
Alter: 68; Salinenarbeiter, stab an den Verletzungen im Stadtspital.
Alter: 54; Feldarbeiter der Psychiatrischen Klinik in Hall. Sollte eine Ladung Holz in die Anstalt führen. Wurde in einer Straßenenge an eine Mauer gedrückt und schwer verletzt. Starb im Haller Spital.
Alter: 1.5; Kind eines Arbeiters. Stürzte beim Spielen in den Werkbach und ertrank.
Alter: 59; Baugerüst eines Neubaus stürzte zusammen und riss Arbeiter in die Tiefe. Bauleiter starb auf der Stelle, ein Maurer aus Zirl 6 Tage später.
Alter: 58; Baugerüst eines Neubaus stürzte zusammen und riss Arbeiter in die Tiefe. Bauleiter starb auf der Stelle, ein Maurer aus Zirl 6 Tage später.
Alter: 21; Studenten aus München. Versuchten die Nordwand des Bettelwurfes zu besteigen und stürzten dabei ab. Leichen konnten erst am 25.7. geborgen werden. Transport nach Schwaz fast unmöglich, daher nach Scharnitz gebracht und dort beerdigt.
Alter: 29; Studenten aus München. Versuchten die Nordwand des Bettelwurfes zu besteigen und stürzten dabei ab. Leichen konnten erst am 25.7. geborgen werden. Transport nach Schwaz fast unmöglich, daher nach Scharnitz gebracht und dort beerdigt.
Alter: 59; Stürzte bei einer Dachreparatur ab und starb vor der Einlieferung ins Krankenhaus.
Alter: 24; Arbeiter in der Haller Saline. Versuchte einen nicht abgegangenen Sprengschuss zu bergen, als dieser aber doch explodierte. Stammte aus Absam. Kollege aus Thaur wurde schwer verletzt.
Alter: [unklar]; Pflegling im Stadtspital, alkoholkrank, sprang von der Brücke in den Inn.
Alter: 21; Zollbeamter aus Kufstein. Wollte mit einem Kollegen von Innsbruck nach Hall mit einem Faltboot fahren. Bei Ampass kenterte das Boot und beide fielen ins Wasser. Opfer wurde fortgetrieben und ertrank. Leiche vorerst nicht gefunden. Erst am 16.8.1924 in Schwaz aus dem Inn gezogen!
Alter: 41; Wurde am Waldrand mit einem Kopfschuss aufgefunden. Starb kurz nach seiner Entdeckung im Krankenhaus in Hall. Stammte aus Innsbruck.
Alter: 65; Frau wurde mit tödlichen Brandwunden in ihrer Wohnung aufgefunden. Ursache nicht ganz geklärt.
Alter: 25; Bauarbeiter waren am Inn mit Sanierungsarbeiten beschäftigt. Mussten wegen Hochwassers Gerüst abbauen, das einstürzte. 3 Arbeiter fielen ins Wasser, einer wurde fortgetrieben und seine Leiche konnte nicht gefunden werden. Später vom Bauunternehmen korrigiert: 3 Arbeiter wollten von einer Zille aus einen Piloten aus dem Wasser ziehen. Kahn kenterte, Arbeiter wurde fortgetrieben.
Alter: 41; Weibliche Leiche wurde am 27.12. aus dem Inn geborgen. War anscheinend psychisch krank und stammte aus Thaur.
Alter: 20; Bahnarbeiter. Bekam Laufpass von seiner Geliebten. Legte sich deswegen auf die Geleise und ließ sich vom Zug überfahren.
Alter: 43; Kriegsinvalide, wurde seit einigen Tagen vermisst. Seine Leiche wurde am 17.5.1922 bei Fritzens aus dem Inn Geborgen.
Alter: 41; Salzbergarbeiter. Ging mit 2 weiteren Kollegen zur Arbeit ins Halltal. Lawine verschüttete alle, 2 konnten sich selber retten.
Alter: 59; Bauernknecht. Lenkte einen beladenen Wagen zu schnell über die Trambahnschienen. Dieser Kippte um, wobei das Opfer erdrückt wurde.
Alter: 50; Freu eines Photographen und Hausbesitzers. Schwermütig, stürzte sich in den Inn.
Alter: 50; Stürzte sich aus Schwermut in den Inn.
Alter: 17; Sohn eines Advokaten. Seit einigen Tagen vermisst, wurde nun im Wald im Absamer Aichat tot aufgefunden.
Zeugnis (Empfehlungsschreiben) über den "geistigen Herren" Stefan Krismer, Provisor in Mils bei Imst, der 1809 als "Feld Pater" wirkte. Ausgestellt 1814 in Hall/Tirol, unterschrieben und gesiegelt von Martin Firler als "damaliger comandant" [Anm.: Krismer (1777-1869), genannt Karrer Stöffele, und Firler (1779-1837) galten als enge Vertraute von Andreas Hofer]
Senza titoloAlter: [unklar]; Bediensteter im Haller Krankenhaus. Geistig verwirrt, Tod durch Erhängen.
Alter: 53; Geistig verwirrt. Tod durch Erhängen.
Alter: 27; Wurde schon seit einem Monat vermisst. Ihre Leiche wurde nun bei Terfens aus dem Inn gezogen.
Alter: [unklar]; Klosterfrau, Schaffnerin im Kloster Thurnfeld, wurde von Karl Kogler (Absam, 30 Jahre), der bis kurz vorher ebenfalls im Kloster arbeitet mit 3 Schüssen von hinten niedergestreckt. Starb im Spital an den Verletzungen. Täter wurde 2 Tage später in Hall verhaftet.
Alter: 3; Kind eines Arbeiters.
Alter: 43; Wollte seiner Mutter helfen, die von seinem Bruder bedroht wurde. Erhielt von diesem Stiche in den Oberschenkel, der die Schlagader durchtrennte. Verblutete anschließend.
Alter: [unklar]; 2 Burschen gerieten beim Rodeln in den Inn und ertranken.
Alter: 68; Arbeiter bei der Innregulierung. Arnold wollte einen älteren Kollegen helfen, der ins Wasser geraten war. Beide konnten sich aber dabei selbst nicht an der Oberfläche halten und wurde fortgetrieben. Die Leiche von Arnold wurde am 19.5.1919 aus dem Inn geborgen und im Stadtfriedhof begraben.
Alter: [unklar]; Arbeiter bei der Innregulierung. Arnold wollte einen älteren Kollegen helfen, der ins Wasser geraten war. Beide konnten sich aber dabei selbst nicht an der Oberfläche halten und wurde fortgetrieben. Die Leiche von Arnold wurde am 19.5.1919 aus dem Inn geborgen und im Stadtfriedhof begraben.
Alter: 67; Starb an einem Schädelbruch. Seine Leiche wurde nach Innsbruck überführt.
Alter: 23; Hilfsarbeiterin bei der Bahn. Nach der Reinigung eines Waggons stürzte sie auf die Geleise und wurde von einem Sanitätszug überfahren.
Alter: 44; Bahnbediensteter aus Thaur. Wurde am Ende des Perrons in Hall gefunden. Dürfte vom Personenzug aus Innsbruck abgesprungen sein, wobei er stürzte. War Soloflügelhornist bei verschiedenen Musikkapellen.
Alter: 38; Bahnbediensteter. Geriet in den Inn. Seine Leiche wurde am 26.5.1918 in Brixlegg angeschwemmt und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 28; Bewohnte mit Schwester ein Zimmer. Unachtsamkeit gegenüber dem Kohlenherd bewirkte Ausströmen von CO. Wurde dadurch getötet.
Alter: 5; 2 Kinder spielten am Dach ihres Hauses in der Schmiedgasse. Bursche beugte sich zu weit vor und stürzte auf das Straßenpflaster. War sofort tot.
Alter: [unklar]; Junge Frau verübte durch Gift Selbstmord in einem Gasthaus, wo sie übernachtete.
Alter: 56; Schuhmacher.
Alter: 1.5; Kind eines Tagelöhners aus Inzing.
Alter: 69; Fleischhauermeister. Wollte mit einem Burschen (Absamer, Adler), Ochsen ausnehmen. Lehrjunge bekam aber noch einen Tritt vom Tier, wich mit der Hand nach oben aus und traf das Opfer mit dem Messer in der Halsgegend. Blutung konnte nicht rechtzeitig gestillt werden.
Alter: 24; Heeresangehöriger aus Bosnien. Starb im Spital nach Verzehr von Pilzen.
Alter: 21; Bauer aus Slawonien, Heeresangehöriger. Starb an den schweren Verletzungen im Spital.
Alter: [unklar]; Soldat stieg auf einen Kirschbaum in Volderwald. Bauer schoss auf ihn und verletzte ihn tödlich! Später dementiert (Innsbrucker Nachrichten 14.7., 6). Anscheinend aber üblich, dass viele Soldaten dies praktizieren.