Alter: 30; Heizer auf einer Lokomotive fiel bei der Einfahrt in den Bahnhof vom Zug. Wurde vom Führer erst spät bemerkt. Wurde zwar schnell gefunden, starb aber auf der Fahrt ins Wörgler Spital.
Alter: 20; Bauernsohn. Wollte bei Windau vom fahrenden Zug springen. Geriet dabei unter die Räder. Starb kurze Zeit später im Krankenhaus von Wörgl.
Alter: [unklar]; War mit 3 Kollegen im Gebiet der Roßwildalpe auf einer Skitour. Gerieten alle in eine Lawine, Opfer konnte nicht rechtzeitig geborgen werden. Kaufmannsohn aus München.
Alter: 61; Arbeiter, finanzielle Probleme (50S monatliche Rente!). Tod durch Erhängen. Darüber wieder Streit mit der „Volkszeitung“
Alter: 59; Wollte mit Kollegen Holzstämme aufschlichten. Diese gerieten in Bewegung und erdrückten das Opfer.
Alter: 36; Tourist aus München. Bestieg mit Skiern die Hohe Salve und wurde von einer Lawine verschüttet. Wurde noch lebend geborgen, starb aber bald an den Verletzungen. Wurde nach München überführt. War englischer Staatsbürger.
Alter: 38; Gattin einer Tischlermeisters, schwermütig, Tod durch Erhängen.
Alter: 36; Arbeiter, finanzielle Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 69; Mann wurde lange Zeit vermisst, am 15.4.1930 wurde seine Leiche in der Windauer Ache gefunden. Dürfte im alkoholisierten Zustand in den Bach geraten sein. Stammte aus Kirchberg.
Alter: 74; Sägereiarbeiter aus Cortina. Wurde ertrunken aufgefunden. Selbstmord nicht ausgeschlossen.
Alter: 41; Arbeitsloser Hoteldiener. Wurde in der Nähe des Badhauswirts mit durchschnittener Kehle und Pulsadern aufgefunden. Gerichtskommission konstatierte Mord und nicht Selbstmord. Aufklärung des Mordes erst Ende Juli 1933. Polizei verhaftete Franz Bachler und Alois Lechner wegen Brandstiftung. Sie gaben einen Komplizen bekannt, den Hilfsarbeiter Anton Clementi (26 Jahre); Lechner und Clementi zechten in dieser Nacht mit dem Opfer und beschlossen, ihn zu ermorden und zu berauben. Am Weg zu einem anderen Gasthof schnitten sie ihm die Kehle durch. Waren für 2 weitere Morde verantwortlich: 11.10.1931, wo sie einen Stadel anzündeten. Die Arbeiterin Barbara Stöckl, die ein Verhältnis mit Clementi hatte, verbrannte dabei. Alle 3 waren an diesem Mord beteiligt. Am 5.4.1933 erfolgte der Mord am Mosnerbauern Josef Achrainer (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 1.8.33, 1). Prozess gegen sie ab 17.7.1934.
Alter: 33; Gesundheitliche Probleme, erhängte sich in der Tenne ihres Hofes.
Alter: 28; Nach einem Brand eines Stadels wurde die darin die Leiche der Fabriksarbeiterin gefunden. Die Umstände ihres Todes konnten allerdings vorerst nicht geklärt werden. Erst Ende Juli 1933 wurde die Tat aufgeklärt. Verhaftet wurden Franz Bachler, Alois Lechner und Anton Clementi. Sie gaben 3 Morde zu u.a. an Barbara Stöckl. Bachler hHatte ein Verhältnis mit dem Opfer. Dieser lockte sie in den Stadel, wo erBachler sie erwürgte. Hingen sie am Dachbalken auf und zündeten den Stadel an. Gerichtsverhandlung gegen die Tätersie ab 17.7.1934.
Alter: 43; Pferdeknecht, schwermütig, schoss sich eine Kugel in den Kopf.
Alter: 49; Bauer am Gruberberg, wirtschaftliche Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 26; Nach einem Kirchenbrand half Knecht bei Aufräumarbeiten. Dabei löste sich ein Mauerteil vom Kirchturmgesims und erschlug das Opfer.
Alter: 2; Fiel in einem unbewachten Augenblick bei Haslau in den Mühlbach. Wurde zu spät bemerkt und geborgen.
Alter: 27
Alter: 25; Seine Leiche wurde am 19.3.33 im Schwenterwald gefunden. War schwermütig und hatte sich erschossen.
Alter: 18; Bauernsohn. Seine Leiche wurde in einem Feld zwischen Hopfgarten und Söll aufgefunden. Tod durch Erschießen.
Alter: 24; Kellnerin in Haslau. Depressiv, wurde erhängt in ihrem Zimmer aufgefunden.
Alter: 22; Sohn eines Gerbereibesitzers. Wollte auf einen abfahrenden Zug aufspringen, verfehlte aber das Trittbrett. Wurde von den Rädern überrollt und auf der Stelle getötet.
Alter: 4; Stürzte in der Haslau in den Mühlgraben. Wurde 800m entfernt, tot aus dem Wasser gezogen.
Alter: 45; Moßnerbauer. Seine Leiche wurde in der Brixentaler Ache gefunden. Wies mehrere schwere Verletzungen auf. Hatte an diesem Tag einen Stier verkauft, das Geld übernahm aber seine Frau. Räuber fand also keine Wertsachen. Ende Juli 1933 wurden Franz Bachler, Alois Lechner und Anton Clementi verhaftet, vorerst wegen Brandlegung. Gaben später auch zu, für 3 Morde verantwortlich zu sein, u.a. auch an dem Achrainer. Bachler schlug den Bauern von hinten mit einer Eisenstange nieder und schleifte ihn dann zum Bach. 2 weitere Mordversuche der drei misslangen. Gerichtsverhandlung ab 17.7.34.
Alter: 46; Bäuerin, Tod durch Erhängen.
Alter: 30; Wurde in einem Heustadel erschossen aufgefunden. Stammte aus Häring.
Alter: 15; Bauerntochter, fiel beim Abladen vom Heuwagen und starb bald darauf an inneren Verletzungen.
Alter: 51; Gemeindearmer, alkoholkrank. Erhängte sich im WC des Armenhauses.
Alter: 6; Kind von Arbeitern. Spielte in der Nähe des Baches, fiel hinein und ertrank. Sein Bruder erlitt das gleiche Schicksal am 16.7.32! In der Zeitung als Schwester beschrieben!
Alter: 2.5; Kind eines Bauern.
Alter: 27; Zugbegleiter aus Innsbruck. Glitt beim Aufspringen aufs Trittbrett aus und wurde überrollt.
Alter: 79; Hausbesitzerin in Haslau. Wollte ihren Acker düngen. Überquerte dabei die Brixentaler Ache und stürzte hinein. Ihre Leiche konnte geborgen werden.
Alter: 92; Starb nach einem Sturz durchs Futterloch im Bauernhof.
Alter: 78; War mit seinem Enkel mit Holzziehen beschäftigt. Gerieten mit der Fuhre über den Wegesrand hinaus. Wagen kippte um und erdrückte das Opfer.
Alter: [unklar]; Wurde ertrunken im Werkskanal aufgefunden. Dürfte in der Nacht vom Weg abgekommen sein.
Alter: 59; Besitzer der Bahnhofsgastwirtschaft in Westendorf. Stürzte in einem Haus über die Stiege und verletzte sich schwer. Starb im Krankenhaus Hopfgarten.
Alter: 32; Bauer geriet beim Holzziehen am 19.12. unter einen Schlitten und verstarb 2 Tage später an den schweren inneren Verletzungen im Krankenhaus Wörgl.
Alter: 71; Südtiroler Aussiedler. Sprang vom fahrenden Zug und wurde überrollt.
Alter: 40; Bauer am Pinningberg. Wurde auf seinem Rad von einem Auto erfasst und niedergestoßen. Starb an den Verletzungen im Wörgler Krankenhaus.
Alter: 72; Mann aus Mecklenburg. Tod durch Erhängen.
Alter: 51; Dienstmagd, psychische Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 2; Fiel in ein Schaff mit heißem Wasser.
Alter: 73; War mit einem schweren Holzfuhrwerk am Weg. Bei einer abschüssigen Stelle konnte er die Bremse nicht mehr rechtzeitig bedienen und wurde vom Wagen gegen eine Mauer gedrückt. Starb an den schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Alter: 3; Kinder spielten in der Nähe der Bahngeleise. Sohn eines Bauern kam einem Schnellzug zu Nahe, der ihn fortschleuderte und tötete.
Alter: 60; Sprang vom fahrenden Zug ab und wurde überrollt. Stammte aus Innsbruck.
Alter: [unklar]; Wurde bei der Holzarbeit von einem fallenden Baum getroffen und getötet.
Alter: 52; Kanzleiangestellter aus Kramsach. Dürfte als „blinder“ Passagier von einem Güterwaggon gefallen und überrollt worden sein.
Alter: 21; Erlitt tödliche Verletzungen bei der Holzarbeit.
Alter: 38; Wurde tot in einem Heustadel am Salvenberg aufgefunden. Hatte familiäre Probleme.
Alter: 69;13;10;14; Bei einem Murbruch, ausgelöst durch das Hochwasser sind 5 Personen verschüttet und getötet worden. Ein Wiener Ferienkind konnte namentlich noch nicht identifiziert werden.