Alter: 20; Mineur in der Peer’schen Schottergrube. Felsstück brach los und zertrennte das Sicherungsseil. Opfer stürzte ab und erlitt tödliche Genick- und Schädelverletzungen.
Alter: 51; Stürzte bei einem Ausflug zum Rauschbrunnen an die 100m tief ab. Starb einen Tag später an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 21; Wurde von einem gleitenden Holzstück in die Tiefe gerissen. Starb in der Klinik in Innsbruck an den Verletzungen.
Alter: 34; Lokführer der Lokalbahn Innsbruck-Hall. Finanzielle Probleme. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 13 Monate
Alter: 22; Angestellte einer Apotheke in Innsbruck. Stürzte vom Kleinen Solstein ab. Konnte erst nach 3 Tagen tot gefunden werden.
Alter: 46; Fleischhauergehilfe, stammte aus OÖ. Hatte Furcht vor einer Delogierung. Tod durch Erhängen.
Alter: 16; Sohn eines Wirtes, stürzte am Solstein ab. Starb einen Tag später an den Verletzungen.
Alter: 39; Leiche wurde in der Nähe des Pulverturmes angeschwemmt. Nach den Papieren identifiziert. War im Verschub bei der Bahn tätig. Daten in
Alter: 28; Kutscher, schwermütig, war abgängig. Seine Leiche wurde am 11.7. in Kirchbichl aus dem Inn geborgen.
Alter: 1.5
Alter: 16; Eine 6. Klasse der Oberrealschule in Innsbruck machte einen Ausflug auf den Frau-Hitt-Sattel. Eine Gruppe entfernte sich und bestieg den Gipfel. Beim Abstieg erlitt das Opfer möglicherweise einen Schwindelanfall und stürzte ab. Wurde zur Höttingeralm transportiert, war allerdings schon tot. Kritik der Zeitung an der Verfügung des Unterrichtsministeriums, Schülerwanderungen zu organisieren. Vor allem die Lehrer der betroffenen Schule hatten sich stark dagegen ausgesprochen.
Alter: 20; Schlosser, erschoss sich in der Höttingerau.
Alter: 48; Zahnarzt, ertrank im Schwimmbad Büchsenhausen. War Nachfolger von Dr. Egger in dessen Praxis, nachdem der 1909 abgestürzt war.
Alter: 21; Bahnangestellter. War mit einem Kollegen am Abstieg vom Kleinen Solstein. Wollte noch Edelweiß suchen und stürzte bei den Hängen der Schoderwaldalpe ab.
Alter: 20; Dienstmädchen, atmete Leuchtgas ein, wurde zwar entdeckt, konnte aber nicht mehr gerettet werden. Gründe unbekannt.
Alter: 55; Pensionierter Pfarrer. Lebte im Josefinum in Volders. Leitete einen Gottesdienst. Danach wollte er im Inn in der Nähe des Pulverturmes baden. Wurde vom Hochwasser aber erfasst und fortgetrieben.
Alter: 34; Tod durch Erhängen. D<aten aus
Alter: 20; Hilfsarbeiterin, Tod durch Erschießen.
Alter: 32; Bahnangestellter, erschoss sich in seiner Wohnung mit einem Revolver. Begründung in einem Abschiedsschreiben: Liebeskummer.
Alter: 17; Tagelöhner, war mit Kollegen auf der Nordkette, um Blumen zu pflücken. Glitt aus und stürzte über einen Felsen ab.
Alter: 23; Wurde tot unterhalb des Brandjochs aufgefunden. Stammte aus der Steiermark. Dürfte nach einem Absturz erfroren sein.
Alter: 20; Telegrafenbeamter aus Donawitz. Seine Leiche wurde zufällig bei der Rettung einer anderen Person am 21.10.23 gefunden. Wies kaum Verletzungen auf, war also eher erfroren.
Alter: 23; Bankbeamter in Innsbruck. Wurde tot in der Seegrube gefunden. War alpingerecht ausgerüstet.
Alter: 46; Buchdrucker, Eheprobleme. Vergiftete sich mit Zyankali.
Alter: 24; Hilfsarbeiter. In der Mühlauer Klamm musste die Einlaufrinne des Elektrizitätswerks freigeschaufelt werden. Dabei löste sich eine Lawine von Eisbrocken, die auf das Opfer fiel. Konnte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden.
Alter: 3; Kinder spielten am Innufer. Ein Kind geriet in die Fluten (Hochwasser!) und wurde sofort fortgetrieben. Seine Leiche konnte am folgenden Tag geborgen werden.
Alter: 18; War mit Kollegen am Hechenberg mit Holzarbeiten beschäftigt. Wollte einen fallenden Baum ausweichen und stürzte in die Kranebitter Klamm.
Alter: [unklar]; In der Schwimmschule Höttingerau weilten Soldaten der Artillerieabteilung zum Lernen. Opfer wagte sich zu weit ins tiefe Wasser und konnte sich nicht mehr an der Schwimmhilfe halten. Schwimmlehrer konnte ihn wegen des schmutzigen Wassers lange nicht orten, sodass er ertrank.
Alter: 18; Sohn eines Gutsbesitzers in Mieders. Versuchte in der Nähe des Achselkopfes Platenigl zu suchen. Erlitt durch Absturz tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 26; Hausgehilfin. Liebeskummer, vergiftete sich mit Kokain.
Alter: 15; Stürzte beim Plateniglsuchen in der Kranebitter Klamm ab. Starb am Transport in die Innsbrucker Klinik. Laut Allgemeiner Tiroler Anzeiger: Besonderer Trost mag sein, dass er am Montag bei der Osterbeichte war!
Alter: 47; Kriegsinvalide, gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 63; Kaufmann, versuchte am Eingang der Kranewitterklamm Holz nach Hause zu transportieren. Holzfuhre geriet aus dem Gleichgewicht und fiel auf das Opfer. Wurde erdrückt.
Alter: 65; Büchsenmacher, schwermütig. Tod durch Erschießen.
Alter: 20; Postbediensteter. Erschoss sich in der Nähe des Plattenhofes. Beziehungsprobleme.
Alter: 17; Versuchte mit 4 Kollegen unterhalb des Arzlerhorns Platenigl zu suchen. Stürzte dabei über 40m ab und war auf der Stelle tot.
Alter: 29; Sekretär im Dekanalsamt Innsbruck. Wollte mit Kollegen am Achselkopf Platenigl suchen. Gerieten in einen Schneesturm. Opfer wählte einen gefährlichen Abstieg und wurde ein paar Tage vermisst.
Alter: 11; Sprang unbemerkt auf einen fahrenden LKW auf. Verlor das Gleichgewicht, stürzte herab und wurde vom Anhänger überrollt.
Alter: 30; In der Nähe des Plattenhofes wurde die Leiche einer Frau gefunden. Sie wies Schnittverletzungen am Hals auf. Elegante Erscheinung, musste von auswärts stammen. Konnte länger nicht identifiziert werden. Erst im Februar 1922 erkannt (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 18.2.22, 5). Stammte aus Unterinn/Bozen und war dort als Kellnerin beschäftigt. War am Rückweg vom Urlaub in Wien. Verdächtigter in Haft. Schwurgerichtsverhandlung gegen Alois Saxinger (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 27.9.22, 7) über 3 Tage: Stammte aus Hallein (41 Jahre). Lernte Federer im Zug von Wien kennen. Waren in Devisengeschäfte verwickelt (Lire/Schweizer Franken). Gerieten auf der Hungerburg darüber in Streit. Opfer schoss sogar auf ihn. Darauf stach er ihr in den Hals, was tödlich war. Raubte anschließend die Ermordete aus. Urteil: 20 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 53; Tod durch Erhängen.
Alter: 13; War im Kirschental mit Steinaufladen beschäftigt. Ein großer Stein rollte wieder zurück und erschlug den Knaben.
Alter: 42; Gattin eines Tischlermeisters. Tod durch Erhängen.
Alter: 49; Wurde bei der Holzarbeit oberhalb von Kranebitten von einem fallenden Baumstamm getroffen. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 28; Wurde beim Pulverturm tot aus dem Inn gezogen. Wurde von Angehörigen identifiziert und als schwermütig beschrieben.
Alter: 50; Buchhalterin, ihre Leiche wurde am 20.9.1920 bei Schwaz aus dem Inn gezogen und im Stadtfriedhof beerdigt.
Alter: 29; Lehrer aus Wien. Wurde vermisst, jetzt fand man seine Leiche an der Südseite der Frau-Hitt. Wurde nach Hötting überführt. Beerdigt in St. Nikolaus.
Alter: 57; Wurde in der Küche ihres Hauses im Kirschental tot aufgefunden. Hatte anscheinend absichtlich CO Gase eingeatmet.
Alter: 11; Wurde in den Wald geschickt, um Holz zu sammeln. Man fand sie später mit durchschnittener Kehle auf. Wurde auch missbraucht. Täter noch nicht ausgeforscht.
Alter: 18; Schlosserlehrling, geistig verwirrt, erschoss sich in seiner Wohnung.