Alter: 20; Medizinstudentin aus Preußen. Wollte in der Kranebitter Klamm Platenigl suchen. Wurde bei der Hundskirche abgestürzt aufgefunden. War für diese Tour schlecht ausgerüstet.
Alter: 41; Hilfsarbeiter, war bei Aushubarbeiten am Sillkanal beschäftigt. Stürzte aus unbekannten Gründen ins Wasser. Konnte zwar geborgen werden, Wiederbelebungsversuche waren allerdings ohne Erfolg.
Alter: 27; Bauernknecht in Kreith bedienstet. Fiel aus unbekannten Gründen in der Nähe der Südseite des Bergiseltunnels aus einem Zug und wurde überfahren und getötet. Stammte aus Stilfes/Sterzing.
Alter: 32; War mit seiner Frau und einem Bekannten am Heimweg von einem Gasthaus in Arzl. Ihnen begegnete ein Karrnerfuhrwerk, von dem ein Hund das Opfer angriff. Daraufhin trat Hörtnagl nach dem Hund und wurde daraufhin vom Karrner attackiert. Aus Furcht sprang er daraufhin über das Geländer in den Inn. Wurde fortgetrieben und ertrank dabei. War Hilfsarbeiter aus Götzens.
Alter: 41; Firmeninhaber aus Wien. Kündigte seinen Selbstmord an. Schoss sich in der Altstadt in einem Gasthaus eine Kugel in den Kopf.
Alter: 61; Knecht, stürzte beim Anfahren in Amras von einem Wagen und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 22; Stürzte sich vom 4. Stockwerk der elterlichen Wohnung in Pradl auf die Straße. Starb an den Verletzungen im Spital.
Alter: 64; Knecht, stürzte in der Reichenau in einem Futtersilo auf den Boden. Starb an den Verletzungen im Spital.
Alter: 9; Rutschte in der Reichenau in der Nähe des Inns aus und stürzte in einen Weiher und ertrank.
Alter: 18; Schusterlehrling, tötete sich selber durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 53; Wurde vor der Dreiheiligenkirche von einem LKW überfahren. Starb einen Tag später im Spital.
Alter: 4; Kletterte unterhalb der Pradler Brücke auf einen Baum am Ufer der Sill. Stürzte von dort direkt ins Wasser und wurde fortgetrieben.
Alter: 35; Buchhalterin, war lange Zeit abgängig. Ihre Leiche wurde am 30.7. in Kirchdorf am Inn (Bayern) geborgen.
Alter: 38; Sprang in Mühlau in den Inn, konnte längere Zeit nicht identifiziert werden. War Fabrikarbeiterin aus Gnadenwald.
Alter: 21; Elektroschlosser, wollte entlang der Bahngeleise zu seinem Arbeitsplatz am Westbahnhof gelangen. Bemerkte einen Schnellzug zu spät und wurde überfahren.
Alter: 20; Maschinenschlosser aus Bayern. Wollte mit einem Kollegen bei der neuen Universität den hochwasserführenden Inn überschwimmen. Auf halbem Wege verließen ihn die Kräfte und er verschwand in den Fluten.
Alter: 74; Sprang vor knapp einem Monat in den Inn. Am 28.6. wurde ihre Leiche bei Wasserburg (Bayern) aus dem Wasser gezogen.
Alter: 62; Entfernte sich von der Nervenheilanstalt in Innsbruck, um Verwandte zu besuchen. Stürzte sich aber in den Inn. Ihre Leiche wurde am 9.7. in Schwaz aus dem Inn gezogen. War in Mayrhofen wohnhaft, wo sie auch begraben wurde.
Alter: 50; Seine Leiche wurde in der Mühlauer Klamm gefunden. Stammte aus Arzl. Glitt auf einem beschädigten Weg aus und stürzte über einen Abhang in den Bach.
Alter: 48; Kutscher, war seit längerer Zeit abgängig. Seine Leiche wurde am 1.8. in Rosenheim aus dem Inn gezogen.
Alter: 22; Soldat der Kaiserjäger. Konnte in einer engen Gasse einem Wagen nicht ausweichen und wurde erdrückt.
Alter: 23; Eine Leiche wurde im Kar der Hohen Warte (Solsteingebiet) gefunden. Konnte erst Tage danach identifiziert werden. War ein Malergeselle.
Alter: 20; Hilfsarbeiter. War beim Silobau in der Rauchmühle in Mühlau beschäftigt. Sollte mit einem Ziegelkarren einen Transportlift hochfahren. Durch einen unvermuteten Ruck stürzte er mit den Wagen in die Tiefe und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Gerichtsverhandlung gegen Georg Flöß, der unbefugt den Fahrstuhl in Betrieb genommen hatte (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 20.9.26, 8). Urteil: 14 Tage schwerer Arrest.
Alter: 49; Bäckergehilfe, geriet beim Wegmacherhaus (Höttingerau) in den Inn und ertrank. Stammte aus Mähren. Erst später als Selbstmord erkannt.
Alter: 48; Wäscherin, schwermütig, gebürtig aus Cavalese. Ihre Leiche wurde in Mühlau aus dem Inn gezogen.
Alter: 76; Stadtarbeiter. Stürzte sich in der Nähe der Karwendelbrücke in den Inn. Leiche wurde in Mühlau von Faltbootfahrern geborgen. Stammte aus Hötting.
Alter: 24; Sohn eines Gastwirtes. Tod durch Erschießen.
Alter: 78; Goss Brennspiritus über Holzscheite, um schneller zu Feuer zu kommen. Restglut dürfte aber noch vorhanden gewesen sein, sodass eine Stichflamme die Kleider des Opfers erfasste. Trotz schneller Hilfe starb die Frau einige Stunden später im Spital.
Alter: 23; Knecht in Innerberg. Wurde von einem kollernden Stein erschlagen.
Alter: 38; Haushälterin. Gesundheitliche Probleme, vergiftete sich mit Lysol. Starb im Spital, stammte aus Brixen.
Alter: 24; Vorerst unbekannter Mann erschoss sich in einem Gasthausgarten in Wilten. Später identifiziert. War ein entlassener Häftling. Erhielt 1913 eine Gefängnisstrafe von 20 Jahren, die er in Graz verbüßte. Am 23.3.1926 wurde er dort bedingt entlassen. War ein Fabrikarbeiter aus Seefeld in Tirol.
Alter: 5.5; Kind eines Hilfsarbeiters. Spielte in der Höttingerau in der Nähe des Inns. Wurde von der Strömung erfasst und fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 14.11. bei Angath aus dem Inn geborgen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 6; War seit über einer Woche abgängig. Zahlreiche Personen beteiligten sich an der letzten Suche. Hatte sich von einer Kindergruppe abgesetzt. Wurde oberhalb der Umbrüggler Alm tot aufgefunden. Wies keine Verletzungen auf. Obduktion ergab Ersticken als Todesursache.
Alter: 18; War mit einem Kollegen am 14.4. auf Hahnenbalz. Kehrte zum vereinbarten Ort nicht mehr zurück. Wurde mit schweren Wunden am Fuß eines Felsens gefunden. Starb 6 Tage später an den Verletzungen.
Alter: 52; Zimmermann, gesundheitliche Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 14; Hilfsarbeiter in der Spinnfabrik (Museumsstraße). Wollte sich spielerisch einer Eisenwelle nähern, wurde aber von einem Förderband an der Schürze erfasst und erdrückt.
Alter: 26; Kaufmann aus Innsbruck. Er ertrank beim Baden in der Nähe des Pulverturmes. Seine Leiche wurde am 10.9. bei Rattenberg aus dem Inn geborgen.
Alter: [unklar]; Wehrmann der Telegraphen-Kompanie ertrank beim Baden im Inn bei Mühlau. Leichte konnte nicht gefunden werden.
Alter: 24; Junger Mann schoss sich in Mariahilf eine Kugel in den Kopf. Schwerverletzt wurde er ins Spital gebracht, wo er bald darauf starb. Hatte Beziehungsprobleme. War Chauffeur.
Alter: 51; wurde von einem Stier attackiert und starb an den schweren Halswirbelverletzungen. Stammte aus Sölden.
Alter: [unklar]; Hilfsarbeiter bei der Bundesbahn. Gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 23; Bundesbahnangestellter. Erschoss sich in seiner Wohnung. Seine Haushälterin (33 Jahre) wollte sich daraufhin ebenfalls erschießen. Wurde schwer verletzt ins Spital gebracht.
Alter: 63; Pensionierter Leutnant, Tod durch Erschießen, wurde im Militärfriedhof begraben.
Alter: 40; Frau aus Pergine. Stürzte sich in der Reichenau in die Sill. Leiche konnte nicht gefunden werden, aber ihre abgelegten Kleidungsstücke. Ihre Leiche wurde am 8.1.27 bei Erl angeschwemmt.
Alter: 22; Kanonier in der Klosterkaserne. Erschoss sich mit seinem Dienstgewehr. Stammte aus Villach.
Alter: 19; Sohn eines Metzgers. Stürzte an der Sattelspitze tödlich ab.
Alter: 18; Maschinenstricker und Handelsangestellter. Wurden schon längere Zeit vermisst. Suchtrupps fanden vorerst nur die Rucksäcke in der Nähe des Brandjoches. Erst am 4.9.1927 im Gebiet des Brandjochs gefunden.
Alter: 19; Maschinenstricker und Handelsangestellter. Wurden schon längere Zeit vermisst. Suchtrupps fanden vorerst nur die Rucksäcke in der Nähe des Brandjoches. Erst am 4.9.1927 im Gebiet des Brandjochs gefunden.
Alter: 47; Maurer, war bei Arbeiten im Strafhaus beschäftigt. Wurde beim Einsturz einer Mauer erschlagen. Die Gefangenen organisierten eine Sammlung, die er Frau des Opfers übergeben wurde!