Alter: [unklar]; Wiener Gast in einem Hotel. Tod durch Erhängen.
Alter: [unklar]; War geistig zurückgeblieben und unter Aufsicht. Dennoch gelang es ihr, sich loszureißen und in den Inn zu springen.
Alter: 17; Magd, wollte im Wimmertal Edelweiß pflücken und stürzte dabei ab.
Alter: 4; Kind eines Bankbeamten.
Alter: 19; Infanterist der Landesschützen. Ertrank im Lansersee.
Alter: 16; Am Elferkogel oberhalb Pinisalm beim Edelweißpflücken abgestürzt.
Alter: 70; Starb nach einem Sturz von einem Baum an inneren Verletzungen.
Kornkastenberaitung des Fordunaten Gasser gegenüber der Stadt Lienz.
Richter Engelbert Walter von Ischgl stellt für Andrä Moyle, Zinngießer zu Imst, einen Schuldbrief vom Schlossermeister Christian Lechleitner samt Zinsen aus. Beigefügt ist eine Zinsen- und Spesenabrechnung des Ignaz Kappeller.
Alter: 38; Bauer, hatte sich, womöglich unter Alkoholeinfluss, erhängt.
Schreiben des Gerichtsschreibers von Axams Happ an den Zinseinnehmer der Waldaufstiftung Hans Wörndle, worin er mitteilt, daß der Axamer Landrichter Balthasar Geiger derzeit abwesend ist. Sobald er zurückkehrt und seine Zustimmung gibt, soll Hans Oberauer nach Hall, voraussichtlich am 10. September, geboreneacht werden (vgl. Urk. Nr. 798).
Alter: 33; Dienstknecht, lieferte Bretter zum Bahnhof. Radbruch, Ladung stürzte aufs Opfer.
Alter: 63; Wollte mit seinem Sohn einen Baum fällen. Der geriet aus der Bahn und erschlug den Obermünzerbauern.
Alter: 63; Berufsfischer, abgängig, später gefunden (Krummsee). Zuerst Verbrechen oder Selbstmord vermutet.
Alter: [unklar]; Knecht, fiel beim Kirschenpflücken vom Baum.
Alter: 9; Spielte auf den Stiegen der Innverbauung. Wurde von den Wellen erfasst und fortgeschwemmt.
Alter: 4; Fiel am 21.7. in ein Schaff mit heißem Wasser. Nach 2 Tagen gestorben. Falschen Namen genannt. Todesanzeige in Innsbrucker Nachrichten (26.7., 9).
Alter: 4; 4 Kinder des Bahnmagazineurs spielten „Kochen“ und verwendeten Pflanzengift (Schierling). Aßen kleine Portionen davon. Die zwei ältesten Kinder starben daran.
Alter: 5; 4 Kinder des Bahnmagazineurs spielten „Kochen“ und verwendeten Pflanzengift (Schierling). Aßen kleine Portionen davon. Die zwei ältesten Kinder starben daran.
Alter: 62; War mit Jakob Nennauer mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurde von einem fallenden Baum getroffen. Beim Transport ins Tal gestorben.
Alter: 24; Soldat, geistige Umnachtung. War im Erholungsheim untergebracht. Tod durch Erhängen.
Urbar des Hl. Geistspitals zu Lienz für 1582.
Nach dem Tode des einstmaligen Bürgermeisters Johann Moyle Zinngießer im Untermarkt zu Imst, kommt es zwischen seiner Witwe Anna Kappeller und den sieben Kindern am 27. Aug. 1781 zur Vermögensliquidation. Die Witwe erhebt Einspruch, weil sie von ihrem Vater Johann Kappeller, Gastgeber zu Ötz und ihrer Mutter Magdalena geborene Neiner am 5. Mai 1766 3.175 Gulden erbte. Weitere Vermögensposten von ihrem Vetter Anton Holzknecht und von einer verstorbenen Klosterfrau ergeben insgesamt 3.286 Gulden 52 kr Witwengut. Nach Abzug des Konkursbetrages an Paul Haselwanter sind der Witwe 3.155 Gulden zurückzustellen. Dieses Vermögen ist bei ihrem Bruder Ignaz, Gastgeber am Magerbach, bei Anton Regensburger, Postmeister in Mieming, bei Simon Hackl zu Ötz bei Christian Weißkopf, bei Jakob Rein zu Ötz, bei Paul Höllriegl und bei ihren Töchtern Anna, Maria, Elisabeth und Rosa sowie ihrem Sohn Andrä veranlagt.
Gabriel Pfänner, Hufschmiedmeister und Bürger von Hall, und dessen Gattin Rosina Ebner, vertreten durch Bernhard Edenpüchler, Leinweber und Bürger von Hall, stellen der Nikolauskirche einen Revers über das Haus und die Hufschmiede (= Schmiedgasse 4 uno Salvatorgasse 5) aus, die sie von Magdalena Schmid, Gattin des Josef Schneider, Hufschmied und Bürger von Hall, gekauft haben. Das Haus liegt zwischen der Markt- (Salvator-) und Schmiedgasse und grenzt im Osten an Anton Veldprunner, im Süden an die Schmiedgasse, im Westen an Michael Meitinger, Bäcker, und Abraham I-Iölltaler, Messerschmied, und im Norden an die Marktgasse (vgl. Urk. Nr. 755).
Siegler: Gregor Wurmser, Stadtricher von Hall Siegelbitte: Thomas Waidmann, Stadtschreiber und Bürger von Hall
Zeugen: Georg Grünwald, Bäckermeister und Bürger von Hall; Hans Lochner, Sattlermeister und Bürger von Hall; Mattheus Kofler, Diener des Stadtschreibers
Alter: 65; Verunglückte im Gebirge.
Alter: 36; Leiche einer Frau wurde am Innufer gefunden. Zuerst an Ertrinken geglaubt, bei der Obduktion aber erkannt, dass sie ermordet wurde. Der Tat verdächtigt wurde ihr Ehemann. Gerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 15.3.17, 7: Angeklagt war Alois Permoser, der am 19. Juli 1916 seine Frau Katharina (36 Jahre) erschlagen und in den Inn geworfen hatte. Waren Karrner in widrigen Lebensverhältnissen. Vom Feldgericht Kufstein zu 5 Jahren schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 41; Landsturm-Infanterist. Geriet in den Inn, wurde bei Angath gefunden.
Alter: [unklar]; Arbeiter in einem Steinbruch. Stürzte aus erheblicher Höhe ab.
Alter: 70; Pfründner im Spital. Tod durch Erhängen.
Alter: 8; Tochter des Bauern Andrä Leitner fiel in den Schmirner Bach und wurde fortgetrieben. Ihre Leiche in Steinach geborgen.
Alter: 52; Schneidergehilfe aus der Steiermark. Tod durch Erhängen. In der Zeitung: Plötzlicher Tod.
Alter: 23; Infanterist aus Galizien. Starb im Spital an einer Schussverletzungen.
Alter: 49; Hilfsarbeiter, Heeresangehöriger. Starb im Spital an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 21; Sailer aus Slawonien. Soldat des Infanterieregiments. Tod durch Erschießen.
Alter: 19; Ungarischer Infanterist, in Ebbs einquartiert. Vermutlich beim Baden im Inn ertrunken.
Erklärung der Kammer, mit der Sachverhaltsdarstellung bezüglich des Taflbades des Hans Oberauer einverstanden zu sein und die Angelegenheit auf sich beruhen zu lassen (vgl. Urk. Nr. 796).
Übergabsbestätigung zwischen Bürgermeister Georg Möller und Herrn Johann Moyle zu Imst. Herr Moyle bestätigt den verbliebenen Rest von 49 Gulden Leopold Stapf hat das Sitzgeld von 8 Gulden bezahlt. Nach weiteren Abzugsposten verbleiben für Herrn Holler 38 Gulden 18 kr, davon sind jährliche Zinsen von 4% zu berechnen. Spätere Quittungsvermerke und weitere Auszahlungsbestätigungen an den Gerichtsdiener usw. Zwei weitere Zahlungsquittungen an Bürgermeister Johann Moyle vom 19. Feber 1777 und an dessen Frau vom 19. Sept. 1776.
Alter: 45
Adelsfassion von Lienz 1574. Siegler: Dienisi von Rosst* Carl von Winckhlhofen, Augustin Ellinger von Elling, Veit Netl ich
Die Verordneten des Gerichtsausschusses von Windischmatrei und Defreggen beschweren sich beim Bergrichter Dominikus Forstlechner wegen einer Neuerung in Waldungssachen. Man wolle nicht von jedem Stamm Zimmerholz 1 kr bezahlen, sondern wie früher bei Errichtung eines Feuer- oder Futterhauses nur ein Pauschale von 1 Gulden Auch die Neuerung, daß man von jeder Holzröhre für den Brunnen 1 kr geben soll, galt früher als Hausnotdurft. Es ist gegen alte Gewohnheit, daß man für Gemeinschaftsarbeiten Robot ohne Entschädigung leisten müsse. Früher war es auch nicht verboten, in den Lärchenwäldern Plissen zu rechen, um sie als Streu zu verwenden. Da viele Güter keine Almrechte haben, könne man ihnen das Weiden in den Lichtungen nicht verbieten. Früher durfte man im Frühling auch die Ziegen in die Waldung treiben, da ohnedies nur wenige Ziegen haben. Künftig sollen von jedem Lärchen Fichten-, Föhren- und Zirbenstamm 2 bis 3 kr bezahlt werden, obwohl früher nur die Lärchen bei der jährlichen Waldverleihung damit belegt waren. Die Zehrung für Waldmeister, Roß und Knecht bei der Auszeigung wird abgelehnt. Man solle die alten Gewohnheiten so belassen wie sie auf der hochfürstlichen Waldung auf Kienburg (Khüenburg) üblich seien.
Jorg Lueger, Burggraf zu Lienz, verleiht dem Hans Kramer, Bürger zu ein Arl Acker zu Lienz unter der Festung im Spitz zwischen beiden Straßen als Lehen. Siegler: selbst
Abrechnung über die Einnahmen und Sammelergebnisse, welche unter Vorsteher Matthäus Gutheinz von 1847 bis 1850 eingegangen sind. Die Vergütungen für Wasserschäden an die Gemeinde und namentlich genannte Private sowie Steueraushilfen und Sammelbeiträge erbringen 120 Gulden Davon erhält Johann Peintner für Getränke an den Straßenmeister, Herstellung der Bachrinne, für Pulver usw. 59 Gulden 29 kr. Weitere Sammlungen und Eingänge vom Landgericht und vom Bezirkskommissariat ergeben in den Folgejahren über 1755 Gulden Nach Abzug aller Ausgaben an genannte Personen verbleibt der Gemeinde unter Rechnungsleger Matthäus Gutheinz ein Guthaben von 1092 Gulden
Steuereintreibliste der Gemeinde Radfeld für 1841/42 zur Grundsteuer und Marschkonkurrenz. Die Steuereinnahmen sämtlicher genannter Steuerpflichtiger ergeben 374 fl, wovon auf die Landschaftssteuer 177 fl, auf die Marschkonkurrenz 59 fl, auf den Gemeindekassier 107 fl und für einige Diäten 6 fl entfallen.