Alter: 13; Ziegenhirte aus Gries/Längenfeld. Stürzte beim Hüten auf der Sulztaler Alm 50m in die Tiefe und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 44; Kriegsinvalide, sollte wegen eines Sittlichkeitsdeliktes einvernommen werden. Erschoss sich zuvor in seinem Haus.
Alter: 37; Bahnarbeiter.
Elisabeth Empl, Witwe des Abraham Ludwig, Handelsmann und Bürger von Hall, hat 100 Gulden für einen Jahrtag bei der Nikolauskirche gestiftet. Die Stadt Hall als Propst der Nikolauskirche bestätigt den Erhalt des Geldes.
Siegler: Stadt Hall (kleines Sekretsiegel)
Alter: 12; Im Hallenbad sprang ein Bursche vom 1m Sprungbrett ins Wasser und traf das Opfer. Dieses schlug mit dem Kopf auf eine Stiege und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb daran in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 67; Wurde von 2 Radfahrern, die viel zu schnell am Weg waren niedergestoßen. Verstarb einen Tag später im Krankenhaus Innsbruck. Einer der Radfahrer wurde ebenfalls schwer verletzt, der 2. versuchte zu flüchten, wurde aber ausgeforscht.
Alter: 53; Holzarbeiter, verlor an einem Gefälle der Straße die Kontrolle über sein Rad und stieß auf Baumstämme. Erlitt tödliche Kopfverletzungen (Tod durch Gehirnschlag?).
Alter: 33; Senner auf der Alpe Königsleiten. Hatte gesundheitliche Probleme, wurde erhängt auf einem Baum aufgefunden.
Alter: 14
Alter: 27; Wollten den Schlicker-Nordturm in den Kalkkögel besteigen. Bursche kletterte voraus uns glitt aus, die Frau war bei ihm angeseilt. Er war Sohn eines Bundesbahninspektors, sie Tochter eines Kaufmannes.
Alter: 23; Wollten den Schlicker-Nordturm in den Kalkkögel besteigen. Bursche kletterte voraus uns glitt aus, die Frau war bei ihm angeseilt. Er war Sohn eines Bundesbahninspektors, sie Tochter eines Kaufmannes.
Alter: 17; Knecht aus der Wildschönau. Ertrank beim Baden im Bächental. Wurde in seiner Heimatgemeinde begraben.
Alter: 23; Hilfsarbeiter aus Wörgl. Lenkte einen Handwagen mit Schotter eine Gefällsstraße hinunter, wobei er auf der Deichsel saß. Durch die hohe Geschwindigkeit geriet der Wagen außer Kontrolle und stieß auf der Grattenbrücke gegen einen LKW. Wurde beim Aufprall getötet.
Alter: 57; Maurer, versuchte nach einem ausgiebigen Gasthausbesuch mit dem Rad nach Hause in Mühlau zu fahren. Stürzte bei einer Hausmauer und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Könnte anscheinend auch ein Gehirnschlag gewesen sein.
Alter: 58; Starb nach einem Sturz von einem Felsen.
Jakob Kirchebner von Birgitz als Vormund des Andreas Singer von Birgitz verkauft mit grundherrlicher Zustimmung der Waldaufstiftung dessen Schwester Apotonia Singer, verheiratet mit Heus Löilen von Götzens, um 2150 Gulden das Baumkirchnergut in Birgitz.
Siegler: Siegelbitte:
Zeugen: Stadt Hall (großes Sekretsiegel) Ferdinand Oberperger, Stadtschreibereibedienter Kaspar Miipacher, Stadtgerichtsprokurator und Bürger von Hall; Johann Seidl, Schreiber
Alter: [unklar]; Tischlermeister aus Nenzing. Fuhr mit seinem Motorrad von Landeck Richtung Pfunds. Kurz vor der Ortschaft prallte er frontal gegen einen LKW und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 64; Vorerst unbekannte Frau stürzte sich in der Nähe der Karwendelbrücke in den Inn und wurde fortgetrieben. Später erkannt als Witwe aus dem Kirschental.
Alter: 37; Postenkommandant aus St. Leonhard/Pitztal fuhr mit seiner Frau am Beifahrersitz ins Lechtal. Vor Nassereith lief eine Henne ins Motorrad. Frau erschrak und fiel auf die Straße. Starb noch an der Unglücksstelle an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 56; Witwe, schwermütig. Wurde in der Stefansschlucht tot aufgefunden. Stürzte sich über eine 30m hohe Felswand in die Tiefe.
Alter: 26; Befand sich mit Arbeitskollegen auf einem Radausflug am Achensee. Bei der Rückfahrt von Achenkirch wollten sie ein Bad nehmen. Opfer sprang ins Wasser, obwohl er nicht schwimmen konnte und ging unter. Rettungsversuche seiner Kollegen blieben erfolglos. Wurde in seiner Heimatgemeinde Zell/Ziller begraben.
Alter: 22; Hilfsarbeiter, ertrank beim Baden im Inn. Versuchte es in der Mittagspause der Arbeit, wurde aber von der starken Strömung erfasst. Konnte zwar schnell, aber nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 5; Tochter eines Bahnangestellten. Stürzte im schlafwandlerischen Zustand aus dem Fenster und schlug mit dem Kopf auf einen Fensterbalken auf. Erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Alter: 67; Pensionierter Finanzbeamter aus Absam. Stürzte sich in der Nähe der Haller Innbrücke in die Fluten.
Alter: 40; Gattin eines Bundesbahnangestellten. Stürzte sich von der Brücke in den hochgehenden Inn. Schwierige, aber erfolgreiche Bergung der Leiche.
Alter: 9; Sohn eines Metzgermeisters. Befand sich auf einem Holzfloß im Inn und versuchte Treibholz aufzufangen. Verlor das Gleichgewicht und stürzte in den Fluss. Wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 7.7. in Griesstätt (Bayern) geborgen und im Ortsfriedhof beerdigt. Am 6.9. exhumiert und nach Schwaz überführt.
Hans Khern von Rinn verkauft mit grundherrlicher Zustimmung der Waldaufstiftung dem Adam Pichler von Rinn um 128 Gulden zwei Anteile am großen Neurauth in Tulfes.
Siegler: Stadt Hall (großes Sekretsiegel) Siegelbitte: Paul Rohrpacher, Stadtschreiber von Hall
Zeugen: Matthias Lechner, Salzbergarbeiter von Absam; Jo hann Se idl, Stadtschreibereibedienter
Alter: 43; Starb nach einer Schussverletzung.
Alter: 3.5; Molkereibesitzer war mit seinem Lieferwagen mit leeren Kannen am Weg. Sein mitfahrender Sohn fiel plötzlich hinunter und verletzte sich schwer. Starb im Haller Krankenhaus an den Kopfverletzungen.
Alter: 12; Wagte sich beim Baden zu weit in den hochgehenden Inn und wurde von der Strömung erfasst. Leiche konnte am nächsten Tag geborgen werden.
Alter: 35; Elektromonteur. Geriet bei Reparaturarbeiten im Mühlauer Elektrizitätswerk in den Starkstrom. Mehreren Ärzten gelang es nicht, das Opfer wiederzubeleben.
Alter: [unklar]; Von Passanten wurde beobachtet, wie bei der Eisenbahnbrücke ein Faltboot gekentert ist. Der Fahrer fiel ins Wasser und konnte nicht mehr gefunden werden.
Alter: 38; Bauernknecht, wurde bei der Holzarbeit tödlich verletzt.
Alter: 33; Frau aus Trenkwald, geistig verwirrt. Stürzte sich in den Pitzbach.
Alter: 34; Frau des Bundeskanzlers. War mit ihrem Gatten am Weg von Wien nach St. Gilgen (Wolfgangsee), wo sie auf Sommerurlaub weilten. Auto wurde von einem Chauffeur gelenkt. Zwischen Asten und Gichling wurde das Auto des Bundeskanzlers verrissen, er selber herausgeschleudert, aber nur leicht verletzt. Ursache war eventuell ein Schlaganfall des Fahrers. Frau wurde mit dem Kopf auf eine Autokante geschleudert und erlitt einen Bruch der Wirbelsäule. Ihre Leiche wurde nach Linz überführt. Wurde in Bozen als Tochter des Kaufmannes Masera geboren und kam 1921 nach Innsbruck. Lernte 1922 den Gemahl kennen, heirateten am 7.10.1924. Wurde im Hietzinger Friedhof beerdigt.
Alter: 21; Student aus Innsbruck. Entfernte sich mit 2 Kollegen von der Bettelwurfhütte. Rutschte auf einem Schneefeld aus und verletzte sich schwer. Konnte von einer Rettungsgruppe geborgen werden, starb aber kurze Zeit später im Haller Krankenhaus.
Alter: 42; Vorerst unbekannter Mann wurde beobachtet, wie er von der Innbrück in den Fluss gesprungen war. Seine Leiche konnte am 17.7. in Kirchbichl geborgen und identifiziert werden. Wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 3 Monate; Kind wurde von einem Insekt gestochen. Wunde wurde von einem Arzt aber nicht als lebensgefährlich erkannt, starb allerdings kurz nachher. Obduktion ergab mehrfaches Organversagen.
Schuldurkunde für die "ailf" ehelichen Geschwister Kassian, Franz, Josef Alois, Johann, Juliana, Maria Maria Magdalena (diese großjährig), Alfons Bartholmä, Sofia und Rosina Ladner (diese minderjährig und unter Vormundschaft des zweitgenannten Franz Ladner) erhalten von der Gemeinde Flirsch ein Darlehn. Unterzeichnet von den genannten volljährigen Geschwistern sowie den Zeugen Johann Josef Scherl und Franz Geiger, bestätigt durch das k.k. Bezirksgericht am 13.4.1902
UntitledChristan Stapff auf Au (Aw) im Ötzer (Ezer) Kirch spiel sichert namens seiner Ehefrau Anna Winkler dem Johann Prager, Dechant und Pfarrer zu Imst, Paul Scheer als Bürgermeister und Balthasar Jöchl als Kirchpröpste der St. Johannes- und Laurenzenkirche daselbst die Verzinsung des ihm zu Erbbaurecht verliehenen Rastbichlgutes (Rastpüchlgutes) zu Imst. Siegler: Abraham Staigerwalder, Pflegsverwalter zu St. Pe tersberg Zeugen: Hans Stöckhl, Gerichtsschreiber, Wolfgang Teutschman, Hans Schöpf, beide zu Sautens und Georg Sch later zu Riedeben in Ötz.
Die Gerhaben des Michael Unterleibinger, Sohn des Hans Unterleibinger und der Maria Aigner sei., verkaufen dem Christian Rubisayer, Bürger im Markt Matrei, den unter den Wassergefahr liegenden Einfang unterm Markt beim Kalchofen, welcher dem Herrschaftsurbar freistiftbar ist, um eine ungenannte Kaufsumme, welche im Notlbuch vermerkt ist. Siegler: Wolf gang Adam Lasser Zeugen: Jakob Klettenhammer, Schreiber, Christian Köfler, Weber und Christoph Ponlander, Schneidermeister, alle zu Matrei
Zwischen der Bürgerschaft im Markt Reiti samt den umliegenden Orten und der Gemeinde Pflach kam es 1642 bezüglich der hinteren Rats-Galtalpe wegen des jährlich zur Sommerszeit aufzutreibenden Galtviehs und des anfallenden Grasgelds zu einer Regelung vor der landesfürstlichen Kommission, worüber nun bezüglich des 4. Artikels ein Vergleich erfolgt. Reiti ist durch Bürgermeister Johann Zwerger, Georg Herr, Baumeister, und Johann Keller vertreten, Pflach durch Jakob Hochrainer, Georg Wörl, Kaspar Kecht, Oswald Schweiggl und Martin Holzhay. Im bürgerlichen Rathaus wird eine Konferenz abgehalten und die Differenz in Güte beigelegt. Vor Franz Karl Freiherr von Rosst usw. vergleichen sich die Parteien und geben zu Protokoll, daß aus genannten Gründen die Pflacher nicht mehr Galtvieh auftreiben dürfen als überwintert wird, jedoch maximal 42 Stück (ausgenommen die Melkalpe). Auch Reiti darf nicht mehr auftreiben, als die Galtalpe 'wohl ertragen kann'. Möchte Pflach mehr als 42 Stück auftreiben, so muß dafür derselbe Hirtlohn wie von den Bürgern bezahlt werden. Vom anfallenden Grasgeld haben die Pflacher kein Genußrecht. Pflach ist zur Miterhaltung von Steig und Steg sowie zur Hüttenreparatur nach dem Steuerfuß verpflichtet. Bei der Aufdingung des Hirten wird auch ein Abgeordneter von Pflach beigezogen. Die anderen Punkte von 1642 bleiben inhaltlich unverändert. Die Einhaltung dieses Vergleichs geloben obgenannte Gemeindeabgeordneten. Siegler: Franz Karl von Rosst, Pfleger