Oberbürgermeister Leopold Pez und Nebenbürgermeister Ferdinand Heises von Vils bitten das Kreisamt in Imst um Verschonung vom Brückengeld, wenn sie von Pinswang kommend Salz und Korn für den Hausgebrauch benötigen.
Requirierungsauftrag und Fahndung nach Flugblattschreiber.
Alter: 9; Fiel vom Tennen in die Tiefe und verletzte sich tödlich.
Maria Katherina Penner, verheiratet mit Dr. Georg Haller, vertreten durch ihren Bruder Johann Sebastian Penner, Münzmeister von Hall, verkauft um 450 Gulden dem Andreas Penner, kaiserlicher Pfannhausamtssalzhingeboreneramtsschreibereibedienter, einen Acker beim Zieglstadel im Haller Feld.
Siegler: Maria Katherina Haller, geh. Penner; Johann Seba stian Penner; Georg Eggensteiner, Pfannhausamtskaufmannsknecht; Josef Mayr, Gastgeborener und Ratsbürger von Hall; Johann Vischer von Hall
Alter: 27; Bahnarbeiter aus dem Trentino.
Alter: 56; Bauer aus Rabenstein (Passeiertal). Wurde am Weg von Zwieselstein zum Timmelsjoch von einem Schneesturm überrascht. Seine Leiche wurde am 15.6.1935 gefunden und in Sölden beerdigt.
Alter: 70; Alleinstehender Bauer. Wurde seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen. Nachforschungen ergaben, dass er erschlagen wurde. Danach wurde sein Haus nach Wertsachen durchwühlt. Täter wurde bald darauf verhaftet, was allerdings länger geheim gehalten wurde. Bekanntgabe der Aufklärung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 23.2., 10: Täter ist Albin Gaßler (20 Jahre) aus Innsbruck. Wohnte früher in Vomp, wo er das Opfer kennen lernte. Sollte vor dem Mord eine Strafe antreten, bekam aber Aufschub. Schwurgerichtsverhandlung ab 28.4.36: Urteil 20 Jahre schwerer Kerker und Landesverweisung. Ausführliche Darstellung ab IZ 29.4.1936, 5
Alter: 48; Aufsichtsjäger, seit längerer Zeit vermisst. Seine Leiche wurde am 30.4. in der Nähe der Magdeburger Hütte gefunden. War ausgeapert, wies aber schwere Kopfverletzungen, die kaum von einem Absturz stammen konnten. Klärung des Falles in IZ 12.5.1935: Trat wahrscheinlich eine Schneewächte los und stürzte mit dem Kopf auf ein Drahtseil. Wurde ohnmächtig und erfror dabei.
Alter: 24; Bäckergehilfe, war Bremser im Bob Rettenberg III des Amateursportvereines Innsbruck. Viele schwere Unfälle bei der Österreichischen Bobsportwoche in Igls. Bei der Tiroler Meisterschaft für 4er Bobs am 25.1. geriet das Gefährt über die Bahn, wobei Hatzl gegen eine Fahnenstange geschleudert wurde. Erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er 2 Tage später in der Innsbrucker Klinik starb. Foto in IZ 31.1.35, 6.
Alter: [unklar]; 2 Kinder rodelten über die Lend Richtung Inn. Der hinten sitzende Bursche fiel herab, das Mädchen geriet in den Inn und wurde fortgetrieben. Leiche wurde nicht gefunden.
Alter: 40; Momentan große Lawinenstürze in Tirol. Eine Lawine ging gegen das Magnesitwerk in Tux ab und verschüttete einen Zimmerpolier des Werkes aus Vorarlberg. Konnte am Folgetag nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 29; Knecht befand sich im Stall, als eine Lawine das Bauernhaus verschüttete. Das Opfer und 10 Stück Vieh wurden getötet.
Alter: [unklar]; Langjähriger Aufseher der Jamtalhütte. Geriet unter eine Lawine, seine Leiche wurde 2 Tage später gefunden.
Alter: 27; Hausmädchen aus Franzensfeste. Starb in der Innsbrucker Hautklinik an schweren Verbrennungen.
Alter: 20; Schlosser, trübsinnig, erschoss sich in der Nähe des Sandwirthauses in der Reichenau.
Martin Schrof von Axams stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein Haus in Axams aus, das er von Paul Praxmarer von Axams gekauft hat, der es von seinem Vater Elias Praxmarer geerbt hat.
Siegler: Siegelbitte: Christof Schrof, Stadtrichter von Hall Franz Bernhardt, Schreiber
Zeugen: Hans Fruet, Schuhmacher und Bürger von Hall; Jakob Rohrpacher, Schreiber von Hall
Alter: 51; Maurer aus Kramsach. Starb nach einem Sturz von einem Dach.
Alter: 3; Pflegekind der Familie Lener. Stieg unbemerkt auf den Herd und entfernte den Deckel eines Waschzubers mit heißer Lauge. Geriet mit dem Oberkörper in die Flüssigkeit und erlitt schwere Verbrühungen, an denen es am nächsten Tag verstarb.
Alter: 45; Seine Leiche wurde im Wald oberhalb von Kranebitten gefunden. Hatte sich erschossen. Hatte sich finanzielle Unregelmäßigkeiten zuschulden kommen lassen und kündigte den Selbstmord an. War ehemals Vorstand des FC Veldidena und Funktionär im TFV.
Alter: 5; Beobachtete in der Waschküche seinen Bruder, der Skier über heißem Wasser biegen versuchte. Stieß einen Kessel um, wobei sich siedendes Wasser über ihn ergoss. Starb daran nach einigen Stunden.
Alter: 25; Bauernsohn, war damit beschäftigt, Holzstämme über eine Riese ins Tal zu befördern. Wurde von einem Baum erfasst und mitgerissen.
Alter: 2; Kind einer Bauerntochter erlitt schwere Verbrennungen, an denen es im Zamser Spital verstarb.
Alter: 37; Schlosser bei der Stubaitalbahn. Geriet beim Auswechseln eines Bügels mit der Hochspannung in Kontakt. Vergaß den Strom abzuschalten. Erlitt tödliche Verbrennungen.
Alter: 55; Bundesbahnangestellter, erhängte sich im Keller seiner Wohnung.
Alter: 29; Skilehrer aus Innsbruck. Stürzte bei einem Rennen im Piemont am 24.2. und erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er im Krankenhaus von Biella 2 Tage später verstarb. Die Leiche wurde nach Innsbruck überführt und in Wilten begraben.
Alter: 9; Pflegekind des Hagleitner Bauern. Wurde vor der Haltestelle von einem Personenzug überfahren und getötet.
Alter: 3; Kind eines Bauaufsehers. Starb an schweren Brandwunden im Spital von Zams.
Alter: 6; Kind eines Eisenbahnbediensteten.
Gottfried Stern von Raitis (Gern. Mutters) stellt der Waldaufstiftung einen Revers über drei Lehen in Raitis aus, die er von seinem Vater Paul Stern übernommen hat.
Siegler: Christof Schrof, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Franz Bernhardt, Schreiber
Zeugen: Josef Mader, Ratsdiener von Hall; Jakob Rohrpa cher, Schreiber
Alter: 36; Arbeiter aus Kirchbichl. Tötete sich mit einer Sprengkapsel.
Alter: 63; Haasbäuerin, schwermütig. Stürzte sich in den „Hopfgartner Wasserfall“, wo man sie bald darauf ertrunken auffand.
Alter: 22; Bauernsohn mit Beziehungsproblemen. Erschoss sich in der Tenne des Bauernhofes.
Alter: 68; Holzarbeiter, starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 43; Angestellter, nervenleidend, erhängte sich in der Garderobe seines Geschäftes.
Alter: 60; War am Heimweg von Rattenberg nach Oberau/Wildschönau und benutzte dazu die Kundler Klamm. Stürzte in der Nacht ab und wurde vom Bach noch 600m weitergeschwemmt.
Alter: 27; Hilfsarbeiter, wollte nach der Arbeit bei der Innregulierung am Abend nach Hause fahren. In einer Engstelle kam ihm ein LKW entgegen. Er stürzte und geriet unter die Räder. Erlitt tödliche Kopfverletzungen und starb im Zamser Spital.
Alter: 65; Schadlbauer in Itterdörfl. Verunglückte von ein paar Tagen mit seinem Pferdefuhrwerk und starb später an den Verletzungen im Wörgler Spital.
Alter: 59; Tod durch Erhängen.
Alter: 23; Arbeiter beim Bau der Gerlosstraße. Wurde durch herabstürzendes Gestein bei Zaberbach getroffen und tödlich verletzt. Stammte aus Zell/Ziller.
Alter: 71
Matthias Oberhamber, Nauschiffmeister und Rats bürger von Hall, hat mit grundherrlicher Zustimmung des Spitals einen Stadel an der Unteren Lend um 12 Werkschuh nach Osten verlängert und einen zweiten Stadel höher geboreneut. Er verpflichtet sich, beide nicht als Getreideschütte sondern nur zur Aufbewahrung seines Schiffzeuges zu verwenden.
Siegler: Matthias Oberhamber