Alter: 16; Laborant im Magnesitwerk aus Innsbruck.
Alter: 41; Wurde in einem Gasthaus, tief bewusstlos, aufgefunden und ins Krankenhaus überführt, wo sie kurz darauf starb. Hatte eine hohe Dosis Veronal eingenommen. Vermutete Gründe: Beziehungsprobleme.
Alter: 24; Friseurgehilfe bzw. Tochter eines Eisenbahners aus Leoben. Wurden seit mehreren Tagen in den Stubaier Alpen vermisst. Schrieben von der Franz-Senn-Hütte einen Brief nach Hause, wo sie ihren Selbstmord ankündigten. Leichen wurden am 27.12. auf der Ochsenalpe gefunden. Huber dürfte zuerst seine Geliebte, dann sich selbst erschossen haben. Wurden in Neustift beerdigt.
Alter: 17; Allesamt Eisenbahnarbeiter, tw. aus Welschtirol. Kamen bei einem schweren Arbeitsunfall beim Bau der Brennerbahn ums Leben. Keine Erwähnung in den Zeitungen!
Agnes Tanner, Witwe des Christof Mader, Ratsbürger von Hall, vertreten durch Andreas Leichter, Rotgerbermeister und Bürger von Hall, stellen der Nikolauskirche von Hall, vertreten durch Christof Schrof, Gastgeborener und Ratsbürger von Hall, einen Revers über ihr Haus in der Schmiedgasse (Schmiedgasse 9) aus, das im Osten an die Gasse sowie Michael Haller, im Süden an den Stall des Michael Haller im Stadtgraben, im Westen an das zweite Mader’sche Haus und im Norden an die Gasse grenzt.
Siegler: Siegelbitte: Johann Aichinger, Stadtrichter von Hall Josef Felber, Bürgermeisteramtsverwalter von Hall
Zeugen: Dr. Paul Papprian, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall; Matthias Kögler, Handelsmann und Bürger von Hall; Georg Pergamentann, Stadtschreibereibedienter
Alter: 20; Friseurgehilfe bzw. Tochter eines Eisenbahners aus Leoben. Wurden seit mehreren Tagen in den Stubaier Alpen vermisst. Schrieben von der Franz-Senn-Hütte einen Brief nach Hause, wo sie ihren Selbstmord ankündigten. Leichen wurden am 27.12. auf der Ochsenalpe gefunden. Huber dürfte zuerst seine Geliebte, dann sich selbst erschossen haben. Wurden in Neustift beerdigt.
Alter: 26; Angestellter des Hotels „Edelweiß“. Wollte am Dachboden einen provisorischen Stromanschluss herstellen, geriet aber in den Starkstrom. Wurde augenblicklich getötet.
Alter: 14; Fuhr mit Schlittschuhen in voller Fahrt von einer Seitengasse des Ortes in einen Postautobus. Wurde ins Krankenhaus Zams gebracht, wo er aber bald darauf starb.
Alter: 45; Lokomotivführer aus Innsbruck. Geriet in der Station Schwarzach/St. Veit in die Hochspannungsleitung und wurde auf der Stelle getötet.
Alter: 4.5; Holte sich in einem unbeaufsichtigten Moment eine Flasche vom Regal und trank daraus. Deren Inhalt war aber Essigessenz. Kind starb nach 2 Tagen an Verätzungen.
Alter: 35; Händler aus Dornbirn. Erhängte sich in einer Zelle aus Angst vor einer Bestrafung.
Alter: 48; Ehepaar wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Hatten sich mit Leuchtgas vergiftet. Er war bekannter Facharzt für Hautkrankheiten, hatte allerdings große gesundheitliche Probleme.
Alter: 40; Ehepaar wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Hatten sich mit Leuchtgas vergiftet. Er war bekannter Facharzt für Hautkrankheiten, hatte allerdings große gesundheitliche Probleme.
Alter: 23; Magazineur aus Wilten, war seit ein paar Tagen abgängig. Wurde am 3.1. erschossen aufgefunden.
Alter: 12; Sohn eines Hilfsarbeiters. Half bei Holzarbeiten seiner Eltern mit. Als auf einem steilen Hang ein Baumstamm ins Rollen kam, konnte der Bursche nicht mehr rechtzeitig wegspringen. Starb an den schweren Brustverletzungen.
Lorenz Geyr von Perfall im Sellrain stellt der Waldaufstiftung einen Revers über das Viertel des Pirchebenhofes aus, das er von Georg und Maria Jordan gekauft hat.
Siegler: Johann Strobl, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Paul Rohrbacher, Stadtschreiber
Zeugen: Kaspar Mühlbacher, Stadtgerichtsprokurator von Hall; Ambrosius Schiestl
Alter: 30; Allesamt Eisenbahnarbeiter, tw. aus Welschtirol. Kamen bei einem schweren Arbeitsunfall beim Bau der Brennerbahn ums Leben. Keine Erwähnung in den Zeitungen!
Alter: 25; Chemiestudenten aus London. Wollten ohne Führer einen Aufstieg aufs Hochjochhospiz unternehmen, obwohl von Einheimischen wegen Lawinengefahr davon abgeraten wurde. Nachdem sie vermisst wurden brach ein Suchtrupp auf. Man fand sie in 2 getrennten Lawinen. Einer muss zuvor gestürzt sein, der andere versuchte Hilfe zu holen und beide wurden verschüttet.
Alter: 25; Chemiestudenten aus London. Wollten ohne Führer einen Aufstieg aufs Hochjochhospiz unternehmen, obwohl von Einheimischen wegen Lawinengefahr davon abgeraten wurde. Nachdem sie vermisst wurden brach ein Suchtrupp auf. Man fand sie in 2 getrennten Lawinen. Einer muss zuvor gestürzt sein, der andere versuchte Hilfe zu holen und beide wurden verschüttet.
Alter: 28; Hausgehilfin aus Schwaz. Tod durch Erhängen.
Alter: 34; Maschinenschlosser, arbeitslos. Vergiftete sich in seiner Wohnung.
Alter: 45; Schmied, arbeitslos. Erhängte sich in einer Baracke am Prügelbau.
Alter: 39; Handelsangestellter, nervenleidend. Tod durch Erschießen.
Alter: 34; Bindermeister. Stürzte in einem Stadel vom Heustock und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb daran einen Tag später.
Alter: 31; Arbeiter beim Magnesitwerk aus Finkenberg. Wurde nach einer Sprengung von Gesteinsmassen verschüttet und tödlich verletzt.
Alter: 20; War mit Kollegen bei einer Skitour auf der Venetspitze. Trat dort ein Schneebrett los, das ihn 300m in die Tiefe riss. Trotz schneller Bergung war er bereits erstickt.
Alter: 8; Versuchte mit Schlittschuhen einen Hang bei der Sennstraße herabzufahren. Stürzte und wurde von einem LKW überfahren. Verstarb in der Klinik an der Kettenbrücke.
Das Bergwerksdirektorat Schwaz kauft für den Lienzer Messinghandel aus dem fürstl. brixnerischen Herrschaftswald in Thurn am Gader den Buthiawald und in der Herrschaft Anras den Jochwald. Nach langjährigen Vorverhandlungen kommt es in Mittewald zu Anras zum Holzvertrag. In Punkt 9 ff wird die Überlassung des Jochwaldes geregelt. Dieser beginnt beim Steig unter dem Rainer-Kaser-Platzl nach Steinbach ziehend zum schönen Brandboden und reicht bis zu den Steinplätzen hinaus zum Kälbergarten. Ab sofort verbietet das Hochstift seinen Untertanen alle Holzentfremdung. Dem Messinghandel wird die Holztrift nach Lienz (Punkt 11) gestattet. Unter Punkt 14 verpflichtet sich der Messinghandel, jährlich 50 Quadratklafter Brennholz für die Untertanen des Gerichtes Anras eintriften zu lassen. Der Transport zum Triftplatz erfolgt auf Kosten der Anraser. Die Ratifizierung dieses Vertrages wird in Schwaz am 28. Mai 1799 und in Brixen am 24. April vorgenommen.
Schuldbrief (Schuld-Cesion) des Gottlieb Wolf für Theresie Reiter, verwitwete Tanzl, verheiratete Reny, ausgewandert nach St. Louis in Missouri, USA; unterschrieben von Gottlieb Wolf, den Gemeindevertretern Martin Draxl, Franz Geiger ("Rath"), Josef Traxl ("Ausschuß") sowie den Zeugen Alfons Juen und Franz Zangerl. datiert it 22.2.1895, bestätigt/verfacht durch das k.k. Bezirksgericht am 14.3.1899
UntitledHolzschlägerung im Kapfwald.
Balthasar Prugger, Spieglberger zu Kal ten haus übergibt dem Georg Rieppier am Berg (Pergament in der Seinizen sein bisher innegehabtes Spiegiberger-Gut, die Hauserin-Wies und ein Angerl zu Raneburg, welches dem Wolfgang Lasser, Pfleger zu Windischmatrei, freistiftbar ist. Weiters übergibt es eine halbe Hausmühl und Stampf, welche dem Urbaramt zinsbar ist und am 14. Febr. 1716 von der Mühl zu Hinterau abgelöst wurde. Siegler: Wolfgang Lasser und Wolfgang Adam Lasser, Pfleger Zeugen: Franz Anton Fürst, Richter in Defreggen, Jakob Klettenhammer, Schreiber, Michael Perger, Bierbrauer und Georg Unterrainer zu Pruggen (Brüggen)
Liennhart Frollunger pfrundet seine Frau Kunigundt um 105 fl Rh. ins Spital zu Lienz ein. Vorbehaltlich der Notwendigkeit der Einpfründung des Lienhardt überantwortet er dem Spital 100 fl und den ganzen übrigen Besitz nach seinem und seiner Frau Tod. Falls Lienhardt jedoch vor seiner Frau sterben sollte, soll diese über seinen Besitz verfügen. Nach ihrem Tode soll der Besitz an das Spital übergehen. Siegler: Jorg Pawernfeindt, Stadtrichter zu Lienz Zeugen: Hanns Silberpeckh, Andre Vasolt, Cristoff Kreutz, alle drei Bürger zu Lienz
Pfleger Josef Johann von Pach erteilt dem Thanheimber Gerichtsamtmann Josef Tauscher anhand von vier Mandaten den Auftrag, daß alle Untertanen des Königs von Frankreich und Sardinien, des Herzogs von Savoyen und deren Helfershelfer zu Reichsfeinden erklärt werden und deshalb sofort des Landes zu verweisen sind. Folglich darf sich niemand anwerben lassen und in feindliche Dienste treten. Es dürfen auch keine Waren der Feinde transportiert oder gehandelt werden. Ebenso sind Exporte von Getreide, Mehl, Pferden, Vieh, Gewehren, Pulver, Blei, Schwefel und Salpeter verboten. Es ist keinem Deutschen gestattet, nach Frankreich oder anderen feindlichen Ländern zu reisen. Verstöße gegen diese Verbote werden an Leib, Ehre und Gut, auch Leben geahndet. Diese Mandate sind sogleich öffentlich zu verlesen.
Die Repräsentation und Hofkammer genehmigt mit 11. März der Gemeinde Zams auf deren Bitte die Feuerstattgerechtsame von der Fröchischen Behausung auf das gemeindeeigene alte Zollhäusl zu übertragen und dort eine Küche, 3 Kammern, Stube, Stadels und Stall auf dem öden Gemeindegrund zu errichten. Die baufällige alte Behausung ist abz ul ragen und die zweite Stubengerechtigkeit erlischt. Die Neuerrichtung wird ausdrücklich in Mauerwerk ausgeführt, weil sie weniger Holzkonsum erfordert. Zu Martini ist jährlich der Translationszins von 3 kr an das Zollamt Finstermünz zu entrichten. Siegler: Kammerpräsident und Räte Josef Graf Trapp, Seba stian Graf und Karl Freiherr von Sternbach
Bittschrift des Jakob Khrimpacher und des Martin Rechenauer, beide Fleischhacker in Hopfgarten, weil sich Christian Rapperschnee (Reperschne) ohne Befugnis die Metzgei anmaße.
Zwischen den Tischlern und Fässern in der Stadt und im Landgericht Küzpichl kommt es mit den sechs Viertlem nach Einführung der Handwerksartikel vom 28. Juli 1716 zu einem Vergleich, welcher den Taglohn und die Anzahl der Handwerker in den Vierteln und in der Stadt festlegt. Es dürfen keine neuen Meister aufgenommen werden, bis die reduzierte Zahl erreicht ist.Wer das beste Meisterstück fertigt, soll die Werkstatt übernehmen. Der Taglohn soll bei Verköstigung beim Bauern für den Meister 12 kr und für den Gesellen 9 kr betragen.
Christian Selawer, Bürger zu Ratenberg, verkauft der Virgiliuskirche zu Ratenberg fünf lb Berner ewige Gült von seinem Haus in der Stadt Ratenberg, welches vor dem neuen Spital an dem Eck zwischen Simon Prunners und Michael Awers Häusern gelegen ist. Dafür erhält er von den Kirchpröpsten Stefan Player und Lienhard Haller eine ungenannte Summe. Siegler: Bartlmä Knoll, Bürger zu Ratenberg Zeugen: Jörg Kürschner, Friedl Schäffler und Gilg Peck, alle Bürger zu Ratenberg
Schreiben des Kreisamtes Schwaz an das Stadtmagistrat Kufstein mit der Aufforderung, dass sich sämtliche Lebzelter und Wachszieher, welche sich inkorporieren lassen wollen, melden sollten, da es bisher keine eigentliche Wachszieherinnung in Tirol gegeben habe.
Herzog Friedrich IV. von Osterreich bestätigt der Else, Tochter des Schellms, das von Herzog Albrecht stammende Privileg I des swarczen salcz'.;
Siegler: Friedrich IV.
Gültverzeichnis der ewigen Zinse für die Liebfrauenkirche zu Vendles (Vendlis). Die Zinsgüter liegen in Pruz, Kauns, Lesens, Ried und Vendles. Die Stifter mit ihren Stiftsgründen sind die Pemegker vom Pruzer Feld, Kuenzli Schmezer vom Kapis Rand zu Pruz, Hans Grießer vom Graben, Hans zu Ten, Friedrich von Pemegkh auf Ruffanel, Oswald Schuechterlis Sohn zu Prunach und Miterstainach, Hans Hainz von Fließ zu Kauns in der Flair, Jakob Raß zu Kauns in Telltem, Ulrich Sprenger aus Kaunertal in dem Tel(l)tem, Christian Marckh, Klain Hainzen Hof zu Prantach, Klaus Pachet, Rauff Weyler, Hans Schrof einen Acker an der Leich, Hais Maygster aus dem Wurfeisgut zu Tesnes, Stoffel Mesner zu Ried, Michael Maß zu Vendles, Ulrich von Anders zu Vendles, Martin Greuter, Hans Greuter, Gali Lauy zu Enprug, Martin Graß auf der Wasserwiese, Hans Groß, Peter Winckler (mehrmals) zu Ensstain, Hans Sturm, Georg Sprenger, Hans der Meßner, Heinrich Draxel, Joas Stains Erben, Paul Fiz, Kaspar Zengerli und Kaspar Leyret.
Verrechnungsbuch für den jeweiligen Dorfmeister über die Steueranlage und die Ausgaben der Nachbarschaft Kundl beginnend 1773 mit Dorfmeister Johann Rißbacher. Es folgen als Dorfmeister Josef Hechenleitner 1776, Jakob Oberauer 1777 usw., Anton Jaud 1790, Josef Edenstrasser 1796, Josef Pacher 1800, Matthias Wiechenthaler 1806 usw., Sebastian Dengg 1818, Sebastian Lettenbichler 1821 und Alois Abenthung 1824. Siegler: Original Unterschriften der Bevollmächtigten Zeugen: Genannte Ausschussleute
Kaiser Leopold verleiht auf Bitte der Gemeindsleute zu Praittenwang und Reite Wun, Weide und Berg, genannt Harlander und Ligveist, wozu Waldmeister Johannes Zwerger, als ihr Mitbürger zum Lehenträger ermächtigt wird. Dieses Lehen ist zwar nach dem Tod des vorherigen Lehensträgers Peter Pachter heimgefallen, wird aber aus besonderer Gnade und gegen ein Ehrschatz neuerlich an die Gemeinden und ihren bevollmächtigten Lehenträger Zwerger verliehen. Dafür ist jährlich auf das Schloß Ehmberg ein gewisser Zins und Dienst zu leisten. Der Lehensträger hat dazu den leiblichen Eid geschworen. Siegler: Der Aussteller
Konkurrenzleistung zum Telefonbau
Christa, Schwärzl, Bürger und Messerschmied zu Imst, verkauft mit Zustimmung des Spitals als Grundherrschaft dem Jeremias Jois, Bürger und Weißgerber zu Imst die Baurechte einer Hofstatt zu einer Weißgerberwerkstatt samt einem Brunnenrecht in dem Unteren Markt zu Imst. Siegler: Hans Füger von Hirschberg Zeugen: Christian Werz, Baumeister, Konrad Trenkwakler, Gerichtsschreiber, Veit Tenig, Michael Wolgfall, Georg Holer und Mang Wächter, Weißgerber, alle Bürger zu Imst