Alter: 25; Verkäuferin, wollte mit ihrem Fahrrad von Rum nach Innsbruck fahren und wurde von einem Auto niedergestoßen. Schien geblendet worden zu sein. Opfer wurde ins Innsbrucker Krankenhaus gebracht, wo es noch am selben Tag verstarb.
Alter: 43; Trübsinnig, familiäre Probleme. Stürzte sich durch das Abortfenster des Krankenhauses Wörgl in den Hof und starb einen Tag später an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: [unklar]; Bauernsohn von Hausberg in Westendorf. Verletzte sich beim Ranggeln schwer an der Wirbelsäule und starb im Krankenhaus von Kitzbühel. Später revidiert in Innsbrucker Nachrichten
Alter: 53; Hilfsarbeiter aus Oberhofen. Erlitt bei einem Autounfall tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 21; Magd aus Kitzbühel. War beim Bauern Astl in Brixen beschäftigt und wurde ab November vermisst. Erst am 29.6.1942 (!!) gelang es, diesen Vorfall aufzuklären. Johann Astl gab zu, damals die Frau erwürgt zu haben, da sie von ihm schwanger war. Vergrub ihre Leiche im angrenzenden Wald, wo sie gefunden wurde. Johann Astl (*1886) wurde vom Sondergericht Innsbruck am 17.9.1942 zum Tode verurteilt. Tatsächlich am 19.10.42 in München-Stadelheim exekutiert
Alter: 8; Spielkamerad fand ein Gewehr und beide begannen daran zu hantieren. Als ein Schuss unvermutet losging, traf er das Opfer in den Kopf. War sofort tot.
Alter: 11; Wurde am Lager eines Steinmetzes tot aufgefunden. Wurde von einem 250kg schweren Grabstein, der umfiel, erschlagen.
Alter: 52; Stürzte am Nachhauseweg in der Nacht im felsigen Gelände ab. War Buchhalter der Sparkasse in Reutte.
Alter: 22; War mit Aufräumarbeiten nach einem Windwurf beschäftigt. Ein Baumstamm brach zu früh ab und das Opfer wurde von einem fallenden Stein tödlich getroffen.
Alter: 31; Hebamme, schob einen Kinderwagen und war in Begleitung eines Mädchens, das ebenfalls einen Kinderwagen schob. Ein LKW, der in Richtung Innsbruck fuhr stieß die Frau von hinten nieder und überrollte sie. Sie war sofort tot. Das 3-jährige Kind wurde schwer verletzt. Gerichtsverhandlung gegen den LKW Fahrer Josef Bair (31 Jahre) am 29.1.1935: War anscheinend an die 30 Stunden ununterbrochen am Lenkrad. Unglück passierte, als er kurz einschlief. Urteil: 4 Monate schwerer Kerker.
Simon Praxmarer von Axams, genannt Taxer, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über den Adlshof oberhalb von Birgitz aus, den er von Georg Kupprian und seiner Gattin Agnes Puecher gekauft hat. Matthias Leitner, Stadtrichter von Hall Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter Georg Muessackh von Axams; Georg Bergmann, Stadtschreibereibedienter
Siegler: Siegelbitte:
Zeugen:
Alter: 19; Allesamt Eisenbahnarbeiter, tw. aus Welschtirol. Kamen bei einem schweren Arbeitsunfall beim Bau der Brennerbahn ums Leben. Keine Erwähnung in den Zeitungen!
Alter: 28; Bauernsohn, wurde im Gebirge von einem Steinschlag getroffen.
Alter: 26; Arbeiter beim Bau der Gerlosstraße. Ging am Abend mit 2 Kollegen vom Gasthaus nach Hause. Unvermutet begann ein Streit, bei dem Hermann Klieber (28 Jahre) aus Reith/Alpbachtal seinen 2 Begleitern nachschoss. Grund war Eifersucht. Darnhofer starb am Weg ins Krankenhaus Zell/Ziller. Gerichtsverhandlung am 21.5.1935 gegen den Täter wegen des tödlichen Pistolenschusses. Fühlte sich am Heimgang von anderen Burschen verfolgt und gab Schüsse auf sie ab. Das Opfer wurde dabei tödlich getroffen. Wurde wegen Notwehrüberschreitung zu 4 Monaten strengen Arrests verurteilt.
Alter: 26; Bauernsohn, erlitt bei der Holzarbeit tödliche Verletzungen im Brustbereich.
Alter: 29; Arbeiter im Steinbruch aus Nassereith. Rutschte bei der Arbeit aus und konnte das Sicherungsseil nicht halten. Stürzte 50m tief ab und war auf der Stelle tot. Sein Vater Fidel Scheiring verunglückte vor knapp 4 Jahren auf die gleiche Weise am selben Ort (28.2.31).
Alter: 30; Wurde von Schutzkorpsmännern beim Wildern ertappt. Missachtete die Aufforderung Stehen zu bleiben und legte auf die Männer an. Beim Schusswechsel wurde Ellinger tödlich im Hals getroffen.
Alter: 52; Privatbeamter, stürzte am Weg nach Lechaschau tödlich ab.
Alter: 73; Gutsbesitzer, erschoss sich im Westfriedhof am Grabe seiner Frau.
Alter: 52; Angestellter in der Krankenkasse, nervenleidend. Tod durch Erhängen.
Alter: 39; Maurer mit finanziellen Problemen, erhängte sich in seiner Wohnung in Wilten.
Alter: 27; Starb an schweren Kopfverletzungen in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 40; Allesamt Eisenbahnarbeiter, tw. aus Welschtirol. Kamen bei einem schweren Arbeitsunfall beim Bau der Brennerbahn ums Leben. Keine Erwähnung in den Zeitungen!
Andreas Paulstainer, Pfannhausamtsarbeiter von Hall, hat 1688 von Maximilian Neuhauser, Schiffknecht und Inwohner von Hall, ein Haus in der Unteren Fassergasse gekauft, welches im Osten an den Fahrweg beim Münzrinnwerk, im Süden an Christof Jakob Högwein, im Westen an Hans Strobel d.Ä. und im Norden an Paul Pogner grenzt. Da er vom Kirchenpropst der Nikolauskirche Christof Schrof ein Darlehen für den Kauf erhalten hat, überschreibt er nun der Nikolauskirche einen Grundzins von 3 Kreuzern.
Siegler: Johann Aichinger, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Georg Pergamentann, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Martin Perauer, Stadtgerichtsprokurator und Bürger von Hall; Martin Aigentier, Stadtzimmermeister und Bürger von Hall
Alter: 6; Überquerte unvorsichtig die Straße und wurde von einem Auto niedergestoßen. Starb bald darauf.
Alter: 21; Frau stürzte sich vor einen Personenzug. Aufgefundener Brief deutete auf Beziehungsprobleme hin. War ein Bauernmagd vom Wattenerberg.
Alter: 31; Bauernsohn, geistig behindert aus Saxen. Kehrte von einem Spaziergang im Wald nicht mehr zurück. Wurde mit tödlichen Kopfverletzungen aufgefunden. War abgestürzt.
Alter: 56; Gerichtsverhandlung gegen Wilhelm R., Hilfsarbeiter am 29.5.1935. Stieß auf der Fahrt nach Hause den Kleinhäusler nieder, der anscheinend nicht auf seine Glockenzeichen reagierte. Dieser erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er 2 Tage später starb. Urteil: 14 Tage strenger Arrest.
Alter: 16; War in der Nähe der Widschwenteralm mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurde von einem fallenden Baum getroffen und tödlich verletzt. Wurde in seiner Heimatgemeinde Schwoich beerdigt.
Alter: 19; Dienstmagd aus Walchsee. Tod durch Erhängen.
Alter: 27; Fuhrknecht, wurde durch einen Stromschlag getötet. In Erl begraben.
Alter: 71; Hilfsarbeiter, aus Oberitalien stammend, dürfte im angeheiterten Zustand ins Mühlwasser gefallen sein. Wurde in den Ziller geschwemmt, wo seine Leiche gefunden wurde.
Alter: 34; Arbeitsloser aus Navis. War auf Bettelei in Mühlen unterwegs. Bekam mehrmals Unterkunft bei einem Bauern. Wurde zuletzt tot in einem Zimmer aufgefunden. Hatte sich vergiftet.
Alter: 23; Knecht aus Kärnten mit Beziehungsproblemen. Erhängte sich bei den Allerheiligenhöfen.
Aufstellung des Zehents, welchen das Spital von Hall von verschiedenen Höfen am Watten- und Vöglsberg zu erhalten hat.
Siegler: Georg Planckh, Gerichtsanwalt und -Schreiber
Alter: [unklar}; Allesamt Eisenbahnarbeiter, tw. aus Welschtirol. Kamen bei einem schweren Arbeitsunfall beim Bau der Brennerbahn ums Leben. Keine Erwähnung in den Zeitungen!
Alter: 30; Bauernknecht, erhängte sich in der Stube des Brunnhofes.
Alter: 59; Besitzer des Gasthofes „Zur Gemse“ auf der Hungerburg. Schwermütig, Tod durch Öffnen der Pulsadern. Konnte im Krankenhaus Innsbruck nicht mehr gerettet werden. Hinweis auf Selbstmord nur im Tiroler Grenzboten!
Alter: 34; War mit Holzarbeiten beschäftigt, als ein triftender Baumstamm ihn traf. Erlitt tödliche Kopfverletzungen. War ein Sohn des Scheiderbauern aus St. Johann.
Alter: 20; Schutzkorpsmänner. Wurden in der Nähe der Grenze von vorerst Unbekannten angeschossen. Erlagen beide ihren Verletzungen im Krankenhaus von Kufstein. Glanzl konnte noch vor seinem Tod eine Beschreibung der Vorgänge geben. Wurden von 3 Männern angegriffen, möglicherweise von Legionären (österreichische Nationalsozialisten in Deutschland). Dürften nach der Tat über die Grenze geflüchtet sein. Bekamen staatliche Begräbnisse in Hötting bzw. Kirchbichl, ihrer Heimatgemeinden. Fotos in IZ 19.12.34, 3
Alter: 26; Schutzkorpsmänner. Wurden in der Nähe der Grenze von vorerst Unbekannten angeschossen. Erlagen beide ihren Verletzungen im Krankenhaus von Kufstein. Glanzl konnte noch vor seinem Tod eine Beschreibung der Vorgänge geben. Wurden von 3 Männern angegriffen, möglicherweise von Legionären (österreichische Nationalsozialisten in Deutschland). Dürften nach der Tat über die Grenze geflüchtet sein. Bekamen staatliche Begräbnisse in Hötting bzw. Kirchbichl, ihrer Heimatgemeinden. Fotos in IZ 19.12.34, 3
Alter: 56; Schuhmacher aus Zirl. Warf sich in der Nähe des Bahnhofes vor einem Güterzug. Eine Frau wollte dies verhindern, wurde aber zur Seite geschleudert.
Alter: 62; 2 Brandenberger gingen auf illegale Jagd. Dabei gerieten sie über die bayrische Grenze, wo sie gestellt wurden. Opfer erhielt dabei einen Bauchschuss, an dem er kurz darauf starb.