Alter: 21; Mineur im Magnesitwerk in Lanersbach. Spielte mit einem Kollegen, Adolf Thaler (34 Jahre) aus Brixlegg, auf der Schrofenalm Karten. Täter warf dem Opfer vor, betrogen zu haben, wobei es zu Handgreiflichkeiten kam. Thaler griff sich ein Messer und stach auf Koidl ein. Der erlag bald darauf den schweren Unterleibsverletzungen im Krankenhaus von Mayrhofen. Der Täter konnte zwischendurch flüchten, wurde aber gefasst und zum Standgericht Innsbruck überstellt. Stammte aus Wiesing und wurde dort auch begraben. Gerichtsverhandlung am 9.10.34: 2,5 Jahre schwerer Kerker für Thaler.
Alter: 46; Zollwachebeamter in Innsbruck. Wurde von einem herabkollernden Wurzelstück, den ein Einheimischer beim Klockerbichl nicht mehr unter Kontrolle bringen konnte, bei der Fahrt mit seinem Motorrad getroffen und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Seine mitfahrende Frau blieb unverletzt.
Alter: 52; Kaufmann aus Innsbruck auf Urlaub. Ertrank im See. Konnte zwar schnell geborgen werden, Wiederbelebungsversuche blieben allerdings erfolglos.
Alter: 8; Ferienkind aus Wien. Wurde von einem fallenden Stein getroffen und tödlich am Kopf verletzt. Wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 10; Kind eines Hilfsarbeiters aus Arzl/Innsbruck. Starb an einer Pilzvergiftung im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 67; Pensionistin aus Innsbruck, auf Besuch bei Bekannten. Stürzte über eine Stiege und erlitt mehrfache Verletzungen, an denen sie im Zamser Spital starb.
Thomas Puecher, oö. geheimer Hofkanzlist in Innsbruck, hat 500 Gulden für die Stiftung eines Jahrtages bei der Nikolauskirche in Hall vermacht.
Siegler: Bischöfliches Ordinariat; Stadt Hall; Stadtpfarrer von Hall
Alter: 87; Starb nach einem Sturz in die Zillertaler Ache.
Alter: 30; Bauernknecht aus Amras. Wurde schwer betrunken in einem Acker in Pradl gefunden und ins Krankenhaus eingeliefert. Starb dort nach kurzer Zeit. Diagnose: Alkoholvergiftung. Spätere Erhebungen ergaben, dass er auch einen Bruch des Schädels hatte, der von einer vorhergegangenen Rauferei im Gasthaus stammte.
Alter: 52; Bäuerin, wurde schon seit langer Zeit vermisst. Ihre Leiche wurde in Bayern am 18.10. angeschwemmt. Konnte länger nicht identifiziert werden. Ihr Mann ließ sie abholen und in Kössen begraben. War aber Irrtum, denn man fand ihre Leiche später im Wald auf. Hatte sich erhängt!
Alter: 68; Pensionist der Bundesbahn. Wurde tot aus dem Mühlbach geborgen. Am Heimweg von einem Gasthausbesuch dürfte er in der Nacht in den Bach geraten sein.
Alter: 25; Touristin aus Wien. Versuchte mit einem Kollegen eine Klettertour auf die Schwarze Wand. Stürzte dort ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 12; Ferienkind aus Knittelfeld. Wanderte mit anderen Kindern und einer Aufsichtsperson auf die Hermann-von-Barth-Hütte. Am Rückweg versuchte es über eine steile Bergmahd zu rutschen, was außer Kontrolle geriet. Schlug mehrfach mit dem Kopf auf den Boden und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 57; Bäcker aus Telfs. Erhängte sich aus unbekannten Gründen.
Alter: 40; Postbeamter aus Kitzbühel. Stürzte bei einer Wanderung von Krimml nach Zell/Ziller ab. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 68; Altersrentner, starb im Zamser Spital an einer Schädelfraktur.
Alter: 54; Bergarbeiter, fuhr mit einem Rollwagen mit hoher Geschwindigkeit in einen Kohlestollen. Stieß dabei mit einer entgegenkommenden Lokomotive zusammen. Erlitt schwere Brustverletzungen, an denen er im Krankenhaus Wörgl verstarb.
Alter: 30; War mit Kabelverlegungen entlang der Straße beschäftigt. Dabei stürzte eine Grabenwand ein und verschüttete das Opfer. Wurde ins Wörgler Krankenhaus gebracht, wo es aber an inneren Verletzungen verstarb.
Alter: 52; Ertrank im Sillkanal.
Dr. Elias Staudacher, Stiftspfennigmeister von Hall, hat in seinem Testament 200 Gulden für vier Jahrestage bei der Nikolauskirche in Hall gestiftet.
Siegler: Josef Barati; Stadt Hall
Alter: 48; Musiker, Tod durch Erhängen.
Alter: 24; Ziehsohn des Hochhausbauern in Bruck. Wurde beim Fensterln von einem Mädchen abgewiesen und erhängte sich daraufhin am Gitter des Fensters.
Alter: 37; Tischler. War seit seiner Kindheit taubstumm. Tod durch Erhängen. Sein Vater hatte sich am 5.7.1934 auf die gleiche Weise getötet.
Alter: 29; Elektriker bei der Bundesbahn. Geriet bei der Arbeit in den Starkstrom und wurde tödlich verletzt. Wurde in Wilten begraben.
Alter: 20; Bauernknecht in Amras. Sprang vom Heustock auf den Tennenboden, der dabei durchbrach. Stürzte 3m tief auf einen Steinboden ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Starb kurz nach der Einlieferung ins Spital.
Alter: 21; Hilfsarbeiter aus Innsbruck, warf sich in Mühlau vor einem fahrenden Zug.
Alter: 49; Mechaniker reparierte eine Stromleitung und legte dabei den Draht ins Freie. Der stand aber noch unter Spannung und tötete das zufällig des Weges kommende Opfer. War Bäckermeister in der Gemeinde. In keiner Zeitung erwähnt!! Gerichtsverhandlung am 11.4.35: Es wurde erkannt, dass der Monteur Reinstadler grob fahrlässig gehandelt hatte. Urteil: 6 Wochen strenger Arrest und Geldbußen.
Alter: 34; Fleischhauergehilfe. Sprang vor einem fahrenden Personenzug und wurde auf der Stelle getötet. War einige Tage vorher aus der Psychiatrie entlassen worden.
Alter: 49; In der Thaurer Mure sollten konfiszierte Sprengladungen kontrolliert zur Explosion gebracht werden. In einer Grube wurden sie deponiert und sollten mittels einer Zündschnur von Hölzl gezündet werden. Ein Funke löste aber die Explosion frühzeitig aus, die beiden anderen Opfer konnten sich nicht mehr rechtzeitig zurückziehen. Alle waren sie Militärangehörige, Hölzl stammte aus Innsbruck, Herlt aus Wiener-Neustadt und Ebner aus Salzburg. Am 31.5.1935 wurde ein Gedenkstein in der Thaurer Mure enthüllt (NZ 2.6.35, 7).
Alter: 47; In der Thaurer Mure sollten konfiszierte Sprengladungen kontrolliert zur Explosion gebracht werden. In einer Grube wurden sie deponiert und sollten mittels einer Zündschnur von Hölzl gezündet werden. Ein Funke löste aber die Explosion frühzeitig aus, die beiden anderen Opfer konnten sich nicht mehr rechtzeitig zurückziehen. Alle waren sie Militärangehörige, Hölzl stammte aus Innsbruck, Herlt aus Wiener-Neustadt und Ebner aus Salzburg. Am 31.5.1935 wurde ein Gedenkstein in der Thaurer Mure enthüllt (NZ 2.6.35, 7).
Alter: 6; Ertrank nach einem Sturz in den Mühlbach.
wie Urk. Nr. 1234
Alter: 23; In der Thaurer Mure sollten konfiszierte Sprengladungen kontrolliert zur Explosion gebracht werden. In einer Grube wurden sie deponiert und sollten mittels einer Zündschnur von Hölzl gezündet werden. Ein Funke löste aber die Explosion frühzeitig aus, die beiden anderen Opfer konnten sich nicht mehr rechtzeitig zurückziehen. Alle waren sie Militärangehörige, Hölzl stammte aus Innsbruck, Herlt aus Wiener-Neustadt und Ebner aus Salzburg. Am 31.5.1935 wurde ein Gedenkstein in der Thaurer Mure enthüllt (NZ 2.6.35, 7).
Alter: 57; Witwe, schwermütig, erhängte sich in ihrer Wohnung.
Alter: 60; Knecht aus Pankrazberg, schwermütig. Tod durch Erhängen.
Alter: 76; Beim Brand eines Wohnhauses versuchte das Opfer über die Stiege ins Freie zu gelangen. Dabei stürzte sie und erlitt tödliche Brustverletzungen.
Alter: 24; Elektriker bei der Bundesbahn. Geriet am 12.10. im Westbahnhof bei einer Inspektion einer Lok in den Starkstrom und wurde zu Boden geschleudert. Erlitt Verbrennungen und einen Schädelbruch. Starb 4 Tage später im Krankenhaus.
Alter: 50; Bahnwächter, wurde tot neben den Geleisen aufgefunden. Wurde von einem fahrenden Zug tödlich am Kopf verletzt.
Alter: 35; Kaufmannsgattin aus Innsbruck. Kündigte ihren Selbstmord an. Stürzte sich in den Ziller.
Alter: 36; Verkäuferin aus Schwaz. Ihre Leiche wurde am 1.10. aus dem Ziller gezogen und nach Innsbruck überführt.
Alter: 48; Fuhrmann im Mädcheninstitut Mariatal. War mit Holzarbeiten im ärarischen Wald beschäftigt. Wurde von einem triftenden Baumstamm getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 1.5; Kind eines Bergarbeiters.
Martin Mayr von Amras stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein Haus im Winkel im Oberdorf von Amras aus, das er von Bartholomeus Mayr, Gatte der Ursula Kleiber, gekauft hat.
Siegler: Matthias Leitner, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Georg Bergmann, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Veit Rupp, Steuerrestanteneinbringer; Michael Sil bergasser, Stadtschreibereibedienter
Alter: 59; k.k. Straßenmeister, starb nach einem Sturz über eine Stiege.