Alter: 6; Spielte mit anderen Kindern bei Trenkwald am Bach. Stürzte dabei ins Wasser und wurde fortgetrieben. Seine Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 73; Knecht, fiel in der Burgenlandstraße von einem Heuwagen und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb daran einen Tag später.
Alter: 29; Kellnerin aus dem Ötztal (Sautens). Wurde seit Tagen vermisst, später wurde ihre Leiche in einem Wald gefunden, die mit Steinen beschwert war. Sollte Tageseinnahmen ins Tal bringen. Wies schwere Kopfverletzungen auf, dazu Fesselspuren.
Alter: 26; Wurde nach dem Attentat auf Franz Hickl am 25.7.34 zum Tode verurteilt und noch am gleichen Tag im Hof des Landesgerichtes gehängt. Letzte Hinrichtung davor in Innsbruck am 19.4.1879.
Alter: 14
Aufzeichnungen, was im Spital an Wein, Rinds- und Schweinefleisch sowie Kiechl und anderes regulär und außerordentlich ausgegeborenen wird. Aufstellung, was von den Metzgern der Stadt bei Schlachtungen dem Spital geliefert werden muß. Beiliegend auch Handwerkerrechnungen (Schuster).
Alter: 20; Schlossergehilfe, erhängte sich im Abort des Polizeiarrestes. War beschuldigt der nationalsozialistischen Bewegung anzugehören.
Alter: 57; Holzarbeiter, geriet beim nächtlichen Heimgang über das Ehrwalder Moos in die Loisach und ertrank. Seine Leiche wurde erst 2 Tage später geborgen.
Alter: 51; Bundesbahnpensionist, schwermütig. Schnitt sich die Kehle durch.
Alter: 20; Hochschüler aus Wien. Stürzte beim Edelweißsuchen tödlich ab. Wurde in St. Jodok begraben.
Alter: 33; Hilfsarbeiter, wurde beim Brand des Gasthofes „Einhorn“ schwer verletzt. Starb an den Folgen im Haller Krankenhaus.
Alter: 2.5; Sohn des Wagnermeisters. Fiel in einem unbewachten Augenblick in die Vils, während die Eltern mit Heuarbeit beschäftigt waren. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 49; Bauernknecht, wurde auf der Sillbrücke von der Igler-Bahn erfasst und getötet. Hatte anscheinend den Zug nicht gehört.
Alter: 26; Bauernsohn aus Mils/Hall. Wollte mit einem Kollegen auf den Dristenkopf Edelweiß suchen. Glitt dabei aus und stürzte über 100m in die Tiefe.
Alter: 2; Im Sillkanal wurde die Leiche eines Kindes gefunden und identifiziert. War dieTochter einer Hilfsarbeiterin und fiel beim Spielen in den Fluss.
Alter: 31; Hilfsarbeiter aus Salzburg bzw. Hausgehilfin aus OÖ. Mieteten sich in einem Zimmer eines Gasthofes ein. Entzündeten im Ofen ein Kohlefeuer, dessen Gase sie einatmeten. Wurden am nächsten Morgen tot aufgefunden. Grund dürfte die Unmöglichkeit einer Heirat gewesen sein.
Nach Georg Vergeiner, Sohn des Anton Vergeiner und der Justina Weiler, welcher bei Andrä Troyer, Hafnermeister zu Abfaltersbach, bis zu seinem Tode arbeitete, ersucht dessen Bruder und einziger Erbe Andrä Vergeiner um Vermögenseinräumung. Die im Inventar beschriebenen Fahrnisse betragen 22 Gulden 28 kr. Die Guthaben bei Herrn von Mayr mit 31 Gulden 25 kr, bei Paul Müller zu Oberkolls mit 50 Gulden sowie aus der Verlassenschaft nach Peter Fux vom 28. Juni 1787 mit 400 Gulden ergeborenen ein Gesamtvermögen von 528 Gulden Die Ausgaben für Messen mit 30 Gulden für ein Marienbild mit 10 Gulden für Arme 12 Gulden und einige Schulden, sowie für Gerichtstaxen umfassen 129 Gulden Somit hat Andrä Vergeiner ein Vermögen von 399 Gulden zu erben. Über die Vermögensveranlagung gibt die Abhandlung nach Justina Weiller vom 4. Mai 1785 Auskunft. Zeugen: Beisitzer Josef Reitter, Könighauser und Georg Vergeiner, Partolder Siegler: Johann Erasmus Hofstetter, Pfleger zu Anras
Lienhart Rechlinger, Spitalmeister der Kirche und des Spitals zu Lienz, stellt für Margret Hollenstainer, Witwe des Nicklas Hollenstainer, mit Wissen des Stadtrichters zu Lienz, Jorg Pawernfeind,einen Pfründbrief aus. Sie gab dem Spital dafür ihren Grund, Bau und Anger zwischen Stoffl Nidenposs und Anndre Schuesters Annger, der zwei Mader groß ist, sowie ein weiteres Angerl unter dem Weingarten, das an die öffentliche Straße grenzt. Beide Anger sind Burglehen. Weiters erhielt das Spital noch einen Anger, der mit der einen Seite an den öffentlichen Weg, der nach Hoff führt,grenzt; weiters die Gerechtigkeit auf die Behausung zu Lienz neben dem Streicher, in der die Hanns Peckhin jetzt ist, und jährlich 10 Schilling Pfund zinst; weiters vier Zinnschlüsseln und einen Silberbecher. Siegler: Jorg Pawrenfeind Zeugen: Anndre Vasoldt, Walthäuser Streicher, Peter Trobsinger, alle drei Bürger zu Lienz
Tauschangebot der Kuranstalt (Widumbau)
Sammelposition: Erhebung der Naturalpreise, Genehmigung von Viehmärkten, Erhebung der Viehpreise, Haferrequirierung für 380 Pferde, Quittungen, Erhebungsblatt für verkauftes Vieh auf Viehmärkten, Liste requirierter Naturalien, weitere 7 imdatierte Verzeichnisse über gelieferte Naturalien an Truppen samt Abrechnung.
Protokoll einer Bauverhandlung betreffs der von Engelbert Ladner geplanten Vergrößerung seines im "Feuerragen" der Bahn befindlichen Heustadels, bestätigt durch die k.k. Bahnsektion Bludenz, unterzeichnet von Engelbert Ladner, Martin Draxl und Walter Wichtl (?) als Anrainer sowie von einem Gemeindevertreter.
UntitledSimon Ruggenthalier auf Zedlach (Zötlach) bekundet durch seinen mithausenden Bruder Andrä und Matthias Grader, daß er von seinem Schwager Peter Wibmer am Stein (Stain) 178 Gulden samt Zinsen erhalten hat, welche er seiner Ehefrau Barbara geborene Fuefcsch schuldig war. Er quittiert seinem Schwager hierait mit diesem Brief, daß er ihn von allen weiteren Ansprüchen entlastet. Siegler: Wolfgang Adam Lasser, Pfleger und Amtmann Zeugen: Sebastian Wol(h)lgemueth, Marktrichter, Jakob Klettenhammer, Schreiber und Christian Troyer, Inwohner zu Matrei
Erhard Schidenhofer, PflegsVerwalter der Herr schaft Imst beurkundet über Klage des Ausschusses der Bürgerschaft von Imst, daß Joachim Steidl zu Brennbichl (Prennbichl) unberechtigter Weise sein Rindvieh 'in den Gnänn' auf die Weide getrieben habe und verurteilt denselben zu Schadenersatz und Gerichtskosten. Siegler. Erhard Schidenhofer Zeugen: Christoph von Reuth, Gerichtsschreiber zu Imst, Hans Randolf und Hans Pader, beide Diener des Nikolaus Marckh zu Nassereith und Georg Grat zu Karrösten
Mittels eines Gubernial-Rescripts wird verfügt, dass die Erzeugung und der Verkauf von Spielsachen aus gefärbtem und ungenießbarem Komteig für die Lebzelter verboten sei; auch der Verkauf an Sonn- und Feiertagen sei den Lebzeltern und Wachshändlem erst nach Beendigung des Gottesdienstes erlaubt.
Heinrich Ziegel meister bestätigt der Stadt Hall und dem Pfleger des St. Nikolaus Gotteshaus, daß sie alle von ihm gelieferten Ziegel gezahlt haben.;
Siegler:
Zeugen: Hans der Schläspekchn Ulrich Chun, Bergmeister, Chlaros Halschreiber, Heinrich Häbrein, Amtmann zu Hall
Heinrich Mewrl sen., Bürger zu Ratenberg, vermacht der alten Bruderschaft 1 lb Berner jährliche Gült von seinem eigenen Haus in der Stadt Ratenberg, welches an der Kirchgasse an dem Eck liegt und von ihm selbst bewohnt wird. Siegler: Kaspar Kremser, Richter auf Kropfsperg Zeugen: Thomas Fuxler, Bürger zu Kopfstain, Thomas Prantsteter von Wergl und Hans Kamrer von Angacht
Kapitän Ferdinand Troyer schreibt dem Gerichtsamtmann Anton Tauscher zu Kleinnesslwängle, daß er lt. höchstem Befehl verpflichtet sei, am 16. Mai in Thanheimb das militärische Exerzieren vorzunehmen. Daher sollen die Untertanen von der Landmiliz an diesem Tag um 12 Uhr mit gutem sauberen Gewehr in Kleinnesslwängle erscheinen.
Die Gemeinde Zams erhält zur Sicherstellung für die Vollendung der Priesierlaufbahn des Franz Borgias Sptss eine Gegenkaution. Severin Pöll zu Tobadill (Tabendill), Kurator für Franz Spiss, Philosophiestudent, bietet gemeinsam mit der Mutter des Studenten namens Magdalena Fadumb (Anweiser ihr Vetter Paul Fadumb) der Gemeinde Zams anläßlich des Eintritts in den Petriner-Orden für die Errichtung des Mensaltitels eine Kaution an, damit er das Subdiakonat und die Priesterweihe erlangen kann. Andernfalls ist die Gemeinde von allen Verpflichtungen freizustellen. Zur Sicherstellung wird das mütterliche Vermögen und jenes des Vormunds an die Gemeinde verpfändet. Als Pfandverschreibung gelten die halbe Behausung, Hofstatt, Stall und Stadel sowie genannte Äcker neben der Pfarrkirche und die Grundstücke des Franz Spieß in der Hurlach und am äußeren Gensbühel. Die Einhaltung der Gegenkaution wird durch Ilandgeiöbnis der Mutter, ihres Anweisers und des Kurators an den Anwalt Josef Moler bekräftigt. Zeugen: Thomas Recheis, Metzger und Franz Mantl, Haus knecht Siegler: Johann Josef Stöckhl, Pfleger der Herrschaft Lan deck
Hausbuch des Andrä Schranz, welches er am 23. April 1690 der Gemeinde Venndls um 1 Gulden verkauft. Die anfängliche Tabulatur stimmt mit der 1693 angelegten Namensliste der Niederleger und Wagenfuhren zu Vendls alphabetisch nicht überein. Ab 1764 folgen unchronologische Eintragungen von Gemeindebeschlüssen durch Andrä Schlecher über Alpregelungen und Weidegebühren, ein Inventar des Widums von 1771, die Gütersteuer von 1733, ein Beschluß über Einkaufgeld von 1693, Abrechnung mit Dorfvogt Christian Sailler von 1690, mit Dorfvogt Christian Handle von 1689. Nach der Tabulatur werden ab Blatt 1 bis 200 jährliche Abrechnungen genannter Dorfvögte von 1690 bis 1813 chronologisch geführt und Einnahmen und Ausgaben in unterschiedlicher Ausführlichkeit verzeichnet. Es folgen Einkaufsvermerke von 1836, 1845 und 1846, eine Alpordnung von 1847 und Modalitäten zur Kirchpropstwahl von 1850 (unpaginiert in der Buchmitte). Nach ca. 200 Blatt unbeschriftet folgen 35 Blatt mit unchronologischen Einträgen von 1723 bis 1846 betr. Gemeindebeschlüsse über Weidenutzung, Einkaufgelder, Urbarabgaben, die Aufnahme von Fremden, das Bergmeisteramt, das Stundengebet zu Ostern, Landschaftssteuer, Wustungsgebühr und Hufschmiedenablösung von 1787 (
Protokoll zum Kässonntag.
Kaiser Leopold konfirmiert die früher von seinen Vorgängern verliehenen Freiheiten und Privilegien nämlich die Jahrmärkte zu Georgi und am 11. Sept., die Wochenmärkte, Niederlag und Rodordnung, die Bürgeraufnahme und Feldordnung und die Marktwappenfreiheit. Zusätzlich verleiht er das Privileg, daß von jedem Metzen Getreide so wie in Füessen ein Vierer Messerlohn eingehoben werden darf. Weiters genehmigt er die Verschiebung des Viehmarktes von Georgi auf Mitte des Monats März. Zur Wegerhaltung von Reiti bis Pflach darf von jedem Fuhrpferd ein Pfennig eingehoben werden. Schließlich darf bei der Niederlag von jedem ein- oder ausgehenden Zentner Ware 1 kr eingehoben werden. Es folgt die Inserierung der Privilegienkonfirmation von Erzherzog Sigmund Franz vom 1. Feber 1664 (vgl. Nr. 100), welche auch alle vorhergehenden Marktprivilegierungen von 1491, 1494, 1558/59, 1569 und 1644 wortwörtlich wiedergibt. Siegler: Kaiser Leopold I.
Tagebuch der gesamten Einnahmen und Ausgaben der Bürgerschaft zu Vils (vgl. die vorangegangenen Jahre) mit Beilagen über die Verdienste der Taggelder, die Auslagen für Gebäudereparaturen, für den Militärdienst (Konskriptionssäulen, Einlieferung des Michael Kehle nach Innsbruck samt Wachtpersonal und Kostgeld für einen Rekruten), Verzeichnis der Zinserträge von genannten Darlehensnehmern.
Der Salzburger Hofrat beauftragt den Pflegsverwalter zu Ytter, wegen der Bittschrift des Ruprecht Laytenpühler und des Leonhard Manzl, beide Bürger und Metzger zu Hopfgarten, die Bedenken und Einsprüche bei den betroffenen Interessenten zu erheben.
Karl VI. erlässt für die Tischler und Fässer in der Stadt und Herrschaft Kizbühl eine Handwerksordnung samt Privilegien in 24 Artikeln.
Nachtrag: Gemeinderechnung (Verrechnungsbuch) über alle Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde Kundl, mit Liesfeld und Saulueg mit Brach durch Gemeindekassier Georg Moser unter Vorsteher Jakob Waldmann. Es folgen weitere 29 Jahresabrechnungen unter genannten Vorstehern mit einem Jahresbudget zwischen 700 fl und 2300 fl. Siegler: Original Unterschriften Zeugen: Original Unterschriften der Ausschussleute
Alter: 49
Alter: 29; Eisenbahnarbeiter starb bei einem Sturz bei der Arbeit.
Hans Mader vom Schoberhof in Mutters, verheira tet mit Regina Reinisch, vertreten durch Michael Hupfauf von Mutters, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über das Geyerscheyßgut oberhalb der Ruetz aus.
Siegler: Christof Jakob Högwein, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Dr. Paul Papprian, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall Zeuge: Georg David Eisenmanger, Buchbinder und Bürger von Hall
Alter: 26; Hilfsarbeiter aus Salzburg bzw. Hausgehilfin aus OÖ. Mieteten sich in einem Zimmer eines Gasthofes ein. Entzündeten im Ofen ein Kohlefeuer, dessen Gase sie einatmeten. Wurden am nächsten Morgen tot aufgefunden. Grund dürfte die Unmöglichkeit einer Heirat gewesen sein.
Alter: 50; Mühlpointbauer, wurde bei einem Huftritt schwer verletzt. Starb später im Gemeindespital von St. Johann, nachdem ihm zuvor der Fuß abgenommen wurde.
Alter: 9; Ferienkind aus Wien. Ein anderes Kind fand ein Gewehr und legte auf das Opfer an. Schuss löste sich und traf den Schüler in den Kopf. Starb bald darauf im Krankenhaus Wörgl an den Verletzungen.
Alter: 54; Wurde vom Wilderer Georg Lang aus Häring durch einen Kopfschuss getötet, als er gestellt wurde. Der Jäger konnte zur gleichen Zeit ebenfalls einen Schuss abfeuern, der den Täter schwer verletzte. Gerichtsverhandlung gegen Georg Lang (28 Jahre) am 22.11.34: War schon mehrfach vorbestraft. Wurde durch den Schuss des Opfers am Kopf getroffen, sodass er erblindete! Trotzdem wurde er zu 5 Jahren schweren Kerkers verurteilt.