Mehrere Schreiben betreffend die Ausübung des Sattlerhandwerkes durch Georg Wopfner in Hall. Die Hauptiade in Innsbruck ist auf Grund der Intervention des Bruders Johann Wopfner, Kurat zu St. Stefan in Wien, bereit, zuzustimmen, wenn ein Beitrag von 7 Gulden 30 Kreuzer entrichtet würde, obwohl Georg seinem Vater bei allerlei 'Unfug' gegen die Handwerksordnung behilflich war. Die Sattlermeister von Hall Jakob Hauptmann und Hans keiner geborenen ihren anfänglichen Widerstand ebenfalls auf.
Alter: 21; Student aus Hötting. Sohn eines Rechtsrates. Stürzte am Habicht 400m tief ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Seine Leiche wurde am 29.6.1934 entdeckt und nach Hötting überführt.
Alter: 52; Bahnschaffner mit gesundheitlichen Problemen, erhängte sich in einer Schrebergartenhütte in der Reichenau.
Alter: 60; Hirte, neu in Dienst getreten. Wollte entlang des Vomperbaches ein Kitz suchen, das vermisst wurde. Stürzte dabei ab und verletzte sich den Brustkorb schwer. Starb im Schwazer Krankenhaus.
Alter: 0; Bauerntochter Maria Adametz (23 Jahre) wurde beschuldigt, ihr Neugeborenes getötet zu haben. Als Gendarmeriebeamte nach dem Kind suchten, warf sie die Leiche in die Jauchengrube. Wurde vom Schwurgericht zu 2 Jahren schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 22; Schmiedegehilfe, versuchte einen Sprengstoffanschlag am Felsen neben der Bahn in Rattenberg zu verüben. Bombe ging aber zu früh los und tötete den Attentäter. War als fanatischer Anhänger der NSDAP bekannt. Wohnte in Rattenberg.
Alter: 37; Arzt aus Wörgl. Wurde bei einem Zusammenstoß mit einem Auto aus der Tschechei auf die Windschutzscheibe geschleudert und schwer verletzt. Starb kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus Schwaz.
Alter: 63; Bauer, schwermütig, Tod durch Erhängen.
Alter: 57; Gastwirt aus Igls. Wurde von einem Motorradfahrer auf der Viller Straße niedergestoßen. Starb in der Innsbrucker Klinik an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 15; Handelsschüler aus Innsbruck. Stürzte bei der Durchkletterung der Pfriemeswand am Pfriemesköpfl ab. Durch einen 200m Fall erlitt er tödliche Kopfverletzungen. Wurde in Pradl beerdigt.
Alter: 17; Sohn eines Kirchbichler Bundesbahnbeamten. Stürzte am Scheffauer Kaiser über 100m tief ab und war sofort tot. Wollte ein Foto machen und geriet dabei ins Rutschen.
Alter: 17; Sohn eines Bauern. Verunglückte tödlich bei der Arbeit am Berge.
Ursula Resch, verheiratet mit Christof Mayr von Ampaß, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein Lehen im Ampaß, genannt 'Heustadl' im Nagenbach, aus, das sie von ihrem ersten Gatten Veit Mayr geerbt hat.
Siegler: Hans Keller, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Georg Bergmann, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Hans Riedl, Maurermeister und Bürger von Hall; Johann Schölling, Stadtschreibereibedienter
Alter: 46; War in einem Hotel mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. Betrat das Glas eines Lichthofabschlusses und brach durch. Stürzte ca. 4m tief ab und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 61; Eine Leiche wurde im Wald erhängt gefunden. Identifiziert anhand seiner Dokumente. War in Innsbruck wohnhaft.
Alter: 14; Bauernsohn am Fügenerberg. Wurde von einem Blitz erschlagen, der in einen Baum fuhr, unter dem er Schutz gesucht hatte.
Alter: 34; Vorerst unbekannter Mann warf sich beim Bergisel-Tunnel vor einem Personenzug und wurde auf der Stelle getötet. Später identifiziert als Pächter des Gasthofes „Venusbad“ in Hötting.
Alter: [unklar]; Beginn des Prozesses gegen Franz Bachler (25 Jahre), Anton Clementi (26 Jahre) und Alois Lechner (24 Jahre), alle aus Hopfgarten-Markt. Eine Reihe schwerer Verbrechen u.a. von Mord wurden ihnen zur Last gelegt: Lechner ermordete Johann Kruckenhauser am 7.9.1930, Clementi war unmittelbar bei den Mord- und Mordversuchen dabei. Bachler erwürgte Barbara Stöckl am 11.10.1931 und Josef Achrainer am 5.4.1933. Skizze ihrer Tatorte in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 1.8.34, 14.Bild in Innsbrucker Zeitung 21.7., 4 und Innsbrucker Zeitung 24.7., 3 Alle 3 wurden zu lebenslangen schweren Kerker verurteil.t
Alter: 24; Wurde tot auf einer Alm aufgefunden. Schien sich beim Hantieren mit einem Gewehr selbst erschossen zu haben.
Alter: 39; Hilfsarbeiter, war bei Bauarbeiten im alten Tunnel der Vinschgaubahn beschäftigt. Bei der Demontage der Schalung stürzte Gestein nach und erschlug das Opfer.
Alter: 48; Kaufmann aus Innsbruck, schoss sich im Park des Schlosses Ambras eine Kugel in den Kopf. Starb kurz danach im Krankenhaus Innsbruck.
Alter: 39; Gendarmeriebeamter, nach Hinterriß zuständig. Wurde bei einem Kontrollgang bei der Lattenhütte von einem fallenden Stein getroffen und anschließend über einen Felshang geschleudert.
Alter: 4; Sohn eines Messingarbeiters. Fiel bei der Rechenanlage ins Wasser und wurde unter Baumstämme gedrückt. Dadurch konnte er nicht mehr rechtzeitig gerettet werden.
Alter: 24; Maurer, verunglückte beim Bahnbau im Bergisel, wo er von einem fallenden Stein erschlagen wurde.
Stefan Haaß auf Vergor im Stubai stellt der, Waldaufstiftung einen Revers über ein Achtel des Frangörhofes im Stubai aus, den er von Marx Purtscheller von Telfes, Vormund der Kinder des Simon Purtscheller von Vergor, gekauft hat.
Siegler: Hans Keller, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Georg Bergmann, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Simon Purtscheller am Egg; Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Alter: 54; Mietete sich ein Zimmer in einem Gasthaus, wo sie sich erhängte. Gründe unbekannt.
Alter: 10; Stieg mit ihrem Bruder auf einen Kirschbaum. Ast brach ab und sie stürzte an die 5m tief ab. Starb einen Tag später an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 5; Kind starb plötzlich, vermutlich durch den Verzehr von giftigen Beeren.
Alter: 20; Fischerbauernsohn, schwermütig. Erhängte sich auf der Gerstbodenalm.
Alter: 12; Ferienkind aus Wien. Kletterte bei einem Ausflug auf einen Felsen, wo es ausrutschte. Stürzte ca. 40m tief ab und erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen es einen Tag später im Krankenhaus Krekelmoos starb.
Alter: 17; Student aus Brünn, jugoslawischer Staatsbürger. Wollte eine Tour auf die Serles machen, wurde aber vermisst. Lange Suche trotz Auffindungsprämie von 1000.-S, allerdings ohne Erfolg. Am 3.8.1947 wurde in einer Höhle in Kampl bei Neustift ein Skelett aufgefunden. Beiliegende Dokumente ergaben eine Identifizierung. War tatsächlich der vermisste Student!
Alter: 11; Kam durch das Kinderhilfswerk von Wien nach Tirol. Entfernte sich unerlaubt aus der Unterkunft und wanderte auf die Reitherspitze. Beim Anstieg stürzte er über einen Abhang und war sofort tot.
Alter: 22; Spenglermeister aus Pfaffenhofen. Stürzte beim Edelweißsuchen von der Hohen Munde ab.
Alter: 24
Alter: 6; Kind einer Karrnerfamilie aus Tarvis stürzte in den Werkskanal der Spinnerei und ertrank (aus dem Außerferner Boten).
Alter: 32; Wurde beim Tunnelbau von einstürzenden Gesteinen tödlich verletzt.
Hans Kleiber von Amras stellt der Waldaufstiftung einen Revers über 1,75 Anteile am I-Iarmhof in Amras aus, die er neu verliehen bekommen hat.
Siegler: Hans Keller, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Nikolaus Sigwein, Pfannhausamtsfutterträger von Hall; Johann Schölling, Stadtschreibereibedienter
Alter: 41; Polizei-Stabshauptmann. Wurde am Eingang ins Polizeikommissariat am Rennweg/Herrengasse mit 4 Schüssen aus einem Revolver getötet. Täter wollte flüchten, wurde aber gefasst. Als Täter wurde Friedrich Wurnig (26 Jahre), Handelsangestellter aus Linz, erkannt. 2 weitere Männer wurden verhaftet, sie dienten als Aufpasser. Waren Nationalsozialisten. Mord erfolgte am gleichen Tag, wie das Attentat auf Dollfuß. Zuvor Hetze gegen Hickl in der NS Zeitung „Roten Adler“ (2.7. und 23.7.). Wurnig wurde am 1.8.34 hingerichtet, sein Komplize Christian Neyer zu 20 Jahren schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 56; Wurde bei Holzarbeiten tödlich verletzt. Nach Fehlspekulationen verlor er sein gesamtes umfangreiches Vermögen.
Alter: 33; Mechaniker. Hatte glühende Kohlen in eine Waschschüssel gepackt und seine Wohnung abgedichtet. Starb an einer CO-Vergiftung.
Alter: 40; Wurde beim Putsch der Nationalisten gefasst und in die Kaserne der Heimatwehr gebracht. Wurde nach einem Verhör von Johann Tomaschek mit einer Pistole erschossen. Eine Überführung der Leiche nach München wurde nicht gestattet. Sie wurde schließlich in Salzburg eingeäschert und in Innsbruck begraben. Im Tiroler Anzeiger nicht erwähnt! In den Innsbrucker Nachrichten auch keine Erwähnung, nur Todesanzeige: "Tragisches Schicksal". Prozessbeginn am 21.11.1938 gegen die vermeintlichen Mörder von Josef Honomichl: Rudolf Penz, Ernst Martin und Johann Tomaschek. Nach 5 Verhandlungstagen vertagt. Neuaufnahme des Prozesses gegen die Mörder von Honomichl am 26.6.1939 mit vielen Zeugen. Innsbrucker Nachrichten 1.7.39, 1: Rudolf Penz und Johann Tomaschek wurden zum Tode verurteilt, Ernst Martin zu 10 Jahren schweren Kerkers.
Alter: 50; Knecht, starb im Zamser Spital an schweren Rückenverletzungen.
Alter: 11 Monate; Starb an schweren Kopfverletzungen im Innsbrucker Krankenhaus.