Vergleich der sechs Viertier mit den Geyschneidem des Viertels Lössen und Kirchdorf. Georg Aineter und Matthäus Weigl bei St. Johanns, Christoph Friz und Hans Praschberger im Kössner Viertl verpflichten sich so wie die Stadtmeister, die alte Handwerksordnung mit der Faxordnung von 1646 einzuhalten. Siegler: Bernhard Christoph von Pflaumem, Pfleger
Armenfondsrechnungen über das abgelöste Urbar gut des Kirchspiels Landeck, welche von Anna Kirchner, Witwe nach dem verstorbenen Armenfondsverwalter Alex Kirchner von Angedair und dem gegenwärtigen Verwalter Franz Scheiher von Perfuchs, vorgelegt wird. Zum Stammvermögen von ca. 1100 Gulden kommen noch die Zinsen der nicht bezahlten Grundentlastungskapitalien von 43 Gulden bei genannten Schuldnern. Die rückzuzahlenden Kapitalien aus der Grundentlastung betragen zwischen 2 und 125 Gulden Davon schuldet die Rechnungsiegerin Anna Kirchner geborene Probst 249 Gulden was durch ihre Unterschrift quittiert wird.
Quartalszeitschrift der Gemeinde Karrösten. Erscheint jeweils im März, Juni, September und Dezember.
Günter FlürVor Leopold Jakob Spielmann, Landrichter der Herrschaft Heinfels, übergibt Melchior Geiller, Webermeister zu St. Oswald wegen hohen Alters seine Güter seinem Sohn Oswald, da der älteste Sohn Peter zur Übernahme keine Lust zeigt.
Umrechnungstabelle von "Tirolerwährung oder 21 Gulden Fuß in Reichswährung oder 24 Gulden Fuß", erstellt von Gemeindevorsteher Andrä [Andreas] Geiger, Rückseitig Erklärung der Umrechnung.
Gemeinde FlirschSchreiben vom k.k. Waldamt in Prutz bezüglich der Waldhüter bzw. Strafen im Übertretungsfall.
Fortunat Freiherr zu Wolckhenstain und Rodnögg genehmigt als Oberstjägermeister dem Markt Reuty und der Pfarrgemeinde Braitenwang die Rodung und Räumung jenes Grundstücks von Georg Jeckhes Hütte an bis zur Augsburger Grenze, und gegen das Gebirge der Neuen Alpe bis an die ettalische Grenze hinaus, um daraus Wiesen zu machen, vorbehaltlich der darin stehenden Ahombäume, welche dem Landesfürsten verbleiben. Am 23. und 24. Sept. erfolgt die Vermessung und Vermarkung des Amerwaldes unter Richter Josef Tasch und Waldmeister Oswald Keller mit genannten ausführlichen Grenzmarken. Für die Verleihung des Amerwaldes sind 16 Gulden Grundzins in das Herrschaftsurbar und 2 Gulden Afterzins in das St. Anna-Gotteshaus zu Reuty zu reichen. Siegler: Der Aussteller
Papier-Libell 22 Blatt, unbesiegelt, Archivsignatur Nr. 32
Margret, Tochter des Heinrich des Klainen von Hall, verschreibt dem m. Geist Spital zu Hall zehn Kreuzer Geld von einer Arbeit ('peren') an der ersten Pfanne im Pfannhaus zu Hall von jeder zweiten Woche, in der Salz gesotten wird. Diese Schenkung tritt erst nach ihrem Tode in Kraft. Von diesem Zins sollen auf Lebzeit der Elsbeth, Tochter Heinrichs des Cheils, vier Kreuzer und zu der Messe des Veglers sechs Kreuzer und an die St. Laurenzenkirche zu Baurnkirchen sechs Pfennig jährlich gezahlt werden. Falls die Brüder Margrets namens Jakob, Michel, Chuonczel und Nikele nach höheren Ehren streben, so sollen jedem von ihnen zehn Pfund Berner gezahlt werden.;
Siegler:
Zeugen: Niklaus Strobel, Bürger von Hall; Albrecht Faustner, Perchtold Stolbrokh, Heinrich Reynisch, Michel Hurnauz, Bürger zu Hall
Verzeichnis der Berechtigten zur Wasserrod in der Gemeinde Vendles mit den zugeteilten Wochentagen und Bewässerungszeiten für den unteren Feldwaal, den zweiten Feldwaal, den Leilachwaal, den Prömstallwaal, den ersten Waal auf der Wößerwerwiese, den ersten Waal auf der Gepfandt, den Pichlwaal, den Kirchmahdwaal und den obersten Waal.
Erzherzogin Claudia stellt dem Jakob Simeringer, Handelsmann von Schwaz, eine Schuldverschreibung über 150 Gulden aus. Die jährlichen Zinsen von 7 Gulden 30 Kreuzer werden vom Münzamt Hall bezahlt.
Alter: 54; Tagelöhner. Starb an schweren Kopfverletzungen im Stadtspital.
Alter: 25; Frau legte sich mit ihrem Sohn auf die Geleise der Bahn und ließ sich von einem Zug überfahren. Stammte aus Arzl.
Alter: 3.5; Frau legte sich mit ihrem Sohn auf die Geleise der Bahn und ließ sich von einem Zug überfahren. Stammte aus Arzl.
Alter: 51; Graßhofwirt in Hinterthiersee, stürzte bei der Heimfahrt von einem Wagen und erlitt schwere Wirbelverletzungen. Starb 2 Tage später im Spital von Kufstein.
Alter: 20; Medizinstudentin aus Preußen. Wollte in der Kranebitter Klamm Platenigl suchen. Wurde bei der Hundskirche abgestürzt aufgefunden. War für diese Tour schlecht ausgerüstet.
Alter: 41; Hilfsarbeiter, war bei Aushubarbeiten am Sillkanal beschäftigt. Stürzte aus unbekannten Gründen ins Wasser. Konnte zwar geborgen werden, Wiederbelebungsversuche waren allerdings ohne Erfolg.
Alter: 74; Pfründner im Krankenhaus Schwaz. Sprang in den Inn, seine Leiche konnte bald geborgen werden.
Alter: 27; Bauernknecht in Kreith bedienstet. Fiel aus unbekannten Gründen in der Nähe der Südseite des Bergiseltunnels aus einem Zug und wurde überfahren und getötet. Stammte aus Stilfes/Sterzing.
Alter: 41; Großbrand beim Kralingerhof. Dieser brach im Wirtschaftsgebäude aus und griff auf das Wohngebäude über. Die Schwester des Bauern konnte sich nicht mehr aus ihrer Kammer retten.
Alter: 19; Elektromechaniker aus Innsbruck. Stürzte von einer eher niederen Wand tödlich ab.
Alter: 58; Gemeindearme, geistig verwirrt. Ihre Leiche wurde am Fuße eines Felsens am Wallfahrtsort Locherboden gefunden.
Erzherzogin Claudia stellte dem Matrin Siberer, Wirt zu Schwaz, und seiner Gattin Maria Harterpeck eine Schuldverschreibung unter dem Datum 1616 XI 1 aus. Davon haben sie 350 Gulden dem Haller Ratsbürger Christof Forcher am 7. März 1642 übergeborenen. Die Zinsen werden vom Münzamt bezahlt.
Siegler: Erzherzogin Claudia (1633 datiertes Siegel)
Alter: 5; Wurde von einem unvorsichtig abgegebenen Schuss tödlich verletzt.
Alter: 30; Fiel im Arlbergtunnel aus einem fahrenden Zug und wurde überrollt. Scheint zuvor gesundheitliche Probleme gehabt zu haben. Man entdeckte seine Leiche, nachdem eine Fußprothese vor dem Tunnel gefunden wurde.
Alter: 32; War mit seiner Frau und einem Bekannten am Heimweg von einem Gasthaus in Arzl. Ihnen begegnete ein Karrnerfuhrwerk, von dem ein Hund das Opfer angriff. Daraufhin trat Hörtnagl nach dem Hund und wurde daraufhin vom Karrner attackiert. Aus Furcht sprang er daraufhin über das Geländer in den Inn. Wurde fortgetrieben und ertrank dabei. War Hilfsarbeiter aus Götzens.
Alter: 64; Gemeindearmer aus Berwang, wurde tot aufgefunden. Nach ärztlichem Attest war er erfroren.
Alter: 39; In der Nähe des Perktoldschen Gasthauses befindet sich ein kleiner Weiher. Opfer muss ausgerutscht sein und ertrank im seichten Wasser.
Alter: 41; Firmeninhaber aus Wien. Kündigte seinen Selbstmord an. Schoss sich in der Altstadt in einem Gasthaus eine Kugel in den Kopf.
Alter: 41; Fabriksbeamter, trübsinnig. Seine Leiche wurde mit durchschossener Schläfe am Ufer des Lechs aufgefunden.
Alter: 83; Bauer in Unterholdernach. Starb nach einem Sturz über die Stiege.
Alter: 32; Bahnangestellter, Versprach einem Mädchen die Heirat, obwohl er noch verheiratet war. Tod durch Erschießen nachdem die Verhältnisse bekannt wurden.
Alter: 3.5; Kind wurde beim Gasthaus Nusser vor Matrei von einem Auto überfahren. Dieses kam aus Innsbruck mit überhöhter Geschwindigkeit und wollte 2 Personen zum Bahnhof bringen, da diese den Zug in Innsbruck versäumt hatten. Chauffeur Eduard Chromy stritt das hohe Tempo ab. Behauptet nur 45km/h gefahren zu sein.
Alter: 34; Stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche wurde erst am 5.10. in Kufstein angeschwemmt. Begraben in Kufstein-Zell.
ergleich zwischen Hans Waidmann von Meran, Bevollmächtigter des Spitals von Hall, und Jakob Sehgrafer wegen der nicht bezahlten Weingülte vom Toldenhof m Tscherms. Das Spital erhält 156 Gulden inklusive aller Spesen, die in bar zu entrichten sind.
Siegler: Adam Kleinhans von Labers
Alter: 12; Tödlicher Absturz von einem Felsen.
Alter: 61; Knecht, stürzte beim Anfahren in Amras von einem Wagen und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 6; Leiche des Kindes wurde lange nicht gefunden. Am 18.7. bei Haiming ans Innufer geschwemmt.
Alter: 43; Wirtin des Gasthofs Lamm. Erhängte sich im Dachboden. Geistig verwirrt, hatte Alkoholprobleme.
Alter: 20; Unternahm mit einem Kollegen eine Bootsfahrt bei Pertisau. Gerieten in einen plötzlich aufkommenden Sturm und kenterten. Wurden zwar aus dem Wasser gezogen, für Wibmer waren Wiederbelebungsversuche erfolglos. Arztbeschau zweifelte allerdings an einen solchen Tod. Eher Herzschlag? Stammte aus Kitzbühel.
Alter: 6; Versuchte auf einer Anhängerkupplung mitzufahren, was vom Fahrer nicht bemerkt wurde. Verlor das Gleichgewicht und unter die Räder des Anhängers geraten. Erlitt tödliche Brustverletzungen.
Alter: 2; Trank irrtümlich aus einer Flasche mit Essigessenz und verätzte sich dadurch tödlich.
Alter: 68; Gemeindearmer, geistig verwirrt. Erhängte sich in der Anstalt.
Alter: 44; Verunglückte beim Holzfällen und erlitt eine schwere Gehirnerschütterung. Starb im Krankenhaus von Garmisch. Erschütternde Unglückschronik der Familie: Schoss sich vor Jahren ein Auge aus, Bruder wurde vor einem Jahr von einem Karrner erstochen (Wilhelm, 12.2.1925), Selbstmord einer Schwester, Bruder fiel im Krieg (Alois, 6.5.1917), anderer Bruder ertrank als Jugendlicher.