Alter: 13; Im Jaufental (Nähe Martinswand) wurde das Opfer beim Holzsammeln von einem fallenden Stein am Kopf getroffen und getötet.
Alter: 8; Spielte am Innufer. Wollte anscheinend eine schwimmende Orangenschale aus dem Wasser holen, wurde aber von der Strömung erfasst. Seine Leiche konnte vorerst nicht gefunden werden, erst am 27.4. bei Angath geborgen und in St. Nikolaus beerdigt.
Alter: 12; Sohn einer Kaufmanns bzw. eines Bahnangestellten. Fuhren mit zwei Kollegen in einem selbstgebauten Floß im See der Pension „Kraft“. Wollten Pfrillen fangen, wobei das Boot umkippte. 3 stürzten ins Wasser, wobei ein weiterer Schüler, Alexander von Stadler (12 Jahre), die beiden anderen retten konnte.
Alter: 9; Sohn einer Kaufmanns bzw. eines Bahnangestellten. Fuhren mit zwei Kollegen in einem selbstgebauten Floß im See der Pension „Kraft“. Wollten Pfrillen fangen, wobei das Boot umkippte. 3 stürzten ins Wasser, wobei ein weiterer Schüler, Alexander von Stadler (12 Jahre), die beiden anderen retten konnte.
Infant Ferdinand bestätigt der Stadt Lienz ihre Freiheiten. Siegler: Infant Ferdinand
Vergleichsprotokoll der Waldservitutenausgleichungskommission mit der Gemeinde Fendis, vertreten durch Gemeindevorsteher Alois Eberhard, Paul Schranz, Balthasar Lechleitner, Josef Sailer, Wirt, Andrä Lechleitner, Waldaufseher, Johann Eberhard, Josef Pult, Kassian Schranz und Georg Anton Pult wegen Feststellung der faktischen Nutzungsansprüche. Zur Deckung des Holzbezuges überläßt das Aerar die bisherigen Staatswälder: Breitebenewald, Sauruckenwald, Bannwaldmaiß und Kesselwald sowie Tiefentalwald mit genannten Grenzen. Vom Brantlamtsmaiß fällt der Gemeinde die obere Hälfte zu. Die landesfürstlichen öden Gründe, welche zwischen den Höfen verstreut liegen, werden Fendis ebenfalls zum vollen Eigentum übergeben. Die Gemeinde verpflichtet sich, ihren Holzüberschuß dem k.k. Montanärar zum Verkauf anzubieten. Die bisherigen Weiderechte der Gemeinde bleiben aufrecht und werden auf die Ärarwälder unter Schonung der Forstkultur ausgedehnt, jedoch mit Beschränkung auf das Wintervieh. Der Streubezug, das Pechklauben, Samensammeln und das Grasmähen bleiben auf die Eigentumswälder von Fendis beschränkt. Das landesfürstliche Triftholzrecht am Inn bleibt aufrecht.
Gilg Viechter, Bürger zu Ratenberg verkauft den Zunftmeistern der Bruderschaft zu Ratenberg namens Ulrich Gratt und Michael Awer fünf lb Berner ewige Gült von seinem eigenen Haus in der Stadt Ratenberg, welches bei dem Obern Tor beim Frühmesserhaus liegt. Siegler: Kaspar der Kremser, Richter auf Kropfsperg Zeugen: Christian Swaiger, Lienhard Gaischopf, beide zu Ratenberg, und Heinz ab der Saulach
Schreiben des Kreisamtes Schwaz betreffend die Abschaffung des Lebzelter und Wachszieherhandwerks, 'weil sie ein der entbehrlichsten Professionen in Städten von daher ausmache, weil deren Erzeugnisse meist nur zum Verschleiße auf den Landkirchtägen geeignet sein und vorzüglich die Bauern, Handwerker und Dienstboten zu unnützer Geldzersplitterung anleiten.'
Kopie eines Schreibens des kk Bezirksgerichts Landeck, gezeichnet von Schueler. an den Hausbesitzer Franz Schmid, u.a. wegen Errichtung eines Wasserwerks der Firma Draxl und Söhne; zur Kenntnis geschickt von der k.k. Bezirkshauptmannschaft an Johann Erhart.
UntitledUm für den künftigen Holzbedarf beim Rechen bau oder zur Hausnotdurft der Matreier Bürgerschaft oder bei Feuersnot und Wassergüß vorzubauen, ersucht Sebastian Wollgemueth, derzeit Marktrichter und Bürgermeister beim salzburgischen Berggericht und Waldmeisteramt etwas Wald in der Fahrau so wie im Jahre 1662 auszustecken, und in Bann zu legen. Beginnend bei Josef Stainers alten Bannwald heraus zu Sebastian Stainers Zaungut zu Brüggen, zu dessen Törl-Egg und über das Egg hinauf zu dem Stann-Steig, den Weg eben hinaus zum Außerer-Schartl, zu einem Stein, welcher mit einem Kreuz bezeichnet ist, dann gerad hinauf zum SchartL Außer mit waldmeisterlicher Bewilligung darf in diesem bezeichneten Bannwald niemand Holz schlagen, Poschen hacken, Tässen schneiden oder Plissen rechen, bei sonstiger Strafe von 5 Gulden pro Stamm. Mittellose werden mit fünfwöchiger Keusche bei Wasser und Brot bestraft. Siegler: Wilhelm Rudolf Forstlechner, kaiserl. Bergge richtverwalter und Michael Eder, Salzburg. Gerichtsschreiber und Berggerichtsadministrator
Holztrift Fließ
Auf dem Rathaus im Markt Reitti kommen die Ausgeschossenen aller Pfarreien zur Ehrenberger Gerichtskonferenz zusammen, um den Durchmarsch von 10 Bataillonen zu organisieren, sowie die Einquartierung und Verpflegung von 900 Fußsoldaten und 500 Mann Kavallerie vorzubereiten, ohne den Durchmarsch zu behindern. Weiters sind die Schützenoffiziere zu wählen und die Gelder für zwei landschaftliche Steuertermine aufzutreiben. Wegen Futtermangels hofft man auf eine kurze Einquartierung. Lermoos muß 81 Kavalleristen aufnehmen, Praitewang 240, Thannheimb 110, Piechlpach 22 und Haiterwang 11. Zu den zwei geplanten Schützenkompanien mit je 100 Mann stellen das Lechtal nach dem Steuerfuß 66 Mann, Praitewang 26, Aschau 24, Thannheimb 24, Lermoos 22, Pichlpach 16, Perwang 14 und Haiterwang 8. Weitere genannte Maßnahmen in 8 Punkten werden beschlossen.
Die Untertanen des Lechtals können bei großem Wasser und Regenwetter mit ihren Fuhren nicht über den Rotlech fahren, sondern müssen das Korn und andere Waren zu ihrem Hausbedarf abladen und die Wägen stückweise über den Steg tragen, was mit viel Aufwand und Arbeit verbunden ist. Daher wird zwischen der Bürgerschaft vom Markt Reiti unter Bürgermeister Georg Herr, Baumeister Johann Amann sowie Waldmeister Johann Zwerger mit den Bevollmächtigten des Lechtals unter Kaspar Loeß, Anwalt, und Georg Krapf ver einbart, daß Reiti auf eigene Kosten über den Roten Lech eine Brücke samt Zufahrtsweg errichtet und erhaltet, worüber bei Hochwasser die Lechtaler mit ihren beladenen Wägen ungehindert fahren dürfen. Dafür haben die Lechtaler an die Bürgerschaft eine einmalige Zahlung von 100 Gulden geleistet. Siegler: Franz Karl Freiherr von Rosst, Pfleger zu Ehmberg Zeugen der Siegelbitte: Martin Hörting, Gerichtsanwalt, Basilius Nigg und Burghard Schmizer, alle von Reiti
Michael Schnappinger bestätigt, daß am 14. Juli 1751 Leopold von Spaur, Bischof von Brixen, für die Pfarre in Zams drei Glocken geweiht hat, welche bereits im Turm hängen. Die größte Glocke ist zu Ehren der Schmerzhaften Mutter Gottes und des Apostels Andreas, die mittlere zu Ehren der Maria Magdalena und die dritte der hl. Anna gewidmet. Siegler: Michael Schnappinger, Ordenskleriker
Für Josef Reiter, Besitzer des Kinig- und Zimmerlehens zu Anras gibt sein Bruder Matthias Reiter zu Leisach wahrheitsgemäß folgende Zeugenaussage zu Protokoll. Der Zeuge hatte 10 Jahre die Güter seines Bruders Josef inne. Er habe beobachtet, daß Georg Kammerlander ober der sog. Gaiswald Blatzen niemals Holz geschlagen habe, und dieser auch kein Recht hat, dort 'Taxen' zu holen. Matthias Reiter kann auch versichern, daß er das grüne und dürre Holz, welches Georg Kammerlander abgeführt hat, das letzte Bestandsjahr von der Gaiswald-Blatzen bis ober den Sidler-Steig selbst geschlagen habe. Zeugen: Franz Benedikt Klapfer, Anton Fischnaler Siegler: Josef Kajetan Mayer, k.k. Landrichter und Le henamtsverwalter zu Lienz
Kaufvertrag zwischen der Gemeinde Ried und dem Rieder Metzger Johann Heiseier.
Georg Phafflarer, Bürger und Mesner zu Imst, ver spricht dem Oswald Pruner als Spitalmeister daselbst für schuldige 20 Gulden eine Verzinsung von 3% jährlich und verweist ihn auf benannte Grundstücke als Pfand. Siegler: Erhard(t( Schidenhofer, Pflegsverwalter von Imst Zeugen: Christoph Weiss, Jeremias Holer, Bürgermeister, Hans Climer, Baumeister, Veit Tenig und Hans Jais, Bürger zu Imst
Verzeichnis aller Ackerflächen, Wiesen usw. mit den jeweiligen Jahresertrag. In Vils und Musau gibt es 89 Joch 250 Kl. Äcker, worauf 801 Metzen Gerste und 801 Metzen Hafer angebaut werden. Die Wiesen von 171 Kl. erbringen 3420 Zentner Heu. Dazu kommen noch 89 Joch Gärten oder Grasfelder mit 2.141 Zentner Heu und 1.071 Zentner Grummet. Die Hutweiden umfassen 232 Joch, die Wälder 1.845 Joch und einen Jahresertrag von 90 Kl. Holz.
Auszüge aus den Bürgerschaftsrechnungen betreffend den Zins aus der Fleischbank der beiden Metzger Jakob Krimbacher und Martin Rechenauer sowie deren Nachfolger.
Die o.ö. Geheimen Räte bekunden, dass die sechs Viertier des Landgerichts Kizpichl beim bayrischen Einfall 1703 mit patriotischem Eifer unter Einsetzung von Gut und Blut mit über 3806 Wachtschichten schöne Aktionen bei der Bekämpfung des Feindes im offenen Feld gezeigt haben. Sie haben dadurch große Unkosten und Schäden erlitten, was ihnen mit dieser Urkunde attestiert wird.
Original Papier 4 Stücke, 4 Blatt
Verzeichnis der 45 Fuhrleute, welche das gemähte Heu der Hopfau anno 1721 abzutransportieren haben. Berechnung der Kapitalschulden der genannten Lehensinhaber in der Gemeinde Liesfeld samt Umwandlung in fixierte Geldzinse an die Lehensherren (ca. 1745). Aufschreibung für die Soldatenfuhren von 1775/76.
Herzog Friedrich IV. von Osterreich weist seine Zöllner und Mautner in Tirol an, daß sie zwölf Fuder Wein von der Etsch zollfrei nach Hall transportieren lassen, da dieser Wein als Speisewein für die 'armen durstigen' des Spitals zu Hall bestimmt ist.;
Siegler: Friedrich IV.
Alter: 27
Margaretha Hueber, verheiratet mit Veit Leberta ler, Schneider von Rum, vertreten durch Jakob Hölbling von Rum, stellt dem Spital von Hall einen Revers über ein Viertel eines Kammerlandes aus, das sie von Georg Schmülzl von Thaur gekauft hat.
Siegler: Ferdinand Truefer von und zu Volderberg, Pflegs verwalter von Thaur Siegelbitte: Andreas Würtenberger, Gerichtsschreiber von Thaur
Zeugen: Johann Friedrich Angerer, Diener des Gerichts schreibers; Benedikt Feichtner, Gerichtsverpflichteter von Thaur; Georg Schmülzl von Thaur
Alter: 11; Sohn eines Tischlers, ertrank im Sillkanal.
Alter: 28; Wollte mit einem Kollegen Holz mit einer Zille über den Inn nach Angath führen. Durch den hohen Wellengang kippte das Boot um und das Opfer stürzte in den Fluss. Wurde fortgeschwemmt. War Hilfsarbeiter, stammte aus Tösens.
Alter: 23; Kletterte in den Innbergwänden in Niederbreitenbach, um Platenigl zu suchen. Verlor den Halt und stürzte ca. 150m in die Tiefe.
Alter: 41; Bahnbediensteter aus Wörgl. Wollte am Pendling Platenigl suchen, wurde aber dann vermisst. Suchtrupp fand ihn 3 Tage später tot auf. War abgestürzt.
Alter: 25; War mit einem Kollegen im Bereich von Schloss Tratzberg Platenigl suchen. Glitt aus und stürzte ab. War sofort tot durch Schädelbruch.
Alter: 66; Arzt aus Forbach/Lothringen. Vergiftete sich aus unbekannten Gründen mit Zyankali in seiner Wohnung in Wilten.
Alter: 22; Fabriksarbeiter, schwermütig. Tod durch Erhängen.
Alter: 29; War mit Kollegen bei einem Neubau beschäftigt, einen Materialaufzug abzubauen. Dabei riss das Seil und die Aufzugsrolle stürzte in die Tiefe und traf das Opfer. Starb schnell an den schweren Verletzungen.
Alter: 53; Inhaber eines Modegeschäftes mit finanziellen Problemen. Tod durch Erschießen.
Alter: 44; Pensionist (!) der Bundesbahn. Erhängte sich aus unbekannten Gründen.
Alter: 49; Tagelöhner, stürzte beim Platenigpflücken tödlich ab.
Hans Jennewein von Obernberg am Brenner stellt der Waldaufstiftung einen Revers über drei Viertel des Ulmenhofes zu Gleins im Stubai aus, die er von Michael Mayr, Vormund des Sohnes des verstorbenen Matthias Mayr von Gleins, gekauft hat.
Siegler: Hans Keller, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Stefan Stockhammer, Gastgeborener und Bürger von Hall; Joachim Haidegger von Obernberg
Alter: 11; Knabe aus Pradl wurde beim Holzsammeln von einem Jäger mit einem Wildtier verwechselt und erschossen. Aus dem Anzeigenteil
Alter: 49; Postinspektor, Tod durch Erschießen. Untersuchungen wegen Unregelmäßigkeiten in seinem Beruf gingen voraus.
Alter: 14; Tochter des vor einem Jahr verstorbenen Majors Johann Schullerbauer. Fand anscheinend eine Pistole und manipulierte daran herum. Dabei löste sich ein Schuss und traf sie ins Herz. War sofort tot. Vermuteter Selbstmord eher unwahrscheinlich.
Alter: 63; Witwe, Mutter des Innsbrucker Rechtsanwaltes Dr. Walter Nagele.
Alter: 4; Kind eines Betriebsleiters. Starb an schweren Brandverletzungen in den Innsbrucker Hautklinik.