Alter: 45; Tagelöhner aus Angedair (Landeck). Wurde bei einer Rauferei durch Messerstiche tödlich verletzt.
Alter: 41; Zollwachkontrollor an der bayrischen Grenze. Kam von einem Dienstgang nicht mehr zurück. Blut- und Schleifspuren wurden am Innufer festgestellt. Hakenkreuze aus Papier lagen herum. Fußspuren im Schnee führten von Bayern herüber. Die Leiche Winklers dürfte in den Inn geworfen worden sein. Sie wurde am 25.3. bei Erl angeschwemmt. Hatte 2 Einschussspuren in der Brust. Begraben in Rattenberg am 28.3.1934. Als sein Mörder wurde Georg Achorner erkannt. Er wurde am 12.7.1946 (!) in Gschnitz am Sandesjöchl aufgegriffen und der Gendarmerie in Steinach übergeben.
Alter: 42; Gastwirt, finanzielle Probleme. Erhängte sich im Tennen seines Stadels. Später korrigiert auf Nervenleiden!
Alter: 33; Gattin eines Professors. Wurde am 23.1. in ihrer Wohnung in der Völser Straße von ihrem Mann schwer verletzt aufgefunden. Wies mehrere Stichwunden auf, was auf Raubmord schließen ließ. Starb an den Verletzungen ca. eine Woche später. Der Täter wurde erst am 6.9.1937 ermittelt! In Nauders wurde ein Bursche wegen eines Eigentumdelikts verhaftet. Der Tischlergehilfe Heinrich Gollner (25 Jahre) gestand schließlich die Tat. Hatte ein Möbelstück geliefert, mit dem die Frau nicht zufrieden war. Er schlug ihr zuerst die Lenkstange seines Rades auf den Kopf und stach ihr danach mehrmals in die Brust. Gerichtsverhandlung am 16.5.38. Urteil: Lebenslanger schwerer Kerker.
Alter: 41; Begab sich in die Kranebitter Klamm um Holz zu sammeln, wurde aber später vermisst. Suchtrupp fand seine Leiche am Fuß eines Felsens. War ca. 200m tief angestürzt.
Alter: 62; Hilfsarbeiter, wollte nach einem Gasthausbesuch in das Zimmer seiner Unterkunft hochsteigen. Glitt aus und stürzte ca. 2m in die Tiefe. Erlitt Tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 35; Gendarm aus Zell/Ziller, wurde nach Wien beordert, um den Schutzbundaufstand unter Kontrolle zu bringen. Wurde mit Kollegen in einem LKW nach Eggenberg gebracht. Dabei wurde die Gruppe beschossen, das Opfer sprang von der Ladefläche und wollte Deckung hinterm Kühler suchen. Wurde aber tödlich getroffen.
Alter: 58; Bahnarbeiter, wurde bei Schneeräumarbeiten am 15.2. am Brennersee von einer Lok erfasst. Starb 3 Tage später im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 26; Bauernsohn, war mit einem Kollegen mit Holzfällen beschäftigt. Einer anderen Gruppe, die ober ihnen Baumstämme zurechtstutzten kam ein Stamm ins Triften und traf das Opfer am Rücken. War sofort tot.
Alter: 61; Gattin des Spenglermeisters. Wurde lange vermisst. Ihre Leiche wurde erst am 1.7. bei Niederndorf aus dem Inn gezogen und in Kufstein begraben.
Alter: 46; Kaufmann aus Sterzing. Erschoss sich in einem Gasthof in Mariahilf. Wurde nach einem Unfall in Italien zwar freigesprochen, sollte aber 60.000 Lire Schadenersatz leisten.
Georg Witting, Wirt und Gastgeborener in Pettnau, als Vertreter des Veit Muessackh vom Pollingerberg stellt dem Spital von Hall einen Revers über ein halbes Kammerland am Pollingerberg aus, das er von seinem Vater Mattheus Muessackh gekauft hat.
Siegler: Hans Keller, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Georg Bergmann, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Matthias Leitner, Bürger von Hall; Matthias Schnäppinger, Bürger von Hall
Alter: 22; Arbeiter in einer Pulvermühle. Bei einer Explosion aus unbekannten Gründen erlitten sie schwere Brandwunden, an denen sie bald starben.
Alter: 33; Handelsangestellter bzw. Schneiderin, beide aber arbeitslos. Das Mädchen wurde erstochen, der Mann öffnete den Gashahn und erhängte sich zusätzlich. Ihre Wohnung befand sich in der Sonnenburgstraße.
Alter: 19; Handelsangestellter bzw. Schneiderin, beide aber arbeitslos. Das Mädchen wurde erstochen, der Mann öffnete den Gashahn und erhängte sich zusätzlich. Ihre Wohnung befand sich in der Sonnenburgstraße.
Alter: 30; Bauernsohn, war im Steinbruch der Innregulierung beschäftigt, Sand abzutragen. Dabei stürzte eine Wand ein und begrub das Opfer, das nur mehr tot geborgen werden konnte.
Alter: 27; Versah Wachdienst als SA-Mann in Bayern an der Grenze bei Scharnitz. Beim Entladen seiner Pistole löste sich ein Schuss und traf ihn tödlich. Stammte aus Hall, wurde in Mittenwald begraben.
Alter: 23; Metzgerlehrling aus Lechaschau, trübsinnig. Erhängte sich am Tennenboden seines Meisters.
Alter: 61; Gattin eines Schneidermeisters, nervenleidend. Sprang in den Inn. Ihre Leiche wurde bei Hall aus dem Fluss gezogen.
Alter: 47; Bundesbahnangestellter, schwermütig. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 61; Bekannter Innsbrucker und Bozner Gastwirt. Kam nach Kufstein und quartierte sich in einem Gasthof ein. Erschoss sich in der Nacht aus unbekannten Gründen.
Alter: 24; Wurde ertrunken im Nasenbach in Niederbreitenbach aufgefunden. Hatte psychische Probleme und war im Armenhaus in Kirchbichl untergebracht.
Alter: 19; Knecht beim Jagerbauern. Beim Einspannen trat ein Pferd gegen den Bauch des Opfers, das dabei schwer verletzt wurde. Starb einen Tag später im Wörgler Spital. Stammte aus Westendorf, wo er auch beerdigt wurde.
Veit Apfalter und seine Gatten Katharina Kröll„ vertreten durch Andreas Leiß von Axams, stellen der Waldaufstirtung einen Revers über das Lehen unter der Kirche von Axams aus, das sie. von Simon Apfalter geerbt haben.
Siegler: Hans Keller, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Jakob Nocker, Schulhalter und Bürger von Hall; Georg Bergmann, Stadtschreibereibedienter
Alter: 27; Arbeiter in einer Pulvermühle. Bei einer Explosion aus unbekannten Gründen erlitten sie schwere Brandwunden, an denen sie bald starben.
Alter: 45; Hausmeister. Wollte sich ein Bad vorbereiten. Ließ dazu heißes Wasser in eine Wanne. Rutsche von den angebrachten Sitzbrettern und stürzte ins Wasser. Erlitt schwere Verbrühungen, an denen er 3 Tage später in der Klinik verstarb.
Alter: 50; Kaufmann, wurde von einem Betrüger geschäftlich schwer geschädigt. Konnte dies psychisch nicht verkraften und erhängte sich. Gerichtsverhandlung gegen Hermann Ladurner wegen Veruntreuung von Geldern am 27.6. Ließ sich vom Kaufmann Waren verrechnen, die er nicht bezogen hatte. Opfer geriet daraufhin in psychische Probleme. Urteil: 15 Monate schwerer Kerker.
Alter: 14; Sohn eines Brauerei- und Gasthausbesitzers. Erhängte sich beim Spielen an einer Schnur. Glitt auf einer Stiege aus und geriet mit dem Kopf in eine Schnurschlinge. Selbstmord ausgeschlossen.
Alter: 19; Fachschüler, Steinbildhauer, war im Raingraben auf der Suche nach Fossilien. Dabei stürzte er über eine hohe Felswand ab und starb an den schweren Verletzungen im Halleiner Krankenhaus. Seine Leiche wurde nach Rattenberg überführt.
Alter: 42; Schulwart der Mädchenvolksschule Haspingerstraße in Wilten. Schwermütig, Tod durch Erhängen.
Alter: 46; Oberrevident des Landesschulrates aus Hötting,. Wurde zwischen Zirl und Flaurling von einem Personenzug überfahren.
Alter: 66; Brachte einen Stier zur Tränke, der plötzlich auf den Bauern losging. Versetzte ihm mehrere Stöße mit den Hörnern. Verletzungen schienen anfänglich nicht schwer zu sein, Opfer erlag denen aber einen Tag später.
Alter: 50; Arbeiter aus Polen in der Weyrerfabrik in Mühlau. Fiel bei der Arbeit in einen Kessel mit heißem Wasser und erlitt schwere Verbrühungen. Starb 2 Tage später im Krankenhaus Innsbruck. Wurde in Thaur begraben.
Alter: 51; Arbeiterin in der Tabakfabrik. Nervenleidend, erhängte sich am Dachboden ihres Wohnhauses.
Alter: 30; Wurde in einem Heustadel erschossen aufgefunden. Stammte aus Häring.
Inhalt wie Urk. Nr. 1219
Alter: 68; Wurde tot aufgefunden. Tödliche Verletzungen dürften von einem Sturz stammen.
Alter: 41; Gattin eines Bahnbediensteten mit gesundheitlichen Problemen. mehrere Selbstmordversuche waren schon vorausgegangen. Tod durch Erhängen.
Alter: 9; Bauernkind, ertrank in der Ötztaler Ache. Seine Leiche wurde am 11.5.1934 gefunden und im Friedhof von Heiligkreuz begraben.
Alter: 25; Knecht am Burgerhof (in der Nähe der Abzweigung der Natterer Straße von der Brennerstraße). Opfer wollte mit seinem Fahrrad in die Brennerstraße einbiegen. Auto erfasste ihn und stieß ihn zu Boden. Starb kurz nach der Einlieferung in die Innsbrucker Klinik.
Alter: 79; Bauer, starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 54; Monteur beim E-Werk geriet beim Auswechseln der Transformatoren in den Starkstrom, der ihn sofort tötete. Wurde in Innsbruck begraben.
Alter: 46; Kellnerin, kam am 15.4. beim nächtlichen Heimgang bei der Eibergstraße vom Weg ab und stürzte. Erlitt schwere Wirbelverletzungen, an denen sie im Krankenhaus Kufstein 2 Tage später verstarb.