Alter: 1.5; Kind wurde auf einem Topf gesetzt, in dem heißer Tee war. Verbrühte sich Gesäß und Darm derart, dass es daran starb. Sollte Therapie gegen Bettnässen sein! Mutter wurde tiefst bedauert!
Alter: 1.5; Bauernkind.
Alter: 34; Gendarmeriebeamter. Wurde an der Ötztaler Ache tot aufgefunden. Dürfte über eine Mauer dorthin abgestürzt sein.
Alter: [unklar]; Unbekannter Soldat hatte sich in der Nähe des Lanserkopfes erhängt.
Alter: 21; 2 Münchner wollten Zugspitze besteigen. Am Ausgang des Höllentalferners stürzten beide ab. Wurden vor dem Aufstieg gewarnt, da Schneefall eingesetzt hatte. Kurz vor dem Gipfel rutschte Mädchen aus, Bursche wollte ihr helfen, wurde aber mitgerissen. Er war Eisendreher, sie Buchhalterin. Tiroler Seite?
Alter: 18; 2 Münchner wollten Zugspitze besteigen. Am Ausgang des Höllentalferners stürzten beide ab. Wurden vor dem Aufstieg gewarnt, da Schneefall eingesetzt hatte. Kurz vor dem Gipfel rutschte Mädchen aus, Bursche wollte ihr helfen, wurde aber mitgerissen. Er war Eisendreher, sie Buchhalterin. Tiroler Seite?
Alter: 23; Hilfsarbeiterin bei der Bahn. Nach der Reinigung eines Waggons stürzte sie auf die Geleise und wurde von einem Sanitätszug überfahren.
Alter: 47
Musterbuch der sogenannten 'Gragel Arbeit' 1825, 9 Blatt.
Andrä Moyle, Zumgießer klagt die Erben nach Au gustin Schranz, Zimmermeister von Imst, da er 416 Gulden schuldete. Die Zahlungspflichtigen Erben sind: Die Witwe und der Sohn Josef Schranz, Bäckermeister in Imst, sowie die Töchter Anna und Kreszenz. Bisher wurden aus der Erbmasse nur 216 Gulden bezahlt, weshalb 200 Gulden samt Zinsen eingeklagt werden.
Alter: 36; Frau wurde seit mehreren Tagen vermisst. Ihre Leiche wurde am 18.10.1860 bei Innsbruck aus dem Inn geborgen und dort beraben.
Bürgermeister und Rat der Stadt Hall als Vertreter des Spitals gewähren dem Hans Marckhart vom Weyrhof zu Hagnach bei Meran ein Darlehen von 200 Gulden zu 5 Prozent (vgl. Urk. Nr. 832).
Siegler: Stadt Hall
Alter: 9; Tochter eines Lagerarbeiters.
Alter: 19; Häftling, erhängte sich in einer Zelle des Gefangenenhauses.
Alter: 15; Tochter des Merlbauern wollte in der Nähe des Schießstandes Kühe hüten. Durch den Sturm wurde ein Telefonkabel vom Mast gerissen, sie stieg darauf, war barfuß und erlitt einen tödlichen Stromstoß.
Alter: 15; Arbeiter in der Sensenfabrik. Kam mit seinem Kollegen Adolf Grenter am 11.6. in Streit und bewarf ihn mit Steinen. Dieser nahm eine halbfertige Sense und schleuderte sie gegen das Opfer. Steckte in der Stirn und drang ins Gehirn. Wunde entzündete sich, Opfer starb eine Woche später. Gerichtsurteil in Innsbrucker Nachrichten 4.10., 6: 6 Wochen strenger Arrest.
Alter: [unklar]; Sohn des Metzgermeisters spielte am Inn. Geriet in die Fluten und wurde fortgetrieben.
Alter: 42; Werkmeister.
Alter: 13; Tochter eines Zimmermannes, ertrank im Ruetzbach.
Alter: [unklar]; Wollte einen Baumstamm aus dem Inn ziehen. Dabei glitt er aus und wurde fortgeschwemmt. Stammte aus Marburg, war aber schon seit 10 Jahren in Kirchbichl verheiratet.
Alter: 54; Schlosser aus dem Val Sugana. Arbeitete in der Werkstätte des Hauptbahnhofes. Tod durch Erhängen.
Alter: 43; Kinzacher Lois hatte mit Bruder Streit, sogar mit Tätlichkeiten. Wurde darüber schwermütig und schnitt sich die Kehle durch.
Geschichte von Hollenburg in Kärnten von Abbe Huber, Klagenfurt, gedruckt bei Johann Leon 1814. Broschüre, 31 Seiten
Andrä Moyle, Zinngießer zu Imst kündigt dem Andrä Thönig, Zimmermann im Obermarkt ein Darlehen von 200 Gulden auf. Da nie eine richtige Verzinsung erfolgt war, fordert er seinen Schuldner auf, die Rückzahlung bis Lichtmeß 1824 durchzuführen. Diese Kündigung wird beim Landgericht Imst beantragt.
Balthasar Singer von Birgitz stellt der Waldauf stiftung einen Revers über das halbe Lehen zu Birgitz, Baumkirchnerlehen genannt, aus, das ihm die Grundherrschaft verliehen hat.
Siegler: Heinrich Altherr, Stadtrichter von Hall Sigelbitte: Matthias Kofler, Diener des Stadtschreibers Tho mas Waidmann
Zeugen: Christian Rausch von Birgitz; Michael Umbhaus von Birgitz; Christian Schiechl, Diener des Stadtschreibers
Alter: 65; Bauer, verletzte sich tödlich bei einem Sturz von einem Baum.
Alter: [unklar]; Kaiserjäger-Leutnant. Zeigte seiner Mannschaft die Handhabung einer Handgranate bei den Retterbaracken im Westen von Innsbruck. Diese explodierte plötzlich und tötete das Opfer. 13 Soldaten zusätzlich verletzt, einer davon ebenfalls gestorben. Stammte aus Böhmen. Soll das kommende Unglück bemerkt haben und ließ die Granate neben sich fallen, da ansonst mehr Menschen gefährdet gewesen wären. Augenzeugen berichten allerdings von einer größeren Eigenschuld Frenners (Innsbrucker Nachrichten 11.6., 3). Auch Totenliste mehrfach korrigiert.
Alter: 23; Kaiserjäger-Leutnant. Zeigte seiner Mannschaft die Handhabung einer Handgranate bei den Retterbaracken im Westen von Innsbruck. Diese explodierte plötzlich und tötete das Opfer. 13 Soldaten zusätzlich verletzt, einer davon ebenfalls gestorben. Stammte aus Böhmen. Soll das kommende Unglück bemerkt haben und ließ die Granate neben sich fallen, da ansonst mehr Menschen gefährdet gewesen wären. Augenzeugen berichten allerdings von einer größeren Eigenschuld Frenners (Innsbrucker Nachrichten 11.6., 3). Auch Totenliste mehrfach korrigiert.
Alter: 12; Oskar Rimml (17 Jahre), Arbeiter in der Karbidfabrik hantierte mit einem Revolver. Dieser ging los und traf die Tochter des Nachbarn in den Kopf.
Alter: 14; Lief zwischen 2 aneinandergehängten Autos. Stürzte dabei, wurde überfahren und tödlich verletzt.
Alter: 20; Gebirgsartillerist wurde mit tödlichen Kopfverletzungen am Bahndamm gefunden. Auch Selbstmord nicht ausgeschlossen.
Alter: 15; Tochter eines städtischen Angestellten. Stürzte bei Hötting in den Inn und wurde fortgetrieben. Ihre Leiche wurde am 13.6.1918 in Kirchbichl aus dem Strom geborgen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 15; Spielte mit seinem Kollegen mit einem geladenen Gewehr. Dieser geriet an den Abzugshahn, Schuss traf das Opfer in den Kopf.
Alter: 7; In einem Einzelhof in Hinterried fand man die Leichen von Mutter und Sohn. Wurden erstochen. Raubmord. Täter noch unbekannt. Später wurde ein heimischer Bursche der Tat verdächtigt. Dies war Johann Fritz (17 Jahre) aus Pfaffenhofen. Nach der Verhaftung schoss er sogar auf einen Gendarmen. Auch sein Bruder (30 Jahre) scheint in die Tat verwickelt zu sein.
Alter: [unklar]; In einem Einzelhof in Hinterried fand man die Leichen von Mutter und Sohn. Wurden erstochen. Raubmord. Täter noch unbekannt. Später wurde ein heimischer Bursche der Tat verdächtigt. Dies war Johann Fritz (17 Jahre) aus Pfaffenhofen. Nach der Verhaftung schoss er sogar auf einen Gendarmen. Auch sein Bruder (30 Jahre) scheint in die Tat verwickelt zu sein.
Alter: 4; Sohn eines Elektrotechnikers (im Felde). Ertrank im Schwöllerbachl zwischen Wattens und Kolsass in einem unbeaufsichtigten Moment.
- Preistabelle einer Apotheke, gedruckt in lat. Sprache. 2. 'Rezept, wie man das Atter- und Schlangen Schmaltz zu dess Menschen Gesundheit geboreneauchen soll', Flugblatt. 3. Anpreisung von Wacholder Balsam durch Martin Trinckwalder, Pete rsberg. 4. Anpreisung eines Wunderöles durch Johannes Kelderer von Stürtzingen (Sterzing) in Tirol.
Bürgermeister Martin Wethin von Hall als Oberpfleger des Spitals leiht dem Hans Marekhart auf dem Weyrhof in Hagnach im Landgericht Meran 100 Gulden, wovon dieser 25 Gulden als Strafe, 25 Gulden für 1612 nicht gelieferten Wein und 3 Gulden für den 1613 nicht gezahlten Grundzins ohnehin bereits schuldig war.
Alter: 39; Tourist aus England. War mit einem Landsmann und einem Alpinführer am Weg von den Stubaiern über den Warenkarferner nach Sölden. Durch eine Unvorsichtigkeit brach am Gletscher eine Schneebrücke ein. Das Opfer stürzte in die Tiefe und konnte nur mehr tot geborgen werden. Paralleler, problemloser, eisfreier Weg wäre eine Alternative gewesen. Anderer Artikel ( Schützenzeitung 5.10.60, 1) bezichtigte die Engländer Waghalsigkeit und Sturheit, dem die Bergführer oft nachgeben. Auch in Schützenzeitung 29.10.60, 1.
Maria Moyle quittiert, daß sie von ihrem Vetter Andrä Moyle von Imst 200 Gulden von den Blasius Thumerischen Kindern richtig erhalten hat. Unterschrift: Maria Moyle und ihr Bruder Andrä Moyle
Alter: 64; Wurde auf der Straße tot aufgefunden. Dürfte von seinem Wagen gestürzt sein und wurde überrollt.
Alter: 32; Schuhmacher und Bauer, stürzte beim Heimfahren aus Imst in der Au vom Rad und verletzte sich tödlich. Wurde in Nesselwängle begraben.
Alter: [unklar]; Leiche wurde im Werkskanal des E-Werkes in Wiesberg gefunden und anhand der Papiere identifiziert. Stammte aus Böhmen. War anscheinend Spion auf der Flucht in die Schweiz aus dem Zug entsprungen (TLZ 25.5., 4).
Alter: 59; Ehemaliger Zollinspektor. Fiel vom Balkon seiner Wohnung in der Andreas-Hofer-Straße 3 Stockwerke in die Tiefe.
Alter: [unklar]; Soldat sprang mit Rucksack über das Brückengeländer in den Inn.