Alter: 27; Beide Brüder machten mit 2 weiteren Kollegen eine Klettertour auf die Grubreißentürme in der Nordkette. Beim Abstieg versuchten sie eine Variation, den Auckenthalerriß zu durchklettern. Dabei brach ein Haken aus dem Gestein und die beiden Brüder stürzten 150m tief ab. Die Bergung der Leichen war sehr schwierig. Es beteiligten sich dabei bekannte Skiläufer, so u.a. durch Birger Ruud. Waren Pioniere des Tiroler Alpinen Skilaufs. Benno gewann das 1. Kandaharrennen 1928, Hermann war Medizinstudent. Bilder von ihnen in IZ 18.10, 5.
Alter: 20; Beide Brüder machten mit 2 weiteren Kollegen eine Klettertour auf die Grubreißentürme in der Nordkette. Beim Abstieg versuchten sie eine Variation, den Auckenthalerriß zu durchklettern. Dabei brach ein Haken aus dem Gestein und die beiden Brüder stürzten 150m tief ab. Die Bergung der Leichen war sehr schwierig. Es beteiligten sich dabei bekannte Skiläufer, so u.a. durch Birger Ruud. Waren Pioniere des Tiroler Alpinen Skilaufs. Benno gewann das 1. Kandaharrennen 1928, Hermann war Medizinstudent. Bilder von ihnen in IZ 18.10, 5.
Alter: 19; Vaterländische Kundgebung für Kanzler Dr. Dollfuß in Mayrhofen. Diese wurde durch Nationalsozialisten gestört, u.a. durch Aufmalen und Abbrennen von Hakenkreuzen. Die Verantwortlichen für diese Aktionen wurden von Heimatwehrleuten gestellt und wurden dabei angeschossen. Beim Erwidern des Feuers wurde der Nationalsozialist Dornauer schwer verletzt. Er starb bald an inneren Verblutungen. Zahlreiche Verhaftungen folgten. Am 9.10.1938 fand in Mayrhofen eine Gedenkfeier der Nationalsozialisten für Franz Dornauer statt. Eine Opferschale auf einem Gedenkstein wurde enthüllt. Dabei war auch Gauleiter Hofer anwesend.
Alter: 38; Rechtsanwalt. Befand sich mit einem Klienten und einer Stenotypistin in seiner Kanzlei in Mühlau. Rechtsanwalt Dr. Walter Leonardi fuhr vor und schoss mehrere Kugeln gegen das Opfer. Das konnte zwar noch flüchten, war aber bereits tödlich verwundet. Es ging um finanzielle Forderungen. Leonardi setzte nach der Tat seinen Amoklauf fort und fuhr nach Patsch, wo er gegen einen anderen, angeblich Schuldner, mehrere Schüsse abgab, zusätzlich sogar noch gegen dessen Schwiegervater. Der Täter konnte danach flüchten und erschoss sich im Wiltener Friedhof.
Alter: 36; Rechtsanwalt. Befand sich mit einem Klienten und einer Stenotypistin in seiner Kanzlei in Mühlau. Rechtsanwalt Dr. Walter Leonardi fuhr vor und schoss mehrere Kugeln gegen das Opfer. Das konnte zwar noch flüchten, war aber bereits tödlich verwundet. Es ging um finanzielle Forderungen. Leonardi setzte nach der Tat seinen Amoklauf fort und fuhr nach Patsch, wo er gegen einen anderen, angeblich Schuldner, mehrere Schüsse abgab, zusätzlich sogar noch gegen dessen Schwiegervater. Der Täter konnte danach flüchten und erschoss sich im Wiltener Friedhof.
Alter: 3; Großbrand in Fließ vernichtete 9 Häuser und die Kirche, dazu viel Kleinvieh. Das Opfer war ein Pflegekind.
Peter Schauder auf Hochstraß in Rinn stellt der Waldaufstiftung einen Revers über neun Anteile am großen Neurauth von Tulfes aus, die er von Bartholomeus Schober von Tulfes erworben hat.
Siegler: Dietrich Aniser, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Matthias Miller vom Volderwald; Georg Bergmann, Stadtschreibereibedienter
Alter: 55; Holzarbeiter, starb nach einem Sturz von einem Felsen. Stammte aus Reith/Seefeld in Tirol.
Alter: 38; Verunglückte schwer bei der Holzarbeit am 10.10. Verstarb 2 Tage später in der Klinik Krekelmoos.
Alter: 5; Sohn eines k.k. Beamten. Starb im Krankenhaus Schwaz an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 20; Bauernsohn aus Schöneck. Wollte auf einem Pferd den Inn überqueren. In der Mitte des Flusses kam das Pferd zu Sturz und Ross und Reiter ertranken.
Alter: 30; Arbeitete beim Bau der Wildschönauer-Straße. Dabei kam ein Sandhaufen ins Rutschen und das Opfer wurde vom Sand erdrückt.
Alter: 64; Tagelöhner, Alkoholprobleme, Tod durch Erhängen.
Alter: 64; Ehepaar, Landwirte, wurden in Winkel mit tödlichen Kopfwunden aufgefunden, die von Beilhieben stammten. Täter erbeuteten einen größeren Geldbetrag.
Alter: 71; Ehepaar, Landwirte, wurden in Winkel mit tödlichen Kopfwunden aufgefunden, die von Beilhieben stammten. Täter erbeuteten einen größeren Geldbetrag.
Alter: 47; Wirtschafterin in Wilten. Vergiftete sich mit Leuchtgas.
Alter: 48; Starb kurz nach dem Genuss von Pilzen.
Alter: 52; Mysteriöser Todesfall. Gastwirt des „Fuchsanger“ ließ sich am 1.11. von einem ungarischen Friseur die Haare schneiden. Nach einer Unterbrechung wurde der Wirt mit schweren Halsverletzungen aufgefunden, wobei er den Ungarn als Täter bezichtigte. Seine großen finanziellen Probleme schienen bei der Untersuchung auf Eigenverletzungen hinzudeuten. Starb 5 Tage nach der Tat. Wurde in Niederndorf beigesetzt.
Alter: 3.5; Tod durch Ertrinken.
Neu erlassene Ordnung der Tischlergesellen der Stadt Hall in Tirol mit Abschrift einer älteren Ordnung von 1610 (?).
Alter: 52; Gepäckträger mit gesundheitlichen Problemen. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 19; Pflegling der Erziehungsanstalt St. Martin. Bei einem Fluchtversuch aus dem 1. Stockwerk der Anstalt verletzte sie sich schwer, woran sie nach 1 Woche starb.
Alter: 65; Bauer, wurde als Leiche aus einem See geborgen. Schien sich um einen Raubmord zu handeln. Wurde aber polizeilich später nicht mehr verfolgt.
Alter: 15; Wurde am Dorfrand von einem Auto überfahren. Rollte auf einem Handwagen die Straße hinunter und verriss das Gefährt als ein Auto auftauchte. Wurde dadurch unter das Auto geschleudert und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 21; War mit seinem Vater und Bruder mit Holzarbeiten am Dialberg beschäftigt. Als sich einige Stämme bei der Trift verkeilt hatten, versuchte er sie zu lösen. Wurde dabei aber von einem nachfolgenden Stamm tödlich getroffen.
Alter: 19; Knecht in Gschöß. Führte mit einem Schlitten Heu vom Berg. Kam mit den Füßen unter den Schlitten, wobei die Ladung auf ihn stürzte. Wurde von ihr erdrückt. Stammte aus Lienz.
Alter: 54; Gastwirt, wurde vermisst. Suchtrupp fand seine Leiche in der Nähe seines Bauerngutes am Bremberg. Hatte sich mit einer Pistole erschossen.
Alter: 31; Hotelangestellte aus Wien. Nahm eine hohe Dosis Veronal in ihrer Wohnung in Wilten ein. Grund: Nervenleiden.
Alter: 78; Bauer, schwermütig. Tod durch Erschießen.
Alter: 57; Privatbeamter aus Vorarlberg. Ertrank im Inn bei der Klause Thierberg. Seine Leiche wurde nach Dornbirn überstellt.
Alter: 19; Eisenbahnarbeiter aus Welschtirol stürzte auf der Baustelle beim Schupfenwirt über einen Abhang und verletzte sich tödlich.
Hans Ker zu Rinn stellt der Waldaufstiftung einen Revers über zwei Anteile vom großen Neurauth in Tulfes aus, die er von Paul Krällinger erworben hat.
Siegler: Dietrich Aniser, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Peter Angerer von Tulfes; Jakob Mayr von Hoch straß
Alter: 36; Bäckermeister mit finanziellen Problemen, erhängte sich in seiner Wohnung in Wilten. Gegenartikel behauptet allerdings Nervenprobleme.
Alter: 50; Schwermütig, wurde seit dieser Zeit vermisst. Ihre Leiche wurde erst am 2.4.34 aus der Ruetz gezogen.
Alter: 8; Bauernkind, starb an Verbrennungen des 2. und 3. Grades.
Alter: 27; Sohn eines Gutsbesitzers aus Niederndorferberg. Begab sich am 23.12. auf die Jagd. Löste bei einem Sturz einen Schuss aus, wobei ihm eine Kugel in den Bauch drang. Starb an den Verletzungen im Krankenhaus Kufstein 3 Tage später.
Alter: 27; Musiker aus Dresden, vergiftete sich in seiner Wohnung.
Alter: 54; Kapferbauer, wurde am 24.12. von einem neuangekauften Pferd mit dem Huf in den Bauch getreten. Starb daran eine Woche später im Krankenhaus Wörgl.
Alter: 5; Sohn eines Universitäts-Amtswartes aus Hötting.
Alter: [unklar]; Arbeiter, waren beim Bau der Gerlosstraße beschäftigt. Dazu mussten Sprengungen durchgeführt werden. Nach einer solchen wurden Aufräumarbeiten zu früh gestartet. Ein großer Felsblock löste sich und erschlug die 3 Arbeiter, 5 andere wurden in die Tiefe geschleudert und schwer verletzt. Namen kaum erwähnt. Höplinger aus Zell/Ziller. Handlbauer aus OÖ. Gerichtsverhandlung am 22.10.1935 gegen den Bauleiter Franz Jaschounig, der für das Unglück vom 16.1.1934 verantwortlich gewesen sein soll. Gutachter konnten ihm allerdings keine Schuld nachweisen, daher Freispruch (aus NZ 24.10.35!)
Alter: 33; Arbeiter, waren beim Bau der Gerlosstraße beschäftigt. Dazu mussten Sprengungen durchgeführt werden. Nach einer solchen wurden Aufräumarbeiten zu früh gestartet. Ein großer Felsblock löste sich und erschlug die 3 Arbeiter, 5 andere wurden in die Tiefe geschleudert und schwer verletzt. Namen kaum erwähnt. Höplinger aus Zell/Ziller. Handlbauer aus OÖ. Gerichtsverhandlung am 22.10.1935 gegen den Bauleiter Franz Jaschounig, der für das Unglück vom 16.1.1934 verantwortlich gewesen sein soll. Gutachter konnten ihm allerdings keine Schuld nachweisen, daher Freispruch (aus NZ 24.10.35!)
Alter: [unklar]; Arbeiter, waren beim Bau der Gerlosstraße beschäftigt. Dazu mussten Sprengungen durchgeführt werden. Nach einer solchen wurden Aufräumarbeiten zu früh gestartet. Ein großer Felsblock löste sich und erschlug die 3 Arbeiter, 5 andere wurden in die Tiefe geschleudert und schwer verletzt. Namen kaum erwähnt. Höplinger aus Zell/Ziller. Handlbauer aus OÖ. Gerichtsverhandlung am 22.10.1935 gegen den Bauleiter Franz Jaschounig, der für das Unglück vom 16.1.1934 verantwortlich gewesen sein soll. Gutachter konnten ihm allerdings keine Schuld nachweisen, daher Freispruch (aus NZ 24.10.35!)
Wallburga Tanngl, vertreten durch Bartholomeus Schiestl von Obergrinzens, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über eine Söllbehausung in Untergrinzens aus, die sie von ihrem Gatten Ruprecht Pröcher geerbt hat.
Siegler: Dietrich Aniser, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Michael Kopp, Schlossermeister und Bürger von Hall; Georg Bergmann, Stadtschreibereibedienter