Alter: 19; Tochter eines Forstarbeiters.
Alter: 27; Soldat, seine Leiche wurde im Wald im Mentlberg erhängt aufgefunden.
Alter: 24; Frau aus Hötting wurde von einem Auto überfahren und tödlich verletzt.
Alter: [unklar]; Momentan großes Chaos bei der Bahn. Viele Soldaten steigen auf die Dächer der Waggons und werden von dort heruntergeschleudert. Viele sterben entlang der Geleise. In der Leichenhalle des Garnisonsspitales momentan an die 200 Tote, allerdings auch die Opfer der Spanischen Grippe. In Innsbrucker Nachrichten (6.11., 3) wird die Zahl der getöteten Soldaten mit 273 angegeben, die in den Tunnels in der Nähe von Innsbruck aufgefunden wurden. Nur 97 identifiziert, Mussten in Massengräber beerdigt werden. Auch entlang der Brennerstraße zahlreiche Tote, die von Autos gestürzt oder überfahren wurden. Ein Teil der Begrabenen genannt (Innsbrucker Nachrichten 7.11., 3), allerdings keine Trennung Unfall/Krankheit.
Alter: 13; Wurde im Hauptbahnhof von einem Zug überfahren. Starb an den Verletzungen im Innsbrucker Spital.
Alter: [unklar]; Österreichische Flieger kamen nach Innsbruck und landeten u.a. in der Höttingerau. Dort konnte ein Mann mit Kartoffelsack am Rücken und Spaten nicht mehr rechtzeitig ausweichen und wurde vom Propeller augenblicklich getötet.
Alter: 74; Maurer, galt als wohlhabend. Wurde mit schweren Kopfverletzungen aufgefunden, an denen er bald darauf starb. Alle Wertgegenstände fehlten.
Alter: 22; Schusterbauer, war mit seinem Sohn auf der Jagd. Von dessen Gewehr entlud sich unvermutet ein Schuss und tötete den Vater. Sohn gebärdete sich darauf sehr verstört und verschwand. Selbstmord vermutet. Seine Leiche erst am 22.10.1928 am Salvenberg gefunden!
Alter: 61; Schusterbauer, war mit seinem Sohn auf der Jagd. Von dessen Gewehr entlud sich unvermutet ein Schuss und tötete den Vater. Sohn gebärdete sich darauf sehr verstört und verschwand. Selbstmord vermutet. Seine Leiche erst am 22.10.1928 am Salvenberg gefunden!
Alter: 67; Bauer in Hagau im Spertental fiel von einem Baum und erlitt schwere Verletzungen, an denen er starb.
Alter: 13; Wurde in der Arbeiterbäckerei von einer 700kg schweren Last erdrückt.
Schreiben des chiemseeischen Gerichtsverwalters und Gerichtsschreibers von Axams Happ, daß das Mühlwerk, die Schmiede und die zwei Häuser des Balthasar Partner, die der Waldaufstiftung grundherrlich unterworfen sind, etwa 850 bis 900 Gulden wert sind.
Alter: 1
Alois Recheis verkauft dem Anton Hackl zu Starkenbach folgende Realitäten: Eine ganze Behausung in Starkenbach samt Stadel und Stall und Bierschankgerechtigkeit (Kataster Nr. 6 Lit. a), eine Frühmahd und eine Ackerstatt. Sämtliche Realitäten sind dem Schloß Landeck gerichtsurbar, und mit 15 kr zinspflichtig. Weiters wird eine Wiese im Langen Acker verkauft. Der Gesamtpreis beträgt 3,400 Gulden Wiener Währung. Für Fahrnisse werden zusätzlich 400 Gulden berechnet.
Alter: 49; Seine Leiche wurde aus dem Inn geborgen.
Alter: [unklar]; Bursche als Flurwächter (ca. 18 Jahre) erschoss einen Russen, der sich vom Acker Kartoffel holen wollte. Große Kritik am Burschen! Gerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 14.1.19, 3: Mehrere Russen versuchten Kartoffel zu stehlen. Wurden von Bauernburschen verhaftet, einer versuchte zu flüchten. Dieser wurde vom Albert Kneringer (16 Jahre) angeschossen und starb später an den Verletzungen. Urteil: 1 Woche Arrest.
Alter: 22; Tochter eines Bahnwärters. Legte sich auf die Geleise und wurde von einem Zug überfahren und augenblicklich getötet. Litt an Epilepsie.
Alter: 64; Kleingutsbesitzer, stürzte am 4.10. bei der Birnenernte von einem Baum. Starb 8 Tage später an den Verletzungen.
Alter: 40; Mineur, war mit 2 weiteren Kollegen beim Tunnelbau in Landeck beschäftigt. Ladung explodierte vorzeitig und verletzte das Opfer tödlich. In der Zeitung Egerer Josef, anderer Name im
Alter: 62; Finanzbeamter. Erschoss sich mit seinem Jagdgewehr. Zuvor hatte er den Lauf mit Wasser gefüllt, wodurch die Verletzungen viel intensiver waren.
Alter: 56; War am Rückweg aus Bayern, wo er Lebensmittel kaufte. Stürzte in der Nähe des Alatsees in der Nacht ab. Stammte aus Breitenwang. Nach dem Matrikenbuch war er auf Schmuggeltour.
Alter: 32; Italienischer Kriegsgefangener, Arbeiter im Stahlwerk. Aß roten Kukuruz (?), den ihm seine Angehörigen geschickt hatten und starb daran. Wurde im Ortsfriedhof beerdigt.
Alter: 25; Feldgendarm im Dienste der Grenzschutzkompanie Nauders. Stammte aus Böhmen. Leiche wurde erst im November 1924 entdeckt und identifiziert.
Alter: 78; Wollte in eine brennende Lampe Petroleum nachgießen. Dabei gerieten ihre Kleider in Brand. Starb an den Verletzungen. Auch der Sohn, der helfen wurde, erlitt schwere Brandwunden.
Martin Christändl, Rotgerbermeister von Schwaz, für sich selbst und als Vormund der Margaretha Gschwöller, Witwe des Hans Rainer, kössentalerischer Schmelz- und Bergwerksverwandter und Probierer in Kitzbühel, sowie Degenhart Vorster, Salzschiffmeister und Bürger von Hall, als Vormund der Anna Gschwöller, Gattin des Sebastian Guggenpüchler von Jenbach, stellen der Waldaufstiftung in Hall einen Revers über ein Baurecht mit Haus und Rotgerberwerkstätte an der Oberen Lend in Schwaz aus, das der Rotgerbermeister Hans Hofer bis zu seinem Tode besessen hat.
Siegler: Heinrich Altherr, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Thomas Waidmann, Stadtschreiber von Hall
Zeugen: Wolfgang Kürchberger, Maurermeister und Bürger von Hall; Oswald Junckholzer, 'Fürweger' beim Jenbacher Schmelzwerk; Christof Zehentner, Diener des Stadtschreibers
Andrä Moyle, Zinngießer klagt Andrä Thönig, Zim mermann zu Imst weil er seiner Schwester Rosina Moyle einen Kaufschillingsrest von 200 Gulden seit 1819 samt 72 Gulden Zinsen schuldet. Diese Schuld ist nach dem Tode der Schwester Rosina auf ihren Bruder übergegangen. Als nunmehriger Gläubiger habe er diese Schuld zu Lichtmeß au!gekündigt, doch bisher keine Rückzahlung erhalten. Unter Exekutionsandrolumg wird dem Beklagten die Zahlung gerichtlich vorgeschrieben. Bereits am 7. Nov. 1827 war laut Beilage die Kündigung des Darlehens erfolgt.
Alter: 26
Alter: 28; Stabsfeldwebel auf Fronturlaub. Geriet mit Stocker, Rückkehrer aus russischer Kriegsgefangenschaft, in Streit. Dieser stach dem Opfer ein Messer in den Hals, wodurch er verblutete. Täter stellte sich der Gendarmerie.
Alter: 51; Städtischer Straßenmeister. Erhängte sich in seiner Kanzlei, zusätzlich schoss er sich noch eine Kugel durch den Kopf. Dienstliche Probleme.
Alter: 8; Ertrank im Gschnitzerbach.
Alter: 3; Mädchen war alleine zu Hause (Pradl), Mutter musste um Milch anstehen. Kam dem Herd zu nahe, Kleider fingen Feuer. Daten aus Todesanzeige.
Alter: 16; Bauernsohn.
Alter: [unklar]; Maurer aus Hochzirl.
Alter: [unklar]; Gefreiter bei einer Fliegerabteilung. Wurde in Lauterbach von einem Zug überfahren und auf der Stelle getötet.
Alter: [unklar]; Oberjäger, stürzte sich in den Inn und konnte noch nicht gefunden werden. Abschiedsbrief an die Frau. Unlösbare Probleme mit einem Offizier. Kleider und Geld, das er am Ufer zurückließ wurden gestohlen!
Alter: 38; Zimmermann, wurde durch einen fallenden Baumstamm tödlich verletzt.
Alter: 22; Korporal des Heeres, aus OÖ stammend.
Andrä Moyle wird vom Landgericht Imst benach richtigt, daß gegen den ehemaligen Weißgerber Johann Mages im Exekutionswege die Feilbietung seiner sämtlichen Ralitäten bewilligt und zur Versteigerung am 6. April in der [.andgerichtskanzlei angeordnet wird. Sämtliche Gläubiger des Johann Mages haben ihre Forderungen gegen die Exekutionsmasse einzuklagen und bis zum Versteigerungsterniin beim Landgericht anzumelden, da sie sonst zur Versteigerung nicht mehr zugelassen werden. Der Erlös wird unter den angemeldeten Gläubigern verteilt.
Abrechnung der Bruderschaft der Schiffleute. Als neuer Brudermeister wird Adam Obermair genannt. Einnahmen werden in der Höhe von 64 Gulden 13 Kreuzer verbucht. Unter den Ausgaben wird eine Prozession nach Willen erwähnt. Die Ausgaben betragen 4 Gulden 36 Kreuzer. Weiters werden eine große und eine kleine Bruderscnaftsbüchse (Kassa) erwähnt. Daniel Pal, ein alter Nauschiffknecht, erhält eine Provision von 1 Gulden 30 Kreuzer. Für das Bruderschaftsmahl werden 12 Gulden 19 Kreuzer bewilligt. Insgesamt liegen im Geldsack in der Bruderschaftsbüchse 67 Gulden 35 Kreuzer.
Alter: 39; Schmiedemeister und Geselle arbeiteten an der Schleifstätte für Messer. Schleifstein (500kg!) brach und erschlug die Arbeiter
Alter: 22; Ein Offizier wollte in seinem Zimmer eine Pistole reinigen. Dabei löste sich eine nicht bemerkte Ladung. Schuss löste sich und drang durch die Tür. Traf seine Frau. Diese starb am nächsten Tag an den Verletzungen.
Alter: 5; Zwischen Rothenbrunn und Gries stürzte beim Passieren eines Fuhrwerkes die Rauthbrücke ein. Ein Mädchen stürzte dabei in die Melach und wurde fortgetrieben.