Hans Stapf von Amras stellt der Waldaufstiftung ei nen Revers über 1,75 Lehen vom Harbenhof in Amras aus, das er von Wolfgang Painpolt von Amras gekauft hat, der es seinerseits 1682 von seiner Mutter Agnes Mayr geerbt hat.
Siegler: Matthias Kogler, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Georg Bergmann, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Simon Krapf von Sistrans; Simon Zimmermann von Sislrans
Alter: 45; Große Gewitterschäden im Unterinntal. Opfer wurde von einer Mure erfasst und konnte sich nicht mehr retten.
Alter: 27; Hatte pachtweise den Gasthof „Hohenegg“ übernommen. Am Tage der Eröffnung fand man ihn erhängt auf. Stammte aus Salzburg.
Alter: 23; Ausflugsgesellschaft fuhr mit einem Mietauto von Mayrhofen nach Gerlos. Bei der Rückfahrt stürzte das Auto beim Gasthof „Otzen“ über eine Böschung. Alle 5 Personen wurden herausgeschleudert und schwer verletzt. Das Opfer starb noch an der Unfallstelle. Gerichtsverhandlung am 25.9. gegen den Chauffeur Gottfried Helm (29 Jahre) aus Mayrhofen. Es wurde erkannt, dass er zu schnell gefahren sei. Urteil: 10 Monate strenger Arrest.
Alter: 36; Zimmermann aus Bayern. Wurde in der Kranebitter-Allee von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Starb an schweren inneren Verletzungen im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 47; Bundesbahnbeamter. Familiäre Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 38; Vergiftete sich mit Leuchtgas in einer Wohnung im Kirschental und konnte nicht mehr wiederbelebt werden.
Alter: 55; Knecht, starb an einem Schädelbasisbruch im Spital.
Alter: 51; Zimmermann aus Umhausen. War mit Kollegen beschäftigt, am 12.9. einen Stadel zu reparieren. Holzbalken wurden angehoben, die aber außer Kontrolle gerieten und das Opfer begruben. Starb 4 Tage später an den schweren Verletzungen.
Alter: 34; Knecht, stürzte sich von der Karwendelbrücke in den Inn. War bei einem Bauern in Mühlau beschäftigt, verlor aber die Arbeit. Stammte aus Ellbögen.
Alter: 16; Schlosserlehrling aus Innsbruck. Wollte in der Kranebitter Klamm Platenigl suchen. Stürzte dabei ab und verletzte sich tödlich.
Alter: 31; Ehepaar in Pradl lebte schon seit längerer Zeit in Streit. Frau erhängte sich. Als der Mann davon erfuhr, jagte er sich eine Kugel in den Kopf.
Bartholomeus Haller von Axams und seine Gattin Katharina Kroll, vertreten durch Thomas Hueber von Axams, stellen der Waldaufstiftung einen Revers über ein halbes Lehen in Axams aufm Pichl aus, das sie von Urban Kröll geerbt haben.
Siegler: Matthias Kogler, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Johann Lercher, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Kaspar Kirchperger, Getreidehändler und Bürger von Hall; Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Alter: 2
Alter: 33; Ehepaar in Pradl lebte schon seit längerer Zeit in Streit. Frau erhängte sich. Als der Mann davon erfuhr, jagte er sich eine Kugel in den Kopf.
Alter: 25; Motorradrennfahrer. Bekannter Skilehrer aus Zürs. Verunfallte beim Training auf der Aschenbahn im Tivoli. Bei hoher Geschwindigkeit stürzte er von der Maschine auf die Bahn. Erlitt dabei schwere Kopfverletzungen, an denen er noch vor der Einlieferung ins Krankenhaus starb.
Alter: 2; Kind eines Arbeiters.
Alter: 39; Arbeitsloser, gesundheitliche Probleme. Erschoss sich im Amraser Wald.
Alter: 44; Kutscher, erhängte sich im Hausgang. Motive ungewiss.
Alter: 63; Tagelöhner aus Hötting. Seine Leiche wurde am 4.6. in Volders aus dem Inn geborgen und im Ortsfriedhof begraben. Später exhumiert und nach Innsbruck überführt.
Alter: 51; Hilfsarbeiter aus Axams. Wurde im Kemater Gemeindewald tot aufgefunden. Stürzte beim Suchen von Pilzen über eine Böschung ab. Vorausgegangen könnte ein epileptischer Anfall sein.
Alter: 66; Pensionierter Heeresbediensteter, erhängte sich in seiner Wohnung in Pradl.
Alter: 28; Chauffeur, familiäre Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 66; Knecht, finanzielle Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 17; Ertrank im Faggenbach.
Jakob Spiegl, Tischler und Bürger von Hall, stellt dem Spital, vertreten durch Jakob Christof Högwein, Handelsmann und Ratsbürger von Hall, einen Revers über ein Haus in der Marktgasse (seit 1728 Teil von Salvatorgasse 4) aus, das er nach dem Tode von Andreas Gärtner erworben hat und das im Osten an Hans Tanners Witwe, im Süden an die Marktgasse, im Westen an Georg Leitner und im Norden an den Friedhof grenzt.
Siegler: Matthias Kogler, Stadtrichter von Hall
Zeugen: Jakob Haubtmann, Reitsattler und Bürger von Hall; Georg Bergmann, Stadtschreibereidiener
Alter: 72; Sattler, finanzielle Probleme. Tod durch Erhängen. Seine Leiche wurde ins Anatomische Institut in Innsbruck überführt.
Alter: 23; Bauerntochter, schwermütig, stürzte sich in den Starkenberger See.
Alter: 37; Geschäftsvertreter der Firma Linser (Steinmetz), bekannter Sportler. Fuhr mit seinem Motorrad frontal gegen ein unvermutet abbiegendes Auto auf. Erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er in der Klinik verstarb.
Alter: 13; Ertrank beim Baden im Inn. Seine Leiche wurde erst am 2.9.1934 entdeckt.
Alter: 40; Machte mit einem Kollegen einen Radausflug nach Alpbach. Am Rückweg stürzte er gegen einen Felsen und starb kurz darauf an den Kopfverletzungen. War Arbeiter aus Kramsach, allerdings arbeitslos.
Alter: 35; Lokomotivführer. Fuhr am 12.6. in Mühlau auf eine Fuhwerk auf und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb nach 2 Tagen in de Innsbrucker Klinik.
Alter: 50; Straßenräumer aus Steinach. Am Weg Richtung Schöfens hielt er über der Bahnbrücke einen Draht in die Oberleitung. Wurde vom Starkstrom auf der Stelle getötet.
Alter: 38; Hausbedienstete, überquerte die Straße ohne auf den Verkehr zu achten. Wurde von einem LKW aus Ehrwald erfasst und zu Boden gestoßen. Erlag den Verletzungen noch am gleichen Tag in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 60; Bauer in Habichen, wurde erhängt in seinem Haus aufgefunden.
Alter: 22; Hochbautechniker, schoss sich am Rennweg eine Kugel in die Brust. Starb einen Tag später in der Klinik.
Alter: 40; Dienstknecht aus Brixlegg, ertrank im Inn.
Bürgermeister und Rat der Stadt Hall bestätigten, daß Hans Habelzhofer, Wundarzt und Bürger von Eferding, ein Testament seiner ersten Frau Barbara vorgelegt hat, wonach die Kinder aus ihrer Ehe 200 Gulden und einen Silberbecher erben sollten. Hans Feichlmayr, Barbier und Bürger von Hall, hat vor Jahren die Badbehausung gekauft, wofür noch 170 Gulden zu zahlen sind, die zur Abdeckung der 200 Gulden verwendet werden sollen. Habelzhofer bittet, für die 170 Gulden einen Vormund bis zur Großjähr'gkeit der Kinder einzusetzen, was die Stadt aber ablehnt. Er erhält anstelle dessen 150 Gulden sofort ausbezahlt.
Siegler: Stadt Hall (kleines Sekretsiegel von 1533)
Alter: 55; Bedienerin, wurde in ihrer Wohnung in Wilten erwürgt aufgefunden. Nachforschungen waren schnell erfolgreich. Täter war Otto Netzer, Schneidergehilfe (46 Jahre), der Bruder des Liebhabers der Frau. War mit der Verbindung nicht einverstanden. Schwurgerichtsverhandlung am 27.9.33: Nach den Urteilen der Geschworenen hätte Netzer freigesprochen werden müssen! Gericht legte Akten allerdings dem Obersten Gerichtshof in Wien vor. Am 11.12. zu 2 Jahren schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 26; Student, gesundheitliche Probleme. Tod durch Vergiften.
Alter: 30; Bei einem Jagdausflug in die Region um den Spitzenstein geriet der Zimmermann aus Niederndorf über die bayrische Grenze. Wurde von einem dortigen Jäger anscheinend mehrfach zum Halten aufgefordert. Letztlich gab er einen Schuss ab, der allerdings tödlich traf. Seine Leiche wurde nach Sachrang gebracht und später in seine Heimatgemeinde überstellt.
Alter: 57; Pensionierter Bundesbahnarbeiter. Stürzte in der Nacht beim Heimgang in den Moosbach und ertrank. War leicht alkoholisiert.