Alter: 31; Wurde von seinem Bruder Johann mit dem Beil erschlagen. Gingen beide zur Holzarbeit, Täter kam aber allein zurück. Verstrickte sich in Widersprüche und gab schließlich Tat zu. Täter war geistig zurückgeblieben.
Alter: 19; Schüler des Josefinums, stammte aus Linz. Wurde von einem Wachposten angeschossen, da er auf Zuruf nicht stehen geblieben war. Erlag bald seinen Verletzungen.
Alter: 29; Hilfsarbeiter aus Nassereith. War beim Straßenbau Imst-Nassereith beschäftigt. Felssturz verschüttete mehrere Arbeiter, Opfer konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 28; Wurde tot auf den Geleisen gefunden. Dürfte auf der falschen Seite ausgestiegen sein und wurde von einem Gegenzug überfahren. Stammte aus Kirchbichl.
Alter: 17; Sohn des Unterinnerstbauern. Wollte von der Alpe Heu mit dem Rückenkorb holen, fiel aber über einen steilen Abhang hinunter. Wahrscheinlich vorausgegangen war ein epileptischer Anfall.
hüters Christof Ezl. Dienstinstruktion und Bestallung des von der Stadt Hall als Vertreter des Spitals eingesetzten Lend
Siegler: Michael Högwein, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Thomas Waidmann, Stadtschreiber und Bürger von Hall
Zeugen: Kaspar Tagolt, Bürger von Hall; Georg Pausmiller, Lädier und Bürger von Mall; Jakob Gaßmayr, Wirt und Bürger von Hall; Christof Zehentner, Diener des Stadtschreibers
Standesliste der Landesschützenkompanie unter Hauptmann Andreas Moyle, ausgestellt vom Gericht Imst. In der Liste werden erfaßt: Die Charge, Vor- und Zuname, der Wohnort und ob der Schütze die Bewaffnung selbst beistellt. Außer den 112 nominierten Schützen werden noch einige aufgelistet, welche nicht ausrücken konnten, weil sie geschäftlich verhindert waren. Drei Kompanieteilnehmer marschieren verspätet nach und erreichen die Kompanie am 8. Mai in Zernez. Ein Nachtrag bezieht sich auf später hinzugekommene Gewehre und Stutzen (Flinten). Die 115 Mann haben bei ihrer Rückkunft in Imst am 24. Mai insgesamt 57 eigene Gewehre.
Alter: 58
Alter: 44; Direktor der Dachpappenfabrik Dörr. Stürzte im Werksgelände von einer Mauer und verletzte sich tödlich.
Alter: 1; Sohn eines Zimmermannes.
Alter: 61; Hüttenarbeiter, erlitt tödliche Verletzungen nach einem Sturz in einen Luftschacht.
Alter: 27; Aniserbauer aus Gagering, geriet in seiner Mühle zwischen 2 Kammräder und wurde tödlich verletzt.
Alter: 12; Wollte von der Straßenbahn abspringen, geriet aber unter die Räder. Beide Beine abgefahren, starb kurz darauf im städtischen Spital.
Alter: 3; Stürzte rücklings in einen Kessel mit heißem Wasser.
Alter: 56; Flatscherbauer, wurde bei der Holzarbeit von einem fallenden Baum am Kopf schwer verletzt. Erlag später seinen Verletzungen.
Alter: 9; Hirtenknabe, stürzte beim Suchen von Schafen am Tschirgant tödlich ab. Suche war wochenlang nicht erfolgreich. Die Leiche wurde am 27.3.1919 gefunden.
Alter: 40; Hauptmann im 2. Kaiserschützenregiment. Psychische und gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen. Todesanzeige: Plötzlich verschieden!
Alter: 45; Tod durch Erhängen.
Auf Vermittlung einer von Erzherzog Maximilian III. bestellten geistlichen und weltlichen Kommission kommt es zum Vergleich zwischen der Stadt Hall als Vertreterin der Nikolauskirche und des Spitals sowie dem Pfarrer Christof Wenig. Der Pfarrer erhält künftig vom Spital 200 Gulden, von der Nikoiauskirclie 150 Gulden und von der Stadtkammer 50 Gulden, sowie den Zehent der im Pfarrurbar angeführten Besitzungen (Absamer Feld, Gnadenwald usw.). Dafür soll der Pfarrer zwei Gesellpriester halten. Er soll weiters alle Gottesdienste ordnungsgemäß halten, insbesondere die sonntägliche Messe am Kreuzaltar nach der Predigt. Das 40-stündige Gebet soll entweder von der Kanzel oder durch den Stadtrat verkündet werden. Fahnen dürfen nur mit Zustimmung des Pfarrers in der Kirche aufgestellt werden. Fremde Geistliche dürfen nur mit Zustimmung des Pfarrers auf der Kanzel predigen. Ortsfremde dürfen nur dann getraut werden, wenn sie vorher von der Stadt als Inwohner aufgenommen wurden. Die jährliche Spitalsrechnung muß im Beisein des Pfarrers geregelt werden. Künftige Stiftungen sollen zuerst dem Stadtrat, dann dem Ordinariat in Brixen gemeldet werden.
Siegler: Erzherzog Maximilian III.
Lohntabelle für Offiziere und Mannschaft. An Tag geldern erhält der Hauptmann 2 Gulden ein Oberleutnant 1 Gulden 8 kr, der Feldpater 1 Gulden 8 kr, der Unterleutnant 56 kr, der Fähnrich 54 kr, der Chirurg l Gulden Feldwebel; Fourier und Büchsenmacher erhalten je 42 kr, der Korporal 36 kr, Zimmermann, Spieüeute und Gemeine Schützen je 30 kr. Für ein Pferd erhält der Hauptmann monatlich 15 Gulden Unterleutnant und Feldpater je 10 Gulden und der Fähnrich 8 Gulden Weiters steht dem Hauptmann ein halber Wagen, den Offiezieren und dem Chirurgen ein Viertelwagen zu. Pro Wagen wird eine Zulage von 1 Gulden bewilligt, jeder Schütze erhält für das eigene Gewehr 4 kr Zulage.
Alter: 32; Wurde ertrunken aus der Melach gezogen.
Bartlmä Reit(t)er und Martin Niderwiser als Gewaltträger der Nachbarschaft Anras und Rain haben sich gegen die Nachbarschaft Oberkolls wegen der strittigen Weiderechte beschwert und zur Erreichung besseren Rechtes Berufung eingelegt. Daher wird vom Hofrat in Brixen angeordnet, das Verfahren ruhen zu lassen, um die Sache zu prüfen, was es mit der Beschwerde auf sich hat. Es sind alle Originalnalbeilagen, das Gerichtsprotokoll abschriftlich verschlossen nach Brixen einzusenden.
Aufruf ("öffentliche Bekanntmachung") zur Bezahlung der Steuerpflichten, gedruckt in Innsbruck, gezeichnet durch Joseph Freiherr von Hormayr.
UntitledWolfgang Tewsel , Sohn des verstorbenen Andre Tewsel , Bürger zu Lienz, verkauft dem Christan Weichsler, Scherer, Bürger zu Lienz> und dessen Ehefrau Voronica sein lediges Gereut von drei Tagmahder, das Burglehen ist und der Hei 1ig-Geistkirche im Schloß Pruck ein Trinkchen öl zinst. Das Gereut, das er von seinem Vater Andre Tewsel geerbt hat, liegt jenseits der Tra (Drau), grenzt an das Gereut der Kinder des verstorbenen Hanns Geyer, an das Gereut des Hanns Aygner sowie an das Gereut des Walchenstainer, das ehedem dem verstorbenen Michel Kramer gehörte. Der Kaufpreis beträgt 38 Mark Pfennige gewöhnlicher Münze. Siegler: Wilhalm Rueff, Bürger zu Lienz Zeugen: Hanns Streicher, Hanns Reyff, Schneider, Jorg Däxer, Michael Hawsner und Johannes Stadler, Notar
Servitutenregulierung mit Prutz usw.
Vergleich zwischen Ried (Dorfvogt Ambrosy Franz) und dem Pfleger Andre Slerzinger wegen der Nutzung von 4 Fudermahl Grund auf dem mittleren Moos.
Friedrich, Abt des Klosters von Wilten, bestätigt zusammen mit seinem Konvent, daß der Haller Bürger Chunrad der Graentner für sein Seelenheil nach seinem Tode dem Kloster folgende Güter in der Wennser Pfarre übereignet hat: Ein Gut auf 'Yrcz' (Jerzens), welches derzeit der Sweyker bewirtschaftet und jährlich 13,5 Schot Korn, drei Pfund Berner und zwei Schultern zinst. Ein Gut zu 'Prennwalhen' (Brennwald bei Imst), welches jährlich 5,5 Schot Korn, Roggen und Gerste zinst und welches derzeit Hans der Kornpraust bewirtschaftet. Dafür hält das Kloster einen ewigen Jahrtag für Chunrad Graentner mit einer Vigil am Abend, welche gesungen wird, einem Frühstück ('Iniendacion') am Morgen und einer gesungenen Seelenmesse. Falls die Seelenmesse nicht gelesen wird, verfallen die zwei Güter an das Spital zu Hall.;
Siegler: Abt Friedrich von Wilten, Konvent von Wilten
Abhandlung der am 16. Feber 1846 verstorbenen Ursula Schneider, beim Kellerwirt in Oberau wohnhaft. Einzige Erbin ist die Schwester Susanna Schneider. Nach den Legaten an Maria und Josef Sandbichler verbleibt noch ein Nachlass von 827 fl.
Nach Absterben der Gebrüder Paul, Lorenz und Jakob Khürchamer fällt ihr innegehabtes oberes Griesfleckl (Grießflöckhl) zu Windischmatrei wieder an den Bestandsherren, nämlich die Herrschaft Windischmatrei zurück (Erzbischof Johann Ernst). Daher verleiht Wolf gang Lasser als Pfleger und Amtmann im Namen der Hofkammer laut Befehl vom 13. Jan. das Griesfleckl dem Michael Klaunzer, Inwohner und Lederer um 42 Gulden sowie 2 Gulden 6 kr Anleitgeld. Das Nutzungsrecht gilt nur für die mannstämmigen Erben Klaunzers. Siegler: Wolf gang Lasser
Holzverkaufskontrakt
Franz Karl von Rosst informiert den Gerichtsamtmann von Tannheim, Thomas Tauscher, daß sich der Forstüberreiter Zwerger über Johannes Schedle, Barbier, und Matthias Frick am Pergament wegen Jagdfrevels beschwert habe. Die beiden hätten nach dem letzten Schneefall mit der Büchse vier Hasen geschossen. Daher werden sie auf Montag, den 7. Jän. in die Gerichtsbehausung Emhaimb geladen.
Gemeinderechnung des Michael Tiefenbrunn
Gesuche um Bürgeraufnahme samt Befürwortungen für Wolfgang Reythamer, Schneider 1549, Sebastian Hürzinger, Bader 1590, Georg Klueger, Rotgerber 1593, Christoph Weiss, Goldschmied 1594; Wolf Tauleder, Hufschmied von Traunstein, Christoph Oberlehner, Rotgerber, und Georg Leutner, Zimmerknecht aus Kueffstain 1598; Kaspar Völkhel, Korporal 1662, Hans Klingerl, Bäcker am Kirchberg 17. Jahrhundert, Hans Lengerer, Schankwirt 1693, Philipp Anton Mosmüller, Schneider 1788.
Evidenzstellungsprotokoll der Rustikalpartien der Gemeinde Jochberg, I. Teil, ohne Nennung der Grundeigentümer.
Vergleich zwischen Johann Lehrperger, Bürgermeister zu Kizpichl, Franz Ruedorffer, Lebzelter, Franz Viechter und Bans Taimer, Bierbrauer, alle drei Ratsbürger, einerseits und den genannten sechs Viertlem und Beiständen aus Jochberg, Reith, St. Johann, Fillersee, Kirchdorf und Kessen anderseits wegen Aufteilung der Quartiers- und Verpflegungskosten. Jochberg und Reith verpflichten sich, ihren Kostenanteil an den Schäden, welche das Priamische und Iltisehe Regiment hauptsächlich in der Stadt verursachten, zu übernehmen.
Jakob Gügl, Fischer Erzherzog Ferdinands am Flaitterwanger See, Adam Jeger, Wirt, Mang Hosp, Christian Egghardt und Jakob Mosawer, stellen als Ausgeschossene von Haitterwang dem Ulrich Keller, Bürgermeister zu Reuti, anläßlich der Bewilligung einer Klause, welche die von Füessen auf Reuttener Grund und Boden zu errichten beabsichtigen, einen Revers aus. Es wird bestätigt, daß auf der Alpe Racz und Rauchälbli verbriefte Grenzmarken bestehen. Da es jedoch keine Zäune gibt, treiben die von Haitterwanng ihr Vieh über die Grenze auf die Weide von Reuti. Damit dieses stille Einverständnis nicht zum Nachteil gereiche, wird bestätigt, daß darauf kein Rechtsanspruch besteht, sondern nur aus gutem Willen bis auf Widerruf geduldet werde. Es soll daher denen von Reuti kein Recht entzogen und kein Schaden zugefügt werden. Siegler: Hans von und zu Winckelhofen und Krakhofel, Pfleger zu Emnberg Zeugen der Siegelbitte: Georg Frannckh, Salzfaktor, Richter und Gerichtsschreiber zu Emnberg, Jakob Peter, Forstüberreiter und Waldmeister.
Klaus Maurer zu Imst verkauft dem Wolfgang Scheer, Pfleger des Spitals daselbst, 5 lb Berner Geld aus drei Eigengütern im 'Vmbster besuech'. Siegler: Ulrich Grabherr, Landrichter zu Imst Zeugen: Andrä Stöckli, Jörg Madt und Hans Tesch, Bürger zu Imst
(Älterer) Leopoldinischer Steuerkataster für das Viertel Jochberg, mit Beschreibung der Güter, Häuser und Grundstücke, doch ohne Abzug der darauf liegenden Lasten, gegliedert in die Hennthaler, Haßlwander, Khochinger, Oberhäuser und Auringer Werchate.
Bitte der bürgerlichen Kufsteiner Wirte an die Obrigkeit, um Gleichstellung mit den landgerichtlichen Wirten. Sie wollen zukünftig die Maß Wein zu 16, 14 und 12 Kreuzer ausschenken, gleichzeitig aber die gleiche Qualität beibehalten.
Paris Graf Lodron verleiht als Obristjägermeister von Amts wegen den Nachbarschaften Liesfelden und im Thall zu Angerberg mit Bezug auf den Vergleich vom 1. Okt. 1686 je ein Stück Grund in gleicher Größe in der Gemeindeau nächst dem Inn, um ihn in ein Mahd oder eine Wiese umzuwandeln. Dafür sind jährlich zu Martini an das Zollamtin Rattenberg 2 fl Grundzins zu entrichten Siegler: Der Aussteller
Pfleger Philipp Andrä Sterzinger ladet die legitimierten Gewalthaber der Gemeinde Vendls im Pfändungsstreit gegen Kauns betr. Rufenall zur Tagsatzung für den 15. Dez. in seine Behausung vor.