Alter: 34; Hausbedienstete. Gesundheitliche Probleme, Tod durch Erhängen.
Alter: 14; Wollte mit anderen Kindern im Gießen baden. Konnte aber nicht schwimmen und versank in einer tiefen Stelle.
Alter: 3; Kind eines Bauern.
Alter: 10; Sohn eines Fabriksarbeiters, wurde von einem Privatauto niedergestoßen und sofort getötet. Drohende Haltung der Einheimischen gegen die Fahrer.
Alter: 81; Stürzte in Habichen in den vorbeiführenden Bewässerungskanal und ertrank.
Alter: 4; Stürzte in den Sillkanal und konnte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden. Wollte mit anderen Kindern an der Böschung Blumen pflücken und verlor dabei das Gleichgewicht.
Alter: 28; Bäckergehilfe aus Mariahilf, schoss sich eine Kugel in den Kopf. Unglückliche Liebe als Ursache.
Alter: [unklar]; Eine unbekannte Frauenleiche wurde am 31.5. im Schlosswald entdeckt. Wies zahlreiche Messerstiche auf und wurde unter einem Steinhaufen begraben. Obduktion ergab eindeutig Mord.
Alter: 24; Holzarbeiter aus Bozen. Besichtigte mit Johann Gruber (15 Jahre) eine Pistole. Diese ging los und traf das Opfer ins Herz.
Alter: 6; Ertrank im Bach.
/126/III18 Bürgermeister und Rat des Marktes Rosenheime r bestätigen, daß Mattheus Schweindl, Handelsmann, Gastgeborener und Bürger von ltosenheim, dem Sebastian Plalianer d.J., Futterhändler und Bürger von Hall, kostenlos 30 Muth Futter nach Rosenheimer Maß zur I end nach Hall liefern wird. Beiliegend eine eigenhändige Bestätigung durch Mattheus Schweindl. Beiliegend auch eine weitere Bestätigung des Marktes Rosenheim über den Kauf von 35 Muth.
Siegler: Markt Rosenheim (kleineres Siegel)
Alter: [unklar]; 2 Burschen gerieten beim Rodeln in den Inn und ertranken.
Begleitschreiben des Defensionsaktuars Wildgruber für den Marketender der Innsbrucker Schützenkompanie Anton Hoppichler: Er wird beauftragt neben seinem eigenen Brotbedarf auf einem Wagen 120 Laib Kommißbrot für die (Imster) Kompanie nach Bergüri (Bravuogn) zu führen und zu übergeben.
Alter: 21; Tochter angesehener Eltern stürzte sich in den Sillkanal. Eltern billigten Liebesverhältnis nicht. Daten in der Todesanzeige.
Alter: [unklar]; Krapfbauer wollte mit einer Zille den Inn überqueren. Geriet aus dem Gleichgewicht und stürzte ins Wasser. Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 17; Näherin. Wollte Platenigl suchen. Stürzte dabei ab und erlitt einen Schädelbruch. Wurde nach Innsbruck zur Bestattung überführt.
Alter: 8; Mehrere Kinder waren auf Plateniglsuche am Hundalmjoch. Opfer stürzte ab und starb am Transport zum Wörgler Spital.
Alter: 41; Bahnarbeiter, stürzte beim Verschub von einem Waggon. Zuerst nur leichte Verletzungen konstatiert, starb später allerdings im Spital von Wörgl. Rippe hatte seine Lunge durchbohrt.
Alter: 19; Dienstknecht. Brach bei der Holzarbeit tot zusammen. Anscheinend Folgewirkung des Krieges, Gasvergiftung?
Alter: 4; Ziehkind des Kratzerbauern. Versuchte über einen Steg die Weißache zu überqueren. Verlor das Gleichgewicht und stürzte ins Hochwasser.
Alter: 28; Chauffeur. Wurde vor ein paar Tagen von einem italienischen Wachposten bei der Klosterkaserne angeschossen. War mit einem Kollegen über die Mauer gestiegen und machte sich an den Autos zu schaffen. Starb später an den Verletzungen.
Alter: 57; Oberintendant, wurde erschossen in einer Höhle aufgefunden.
Alter: 56; Dem Meixnerbauern wurde wiederholt Heu aus seinem Stadel gestohlen. Ein junger Bursche hielt daraufhin Wache und wollte den wiederaufgetauchten Dieb stellen. Feuerte einen Schuss ab, der aber das Opfer in den Kopf traf. Bemerkte erst hinterher, dass es eine Frau in Männerkleidern war. Stammte aus Wattenberg.
Marschbefehl des Majors und Landesobersten von Stebele an die Vorspannleistenden Gemeinden des Oberengadins, dem transportfiihrenden Schützen bei der Überbringung von 100Laib Kommißbrot und einem Füßchen den nötigen Vorspann beizustellen. Der Schütze wird angewiesen, Brot und Faßl bei jeder Station einem anderen Schützen zu übergehen und dafür zu sorgen, daß alles dem Innsbrucker Schützenhauptmann Joachim Mor richtig zugestellt werde. Unterschrift: Philipp Jakob Wildgruber, Landschaftlicher Defen sionsaktuar. Übernahmerevers in italienischer Sprache
Alter: 37; Wurde im Bach in der Gföll tot aufgefunden.
Adam Saurer, Müllermeister von Axams, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über das Bestandsrecht aus, das 1544 aus dem Viertel des Gutes auf dem Piichl herausgelöst wurde, und worauf seither ein Häuschen erbaut worden ist. Vorbesitzer war Daniel Prechstainer, Schneidermeister in Axams, der es um 125 Gulden verkaufte.
Siegler: Michael Högwein, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Thomas Waidmann, Stadtschreiber von Hall
Zeugen: Georg Rösch von Mils; Hans Has, Pfannhausknecht und Inwohner von Hall; Michael Pockh, Diener des Stadtschreibers
Alter: 36; Gesundheitliche Probleme, verletzte sich tödlich mit mehreren Messerstichen in seiner Wohnung.
Alter: 24; Arbeiter in der Kögl-Sägerei. Wurde vom Treibriemen erfasst und unter die Räder gezogen.
Alter: 15; Bauernknecht, geistig verwirrt. Tod durch Erschießen.
Alter: 47; Bauer, wurde bei der Holzarbeitvon einem fallenden Baum getroffen und starb an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: 2; Sohn eines Gastwirtes.
Alter: 7; Fiel beim Spielen in den Inn und konnte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden. Erst am 16.6.1919 in Kirchbichl geborgen.
Alter: [unklar]; Italienischer Soldat. Stürzte in der Festung Finstermünz in eine Zisterne und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 5; Kind eines Wachtmeisters, starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 13; Sohn eines Bauern hantierte mit einem Kollegen in der Nähe des Hotels „Hochfinstermünz“ mit einer gefundenen Handgranate. Diese explodierte und tötete das Opfer auf der Stelle, der andere Bursche wurde schwer verletzt.
Alter: 33; Wurde in Achenwald verhungert aufgefunden. Lebte in sehr ärmlichen Verhältnissen und wollte sich auch nicht dazu äußern. Stammte aus dem Pinzgau. Hatte aber in ihren Kästen mehrere Kilo Mehl gebunkert! Im Kirchenbuch Bauchfellentzündung als Todesursache.
Ausschreibung und Verteilung des Brotes durch den Unterleutnant Moll in Nauders. Laut Aufschreibung der zwei Bäcker zu Imst wurde für die Kompanie durch einen Imster Fuhrmann 720 Laib Brot nach Nauders geliefert. Tatsächlich wurden der Imster Kompanie 715 Stk. Brot übergeben. Die Brotlaibe wurden persönlich an jeden Schützen oder Mannschaflsführer ausgeteilt und von diesen direkt bezahlt. Das restliche Brot, insgesamt 373 Laibe, wurden an die Wirtin von Nauders am 21. Mai abgegeben. In den folgenden Tagen wurde über den Hauptmann Moyle weiteres Kompaniebrot verkauft. Von dem inzwischen schimmlig gewordenen Brot wurden weitere Restposten an die Mannschaft gegen Bezahlung abgegeben.
Christian Lener, Gastgeborener unter dem Schönberg, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über das halbe Viertel der Mutterbergalm sowie des Mutterberghofes aus, die er von Balthasar Stäckhler von Stubai um 129 Gulden gekauft hat.
Siegler: Christian Lener
Zeugen: Kaspar Tagalt, Bürger von Hall; Michael Schlosser, Siedimetzger und Bürger von Hall; Daniel Ganntner, Diener des Stadtschreibers.
Alter: 53
Alter: 13; Sohn der Florlbäuerin Mayrhofer. Kletterte beim Kraft`schen Zementwerk über einen Zaun und stürzte dabei in den Inn. Konnte nicht mehr gerettet werden.
Alter: [unklar]; Italienischer Besatzungssoldat stürzte sich aus dem Fenster des 1. Stockes auf die Straße. Tödliche Verletzungen.
Alter: 21; Seit längerer Zeit vermisst. Stürzte aus unbekannten Gründen in den Inn. Leiche am 20.5. in Mils angeschwemmt. Köchin, wurde in Hötting begraben.
Alter: 2; Sohn eines Krämers. Ertrank im Dorfbrunnen.
Alter: [unklar]; Französischer Besatzungssoldat wurde auf der Landstraße von einem schnell fahrenden Auto erfasst und tödlich verletzt.