Alter: 37; Holzknecht, wurde bei der Arbeit im Zillergrund von einem triftenden Baumstamm erfasst. Erlitt tödliche Brustverletzungen.
Alter: 49; Bauer, Tod durch Erhängen.
Alter: 26; Mann aus Dornbirn, war im Heimkehrerlager untergebracht. Tod durch Erhängen.
Alter: 49; In der Nähe des Brandberger Kolms wurde die Leiche des Revierjägers gefunden. Dürfte von Wilderern erschossen worden sein und ist danach erfroren. Seine Leiche wurde am 7.12.1919 gefunden. Schwurgerichtsverhandlung gegen den Wilderer Johann Rieser (25 Jahre), der am 23.12.1919 (??), den Jäger erschoss. Wollte sich auf Notwehr ausreden. 15 Monate schwerer Kerker (!?). Innsbrucker Nachrichten 10.3.20?
Alter: 27; Mitglieder der alpinen Gesellschaft „Gipfelstürmer“ zogen gegen Mitternacht durch die Altstadt. Trafen in der Nähe der Ottoburg auf ein Paar, wobei der Mann schnell aggressiv wurde und zur Waffe griff. Anton Niedermayr schoss auf das Opfer, das sofort starb. Flüchtete danach, stellte sich aber noch am folgenden Tag. Schwurgerichtsverhandlung über den Mord vom 26.11.1919 (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 6.3.20): Urteil: 2 Jahre schwerer Kerker für Anton Niedermayr.
Alter: 50; Gemeindevorsteher in Weißenbach/Lechtal. War am Gaichtberg im Kluppental auf der Jagd. Glitt auf einer Zwergföhre stehend aus, wobei sich das Gewehr entlud. Kugel traf ihn in den Kopf.
Alter: 40; Fabriksarbeiter, geriet in eine Starkstromleitung und wurde sofort getötet. U.a. gibt man auch der schlechten Ernährungslage die Schuld, wodurch der Körper stark geschwächt ist.
Alter: 69; Mann aus Mühlau, gesundheitliche Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 6; Stürzte in den Mühlbach und ertrank.
Alter: 49; Arbeiter im Messingwerk. Bei einem Arbeitsunfall spritzte ihn geschmolzenes Erz an den Körper. Starb nach ca. 1 Woche an den Verbrennungen.
Hans Waidmann als Vertreter des Spitals in Hall bestätigt, daß Michael Prandperger, Konventuale und Kellermeister des Klosters Steingaden, jene 6 Yhren Most geliefert hat, die als Grundzins vom Seenhof in Algund dem Spital zustehen, aber seit der Wimmat 1614 fällig waren.
Major Peter Schilcher befiehlt dem Hauptmann der Imster Schützenkompanie Andrä Moyle, die Haller Schützenkompanie am Posten Sibeler abzulösen. Bisher leistete die Kompanie der Stadt Hall und vom Salzamt unter dem Kommando des Pürsten von Preuß in der Gegend von Hindelang in Bayern treue Dienste. Flauptmann Moyle soll die Pulveiwacht und die gesamte Mannschaft bis spätestens 7 Uhr ablösen. Keinesfalls dürfen die Haller vor der Ablösung ihren Posten verlassen. Für den Transport der Kompanie sind beim Bürgermeister in Reutte die notwendigen Vorspannwagen anzufordern.
Alter: 61
Alter: 29; Tod durch Erschießen.
Alter: 30; Fuhrknecht aus dem Oberammergau (Bayern). Wurde bei einem Schmuggelgang an der Grenze angeschossen und tödlich verletzt. Die Leiche wurde in seine Heimat überführt. Daten ais
Alter: 40; Bauer, erhängte sich in seinem Stadel. Hatte gesundheitliche Probleme.
Alter: 39; Erlitt Verbrennungen am ganzen Körper.
Alter: 40; Wurde von einem Zug erfasst und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 36
Alter: 55; Wurde von einem fallenden Baum erschlagen.
Alter: 55; Wirt beim „Löwen“. Wollte mit einem Wagengespann Lieferung vom Bahnhof abholen. Pferd scheute und Fuhrwerk wurde von einem rollenden Waggon erfasst. Opfer kam dabei unter die Räder.
Alter: 74; Bauer im Birkanger. Fiel beim Birnenpflücken vom Baum und verletzte sich tödlich.
Alter: 25; Italienischer Soldat schoss sich Kugel in die Brust. Mögliches Motiv: Liebeskummer.
Schreiben an Hans Marckhart vom Weyrhof in Hagnach mit demselben Inhalt wie Urk. Nr. 861.
Aufruf zur Landesverteidigung an Hauptmann Andreas Moyle, Kompanie Imst. Er wird nachdrücklichst zur strengen Aufsicht und Obsorge veranlaßt, den höchsten Befehl vom 22. März zu befolgen, zwischen den regulären k.k. Truppen und den Tiroler Landesverteidigern das feste Einverständnis beizubehalten. Durch Eintracht und wechselseitiges Zutrauen, soll die Vereinigung aller Streitkräfte gefördert und das Vaterland verteidigt werden. Die Tiroler Landesverteidiger haben schon 1796, 1797 und 1799 an der Seite der k.k. Truppen tapfer in brüderlicher Eintracht gekämpft und die Wertschätzung des Militärs in hohem Grade erworben. Somit hat die Tiroler Nation vor dem Monarchen und den Augen ganz Europas Anerkennung gefunden. Man hofft, daß die Tiroler Nation auch weiter zur allerhöchsten Zufriedenheit sich um das Heil des Vaterlandes bemühen werde. Der Hauptmann hat diesen Aufruf an seine Mannschaft weiterzuleiten.
Alter: 64; Rutschte auf einem glatten Untergrund aus und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 16; Sohn eines Aufsichtsjägers, starb nach einer erlittenen Schussverletzung am Hals.
Alter: 48; „Stafflacherbote“. Begleitete sein Fuhrwerk auf der Schönbergstraße, als er einen Schuss in den Bach erhielt. Konnte noch das Gasthaus „Alte Post“ ansteuern. Wurde von da in die Innsbrucker Klinik gebracht, wo er allerdings einen Tag später starb.
Alter: 9; Bauernsohn am Erlerberg.
Alter: 18; Stürzten auf der Westseite des Predigtstuhles ab. Beide waren Optiker aus München. Ein weiterer Kollege, der ebenfalls abstürzte, konnte schwer verletzt geborgen werden. Wurden in Kufstein beerdigt.
Alter: 23; Stürzten auf der Westseite des Predigtstuhles ab. Beide waren Optiker aus München. Ein weiterer Kollege, der ebenfalls abstürzte, konnte schwer verletzt geborgen werden. Wurden in Kufstein beerdigt.
Alter: 25; Wagnergehilfe, wurde vom Grundbesitzer erschossen, als er versuchte, sich ein paar Birnen von einem Baum zu holen. Schütze machte Selbstanzeige, Opfer wurde in seiner Heimatgemeinde Silz begraben.
Alter: 20; Wollte von St. Johann/Ahrn über die Zillertaler Berge nach Mayrhofen gelangen, um Schmuggelgut zu besorgen. Beim Abstieg Richtung Stilluptal rutschte er auf einem Schneefeld aus und wurde gegen einen Felsen geschleudert. Kollegen von ihm brachten ihn nach Mayrhofen und von dort nach Innsbruck ins Spital. Dort starb er aber an den Verletzungen.
Alter: 77; Verletzte sich schwer bei einem Sturz über die Stiege. Starb daran Stunden später im städtischen Spital.
Alter: 19; Student aus München. Stürzte im Karwendelgebiet tödlich ab. Seine Leiche wurde am 5.10. entdeckt und nach München überführt.
Alter: 47; Kleidungsstücke und Gegenstände, die dem Opfer gehörten, wurde bei Huben in der Nähe der Ötztaler Ache gefunden. Dabei auch Blutlache. Opfer könnte in den Bach geworfen worden sein.
Eine Imster Kompanie (?) richtet an die landschaftliche Schutzkomission des Gesuch, nicht mehr ausmarschieren zu müssen. Sie hat bereits am 16. Mai von Graubünden ein Gesuch gestellt und am 4. Juni in Reutte nochmals erneuert, und zur Bestätigung ein gerichtliches Zeugnis beigelegt. So willig die Kompanie beim ersten Aufruf ausmarschiert war, so sehr sehnt sie sich wieder zu ihren Angehörigen zurück. Es wird gebeten, anstatt dieser Bittsteller eine andere Kompanie einrücken zu lassen und die Schützen nicht länger von ihrer Familie fernzuhalten. Die Kompanie bleibt bereit, auch künftig ihr Vaterland zu verteidigen, wenn sie wieder an die Reihe kommt.
Die Stadt Hall teilt Hans Waidmann von Meran mit, daß sie mit der Rechtfertigung des Hans Marckhart vom Weyrhof in Hagnach einverstanden ist und daß damit die Angelegenheit beendet ist.
Alter: 52; Beim Holzziehen verunglückt.
Alter: 33; Wollte ein schlecht brennendes Herdfeuer mit Petroleum anfachen. Dabei platzte die Flasche und die Kleider fingen sofort Feuer. Starb an den schweren Brandwunden im Spital.
Alter: 10; 2 Kinder ertranken bei St. Johann/Tirol beim Baden in der Großache. Hagleitner wagte sich zu weit in den Bach hinein, sein Kollege wollte ihn retten, versank aber ebenfalls.
Alter: 8; 2 Kinder ertranken bei St. Johann/Tirol beim Baden in der Großache. Hagleitner wagte sich zu weit in den Bach hinein, sein Kollege wollte ihn retten, versank aber ebenfalls.
Alter: 31; Universitätsprofessor aus Innsbruck, stammte aus Leibnitz bzw. Revident der Österreichischen Nationalbank aus Krakau. Erforen auf einem Gletscher in den Zillertaler Alpen. Ihre Leichen wurden erst am 7.8.1931 gefunden und im Ortsfriedhof begraben.