Alter: 57; Bauer aus Roppen. Starb bei einer Explosion eines Gasherdes an den Verletzungen in der Klinik.
Alter: 51; Kaufmann aus Innsbruck. Wurde in der Nähe des Gasthofes „Rumerhof“ von einem Zug überfahren.
Lafairsbachgraben (Lafairschergraben)
Geleitschreiben des Anwalts Josef Holer an seinen Bruder Franz Anton in (Innsbruck), worin er mitteilt, daß die 4.200 Gulden am 15. des gleichen Monats an Regimentsrat Graf von Welsberg gegen Empfang einer Zession übersandt wurden, um sie bei der Tiroler Landschaft im Namen der Gemeinde Zams zu veranlagen, Gleichzeitig ersucht er seinen Bruder, daß die Schuldobligation bei der Landschaft ordentlich errichtet wird; daß die Zession auf die Gemeinde Zams und nicht auf die Frühmeß abgegeben werde und daß die Verzinsung erst auf Georg, Jakob oder danach, jedoch nicht auf Lichtmeß fällig werde. Alles weitere überläßt er seinem Bruder, damit kein Nachteil erfolge. Sollten die verschiedenen Geldarten wider Erwarten nicht alle angenommen werden, solle man beim geheimen Hofsekretär Johann Ferdinand von Freysing oder seiner Schwiegermutter Ursula Vischer von Rosenburg das Geld wechseln oder einen Vorschuß erbitten, um binnen 14 Tagen alles zuTÜckzuerstatten. Darunter folgt die Aufstellung der Geldsorten 306 1/2 spanische und französische Münzen im Wert von 2.298 Gulden 45 kr, 373 Dukaten zu 1.562 Gulden 3(1 kr, 39 bayrische Karolinen zu 180 Gulden somit insgesamt 4.200 Gulden
Die Herbstmusterung in der Pfarre Tanheimb durch Kapitänleutnant Troyer ergibt folgende Namensliste: Korporal Jakob Packh, Gefreiter Josef Oberreither, Georg Zobl zu Frickhen, Sebastian Renn zu Zöblen, Franz Zobl im Schattwald (Ersatzmann Georg Guethainz zum Haldensee), Johannes Lochpiller, Ignaz Gehring, Josef Erdt zum Haldensee, Lukas Schedle zu Zöblen, Konrad Gugger, Mang Kappeller, Georg Fischer, Anton Zobl im Schattwald, Konrad Wözer, Martin Zobl, Sattler, Anton Wözer, Schatwald (Ersatzmann Johannes Loes), Johannes Miller in Bogen, Josef Frickh am Berg, Josef Miller, Matthias Zobl, Johannes Rief (Ersatzmann Martin Klinger bei der Schmidten), Michael Erdt, Michael Schraz und Josef Zobl zu Schmiden (Ersatzmann Michael Zobl).
Paris Graf Lodron bewilligt als Obristjägermeister auf Bitten der Untertanen der gesamten Pfarre Praithwang (außer Pflach), den Faßlberg, Prentach, Voglegg und das sog. Panwaldele zu Bergwiesen zu roden und auszustecken. Sämtliche Grundstücke werden ausführlich beschrieben, vermessen und mit Grenzmarken versehen. Die Inhaber erhalten dieser vier Grundstücke zu ewigem Erbrecht und zahlen dafür ab Martini 1696 jährlich 8 Gulden Grund- oder Herrschaftszins. Es ist verboten, daraus Äcker oder Almen zu machen. Siegler: Der Aussteller
Zum k.k. Staatsgut gehören in Vils das Amtshaus samt Ökonomiegebäude im Wert von 1.000 Gulden die Wohnung des Gerichtsdieners samt Gefängnis (100 Gulden, Haus und Hütte des Wasenmeisters (200 Gulden, die Wohnung des Zolleinnehmers in der Roßschläg zu Musau, die Wohnung der Kordonisten und die 10 Häuser der herrschaftlichen Untertanen mit ca. 2.600 Gulden sowie ein Kordonistenhäusl.
Das Konsistorium zu Salzburg urkundet, dass die Gemeinde St. Johann 400 Gulden für das Liebfrauengotteshaus im Kirchtal zu einer ewigen Messe und einem ewigen Licht zu genannten Bedingungen gestiftet hat. Die silberne Ampel wurde bereits früher geopfert.
Zwischen Peter Wibmer am Stein (Stain) in Vertretung seines Vaters Hans einerseits und den Ger haben der Enkel des verstorbenen Sebastian Hinte rauer namens Anna und Maria Gasser sowie Margreth, Tochter des Sebastian Gasser jun. und Susan na, Gattin des Thomas Ruggenthaler auf Zedlach anderseits kommt es wegen einer hinterlassenen Schuld des Sebastian Hinterauer bei Hans Wibmer bzw. Heinrich Ganzer zu Kaltenhaus über 18 Gulden zu einem Vergleich. Jeder Teil trägt die Hälfte der Verpflegskosten bei Hans Wibmer samt Zinsen. Siegler: Wolf Adam Lasser, Pfleger Zeugen: Anton Fürst, Richter in Defereggen und Simon Stainer, Inwohner zu Windischmatrei
Korrespondenz zwischen dem kk.- Bezirksgericht in Landeck und der Gemeinde Flirsch (Gemeindevorsteher Franz Schneider)
UntitledErhard Schidenhofer, Pflegsverwalter zu Imst, beur kundet, daß der Bürgermeister Martin Rodt von Imst den Christan Jerlin, Georg Moll, Hans, Georg, Michael, Jakob und Gregor die Dolden, Andrä Koier, Oswald Fridel, Hans, Michael und Oswald die Köckh, Michael Grasei, Hans Joachim und Georg die Krapacher, alle in Bschlabs, Gramais und Pfafflar seßhaft, vor Gericht fordern lassen und selbe zugestanden hätten, daß sie ganz, unbefugterweise in den Im(b)ster Alpgerechligkeiten zu Fundais (Fudaiß), Erhartstall, Partschal ( Partschell, Partscholl) im Obernamlos (Obern Nambles), Plötzig (Plötzach), im Putzen, Meileskar (Meiles Kaar) im Sommeriahnerta! (Summer Lauertal) am Sommerberg (Summersperg) und am Sattl (Sali) gemäht hätten und versprochen haben, sich in Zukunft dessen zu enthalten. Siegler: Erhard Schidenhofer
Bittschrift des Johann Ramponi um eine Met-Gerechtigkeit im Berger- oder Rothmair-Haus, da er viele Schauerschäden erlitten habe. Mit Aufforderung des Hofgerichts zur Stellungnahme durch den Pflegsverwalter.
Verzeichnis von ca. 20 alten Gewerbriefen der Nachbarschaft Liesfeld mit regestenartiger Inhaltsbeschreibung ab 1487.
Gemeinderatsprotokolle der Ausschußsitzungen
Dienstbotenbüchl des Anton Oppacher. Neben dem Botenlohn von 20 bis 48 Gulden werden auch ein Flachskontingent, vier Paar Schuhe, zwei Hemden, ein Lodenrock, eine lange Lederhose und eine weitere Hose ausgegeben. Entlohnt werden Melker, Hüterbuben, Rossknechte, Bauknechte, usw. Die Diensboten werden meist nur mit dem Vornamen vermerkt.
Beschwerde der k.k. Repräsentations- und Hofkammer, weil die bürgerlichen Lebzelter in Kufstein besonders die gelben Wachskerzen zu stark mit Pech oder Harz vermischen und sich dadurch zuviel Rauch entwickle. Das Kufsteiner Stadtmagistrat ist deshalb aufgefordert, eine Untersuchung durchzuführen und auch darauf zu achten, dass die Preise eingehalten werden.
Nach Maria Troyer, Witwe des Matthias Mäscher, Hofer zu Asch, kommt es vor dem Gerichtsverpflichteten Jakob Mäscher unter Vorsitz des Pflegers Hofstetter zur Erbabhandlung. Erbberechtigt sind die Kinder Jakob Mascher und Margarethe, Ehefrau des Martin Fux. An Fahrnissen ist nur ein Bettgewand vorhanden, welches laut Testament vom 4. Jan. 1788 der Tochter übergeben wurde. Aus dem Nachlaß des Matthias Mascher ist ein Kapital von 482 fl vorhanden. Nach Abzug für Gerichtskosten, Schulfond, Siegelgeld usw. ist ein Erbvermögen von 471 fl 8 kr aufzuteilen. Da die Tochter laut Testament 112 fl zu erhalten hat, vergleicht sie sich mit ihrem Bruder, daß er 340 fl erbt und ihr nur noch die Zinsen von 20 fl 24 kr auszufolgen sind. Zeugen: Beisitzer Jakob Mäscher und Anton Hibler Siegler: Johann Erasmus Hofstetter, Pfleger
Lienhart Rechl inger, Spitalmeister zu Lienz, bestätigt mit Wissen des Stadtrichters Hanns Silberpekh dem Mathias Grobenschitzer zu Lienz auf Lebenszeit die Pfründ des Spitals gewährt zu haben. Und zwar den Mittagstisch mit den Spitalmeistern, ebenso Nachtmahl, ein Frühstück und ein Marendt und am Weihnachtstag darüber hinaus ein Maß Wein, zu Ostern ein Maß, zu Pfingsten und am St. Lienhartstag ein Maß Wein. Rechlinger wird eine eigene Kammer mit einem gerichtet Bett zugesprochen. Für die Einpfründung zahlte Rechlinger 130 fl. Siegler: Hanns Silberpekh, Stadtrichter zu Lienz Zeugen: Cristoff Krewtzperger, Mathe Schmidt, Hanns Stoberl, alle drei Bürger zu Lienz
Parzival von Weinegg bestätigt, daß die Bürger zu Hall bei seinem Zoll in Zirl jene Waren zollfrei transportieren dürfen, die sie für den Eigenbedarf brauchen.;
Siegler: Parzival von Weinegg
Wie Nr. 111.
Sammelpositon: Begleitschreiben zum Auszug über Steuerdekrete, Mahnung wegen der nicht abgelieferten Soldatenverpflegslisten, Begleitschreiben zum nachgereichten Naturalienverzeichnis, Verzeichnis der abgelieferten Naturalien der Schranne Ebbs.
Erzbischof Bernhard von Salzburg bestätigt als Ordinarius den von Hans Fuchs, Kaplan des Sebastiansaltars in der Virgiliuskirche zu Rotenberg (sic) und Heinrich Mewrl, Bürger zu Rotenberg, vorgelegten Kaufbrief: Demnach verkauft Fuchs an Mewrl den zum Sebastiansaltar gehörigen Steingaden mitsamt halbem Hofgemach und Heugemach in Rotenberg, doch vorbehaltlich mit dem zugehörigen Zins. Siegler: Der Aussteller
Auf Antrag der Interessenten von Ried werden zur Verbauung des Fendler Murbaches die Gemeinde Fendis und die Anrainer des rechten Ufers zur Konkurrenz veranlaßt und genannte 13 Fendler vorgeladen. Förster Loos von Prutz sagt zu, das benötigte Holz zu verabreichen. Gegen das Bauvorhaben erheben die Parteien keinen Einwand und wollen die Gemeinde Ried unterstützen. Es sollen jährlich von Fendis bis zum Gfranserweg acht unentgeltliche Fronschichten und von jedem Anrainer je Mannmahd eine weitere Schicht geleistet werden. Die Verpflichtung zur Fron darf keinen Nachteil ergeben und bleibt nur aufrecht, wenn auch die Gemeinde Ried ihrer Verpflichtung nachkommt.
Alter: 4
Alter: 55; Wurde bei der Holztrift tödlich verletzt.
Katharina Erler, verheiratet mit Gregor Anngerer, Rotgerbermeister von Sdiwaz, vertreten durch Peter Haas von baumkirchen, stellt der Waldaufsbftung einen Revers über ein Haus samt Gerberwerkstätte an der oberen äußeren Lend in Schwaz aus, das sie von ihrem ersten Gatten Marx Plazer, Rotgerber von Schwaz, geerbt hat.
Siegler: Marx Hueber, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Dr. Matthias Perckhofer zu Moos und Täufers; Hans Strobl d.J., Gastgeborener und Bürger von Hall
Alter: 34; Lehrer, nervenleidend, erschoss sich im Keller des Schulgebäudes.
Alter: 24; Kellnerin in Haslau. Depressiv, wurde erhängt in ihrem Zimmer aufgefunden.
Alter: 67; Bauer in Innerböden im Dornaubergtal. Schwermütig, Tod durch Erschießen.
Alter: 23; Soldat des Alpenjägerregimentes 12. Erschoss sich im Wald in der Nähe der Hungerburg.
Alter: 34; Senner, zuletzt in der Nervenheilanstalt Hall beschäftigt. Hatte Beziehungsprobleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 52; Ihre Leiche wurde am 18.12. in Oberlangkampfen vom Inn angeschwemmt und später identifiziert. War Gartenarbeiterin in Wörgl, aus Schwoich stammend. War kurz vorher entlassen worden.
Alter: 59; Eine Leiche wurde im Reuttener Fabrikskanal angeschwemmt und später identifiziert. War im Armenhaus in Wängle untergebracht und dürfte dort in den Lech gestürzt sein.
Alter: 25; Zimmermann. War Mitfahrer eines LKWs, der mit Kohle beladen war, am Hohen Weg in Mühlau. Durch eine Katze musste der Chauffeur scharf abbremsen, das Opfer wurde auf die Straße geschleudert und starb noch am Ort an den schweren Verletzungen.
Alter: 48; Rechtsanwalt, erschoss sich in seiner Kanzlei. War weitum bekannt im Bezirk, allerdings nervenkrank seit dem Krieg.
Alter: 19; Ging mit einem Kollegen auf Hasenjagd. Oberhalb des Schlosses Starkenberg kam das Opfer zu Sturz, wobei sich das Gewehr entlud. Erlitt tödliche Brustverletzungen.
Michael Haller von Axams stellt der Waldaufstif tung einen Revers über ein halbes Kammerland, genannt Wasserburgergut, aus, das er 1679 erworben hat.
Siegler: Marx Hueber, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Thomas Volderauer in Neder in Stubai
Alter: 2.5; Sohn eines Maurers. Starb nach dem Genuss von Herbstzeitlosen.
Alter: 3; Kind des Oaslerbauern in Bach. Rutschte beim Rodeln in die Wiere. Wurde aus der Drau geborgen, Wiederbelebungsversuche blieben aber erfolglos.
Alter: 48; Schneidermeister, wirtschaftliche Probleme. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 47; Frau eines Fabrikarbeiters. Erhängte sich am Haken der Küchentür.
Alter: 26; Schuhmacher in Fronhausen. Beziehungsprobleme. Tod durch Erschießen.