Alter: 43; Kindsmagd.
Alter: 32; Sollte wegen Diebstahles verhaftet werden. Stürzte sich zuvor von der Siegwartwand und war sofort tot.
Alter: 2
Alter: 27; Arbeiter, wollte in der Nähe des Bahnhofes auf einen LKW aufspringen, glitt aber ab und wurde vom Anhänger überrollt.
Alter: 36; Schuhmachermeister aus München. Stürzte am Scheffauer (Wilder Kaiser) bei einer Klettertour in die Straßwalchnerschlucht ab. War alleine unterwegs. Wurde in Kufstein beerdigt. Bekannter Bergsteiger. Weg trug sogar seinen Namen!
Alter: 25; Elektromonteur, wollte den Erlturm ersteigen, stürzte dabei aber an die 600m weit ab. Konnte erst 3 Tage später geborgen werden.
Alter: 34
Alter: [unklar]; Bauer hatte Streit mit seiner Frau Josefa. Diese stach ihn mit einem Messer in den Oberschenkel und traf dabei die Schlagader. Verblutete daran.
Alter: 15; Bauernsohn.
Bei den im Rathaus vorgenommenen Offizierswah len der Bürgermiliz wud Andrä Moyle zum Bürgerniiliz-Unterleutnant der ersten Untermarkter Bürgermiliz gewählt. Dies wird ihm vom Bürgermeister Matthäus Recheis mitgeteilt.
Erzherzog Maximilian III. verleiht dem Hans Schiechl ein in der Urkunde dargestelltes Wappen (beglaubigte Abschrift von 1643IV 11).
Siegler der Abschrift: Erzherzogin Claudia (1633 datiertes Siegel)
Alter: [unklar]; Unbekannte Leiche eines Mädchens (ca. 10 Jahre) wurde vom Inn angeschwemmt. Nicht abgängig?
Alter: 7; Sohn eines Tagelöhners geriet in den Alpbach und wurde fortgetrieben. Alle Rettungsversuche scheiterten.
Alter: 59; Pensionierter Oberst der Leibgarde. Tod durch Erhängen.
Alter: 3; Sohn des Köllerbauern in Gerlosberg. Fiel in ein Wasserschaff, was nicht bemerkt wurde.
Alter: [unklar]; Kaufmännischer Beamter und Frau wurden seit Pfingsten vermisst. Nun im Bereich des Sonnwendkopfes auf österreichischer Seite gefunden. Beide stürzten in eine Schlucht ab. Wurden nach Bayrisch Zell überführt.
Alter: [unklar]; Kaufmännischer Beamter und Frau wurden seit Pfingsten vermisst. Nun im Bereich des Sonnwendkopfes auf österreichischer Seite gefunden. Beide stürzten in eine Schlucht ab. Wurden nach Bayrisch Zell überführt.
Alter: 6; Bauernsohn, ertrank in der Zillertaler Ache.
Alter: 24; War mit der Aufbearbeitung eines Windwurfes beschäftigt. Beim Absägen eines Baumstammes wurde er von einem zurückschnellenden Ast tödlich verletzt. Starb im Schwazer Spital.
Alter: 62; Schneidermeister, geriet in den Gschnitzbach und konnte sich nicht mehr retten. Leiche beim Elektrizitätswerk Kreide geborgen.
Alter: 64; Bauer, geriet mit seinem Sohn in Streit. Nach einem Handgemenge stürzte der Vater auf den Boden und erlitt tödliche Verletzungen. Obduktion ergab allerdings Herzschlag als Todesursache.
Aufschreibbuch für das Militärbrot mit Namensnen nung der Empfänger und Anzahl der Brotlaibe.
Erzherzog Maximilian III. verleiht dem Adam Schiechl ein in der Urkunde dargestelltes Wappen.
Siegler: Erzherzog Maximilian III.
Alter: 40; Ertrank im Sillkanal.
Alter: 46; Verunglückte tödlich bei der Holztrift. Wollte einen Fux lösen (Verklausung). Stürzte dabei allerdings in den Bach. Stammte aus Steinberg/Rofan.
Alter: 20; Stürzte beim Plateniglsuchen am Südhang der Rumerspitze ab. War bereits mit 15J an der Front!
Alter: 82; Händler und Original aus Völs. Kam mit seinem Pferdefuhrwerk in die Nähe des Gasthofes „Peterbründl“ um was abzuholen. Wurde dort aber erschossen und beraubt. Hatte namhaften Geldbetrag bei sich. Zuletzt allerdings verlautbart, dass ein Unglücksfall vorliegt (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 29.5.,4)!? Wiederaufgegriffen wurde der Vorfall im Jahre 1924 beim Mord an Dr. Sigl am 4.8. durch Wilhelm Preyer, der auch diesmal verdächtigt war. Man konnte ihn aber kaum was nachweisen (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 16.9.24, 8). Gab den Mord allerdings am Ende des Sigl-Prozesses zu (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 22.9.24, 6), dann aber wieder dementiert.
Alter: 3; Schneidermeisterswitwe aus Brixlegg. Nahm ihre 3 Kinder und stürzte sich in die „Grundlache“, Hagau (Kramsach). Sumpfiges Gelände, 30cm Wasserhöhe. Alle 4 fanden den Tod. In einem Abschiedsbrief beklagte sie das schlechte Verhältnis zur Schwiegermutter. Wollte in Mariatal, Kramsach begraben werden. Wortgleicher Bericht in den Innsbrucker Nachrichten, ausführlicher im TGB.
Alter: 5; Schneidermeisterswitwe aus Brixlegg. Nahm ihre 3 Kinder und stürzte sich in die „Grundlache“, Hagau (Kramsach). Sumpfiges Gelände, 30cm Wasserhöhe. Alle 4 fanden den Tod. In einem Abschiedsbrief beklagte sie das schlechte Verhältnis zur Schwiegermutter. Wollte in Mariatal, Kramsach begraben werden. Wortgleicher Bericht in den Innsbrucker Nachrichten, ausführlicher im TGB.
Alter: 7; Schneidermeisterswitwe aus Brixlegg. Nahm ihre 3 Kinder und stürzte sich in die „Grundlache“, Hagau (Kramsach). Sumpfiges Gelände, 30cm Wasserhöhe. Alle 4 fanden den Tod. In einem Abschiedsbrief beklagte sie das schlechte Verhältnis zur Schwiegermutter. Wollte in Mariatal, Kramsach begraben werden. Wortgleicher Bericht in den Innsbrucker Nachrichten, ausführlicher im TGB.
Alter: 33; Schneidermeisterswitwe aus Brixlegg. Nahm ihre 3 Kinder und stürzte sich in die „Grundlache“, Hagau (Kramsach). Sumpfiges Gelände, 30cm Wasserhöhe. Alle 4 fanden den Tod. In einem Abschiedsbrief beklagte sie das schlechte Verhältnis zur Schwiegermutter. Wollte in Mariatal, Kramsach begraben werden. Wortgleicher Bericht in den Innsbrucker Nachrichten, ausführlicher im TGB.
Alter: 62; Tod durch Erhängen.
Alter: 8; Beobachtete die Holztrift in der Weißacherache. Geriet dabei unter Baumstämme und wurde unter das Wasser gedrückt.
Alter: [unklar]; Leiche eins jüngeren Mannes wurde aus der Brandenberger Ache gezogen in der Nähe der Erzherzog-Johann-Klause. Dürfte aus Bayern gekommen sein. Wurde als Unbekannter im Ortsfriedhof beerdigt.
Vollständige Standesliste der ausgerückten Schüt zen der Kompanie von Hauptmann Andreas Moyle. Es werden sämtliche 115 Mann namentlich genannt und ihre Charge verzeichnet. Die Schützen stammen aus Imst, Nassereith, Wenns, Arzl, Wald, Osten, Tarrenz, Gungelgrün, Mils, Imsterberg, Hohenasten, Strad, Timmels, Ried, Rains, Jerzens, Pitztal, Pfafflar aber auch aus Berwang (Gericht Ehrenberg) und Grins (Gericht Landeck). Bei jedem Schützen wird angegeben, ob er mit einem Stutzen einer Muskete, einem Karabiner, einer Flinte oder ohne Bewaffnung ausgerüstet ist.
Auf Grund einer Visitation des brixnerischen Vikars Hieronimus Otto Agricola wird Bürgermeister und Rat der Stadt Hall zu folgendem verpflichtet: Der Spitalspfleger erhält zu seiner Unterstützung eine Hilfskraft. Weiters werden zwei ständige Kommissare bestellt, nämlich der Stiftskaplan Michael Reinperger und Sebastian Gienger. Bauliche Veränderungen sollen die Situation der Insassen verbessern, besonders aber Männer und Frauen trennen. Die Bruderstube der Männer rechts vom Tor soll größere Fenster erhalten, weiters soll sie getäfelt und durch eine Holzwand in zwei Abteile getrennt werden. Der Ofen soll in der Mitte der Wand stehen. Der hintere Teil soll den Kranken, der vordere Teil den Gesunden zustehen. Dasselbe soll mit dem Zimmer der Frauen auf der linken Seite vom Tor geschehen. Für Männer und Frauen soll eine ausreichende Zahl an Betten zur Verfügung stehen. Die Unterkunft für reisende Priester und Pilger, worunter manchmal bedeutende Persönlichkeiten sind, soll gesäubert werden und einen Ofen erhalten. Die Fenster sollen Scheiben erhalten. Für zwei Krankenpflegerinnen soll entweder die Milchkammer oder das Krautgewölbe als Quartier hergerichtet werden.
Alter: 70; Erfror auf dem Weg vom Sarntal nach Sölden am Timmelsjoch.
Alter: 4.5; Bäuerin, wurde in der Nacht ermordet. Ihre Tochter (4,5 Jahre) ist verschwunden. Verdächtigter bereits verhaftet. Leichen wurden im Bach gefunden. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 10.12.21, 6: Anscheinend Doppelmord. Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Angeklagter Josef Exenberger zu lebenslangem Kerker verurteilt.
Alter: 28; Bäuerin, wurde in der Nacht ermordet. Ihre Tochter (4,5 Jahre) ist verschwunden. Verdächtigter bereits verhaftet. Leichen wurden im Bach gefunden. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 10.12.21, 6: Anscheinend Doppelmord. Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Angeklagter Josef Exenberger zu lebenslangem Kerker verurteilt.
Alter: 36; Korbflechter aus Telfs. Widersetzte sich einer Kontrolle durch einen Gendarmen. Dieser machte schließlich von seiner Schusswaffe Gebrauch.
Alter: 59; Witwe aus Ober-Gieblen, schwermütig, stürzte sich in den Lech.
Alter: 47; Bäuerin, war bei der Feldarbeit, als ein herabkollernder Stein sie am Kopf traf.
Alter: 68; Tod durch Erhängen.
Alter: 56; Schuhmacher, geistig verwirrt. Tod durch Erhängen.