Elektrizitätswerk, Übereignung, Planung usw.
Paris Graf Lodron, Obristjägermeister, bekundet von Amts wegen, daß die Inhaber ihre Lußgüter in der Pfarre Praithenwang welche Gemeindegrund sind, einst sträflicherweise eingefangen haben. Diese Gründe grenzen im Osten und Süden an die Lußinhaber, im Westen an den Lech und im Norden an die Gemeinde. Hiemit verleiht das Obristjägermeisteramt diese Lußgründe zu ewigem Erbrecht. Da bereits eine Strafe von 50 Gulden erlegt wurde, wird ein weiterer Grundzins erlassen. Siegler: Paris Graf zu Lodron
Zams besitzt das Alm- und Weiderecht auf dem Langesberg (Langetsberg) und herabwärts bis an die Wiesenzäune hin und hin durch Oberzammerberg. Die Nachbarn am Lahnbach und Taschhof (Taschprof) haben diese Grenzen mit ihrem Vieh vom Stall aus besonders im letzten Frühjahr aus Unachtsamkeit und Unwissenheit der Hirten überfahren und dadurch die Gemeinde Zams geschädigt. Daher verlangt Zams eine Entschädigung und Ersatz der Kosten, was von den Beklagten zugebilligt wird. Diese versprechen, die Grenzen nicht mehr zu überfahren und die Zäune zu erhalten. Dafür wird ihnen von Zams die Vergünstigung zuteil, mit ihrem Vieh vom Stall aus ober der sogenannten Paiznerin-Wiese dem Zaun nach die Gemeine Gasse zu und wieder herab gegen das Haus fahren zu dürfen. Die Durchfahrt wird bis auf Widerruf gestattet, wenn dabei nicht geweidet wird. Im Übertretungsfalle wird diese Umkehr widerrufen. Durch Unterschrift verpflichten sich Paul Wörz, Christian Schweiger, Josef Gstir, Georg Schlaler, Thomas Tamberl, Reminus Mall, Georg Konrad und Sebastian Damberl vor dem Anwalt Josef Holer zur Einhaltung. Von Zams unterschreiben: Jakob Greill, Dorfvogt, Ignaz Recheis, Michael Traxl, Josef Nainer und Matthäus Troger als Vierer
Ausweis über die Einnahmen und Ausgaben bei der Herrschaft Vils von 1778 bis 1787 im zehnjährigen Jahresmittel. Die Einnahmen aus den Gefällen schwanken zwischen 2.536 Gulden für 1779 und 3.134 Gulden im Jahre 1782. Von den 14 Posten sind die Gedinggelder und die Zölle mit mehr als 2/3 die größten Einnahmequellen. Das beste Zolljahr ist 1787. Seit 1784 sind keine Strafgelder mehr angefallen. Das zehnjährige Jahresmittel der Einnahmen beläuft sich in der Herrschaft Vils auf 2.143 Gulden Das Jahresmittel der Ausgaben liegt bei 500 Gulden
Vordruck eines Schreib- und Wirtschaftskalenders für Anton Oppacher von 1805, doch beginnen dessen handschriftliche Eintragungen erst ab 1818. Es handelt sich um geschäftliche Vermerke wie Warenkäufe, Anzahlungen, Guthaben, Restschulden, Tilgungen und Zahlungskonditionen. Schwerpunkt der Geschäfte Oppachers sind der Viehhandel, speziell Ochsenkäufe. Es werden Namen und Ort der Verkäufer genannt. Die Geschäfte sind chronologisch verbucht, erreichen 1834 einen Höhepunkt und enden 1843.
Sammelposition: Ablehnung der Befreiung von der Konkurrenz an die Schranne Ebbs, Vorschrift über die Einquartierung von Soldaten, Requirierungsaufforderung für Heu.
Schreiben betreffend Reformierung des Fassbinderhandwerks.
Protokoll für die Interessentschaft der Schloßgüter der Gemeinde Angedair mit dem Flächenmaß der an die Bürger und Hausbesitzer zugeteilten Grundstücke. Wie in Nr. 114 werden die 76 Parzelleninhaber genannt, sowie Grundstücksgröße, Kaufpreis, Kapitalrestsdnili), jährliche Tilgungsrate und Jahreszins verzeichnet. Ähnlich einem Urbar wird für jeden Besitzer bzw. für jedes Haus die Kapital- und Zinstilgung registriert. Im Anschluß werden die Urtlgründe nach der am 5. April 1857 erfolgten Versteigerung unter den Interessenten ähnlich verteilt. Der Wechsel der Interessenten wurde bis 1902 evident gehalten.
Vergleich zwischen Kauns unter Johann Zircher, Jakob Piger, Anton Kölle und Franz Josef Schranz, Vorsteher zur Faggen, einerseits und Josef Sailer, Gemeindevorsteher von Fendis, Johann Eberhart und Josef Schuchter anderseits. Da eine aus den 70er-Jahren geschlossene Vergleichsurkunde zwischen Fendis und Kauns in Verlust geraten ist, kommt man überein, der Gemeinde Fendis für die Suche ein dreiviertel Jahr Zeit zu geben. Fendis soll bei der Pfändung auf Rufenal schonend vergehen. Sollte die 1816 verschwundene Urkunde nicht mehr auftauchen, soll der Rechtsweg beschritten oder ein Vergleich vorgeschlagen werden. Vorerst kann der Viehtrieb von Fendis bis zur Streitbeilegung aufrecht bleiben. RV: 1857 wird den Pendlern das Recht zur Pfändung zugesprochen
Alter: 27
Alter: 10; Half bei der Überfuhr am Inn aus, stürzte dabei aber ins Wasser und ertrank.
Jakob Hauptmann, Reitsattler und Bürger von Hall, kauft von der Stadt, vertreten durch den Bürgermeister Josef Felber, ein Haus am Kurzen Graben (= Kurzer Graben 1). Es grenzt im Osten an das Fürstenhaus, im Süden an den Kurzen Graben, im Westen an den Langen Graben und im Norden an den freien Durchgang beim Fürstenhaus.
Siegler: Franz Stöcker, Stadtrichter von Hall
Zeugen: Jakob Christof Högwein, Handelsmann und Bürger von Hall; Andreas Leichter, Rotgerber und Bürger von Hall; Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Alter: 28; Sägereiarbeiter aus Südtirol. Seine Leiche wurde aus dem Inn geborgen.
Alter: 43; Touristin aus Leipzig. War mit einer Gruppe am Weg von der Hildesheimer Hütte zur Schaufelspitze. Wurde von einem fallenden Stein am Hinterkopf getroffen und starb noch am Transport ins Tal.
Alter: 15; Burschen wollten im Inn baden. Kraxner geriet in die Strömung und wurde fortgetrieben. Sein Freund wollte ihn retten, wurde aber ebenfalls von der Strömung erfasst. Ihre Leichen konnten nicht geborgen werden. Die Leiche von Kraxner wurde am 3.9. bei Zams aus dem Fluss geborgen und in seine Heimatgemeinde überführt.
Alter: 15; Burschen wollten im Inn baden. Kraxner geriet in die Strömung und wurde fortgetrieben. Sein Freund wollte ihn retten, wurde aber ebenfalls von der Strömung erfasst. Ihre Leichen konnten nicht geborgen werden. Die Leiche von Kraxner wurde am 3.9. bei Zams aus dem Fluss geborgen und in seine Heimatgemeinde überführt.
Alter: 16; Gruppe von Burschen badete im Inn. Opfer wagte sich zu weit in die Strömung hinaus und wurde mitgerissen. Seine Leiche konnte zuerst nicht gefunden werden. Sie wurde erst am 20.9. bei Hötting aus dem Inn gezogen.
Alter: 69; Auf der Höttinger Höhenstraße wurde das Opfer von einem Motorradfahrer niedergestoßen und schwer verletzt. Starb in der Innsbrucker Klinik. War in Hall beschäftigt.
Alter: 68; Kaufmann aus Würzburg. Stürzte in den Zillertaler Alpen ab und blieb lange verschollen. Ihre Leiche wurde erst am 19.6.1933 gefunden.
Alter: 20; Bauernsohn in Weng.
Alter: 27; Chauffeur aus Innsbruck. Fuhr als Beifahrer mit seinem Bruder mit dem Motorrad von Italien kommend nach Innsbruck. Bei Stafflach fuhren sie über den Straßenrand, das Opfer wurde mit dem Kopf auf einen Stein geschleudert und landete in der Sill. Wurde kurze Zeit später tot aus dem Fluss geborgen.
Alter: 57; Pensionist der Bundesbahn, wurde seit ein paar Tagen vermisst. Erhängte sich im Wald in der Nähe des Westbahnhofes. Hatte gesundheitliche Probleme.
Hans Stapf von Amras stellt der Waldaufstifiung einen Revers über ein Kammerland aus dem Tenngenhof in Amras aus, das er von seinem Vater Jakob Stapf übernommen hat.
Siegler: Franz Stöcker, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Jakob Jabinger, Gastgeborener und Bürger von Hall; Thomas Told von Amras
Alter: 32; Brand eines Bauernhauses. Besitzer konnte sich knapp retten, nicht aber seine Köchin. Flucht verhinderten vergitterte Fenster.
Alter: 22; Handlungsgehilfe. Wurde schon längere Zeit vermisst. Wurde am 19.9. tot am Fuße des Mittelfalken gefunden.
Alter: 18; Am 2.10. wurde oberhalb der Hungerburg eine stark verweste Leiche gefunden. Anhand der Papiere konnte sie identifiziert werden. Bursche hatte sich mit Veronal vergiftet. War ein Uhrmacher.
Alter: 62; Dienstknecht. Starb an Spätfolgen nach einem Sturz von einem Kirschbaum.
Alter: 70; Fabrikant aus Wien auf Urlaub. Fuhr mit einem Fahrrad von Kössen Richtung Erpfendorf. Knapp bevor ihn ein Auto überholte, stieg er vom Rad ab und stürzte dabei. Wurde vom Auto überrollt und sofort getötet. Herzinfarkt könnte allerdings vorausgegangen sein.
Alter: 39; Chauffeur aus Innsbruck. Erhängte sich im Gemeindearrest. War wegen Trunkenheit dort eingeliefert worden.
Alter: 23; Verunglückte tödlich bei Holzarbeiten im Zillergrund. Stamm geriet ins Rollen und schleuderte das Opfer auf eine Felsplatte.
Alter: 18; Student aus München, stürzte beim Aufstieg zum Ellmauer Halt tödlich ab.
Alter: 25; Seine Leiche wurde am 19.3.33 im Schwenterwald gefunden. War schwermütig und hatte sich erschossen.
Alter: 30; Monteur, stürzte bei der Arbeit von einem Leitungsmasten und verletzte sich schwer. Starb im Krankenhaus Schwaz.
Alter: 20; Kaufmannslehrling mit Beziehungsproblemen. Schoss sich am Rennweg eine Kugel in den Kopf.
Hans Stapf von Amras stellt der Waldaufstifiung einen Revers über den halben Harmhof in Amras aus, den er von seinem Vater Jakob Stapf übernommen hat.
Siegler: Franz Stöcker, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Jakob Jabinger, Gastgeborener und Bürger von Hall; Thomas Told von Amras
Alter: 19; Ertrank beim Baden im Bodensee. Stamme aus Kauns.
Alter: [unklar]; Schmied. Ertrank beim Baden beim Peterbründl. Seine Leiche konnte geborgen werden.
Alter: 48; Bahnangestellte in Wilten. Tod durch Erhängen.
Alter: 65; Generaldirektor, Urlaubsgast aus Dortmund. Wurde von einem Radfahrer niedergestoßen und fiel vor einem LKW. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und überrollte das Opfer. Verstarb an den schweren Verletzungen im Kufstein Krankenhaus.
Alter: 18; Bäckergehilfe und Buchhändler aus Deutschland. Stürzten von der Nordwand des Predigtstuhles ab. Grund dürfte ein Wetterumschwung gewesen sein.
Alter: 24; Bäckergehilfe und Buchhändler aus Deutschland. Stürzten von der Nordwand des Predigtstuhles ab. Grund dürfte ein Wetterumschwung gewesen sein.
Alter: 64; Bauernknecht. War in der Nacht am Heimweg von einem Gasthaus in Vinaders. Geriet dabei in den Mühlbach (Ableitung des Obernberger Baches) und ertrank. Dürfte die Brücke verfehlt haben.
Alter: 31; Versuchte mit einem Kollegen die Besteigung der Marmolata-Südwand. Es kam aber zu einem totalen Wetterumschwung mit Hagel und Starkregen. Sie schafften es nicht mehr ins Tal zu kommen. Opfer starb an Erschöpfung.