Gregor Wurmser, Gastgeborener und Rats bürger von Hall, bestätigt als Kirchenpropst der Fiegerstiftung den Erhalt von 1500 Gulden von Karl Fieger von Friedberg und von 500 Gulden von dessen Frau Elisabeth Botsch.
Siegler: Gregor Wurmser
Alter: 45
Alter: 17; Wurde in der Nacht von einem Knecht (Josef Mazurides, 20 Jahre) erschossen. Der war auf der Lauer wegen Flurdieben. Rief anscheinend dem Opfer vorher zu, dieses aber reagiert darauf nicht. Verletzte ihn am Fuß und starb bald darauf an zu hohem Blutverlust.
Alter: 65; Zimmermann. War mit Bahnarbeiten in der Nähe des Schwarzsees beschäftigt. Konnte 2 entgegenkommenden Zügen nicht rechtzeitig ausweichen. Starb im Wörgler Spital.
Alter: 46; Pfarrer, versuchte Marillen vom Baum zu holen. Dabei brach die Leiter und er fiel auf den Steinboden. Tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 57; Wurde in der Küche ihres Hauses im Kirschental tot aufgefunden. Hatte anscheinend absichtlich CO Gase eingeatmet.
Alter: 71; Starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 47; Tagelöhnerin in Innsbruck. Starb nach einem Sturz vom Kirschbaum.
Alter: 24; Mehrere Mädchen wanderten auf die Wandbergeralm um Beeren zu suchen. Bei einem schweren Gewitter suchten sie Schutz in einer Almhütte, wo aber der Blitz einschlug. Anker war Sennerin aus Niederdorferberg, Judl Magd aus Walchsee. Wurden in Niederndorf begraben.
Alter: 34; Mehrere Mädchen wanderten auf die Wandbergeralm um Beeren zu suchen. Bei einem schweren Gewitter suchten sie Schutz in einer Almhütte, wo aber der Blitz einschlug. Anker war Sennerin aus Niederdorferberg, Judl Magd aus Walchsee. Wurden in Niederndorf begraben.
Alter: 25; Müller aus Kastelruth. Dürfte von der Platform eines Schnellzuges gefallen sein und wurde anschließend überrollt.
Alter: 21; Tourist aus Rosenheim. Stürzte beim Edelweißsuchen am Sagzahn ab und verstarb 2 Tage später an den Verletzungen. Wurde in Mariatal begraben.
Alter: 23; Bergarbeiter, erhängte sich im Spital. Hatte zuvor ein Grubenunglück überstanden, bei dem er in einem Stollen abstürzte.
Pfleger Josef Anton Ebner erteilt dem Flintenschützenhauptmann Andrä Moyle wegen Feindesgefahr den Auftrag, sogleich vom Gericht Imst eine Kompanie mobil zu machen und bis Mittwoch den 16. abmarschbereit zu halten. Wegen Zwistigkeiten in der Kompanie Nr. 2, ob die Scharfschützen- oder Flintenschiilzenkompanie abmarschieren soll, wird durch die landesfürstliche und landschaftliche Komission entschieden, daß beide Kompanien durch Los den Abmarsch bestimmen sollen. Es wird Moyle befohlen, sämtliche Scharf- und Flintenschützen der 2. Kompanie einzuberufen und das Los entscheiden zu lassen. Durch Expreßnachricht ist dem Pfleger schriftliche Mitteilung zu machen, welche Kompanie ausgdost wurde.
Erzherzog Maximilian III. bestimmt im Streit zwischen der Stadt Hall und dem Johann Pfaffenlap zu Zill im Straßenburger Bistum, daß die Stadt Hall gemäß Urkunde von 1488 jährlich 100 Goldgulden oder Münzen in derselben Menge zahlen muß.
Siegler: Erzherzog Maximilian III.
Alter: [unklar]; Beim Aufenthalt im Bahnhof Innsbruck stieg ein englischer Soldat auf das Dach eines Waggons und geriet in den Starkstrom. Wurde auf der Stelle getötet. Kameraden nahmen den Toten mit nach Wien.
Alter: 50; Vorerst unbekannte männliche Leiche wurde in Rattenberg aus dem Inn gezogen. Wurde in die Totenkammer von Brixlegg gebracht und im Ortsfriedhof am 31.7. begraben.
Alter: 29; Aufsichtsjäger, wurde auf der Alpe Maroi von 2 Wilderern erschossen. Diese stammten aus Landeck. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 31.1.21, 2: Angeklagt wurden Josef Schweighofer (35 Jahre) aus Landeck, Bahnbediensteter und Jakob Gargitter (49 Jahre), Schaffner aus Brixen. Opfer wurde von hinten niedergeschossen und anschließend durch Schläge getötet. Haupttäter Schweighofer wurde zu 3 Jahren schweren Kerkers verurteilt (Totschlag, nicht Mord, da er anscheinend vom Opfer immer wieder provoziert wurde). Gargitter hatte anscheinend mit dem Totschlag nichts zu tun. 1 Monat schwerer Arrest.
Alter: 25; Bauernsohn, wurde an der bayrischen Grenze angeschossen. Starb bald an den schweren Bauchverletzungen.
Alter: 58
Alter: 26; Schwermütig.
Alter: 30; Apotheker bzw. Kaufmann, stürzten in der Eng beim Spritzkar ab. Ihre Leichen wurden erst am 22.8.1922 gefunden und im Ortsfriedhof begraben. Aus
Alter: 27; Apotheker bzw. Kaufmann, stürzten in der Eng beim Spritzkar ab. Ihre Leichen wurden erst am 22.8.1922 gefunden und im Ortsfriedhof begraben. Aus
Alter: 27; Tischlergehilfe. Tod durch Erhängen.
Alter: [unklar]; Sohn des Bürgermeisters in Aeschach (Bayern). Versuchte von Füssen aus mit einem Kollegen die Kesselspitze bei Reutte zu erreichen. Beide stürzten ab, Sting fand dabei den Tod.
Sebastian Waldner bestätigt den Erhalt von 130 Gulden von Anton Jegger, welche er dem Adam Mair, Schiffmeister von Linz, bezahlen soll.
Quittung für Andrä Moyle für durchgeführte Vor spanndienste im Gericht Imst von Mai 1817 bis Okt. 1818 über einen Gesamtbetrag von 72 (] und 34 kr. Dieser Quittungsausweis ist dem Bürgermeister vorzulegen, um über die Wustungssteuer den zu treffen. Rückseitige Quitlungsvermerke des Andrä Moyle über erfolgte Abrechnung mit der Wustungssteuer samt ausgewiesenen Restbeträgen.
Alter: 53; Geistig verwirrt. Tod durch Erhängen.
Alter: 62; Fachlehrer an der Innsbrucker Gewerbeschule, gesundheitliche Probleme. Erhängte sich in der Nähe der Weierburg.
Alter: 1; Sohn des Zwickerbauern riss ein Schaff mit heißer Lauge um. Starb bald darauf an den Brandverletzungen.
Alter: 9; Wollte am Staufenberg Alpenrosen pflücken, stürzte dabei aber ab.
Alter: 9; Kind eines Müllers in Obtarrenz wurde nach einem Sturz von Bienen attackiert. Starb an den vielen Stichen.
Alter: 56; Schwermütig, stürzte sich in den Inn.
Alter: 63; Magd beim Schwoicherbauern. Stürzte beim Kirschenpflücken vom Baum und brach sich das Genick.
Alter: 57; Wollte den Wiesbaum am Heufuder befestigen. Seil riss und der Baum schnellte nach oben und traf das Opfer von unten am Kopf.
Alter: 1
Alter: 27; Mysteriöser Tod eines Burschen. Wurde entweder von einem Rivalen beim „Fensterln“ erschossen, oder als Notwehr, weil er versuchte, einzubrechen.
Alter: 8; Ertrank beim Baden in einem Tümpel. Große Moralpredigt in der Zeitung: Gefahr der sittlichen Verrohung!
Schreiben der Regierung an die Stadt Hall be züglich der verweigerten Verleihung des halben Adlshofes an Bartholomeus Jäger samt Abschrift der Bittschrift des Genannten.
König Maximilian von Bayern erläßt für die Universität Landshut ein strenges Verbot gegen die Gründung geheimer Verbindungen und die Durchführung von Duellen. gedr. Verordnung 1 Doppelbl.
Alter: 7; Bauernmädchen, wurde am Weg zur Schule vermisst. Suchende fanden ihre Leiche in Rehrbichl, die eine tödliche Schnittwunde am Hals aufwies. Dazu schwere Schnittverletzungen im Unterleib. Vagabundierender Bettler wurde verdächtigt. Gestand anscheinend auch den Mord in Niederndorf im letzten Jahr. Als Täter wurde Wolfgang Fischbacher erkannt, der auch am 31.5.1860 Elisabeth Berger ermordete. Wurde am 14.12.1861 öffentlich exekutiert.
Alter: 21; Junger Tourist aus OÖ. Beim Abstieg vom Habicht auf Gschnitzer Seite glitt er auf einem Schneefeld aus und stürzte einen 100m hohen Abhang hinunter. Starb noch auf der Innsbrucker Hütte.
Alter: 5; Fiel in die Ache und konnte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden.