Alter: 0; Hausgehilfin Stephanie Stoppel (23 Jahre) gebar ein Kind, das sie verheimlichen wollte. Bei Nachforschungen fand man das Baby ermordet in einer Schachtel. Hatte es kurz nach der Geburt erwürgt. Schwurgerichtsverhandlung am 24.10.32: Urteil: 2 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 33; Elektriker aus Fügen, wollte im Transformatorenraum der Firma Baur&Söhne Geräte reinigen. Strom war zum Großteil ausgeschaltet, nur in einem kleinen Teilbereich nicht. Dort wurde das Opfer vom Starkstrom erfasst und auf der Stelle getötet.
Alter: 27; Hilfsmonteur aus Mühlau. Wurde auf der Kettenbrücke erstochen aufgefunden. Erhebungen ergaben, dass er den Fleischhauerlehrling Josef Saurwein (32 Jahre) um Feuer oder Zigaretten angesprochen hatte. Da er dies nicht bekam, kam es zuerst zu verbalen, später zu tätlichen Auseinandersetzungen. Der Täter zog darauf ein Stilett und brachte dem Opfer tödliche Stichwunden bei. War der Bruder des Karl Sauerwein, der verdächtigt wurde, den Redakteur Gufler ermordet zu haben! Schwurgerichtsverhandlung am 26.10.32: Josef Saurwein wurde zu 3,5 Jahren schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 17; Schmiedelehrling. Wollte auf der Stöcklenalm nach Edelweiß suchen. Stürzte dabei ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 33; Hilfsarbeiter, arbeitslos. Nach einem Gasthausbesuch setzte er sich auf eine Bank bei der Weidacherkapelle, steckte sich eine Dynamitpatrone in den Mund und zündete sie. Dabei wurde ihm der Kopf abgerissen.
Alter: 22; Mechaniker aus Wien. Befand sich auf Urlaub in Innsbruck. Bei einem Spaziergang in der Nähe der Martinswand wurde er von einem Auto eines Deutschen niedergestoßen und mitgeschleift. Starb an inneren Verletzungen.
Alter: 21; War damit beschäftigt, eine Brandruine abzureißen. Stürzte dabei einige Meter tief ab und erlitt einen Schädelbruch. Starb noch am gleichen Tag im Innsbrucker Spital.
Alter: 33; Pächter zu Gruglbichl. Sinnesverwirrt. Tod durch Erhängen.
Alter: 17; Bauernsohn. Ziehvater fand ihn in einem Heustadel mit Schusswunden auf. Wurde vorher mehrerer Diebstähle innerhalb der Familie beschuldigt. Starb in der Innsbrucker Klinik.
Bürgermeister und Rat der Stadt Hall verkaufen um 450 Gulden der Christina Unsinn, Witwe des Franz Trostperger, Erzfaktor in Hall, vertreten durch Josef Kolbenperger, kaiserlicher Hausmeister und Bürger von Hall, ein Haus im Gritschenwinkel ( = Krippgasse 24), das die Stadt im Jahre 1666 von Hans Nadler, Salzsackschneider und Bürger von Hall, gekauft hat. Es grenzt im Osten an das gotl'sche Haus, im Süden an die Gasse, im Westen an das geborenerl’sche Haus und im Norden an die Ringmauer.
Siegler: Stadt Hall
Zeugen: Ferdinand Troyer, kaiserlicher Pfannhausamtskas sier; Veit Laimgruber, Lädier und Bürger von Hall; Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Alter: 17
Alter: 20; Tourist aus München. Machte mit einem Kollegen einen Kletterausflug in den Wilden Kaiser. Beim Abstieg vom Kopftörlgrat löste sich ein Felsblock und riss das Opfer in die Tiefe. Seine Leiche wurde über Ellmau nach Kufstein gebracht.
Alter: 32; Kaplan aus Bayern. Stürzte an der Dreitorspitze ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Wurde in die Heimatstadt überführt.
Alter: 27; Monteur, erlitt tödliche Rückenverletzungen. Starb im Krankenhaus Zams. Seine Leiche wurde nach Landeck überführt.
Alter: 30; Schlosser aus München. Wollte mit 2 Kollegen über die Coburger Hütte zum Grünstein aufsteigen. Felsen gab nach und das Opfer stürzte mehrere 100m in die Tiefe.
Alter: 40; Maschinist aus Mühlau. Fuhr mit seinem Motorrad nach Venedig. Stürzte in der Provinz Belluno und starb sofort an den Verletzungen.
Alter: 17; Stürzte beim Edelweißsuchen ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 16; Bauernbursch, ertrank im Schwimmbad von Mieders. Konnte nicht gut schwimmen und wurde von Kollegen an einer Leine gehalten. Ging plötzlich unter. Herzschlag vorausgegangen?
Alter: 32; Am Rückweg aus dem Wilden Kaiser stürzte die Touristin mit dem Kopf auf einen Stein und verletzte sich tödlich. Stammte aus Kiefersfelden.
Alter: 49; Bahnpensionist (!). Tod durch Erschießen.
Alter: 16; Hilfsarbeiter aus Zirl. Rutschte auf einem Neubau auf einem Brett aus und stürzte aus 4m in die Tiefe. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Magdalena Mayr, Gattin des Georg Told von Vill, stellt der Waidaufstiftung einen Revers über ein Grundstück samt Haus zu Niederwiesen aus, das sie von ihrer Mutter Elisabeth Pairstin geerbt hat.
Siegler: Franz Stöcker, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Dr. Paul Papprian, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter; Hans Gley von Ampaß; Veit Winckhler vom Kolsaßberg
Alter: 41; Tagelöhnerin aus Kramsach. Ertrank im Sillkanal.
Alter: 53; Friseurmeister aus Steinach. War in der Psychiatrie in Hall. Bei einem Spaziergang mit seinem Sohn stürzte er sich vor ein Lastauto, das ihn überrollte. Erschlug am 23.4.1931 seine Frau und wurde danach eingewiesen. Verbindung in der Zeitung nicht erkannt!
Alter: 70; Gemeindearmer. Stürzte in den Kundler Mühlbach, was nicht bemerkt wurde.
Alter: 30; Hilfsarbeiter. Stürzte vor 3 Wochen in Bärnstatt aus einem Fenster im 1. Stock auf die Straße. Erlitt schwere innere Verletzungen, an denen er später im Krankenhaus Kufstein starb.
Alter: 20; Verkäuferin aus dem Unterinntal. Schwermütig, Beziehungsprobleme. Vergiftete sich mit Lysol.
Alter: 51; Touristin aus Hamburg. Ging mit ihrer Nichte ins Floitental, wo sie sich trennten. Opfer wurde danach vermisst. Eine Suchexpedition aus Mayrhofen fand sie tot auf. War vom Weg abgekommen und stürzte über eine 70m hohe Felswand ab.
Alter: 47; Touristen aus München. Wollten die Nordwestwand der Kleinen Halt im Wilden Kaiser durchklettern. Waren zwar angeseilt, aber einer glitt aus und riss den Kollegen mit in die Tiefe. Beide waren sofort tot.
Alter: 34; Touristen aus München. Wollten die Nordwestwand der Kleinen Halt im Wilden Kaiser durchklettern. Waren zwar angeseilt, aber einer glitt aus und riss den Kollegen mit in die Tiefe. Beide waren sofort tot.
Alter: 33; Radfahrer wurde in einer unübersichtlichen Kurve in Lähn von einem Münchner Motorradfahrer niedergestoßen. Opfer erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen es im Krankenhaus Krekelmoos verstarb.
Alter: 27; Versuchte mit 2 Kollegen aus München eine Klettertour in den Laliderer Wänden. Dabei brach ein Sicherheitshaken aus und das Opfer stürzte 50m auf ein Geröllfeld ab. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 4; Fiel in einem unbewachten Augenblick in ein Schaff mit heißer Lauge. Starb einen Tag später an den Verletzungen. Wurde in Aurach beerdigt.
Hans Hochfeichter zu Leisach quittiert für seine Ehefrau Maria geborene Niederscheider, daß sie vom Anweiser (Josef Reiter, Könighauser) ihrer Mutter 50 Gulden zum Geschenk erhalten hat, welche ihm bar ausbezahlt wurden. Dafür hat er vor der Kanzleiverwaltung das Handgelübde geleistet. Zeugen: Peter Fux, Mair zu Ried und Andrä Fux Siegler: Johann Hofstätter, Pfleger der Herrschaft An ras
Mathias Grobennschitzer zu Lienz pfrundet sich im Spital zu Lienz mit Wissen des Stadtrichters Hanns Silberpeckh um 130 fl ein, Siegler: Hanns Silberpeckh, Stadtrichter zu Lienz Zeugen: Lienhart Tischler, Peter Trobsinger, Pawl Sittich, alle drei Bürger zu Lienz
Erhard Schidenhofer, Pflegsverwalter zu Imst, beur kundet den Vergleich zwischen dem Rat und der Gemeinde des Marktes Imst, vertreten durch Martin Rodt, Bürgermeister zu Imst, Hans Jos, Baumeister und andere benannte Bürger daselbst, und den Vertretern der Gemeinde Tarrenz namens Martin Hogwein, Hans Lochner, Leonhard Schönherr und Jakob Unsinn, wegen der Steuern von 54 Mannmahd Wiesen und einiger anderer Güter, die ursprünglich zu Imst gehörend, im Laufe der Zeit tausch- oder kaufweise etc. nach Tarrenz gekommen waren. Siegler: Erhard Schidenhofer Zeugen: Balthasar Rueff zu Pfaffenhofen, Jakob Schulthaiß zu Arzl, Jakob Löderle in Kienberg (Kienperg) und Sebastian Planngger zu Ried
Herzog Leopold IV. von Österreich legt den Streit zwischen Parzival von Weinegg und den Bürgern von Innsbruck bezüglich der Fischweide auf dem Inn bei. Herzog Leopold entscheidet, daß die Bürger von Innsbruck auf allen Fischweiden, die dem Landesfürsten gehören, ungehindert fischen mögen. Abschrift des 17. Jhdt.; ;
Virgil Hofer zu Salzburg, jetzt Inwohner zu Rattenberg, bekundet, dass ihm der Bürgermeister und Rat der Stadt Rattenberg mit Zustimmung Herzog Ludwigs von Ober- und Niederbeym die Stadtmauer hinter seiner Behausung, auch den Halbturm, beide an der Neuzeile zwischen Achaz Plattners und Thomas Awers Häusern gelegen, abgetreten haben. Da die Stadtmauer und der Halbturm vor Zeiten durch Feuer beschädigt wurden, darf Hofer die Mauer abbrechen und bei der Neuerrichtung Stubenkammer, Mueshaus und andere Gemächer einbauen. Doch muss er die Fenster und Schießlucken an genannten Stellen mit Eisengattein und gehauenen , gehauenen Steinen und guten Holzbalken versehen. Hofer und seine Besitznachfolger sind auch verpflichtet, jetzt und zukünftig die Mauer und den Turm mit einem Dach zu versorgen. Er muss auf der Stadmauer auch den gemeinen Gang zu der Wehr so wie bisher frei durchgehen lassen, damit die Wehr mit Leuten und Zeug besetzt und auch versperrt werden kann. Siegler: Der Aussteller und Hans Münchauer, Pfleger, Stadt- und Landrichter zu Rattenberg Zeugen: Sigmund Fronhaymer zu Prawnaw, Michael Werder, Stefan Errlpegkh, derzeit beide in Rattenberg wohnhaft
Zwei Kammerbefehle wegen des Zapfenrechtes in der Haslauerischen Handelsbehausung für Georg Krembier, Gerichtsprokurator.
Verzeichnis der 45 Fuhrleute, welche das gemähte Heu der Hopfau anno 1721 abzutransportieren haben. Berechnung der Kapitalschulden der genannten Lehensinhaber in der Gemeinde Liesleid samt Umwandlung in fixierte Geldzinse an die Lehensherren (ca. 1745). Aufschreibung für die Soldatenfuhren von 1775/76.
Detaillierte Aufstellung aller 'Wustungsverleidungen' in der Pfarre Tanhaimb vom 17. Okt. 1718 bis 8. Jän. 1720 anhand der abgelegten Gerichtsrechnung. Dabei geht es um Transportkosten für Kriegsgerät nach Freiburg, Pachtgelder, Pferdefuhren, Verpflegungskosten für Mundportionen, Vorspanndienste usw. im Gesamtbetrag von 555 Gulden welche vom Gerichtskassier aus den Wustungsgeldem bestritten und durch Quittungen belegt werden. Alle Ausgaben werden von der Gerichtsobrigkeit überprüft und teilweise kommentiert.
Protokoll zum Kässonntag.
Landgerichtsschreiber Josef Feigenputzer vidimiert die von Christoph Höffter, Stadt- und Landrichter der Herrschaft Kizpichl auf Bitte der sechs Viertier für sämtliche Handwerker zur Festsetzung ihres Verdienstes und Arbeitlohns ausgestellte Handwerksordnung vom 28. Mai 1646. Siegler: Josef Feigenputzer, Landgerichtsschreiber
Vinzenz Wibmer zu Prossegg und Jakob Wibmer in der Lublaß als Gerhaben der Kinder des Gregor Wibmer zu Hinterauen und der Margaretha Stainer sei. namens Gregor, Peter, Balthasar und Martin übergeben ihrem Vetter Balthasar am Stein (Stain) vom Gut zu Hinterau die Lehensgerechtigkeit, weiters ein Viertel aus der Schwaig Gruben und ein Einfängl zu Hinterau, sowie das halbe Gut zu Pschinig (Bschinig) in der Seinizen, welches dem Spital zu Windischmatrei freistiftbar ist. Weiters übergeben sie eine der St. Albans-Pfarrkirche freistiftbare Wiese an Ziem in der Seinizen, genannt Raigerpichl. Dafür verpflichtet sich Balthasar am Stein die vier Brüder und deren Mutter am Gut Hinterau lebenslang zu versorgen und einen Zehrpfennig zu überreichen. Siegler: Wilhelm Ernst Lasser, Pfarrherr zu St. Alban und Wolfgang Adam Lasser, Pfleger und Amtmann der Herrschaft Windischmatrei Zeugen: Dominikus Donatus Forstlechner, Bergrichter und Waldmeister; Hans Schwinghack!, Gastgeboreneund Blasi Pambgartner, alle drei Bürger zu Windischmatrei; Anton Fürst, Richter zu St. Veit i. D.
Schreiben des kk. Steueramts bezüglich Abgaben (Militärtaxe)
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